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AdShopping.com Vermarktung von Text Ads

Ich habe mich heute mal bei AdShopping.com angemeldet, einer Werbe-Marktplatz zum Kauf und Verkauf von Textanzeigen. Die Seite versteht sich nicht als Konkurrenz zu Keyword basierten Textad Netzwerke ala Google AdSense, sondern als Ergänzung zur üblichen Vermarktung. Mich interessiert, wie der Dienst angenommen wird und wieviel man dadurch verdienen kann. Insgesamt sind aktuell wohl 118 Seiten bei AdShopping.com angemeldet. Man richtet sich vor allem an mittlere und kleine Internetseiten. Als erstes habe ich mir schnell einen Account zugelegt und dann meine erste Werbefläche auf der FanPage eingestellt. Dort können jetzt zwei Textlinks plus Beschreibung geschaltet werden. Die Anzeigen sind sofort sichtbar im rechten Seitenmodul. Ein ziemlich attraktiver Platz also.

Die Darstellung der Anzeigen kann man an seine Seite anpassen, dazu eine Beschreibung geben und die Seite im Marktplatz kategorisieren. Als letztes stellt man seine gewünschten Preise ein oder lässt sich den Preis von AdShopping dynamisch generieren. Ich habe jetzt mal pro Tag 50 Cent eingegeben, pro Woche 3 Euro und pro Monat 11 Euro. Danach wird der JavaScript-Code für die Seite generiert.

Über den Marktplatz können Advertiser dann die Links buchen. AdShopping ermittelt auch anhand des eingefügten Codes Statistiken. Bei Seitenaufrufe zeigt er mir gerade 107 an, pro Tag sollten es aber auf der FanPage ungefähr doppelt so viele sein. Ein paar Minuten später waren es aber nur 97, hmm. Nachteilig finde ich leider, dass der Websnapr einen inkorrekten Screenshot meiner Seite darstellt. Ich denke, dass sich das schon negativ auf Anzeigenschaltungen auswirken könnte.

Wenn ein Advertiser bei mir werben möchte, so erhalte ich eine Info dazu und kann zustimmen oder ablehnen. Dafür hat man als Publisher 7 Tage Zeit, danach kann AdShopping im Auftrag des Publishers die Buchung freigeben. Auszahlen tut AdShopping ab 50 Euro, aber erst 30 Tage nach Ende des Monats, in dem eine angenommene Kampagne endet. 35 % des generierten Umsatzes behält AdShopping übrigens als Provision ein. Mal sehen, in wiefern das Angebot in Anspruch genommen wird. Ich werde natürlich weiter berichten ;-)

Hilfsaktion für Basketball-Spieler Phil Sellers

Auf SD habe ich heute eine Meldung gelesen, die mich wirklich schockiert hat. Phil Sellers, ein amerikanischer Basketball-Profi aus der zweiten deutschen Liga, erlitt in den USA einen Schlaganfall. Sellers war hier ein überragender Spieler, machte bei seinen Vereinen im Schnitt immer über 25 Punkte und war absoluter Leistungsträger. Zur neuen Saison 07/08 sollte Sellers nach Freiburg in die neue ProB wechseln. In den Staaten bereitete er sich auf die neue Spielzeit vor. Sellers wusste nicht, dass er seit seiner Geburt ein Loch in seinem Herz (sogenanntes Forman ovale) trägt. Die nötige Herz-OP sollte in den USA durchgeführt werden. In Freiburg wunderte man sich, dass nichts zu hören war. Dann erfuhr man vom Spieler, dass er nicht versichert war. Bei Basketball-Profis ist es nämlich üblich, dass diese durch die Vereine nur während der 8/9-monatigen Saison versichert werden. Nun hat der USC Freiburg den Amerikaner mitsamt seiner Familie nach Freiburg geholt um die Operation in Deutschland durchzuführen. Nun wird Geld für die medizinischen Eingriffe, die Nachsorge, die Wiedereingliederung und den Lebensunterhalt von Phil Sellers gesammelt.

Russland ist Basketball-Europameister 2007

Die Überraschung ist perfekt. Die Spanier können einfach nicht Europameister werden. Im Finale unterlag der haushohe Favorit vor über 16.000 Zuschauern im Sportpalast zu Madrid mit 59:60 und gewann damit bereits das sechste Mal Silber bei einer EM. 2,1 Sekunden vor Schluss versenkte der eingebürgerte US-Amerikaner Jon Robert Holden (ZSKA Moskau) für die Russen einen Mitteldistanzwurf und führte sein Team damit zum ersten Eurotitel seit Zerfall der Sowjetunion (14 Goldmedaillen). Die Spanier waren nach Spielende total fertig und hatten mit einer so starken russischen Mannschaft wohl überhaupt nicht gerechnet.

Auch die spanischen Medien waren sich im Vornherein eigentlich einig, dass die Russen überhaupt keine Chance hätten. Zwar war das Endspiel offensiv nicht so schön, wie das Halbfinale Spanien gegen Griechenland, nicht desto trotz war es beste Werbung für den Basketball-Sport. Defensiv war es von den Russen eine wahnsinnig starke Leistung. Gasol hielt man bei 14 Punkten (4/13 aus dem Feld), der aufgrund seiner eklatanten Freiwurfschwäche (5/12) den Gegner im Spiel hielt. Zwischenzeitlich sah es wirklich so aus, als wenn die Spanier das Ding gewinnen. Immer wenn Calderon das Spiel an sich nahm (15 Punkte), lief es für die Hausherren sehr gut, doch die Russen kamen mit einer starken Teamleistung immer wieder zurück. Alle Nicht-Spanier gönnten den Russen wahrscheinlich den Sieg, da der Gastgeber arrogant und mit Schauspieleinlagen bestückt immer wieder kritisiert wurde. Bester Korbjäger der Partie wurde Andrei Kirilenko, zugleich EM-MVP, von den Utah Jazz aus der NBA (17).

Ereignisreiches Wochenende

Nachdem die deutschen Basketballer am Donnerstagabend im Viertelfinale der EM gegen Gastgeber Spanien ausgeschieden sind, gab es gestern das wichtige Platzierungsspiel gegen Slowenien. Durch den 69:65 Erfolg der „Bauermänner“ nimmt man im Juli nächsten Jahres am vorolympischen Qualifikationsturnier teil und wahrt sich somit den Traum von Peking. Heute gings dann gegen Kroatien um den 5. Platz. Das Team um NBA-Superstar Dirk Nowitzki konnte auch diese Partie siegreich beenden. Nach 40 gespielten Minuten hieß es 80:71. Beste Punktesammler der Deutschen waren Dirk Nowitzki (31), Jan-Hendrik Jagla (11) und Demond Greene (10). Durch die Niederlage der Franzosen im Spiel um Platz 7 ist für sie hingegen das Thema Olympia abgehakt. Genau wie bei den Serben und Türken ist jetzt in Frankreich eine hitzige Diskussion entstanden.

Basketball-EM: Spanien eine Nummer zu groß

Die deutschen Basketballer sind im Viertelfinale der Basketball-EM 2007 gegen Gastgeber und Weltmeister Spanien nach einer 55:83 Niederlage ausgeschieden. Gegen den haushohen Favoriten, mit fünf NBA-Spielern gespickt, konnte man bis zur 15. Minute (24:26) mithalten, danach gab es einen 14:3-Lauf und das Spiel war quasi entschieden. Die Südeuropäer überzeugten mit der wohl besten Teamdefense der Welt. Offensiv war jeder Spanier gefährlich, das Team ist einfach ausgeglichener besetzt. So erzielte NBA-Superstar Pau Gasol nur 7 Punkte, Femerling verteidigte ihn gut. Gegen den überragenden Aufbauspieler Jose Manuel Calderon (17 Punkte) von den Toronto Raptors konnte aber kein Deutscher mithalten. Weiterhin punkteten bei den Spaniern Rudy Fernandez (12), Juan Carlos Navarro (12) und Marc Gasol (10) zweistellig. Alle Spieler der Gastgeber konnten punkten. Auf deutscher Seite spielte Nowitzki nach der Hälfte nicht mehr viel. Er kam auf 11 Punkte, seine Wurfquote lag bei 40 %. Die deutsche „Entdeckung“ der EM ist aber zweifelsohne Jan-Hendrik Jagla. Der Bigman kam auf 10 Punkte und 7 Rebounds. Nächste und übernächste Saison wird er ja für Joventut Badalona in Spanien auflaufen. Enttäuschend bei den Deutschen sicherlich die Auftritte von Demond Greene (0 Punkte), Ademola Okulaja (2/11 aus dem Feld, 5 Turnovers) und Steffen Hamann (1/7). Dagegen machte die Socke (Patrick Femerling) acht Punkte und wusste in der ersten Hälfte zu gefallen.

Heute überträgt das DSF das Viertelfinale Kroatien gegen Litauen (18.45 Uhr). Die deutschen Basketballer spielen in der Platzierungsrunde zunächst am Samstag vorraussichtlich um 14 Uhr gegen den Verlierer der Partie Slowenien – Griechenland. Sollte man dieses erste Platzierungsspiel gewinnen, wäre man beim Qualiturnier für Olympia im Juli 2008 dabei. Wenn nicht muss man das Spiel danach gewinnen, denn Platz 7 ermöglicht die Teilnahme am Peking-Vorausscheid. Das DSF überträgt übrigens auch beide Halbfinal-Spiele am Samstag (19 Uhr und 21.30 Uhr).

Deutschland ist im Viertelfinale, Herber als Aschenputtel

Die deutsche Basketball Nationalmannschaft steht aufgrund einer mannschaftlich sehr geschlossenen Teamleistung gegen Italien im Viertelfinale der Basketball-EM 2007 in Spanien. Neben den heute sehr wurfschwachen Dirk Nowitzki (5/19) und Ademola Okulaja (1/5) ragte Johannes, genannt Joe, Herber von ALBA Berlin heraus. Er kam auf 15 Punkte (3/3 von der Dreierlinie) und war mit Nowitzki bester deutscher Werfer. Bei den Italienern war es vor allem Marco Belinelli von den Golden State Warriors, der trotz einer Schwellung am Fuß überzeugen konnte. Er kam auf 25 Punkte.

Die Partie war geprägt von vielen Ballverlusten und schwachen Wurfquoten. Alle Aktuere waren sich der Wichtigkeit des Spiels bewusst, sodass schon vorab klar war, dass das kein schönes Spiel werden wird. Nach dem ersten Viertel führten die Italiener nach einem Buzzer von Belinelli mit 6. Zur Halbzeit konnten die Deutschen den Rückstand aber egalisieren (27:27). Im entscheidenen dritten Viertel drehte dann Joe Herber mit 10 Punkten auf und bescherte der deutschen Basketball-Nationalmannschaft eine 9-Punkte Führung vorm wichtigen vierten Spielabschitt. Im letzten Viertel wurde es nach Dreiern von Belinelli und Bargnani nochmal knapp (zwei Punkte Differenz), danach waren es aber Nowitzki und Jagla (5 Pkt., 10 Rebounds), die den Sieg nach Hause brachten.

Nun geht es Morgen um 21.30 Uhr, das DSF überträgt ab 21.15, gegen Gastgeber und Weltmeister Spanien. Die Deutschen gehen in das Spiel natürlich als klarer Außenseiter. Unbedingt anschauen!!

Basketball-EM Zwischenrunde: Deutschland mit Niederlage gegen Frankreich

Im ersten Spiel der EM-Zwischenrunde mussten sich unsere deutschen Basketballer den Franzosen um NBA-Finals-MVP Tony Parker deutlich mit 66:78 geschlagen geben. Das Spiel habe ich aufgenommen, konnte es aber leider noch nicht sehen. Laut Boxscore scheint es eine souveräne Vorstellung der Franzosen gewesen zu sein, die, bis auf das letzte Viertel, alle Spielabschnitte für sich entscheiden konnten. Bei ihnen scorten mit Parker (23, 3/7 Dreier), Florent Pietrus (12), Tariq Kirksay (12) und Ronny Turiaf (11) vier Spieler zweistellig, bei den Deutschen nur zwei (Nowitzki mit 28 und Okulaja mit 14). Bei Schoenen-Dunk hat man wohl Steffen Hamann im Spielaufbau zerrissen, der bisher wahrlich keine gute Europameisterschaft spielt. Bauermann hält wohl zu sehr an ihm fest, wobei auch mir Mithat und Pascal besser gefallen haben.

Ansonsten sollte man vielleicht nochmal den Modus der Zwischenrunde erklären. In der Sechser-Gruppe kommen die ersten Vier ins Viertelfinale. Diese Mannschaften sind auch beim Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr gesetzt. Deutschland ist momentan Vierter und es geht in den nächsten Spielen gegen Italien und Slowenien. Sollte man gegen die Italiener gewinnen, dürfte das Ticket für das Viertelfinale gelöst sein. Ich glaube nicht, dass die Türken noch ihr großes Coming-Out im Turnier geben werden. Das nächste Spiel ist am Montag um 21:30 im DSF gegen Slowenien zu sehen.

Zanox-Test: Pay per View noch existent?

Pay per View-Vermarktung für kleinere Seiten (mit weniger als 100.000 Page-Impressions im Monat) ist tot. Das ist keine Behauptung, sondern leider Realität. Pay per Click oder Pay per Lead/Sale sind für die meisten kleineren Webseiten die gängigen Vergütungsformen bei der Vermarktung ihrer freien Werbeflächen.

Gestern habe ich jedoch beim Affiliate-Netzwerk zanox gesehen, dass dort auch Pay per View angeboten werden soll. Natürlich interessiert es mich, was dort für Verdienste möglich sind und welche Anbieter innerhalb von zanox diese Form der Vergütung überhaupt anbieten. Registrieren musste ich mich jedoch noch, da ich keinen zanox-Account hatte. Das ist schnell erledigt, Kontaktinformationen, Steuerinformationen (Umsatzsteuer oder nicht) und die Werbeflächen eingetragen. Bei letzteren Anmelde-Punkt muss man Angaben zu Besuchern, Seitenaufrufe und Kategorien machen. Einige Punkte kann man später nachholen. Nach Bestätigung der Aktivierungsmail kann es losgehen.

Gleich bin ich in die Programmsuche, um zu schauen, wer Pay per View anbietet. Da fällt auf, dass zanox keine Suche nach Vergütungsmodellen anbietet. Der Aufbau ist an sich gewöhnungsbdedürftig und nicht ganz so „hübsch“, wie bei affili.net. So musste ich alle 500 Programme in der Schnellansicht durchgehen, und siehe da, es gibt nicht einen Pay per View Anbieter!!!! Das ist natürlich sehr ernüchternd, vor allem weil Zanox offen damit wirbt, diese Vergütungsart anzubieten. Leider nutzt sie kein Partner, der Pay per View Markt ist wohl auch hier schlichtweg nicht existent.

Trotzdem werde ich erstmal meinen Account bei zanox behalten. Ich habe nämlich schon das ein oder andere attrakte PP für meine Webseiten gesichtet, welche bei affilinet nicht angeboten werden. Die Auswahl bei zanox ist schon wirklich erstaunlich, das muss man ihnen lassen. Mal sehen, ich werde mich weiter auf die Suche nach Pay-per-View Anbietern machen ;-)

Was für ein Spiel: Deutschland verliert hochdramatisch mit 4 gg. Litauen

War das ein super Spiel!!! Deutschland verliert im letzten Vorrundenspiel der Gruppe C zwar mit 80:84 gegen „Basketballmacht“ Litauen, doch was war das für eine super Moral der Deutschen! Mit 21 lag man im dritten Viertel zurück, nachdem die Litauer schon im ersten Spielabschnitt 30 Punkte erzielten (die Deutschen nur 17). Die Balten trafen einfach alles, egal wer da von außen draufhielt. Angeführt von einem überragenden Sarunas Jasikevicius, der immer wieder mit no-looks seine Teamkeraden bediente. Mitte des dritten Viertels beginnt dann die Aufholjagd unserer Nationalspieler. In dieser Phase bärenstark, Pascal Roller! Der Frankfurter Aufbauspieler erzielte 8 Punkte (darunter zwei Dreier) und führte sein Team wieder heran.

Im letzten Viertel ist die Dramatik kaum noch zu überbieten. Deutschland kämpft sich Punkt um Punkt heran, die Litauer lassen ihre Treffsicherheit aus Halbzeit eins vermissen. Robert Garrett netzt von außen ein, wir sind kurz vor Schluss auf zwei dran und haben die Chance mit dem letzten Spielzug das Ding zu entscheiden. Okulaja geht nach vorn, übersieht den völlig frei stehenden Demond Greene an der Dreipunktelinie und kassiert ein Offensivfoul. Schade. Aber all das was davor geschah, war einfach überragend.

Nowitzki mit 28 Punkten einmal mehr bester Spieler auf dem Parkett. Ademola Okulaja erzielte 12, Robse Garrett 10. Bei den Litauern Darjus Lavrinovic mit 18 Punkten, Sarunas Jasikevicius mit 15 und 10 Assists, Ramunas Siskauskas 13 und Darius Songaila 10. Dieses Comeback der deutschen Mannschaft traute auch Frank Buschmann, TV-Kommentator des DSF, ihnen nicht mehr zu. Buschi übrigens wieder mit einer genialen Übertragung. Leider haben die Deutschen es nicht mehr geschafft, denn dann wäre er nach Palma de Mallorca ausgewandert und hät ne Fischerei aufgemacht. :-)

Übrigens haben das gestrige Spiel gegen die Türken im DSF 1,3 Millionen Deutsche gesehen und die heutige Partie war einfach beste Werbung für den geilsten Sport der Welt!! Weiter geht es am Samstag. Dann spielen die Deutschen um 16.30 (TV-Übertragung im DSF ab 16.15 Uhr) in der Zwischenrunde. Dort trifft man auf Slowenien, Frankreich und dem Sieger der Partie Polen gegen Italien. Zwei der drei Spiele muss man für das Viertelfinale gewinnen.

Deutschland überrollt die Türkei, heute gegen Litauen

Gestern Abend hat die deutsche Basketball-Nationalmannschaft gegen die Türken ein wahres Basketball-Feuerwerk abgebrannt. Mit 30 Punkten (79:49) nahm man die Truppe von Trainer Bogdan Tanjevic förmlich auseinander. Im Gegensatz zum Tschechien-Spiel präsentierten sich die Deutschen offensiv als Team. Defensiv machten sie den Türken das Leben schwer, die aber auch gar nichts trafen (30 % Wurfquote, 50 % von der FW-Linie). NBA-Akteur Mehmet Okur (Utah Jazz) und Flügel Ibrahim Kutluay wurden sehr gut abgemeldet.

Buschi hat wieder exzellent kommentiert, die Türkei hat sich wirklich überhaupt nicht als Mannschaft präsentiert. Die NBA-Stars kriegen ne Extra-Wurst gebacken (fahren nicht im Mannschaftsbus, sondern haben einen privaten Chauffeur), bei Deutschland mit Nowitzki undenkbar. Der war übrigens wieder mit 24 Punkten Topscorer, dazu kam ne gute Quote von 47 %. Ebenfalls zweistellig punkteten Ademola Okulaja (13) und Demond Greene (10). Für mich machte Jan-Hendrik Jagla ein sehr starkes Spiel (8 Punkte, darunter zwei richtig geile Dreier). Defensiv ohne Superstar-Bonus hat er halt viele Fouls bekommen. Dirk Bauermann setzte alle 12 deutsche Spieler ein, nur Guido Grünheid erzielte keinen Punkt.

Jetzt geht es gleich gegen Litauen, die bisher souverän beide Vorrundenspiele in der Gruppe C gewinnen konnten. Die Deutschen sind schon sicher in der Zwischenrunde, können aber mit einem Sieg Gruppenerster werden. Das würd gegen die Litauer aber richtig schwer. Mit Linas Kleiza (Denver Nuggets), Sarunas Jasikevicius (Golden State Warriors) und Darius Songaila (Washington Wizards) spielen gleich drei in der NBA. Auch der Rest spielt auf absolutem europäischen Spitzenniveau. Ebenfalls dabei ist Rimantas Kaukenas, der früher für die Telekom Baskets Bonn in der BBL spielte.