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(SEO-)Shortnews der Woche

Für Suchmaschinenoptimierer gibt es auf seo-united.de eine schöne Liste mit über 600 Artikel-Verzeichnissen und Webkatalogen. Seit dieser Woche auch als Download-Version erhältlich. Also fleißig eintragen um wertvolle Backlinks einzusacken ;-)

Peer Wendiger von „Selbständig im Netz“ hat in dieser Woche seine Offline-Marketing Reihe für Selbständige begonnen. Im ersten Teil geht es um die Gestaltung und Platzierung von Werbeplakaten. Im zweiten Teil um Flyer. Die beiden Beiträge sind wirklich lesenswert, denn sie enthalten viele wertvolle Infos.

Weiterhin läuft bei Google immer noch das große „Reinemachen“. Dutzende Blogs wurden mit einem PR0 bestraft, die Ursachen dafür wurden nicht wirklich geklärt. Einige vermuten PayPerPost (wie Trigami) sei das Problem, andere sagen Partnerprogramme, andere sehen immer noch Auswirkungen aus dem Linkkauf und -verkauf. Dagegen spricht das nicht wenige abgestraft wurden, die sowas nicht machen, andererseits aber auch „schwarze Schafe“ ihren PR noch haben. Einbußen im Ranking soll es dabei nicht weiter gegeben haben. Auch mein Blog hat seinen grandiosen 1er verloren :-) Google hält sich weiterhin bedeckt und sagt auch rein gar nichts. Gretus fragt sich im United-Blog, ob man Google nicht boykottieren sollte und geht dabei mal einige Dienste von Google durch. Peer Wendiger führt die Gedanken in seinem Blog sogar weiter und hinterfragt eine Weltherrschaft von Google.

Halt stehen bleiben!

Ein weiterer Schwerpunkt zum Bestehen der AGA liegt hinter mir, die Wachausbildung. Die Woche begann am Montag mit trockenen Unterrichten zum Thema „Wachdienst in der Bundeswehr“. Alles wurde ausführlich erklärt, Maßnahmen und Paragraphen heruntergerasselt. Wann reagieren sie wie? Ist das geeignet, erforderlich und verhältnismäßig? Wie sieht die Rechtssprechung dazu aus? Mit der Konzentration am Montag war es dabei gar nicht mal so leicht. Verständlich, wenn man erst am Sonntagabend die Stube betritt und nach 23 Uhr im Bett ist.

Am Dienstag hatten wir Waffenausbildung. Wir bekamen die Pistole P1 und haben alle Standardsachen durchgespielt (Zerlegen & Zusammensetzen, Anschlagarten, Ladetätigkeiten), inklusive der Schießübungen P-S-1 und P-S-2 im AGSHP. Leider gibt es in unserem Bataillon nicht genügend P8en, quasi die Weiterentwicklung, sodass wir mit dem älteren Fabrikat der Pistole umgehen mussten. Weiterhin war noch am Dienstag MG-Ausbildung dabei.

Am Mittwoch begann dann der praktische Teil der Wachausbildung mit einem Stationsbetrieb im Zugrahmen. Insgesamt hatten wir drei: Streife laufen mit Personenkontrolle / Anhalten, KFZ-Kontrolle und den Fall einer erweiterten Personenüberprüfung. Temperaturmäßig war es ziemlich kalt, mit der ÜbMun schießen durften wir auch net. Abends bin ich mit Morawa noch laufen gegangen.

Am Donnerstag folgten insgesamt neun Stationen durch das gesamte Feld der Wachausbildung, viele waren Wiederholungsausbildungen der Vortage (bspw. P1, Streife, KFZ-Überprüfung), wenige waren Erstausbildungen (z. Bsp.: Flaggenparade, Waffenkammer-Alarm). Ganz schön anstrengend und straff gegliedert war das, aber ungemein lehrreich!

Heute gab es dann den abschließenden Wachtest, der wohl laut Zugführer schon nach 22 kontrollierten Rekruten sehr schlecht ausgefallen ist. Highlight des heutigen Freitages war das EST (einsatzspezifisches Training). So durften wir durch ein ungefähr 15 Meter langes Abflussruhr kriechen, in einem circa 1,20m hohen Bach laufen und anschließend in der Plärre auch Stellung beziehen (MG-Schütze, Stellung und unter Brücke gleiten). Anschließend ging es in ein Volleyballfeld, wo wir schön mit unseren nassen Sachen in die Stellung gehen mussten. Dazu noch ein paar Stellungswechsel, inklusive links/rechts rollen. Das hat zwar ordentlich Spaß gemacht und wir haben gestunken, doch die Arbeit danach (Reinigen) war einfach nur besch…eiden.

In der nächsten Woche haben wir am Donnerstag feierliches Gelöbnis. Freitag haben wir frei. Die Tage davor gibts viel Formaldienst und Unterrichte.

ABC-Alarm in Ta“Kasch“is Castle

Was war das nur für eine Woche. Angekündigt hatte ich ja anstrengende fünf Tage ABC-Ausbildung, nicht desto trotz wurde es zum Ende hin noch mal wirklich lustig. Als erstes möchte ich aber noch etwas nachholen. Der Daniel beschwerte sich am Sonntag bei mir, dass sein Geburtstag und die „Feier“ in der letzten Woche nicht in meinem Blog erwähnt wurden. Das ist hiermit geschehen. Er ist übrigens 20 geworden :-) Jetzt zum aktuellen „Geschehen“.

Am Montag hatten wir erst mal nur theoretische ABC-Ausbildung: Wie sieht ein ABC-Alarm aus, was gibt es für BAS-Stufen und welche Ausrüstung haben wir? Dazu gab es eine schöne Präsentation mit anschließender Vorführung durch die Hilfsausbilder (ABC-Abwehrmaske, Overgarment, Poncho, Handschuhe, …). Danach stand für meine Gruppe eine Wiederholungsausbildung in Karten & Kompass an.

Am Dienstag sollte dann das theoretische ABC-Wissen umgesetzt werden. Wir „spielten“ ABC-Alarm. Zig mal Maske aufsetzen, Poncho überschmeißen. Dazu Helm aufsetzen, Handschuhe anziehen, ABC-Tasche schließen und so weiter. Insgesamt war es nicht ganz so schlimm, nur hatte ich so eine blöde Maske, dass andauernd mein „Beatmungsstück“ beim Aufsetzen verrutschte. Dazu war hinten noch ein Anlegegummi gerissen. Na toll… Eine weitere Ausbildungsstation am Dienstag war die Drillausbildung mit dem G36. Da mussten wir uns sportlich betätigen, bestimmte Hindernisse überwinden und dann immer wieder zwischendurch das Gewehr zerlegen & zusammensetzen. Nebenbei wurden uns unsere PK (Personenkennziffer), NATO-Buchstabieralphabet und andere schicke Sachen abgefragt. Als dritte Station gabs eine Wiederholungsausbildung in „Beobachten & Melden“. Aufgrund des Wintereinbruchs war besonders die letzte Station nicht ganz so toll, deswegen durften wir auch ein paar Runden drehen, um warm zu werden.

Am Mittwoch war wieder Stationsbetrieb, diesmal stand aber der AGSHP auf dem Plan, anstelle der G36-Ausbildung rückte das MG3. Zu allem Überfluss wurde es im Vergleich zum Vortag nicht nur merkbar kälter, sondern auch feuchter. Nicht schön das ganze. Nach weiteren ABC-Alarmen sind wir momentan einigermaßen in der Lage die ABC-Maske innerhalb der vorgeschriebenen 7 Sekunden aufzusetzen. Irgendwann soll dazu auch noch mal ein „Golden Goal“ folgen. Heute erfuhren wir durch den Hauptmann, unserem KpChef, dass wir vielleicht doch richtige Ponchos bekommen werden. Momentan haben wir nur so ein „Billigding“, unsere Ausbilder nennen den „Poncho“ liebevoll grüne Müll- oder Plastetüte. ;-)

Am Donnerstag hatten wir das erste Mal eine verwendungsspezifische Ausbildung für Funker, also eine Ausbildung die andere AGA-Kompanien nicht haben. Worum es wohl ging, natürlich um (zum Teil steinalte) Fernmeldegeräte. Am Ende war das ganz schön viel Stoff, vormittags stand übrigens Sport und Waffenreinigen auf dem Dienstplan. Interessanter wurde da der gestrige Donnerstag-Abend, der war einfach Hammer!! Ich werde dazu nichts weiter sagen, da man sich zu bestimmten Sachen nicht äußern muss ;-)

Heute bekamen wir dann erstaunlicherweise nach dem Stuben- & Revierreinigen aufgrund des Bahnstreiks früher Dienstschluss, um mit dem DB-Ersatzfahrplan noch nach Hause zu kommen. Letztendlich muss man sagen, dass die siebte Woche meiner AGA bisher die schönste war :-) In den nächsten fünf Tagen steht die Wachausbildung an, wie die Zeit nur rennt…

Brandenburg ist das Land der Selbstständigen

Unter diesem Titel erschien letzte Woche ein Artikel auf www.welt.de. Laut einer Studie sind derzeit etwa 124.000 Brandenburger selbständig, was einem Anteil von 12,2 Prozent an den Erwerbstätigen entspricht. Damit liegt Brandenburg an der Spitze der neuen Länder und auch über dem Bundesdurchschnitt von 11,2 Prozent. Leider schafften es viele Unternehmen nicht über die Startup-Phase hinaus. Das soll sich nun ändern. Der bisher vor allem in Berlin aktive Business Angels Club weitet nämlich sein ehrenamtliches Engagement für Gründer in Brandenburg aus. Insgesamt ganz interessant, vor allem für meine Zeit nach dem Bund :-)
[via ixpro]

Neues Projekt startet in den nächsten Wochen

In den kommenden Wochen werde ich ein neues Projekt starten. Den genauen Release-Termin kann ich noch nicht bekannt geben, es hängt davon ab, wie es mit der AGA stressmäßig läuft und was ich am kurzen Wochenende so schaffe (was leider immer nicht viel ist). Das Design für das Projekt steht, einige Sachen habe ich schon hochgeladen, die Texte sind größtenteils auch schon fertig geschrieben. An sich peile ich ein interessantes Thema an, welches eigentlich gut Traffic generieren sollte. Bei der Konkurrenz-Analyse bin ich auf nur wenige kleinere Mitbewerber getroffen. Auf ranking-check.de komme ich mit der Keyword-Datenbank für meine wichtigsten Schlüsselwörter zusammen auf etwa 2.000 monatliche Google-Abfragen. Mit Hilfe einer SEO-Optimierung von Anfang an und hochwertigem Inhalt sollte ich es eigentlich relativ schnell in die Top10 bei Google schaffen. Natürlich werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten. Nach der Veröffentlichung werde ich hier immer mal wieder über Erfolge und Misserfolge berichten ;-)

Web 2.0 Expo in Berlin gefloppt?

Heute Morgen las ich einen Artikel bei Golem.de über die Web 2.0 Expo in Berlin. Die lief vom 5. bis 8. November in den Messehallen am ICC. Bis kurz vor der Woche wusste ich von der Veranstaltung noch gar nichts, bin dann aber bei Blogschrott darauf aufmerksam geworden. Nicht nur das der Preis von 1.100 Euro für vier Tage ganz schon hoch ist, so gab es auch noch einige Pannen. Die geringe Anzahl von Steckdosen und der mangelnde Zugang zum WLAN-Netz gepaart mit der schlechten Essensversorgung (zu neudeutsch Catering) taten ihr übriges dazu. Die Vorträge an sich boten wohl wenig neues und hatten oftmals auch einige Lücken. Somit waren offene Fragen vorprogrammiert. Wie Golem auch schreibt, soll die Web 2.0 Expo aber trotzdem viele Besucher nach Berlin gelockt haben.

„SanWoche“ ohne Chef

Diese Woche stand beim Bund die Ausbildung zum Helfer im Sanitätsdienst an. Das war eigentlich ganz in Ordnung, leider aber nur eigentlich. Da wir ja am 31.10. (Reformationstag) Dienst geschoben haben, hatten wir Montag frei. Das machte sich ganz gut, so konnte ich nämlich abends mit Daniel zum Training auf dem, für uns neuen, Kunstrasenplatz am Wasserturm. Danach holten wir noch Flo und Kirschner ab.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der theoretischen San-Ausbildung. Es ging um unsere Aufgaben als Helfer, wie wir gekennzeichnet sind und was für Maßnahmen wir in bestimmten Situationen ergreifen müssen.

Mittwoch und Donnerstag war dann draußen in der Kaserne Praxisausbildung. Insgesamt gab es acht Stationen, verteilt auf zwei Tage. Der Mittwoch war dabei besonders bescheiden. Erstmal haben wir es am Morgen nicht geschafft, rechtzeitig vor dem Block in befohlener Ausrüstung anzutreten. Das gab schon mal einen ordentlichen Anschiss und sollte später auch Folgen haben. Mit halbgepackter Ausrüstung ging es dann zunächst zur wohl spannendsten Station. Wir mussten in einen Wald rennen, wo verwundete Soldaten lagen und versorgt werden sollten. Anschließend kam eine andere Truppe und hat die Kameraden auf Tragen in den SanKW verladen. Nachmittags war die anstrengendste Station dran: Das „Abschleppen“ bzw. Tragen von verwundeten Soldaten. Da durften wir in den verschiedensten Stellungen durch den Schlamm kriechen. Das war wirklich kein Pille-Palle, danach waren wir alle total fertig (selbst ich als halbwegs durchtrainierter Sportler ;-) ).

Da wir den Morgen ja so schön verrissen haben (siehe oben) gab es Zusatzdienst von 17.30-19.00 Uhr. Da durften wir Rucksäcke packen, Gefechtsanzug herstellen, usw. Dazu immer schön Antreten und ein bisschen in Montur um die Blöcke rennen. Krönender Abschluss war dann eine weitere kleine Sporteinheit auf dem Flur.

Den Donnerstag fand ich dann wiederum ganz interessant. Da ging es ums Bergen von Kameraden bei einem Autounfall, dem behelfsmäßigen Bau von Tragen, ABC-Abwehr und einer Einweisung in die „hohe Kunst des Verbindens“.

Am Freitag folgte dann der SanTest. In diesem Multiple-Choice Test gab es 39 Fragen und wir mussten 80 Kreuzchen sätzen. Zum Bestehen reichen 42 Punkte, wer durchfällt, muss die Allgemeine Grundausbildung (AGA) wiederholen. Die Fragen waren insgesamt aber relativ einfach, sodass ich da eigentlich durch sein sollte. Nächste (Montag Golden Goal; ansonsten ABC-Ausbildung, Waffendrill, Waffenausbildung, Geländeausbildung) und übernächste Woche (Wachausbildung) wird es aber wieder anstrengender.

Da kann man doch glatt neidisch werden

Heute hat der Peer die Oktober-Einkünfte seines Blogs „Selbständig im Netz“ veröffentlicht. Pro Tag verzeichnete er etwa 800 PageViews, was ein kleiner Anstieg im Vergleich zum Vormonat ist (genaue Statistiken möchte er Morgen veröffentlichen). Aus Adsense kamen 106 Euro, von Trigami 67 Euro, durch verkaufte Links 118 Euro und durch Affiliate Werbung (u.a. Google-Empfehlungen) ganze 178 Euro. Insgesamt macht das knapp 470 Euro (25% über dem Vormonat), ein nettes Nebeinkommen. Mit Blick auf meine Einnahmen wird man da doch ein bisschen neidisch ;-) Aber ich gönne es Peer, seinen Blog lese ich momentan am liebsten!

Des weiteren habe ich mich durch die Einnahmen getrackbackter Blogs gekämpft. Sebbi hat am 1. Oktober eine Auswertung vorgenommen. Mit durchschnittlich 1.490 unique Visitors ist er mit seinem Blog aber in der „deutschen Bundesliga“. Er monetarisierte aus Adsense (255,08$), X-Adservice (160,35€), Text-Link-Ads (174,22$), Linklift (37,8€) und Amazon (-5,25€) umgerechnet 489 Euro. Das entspricht bei ihm einen TKP von 6,33 Euro.

Zu guter Letzt kommt Robert Basic. Er betreibt einen der bekanntesten deutschen Blogs, Basic Thinking. Das besondere bei ihm, dass er bedingt durch den Google-AdSense-Rauswurf sein Werbekonzept auf Direktwerbung umgestellt hat. Vor der Umstellung waren es im September rund 1000 Euro Einnahmen aus einer Mischung von AdSense, Serversponsoring und Linkverkauf. Nach der Umstellung waren es sogar rund 2.000 Euro (Mischung aus Direktverkauf von Werbeplätzen und Linkverkauf). Durch den Wegfall von AdSense und des Serversponsorings musste er auf knapp 300 Euro im Monat verzichten, konnte diese aber wie ihr seht gut verkraften ;-) Robert gibt auch eine Einschätzung, wie viel man mit Blogs „earnen“ kann. Fokussierte Fachblogs sollen nach ihm rund 100 Euro im Monat abwerfen, mit der nötigen Ernsthaftigkeit sogar bis zu 1000!! Insgesamt war Robert auch mit der Gewinnung von Werbepartnern zufrieden. Längerandauernde Partnerschaften wurden angeboten. Für den nächsten Monat möchte er die Einnahmen stabilisieren, mit ein wenig Glück sogar verdoppeln!! Lest euch den Artikel einfach durch, er ist wirklich sehr interessant für alle, die sich mit dem Thema „Blogs monetarisieren“ beschäftigen wollen. Wie gesagt, es ist aber die Oberliga :-)

Auf meine Einnahmen werde ich noch nicht weiter eingehen, da sie einfach nicht erwähnenswert sind. Durch den Bund bin ich zeitlich eingeschränkt und kann sowieso nur wenig machen. Wenn etwas passiert, dann nur stückchen- oder scheibchenweise ;-) Nicht desto trotz zeigen mir die drei vier Blogs, was möglich ist, wenn man hart arbeitet und an sich glaubt.

Google vs. Linkverkauf Volume 2

Googles-Ingenieur / Blogger Matt Cutt hat gegenüber dem amerikanischen Search Engine Journal bekannt gegeben, dass das PR Downgrade (auch als Google-Slap bezeichnet) letzte Woche eine Aktion gegen den Linkverkauf und damit der angeblichen Manipulation der Google-Suchergebnisse war:

The partial update to visible PageRank that went out a few days ago was primarily regarding PageRank selling and the forward links of sites. So paid links that pass PageRank would affect our opinion of a site.

Going forward, I expect that Google will be looking at additional sites that appear to be buying or selling PageRank.

Verbunden mit dem PR Update waren auch umfassende Stellungsnahmen der „schwarzen Schafe“ bzw. der deutschen Textlink-Marktplätze Teliad und Linklift (via RankingNews). Die beiden haben bzw. wollen ihre Algorithmen modifizieren und sind jetzt bemüht, ihren Kunden mitzuteilen, dass der Verkauf und Kauf von Links kein Problem darstellt. Das passiert mitunter auf ganz lustige Art und Weise. Folgt dazu einfach mal dem RankingNews-Link oben. Eine ähnliche Richtung hat auch Trigami eingeschlagen. Der Dienst für bezahlte Blogposts distanzierte sich von Vorwürfen aus der Blogosphäre ein SEO-Instrument zu sein. Mediadonis nahm das auf und schrieb auch seine eigenen 2Cent dazu.

Miteinander, füreinander einstehen

Fast die Hälfte meiner AGA ist um, Zeit eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Ich muss sagen, dass sich meine Befürchtungen bezüglich der Härte der Grundausbildung bisher nicht bestätigt haben. Natürlich fehlen noch die großen Märsche, das zweite BiWak und auch das Gelöbnis war noch nicht. Ich denke aber, dass ich – begünstigt durch meinen Kasernen-Standort und dem Zeitpunkt – eine Menge Glück habe, jetzt die Allgemeine Grundausbildung abzuleisten. Wie ich schon in der letzten Woche geschrieben habe, hat man sich nach einigen Wochen als Soldat eingelebt.

In dieser Woche ging es nach einigen Unterrichten und Arztterminen (Wiederbestellung als LSM, Impfung) hauptsächlich um die Erstausbildung am MG3. Dazu hatten wir am Donnerstag einen weiteren Geländetag mit Ausbildung im Feuerkampf, Stellung beziehen, Alarmposten, Sperren und Bekämpfung unterlegender/überlegender Feind. Mit dem Maschinengewehr haben wir im AGSHP geschossen. Nebenbei gabs Einweisungen in das Zerlegen & Zusammensetzen bzw. Ladetätigkeiten des Maschinengewehrs. Mein „Golden Goal“ im Zerlegen des G36 habe ich übrigens relativ entspannt geschafft. Für die Sicherheitsüberprüfung, das Zerlegen & Zusammensetzen und die Funktionsprüfung hatten wir 2:30min Zeit. Das war eigentlich gut zu schaffen. Ansonsten war ich diese Woche das erste Mal GvD (Gefreiter vom Dienst, die Bundeswehr spricht in Abkürzungen ;-) ). Da wir bei uns nicht genügend Unteroffiziere haben, müssen die Rekruten den GvD-Posten besetzen, UvD (= Unteroffizier vom Dienst) sind dann vor allem Mannschafter höheren Dienstgrades. War schon nicht einfach, vor allem, da ich den anstrengendsten Tag erwischt habe (von Dienstag auf Mittwoch). Glücklicherweise konnte ich wenigstens drei Stunden pennen. Nächste Woche haben wir ab Dienstag SanAusbildung. Der Montag ist für uns frei, da wir am 31.10. (Reformationstag, ein Feiertag in Brandenburg) Dienst gemacht haben.