Browsing MonthJanuar 2008

So blogge ich!

Blogparaden sind cool und deshalb mache ich gleich bei der nächsten mit. Diesmal wurde die Blogparade von Paul Stelzer (Webmaster Watchblog) ins Leben gerufen. Bei ihm geht es darum, mit was die Blogger bloggen. :-)

1. Welche Blogsoftware verwendet ihr bzw. bei welchen Bloganbieter seid ihr angemeldet?

Ich nutze WordPress. Nicht nur das WP die bekannteste Blogging-Software weltweit ist, nein das System ist auch noch wirklich gut ;-) Vor allem die Anzahl an Plugins und der Community-Support machen WordPress wirklich zu einer idealen Software.

2. Wie seid ihr auf die Blogsoftware/den Anbieter gestoßen?

Früher habe ich mehrere Webseiten mit normalen CMS erstellt. Da hat man natürlich schon von WordPress gehört, aber vor allem im Zusammenhang mit dem Bloggen. Als ich dann meinen ersten eigenen Blog gestartet habe, war es quasi klar, dass ich WP nutzen werde.

3. Welche Vorteile hat ihre Blogsoftware/ihr Anbieter?

Die wichtigsten Punkte habe ich dazu schon bei 1. angesprochen. WordPress ist leicht zu installieren, es gibt viele Plugins und das Handling im Backend ist simpel. Zudem gibt es eine große Anzahl an (kostenlosen) Themes für das System. Die Community hinter WordPress ist einfach super. Kurz vor WordPress hatte ich ein relativ kurzes Intermezzo bei Googles blogger.com.

4. Welche Nachteile sind euch aufgefallen?

Das Problem bei WordPress sind die vielen Updates. Muss man da schon wirklich hinterher sein, da es in relativ kurzen Abständen immer Fixes oder neue Versionen gibt. Das ist halt ein wenig lästig. Ansonsten könnte man noch ein bissl an der Performance schrauben. In Richtung SEO könnte man von Hause aus noch die ein oder andere Verbesserung mitbringen. Aber dafür gibt es ja Plugins. Ansonsten ist mir noch nicht so viel Negatives aufgefallen. Kommt vielleicht auch daher, dass ich mich mit anderen Systemen noch nicht auseinander gesetzt habe.

5. Wie viel Zeit investiert ihr ins Bloggen pro Tag?

Pro Tag denke ich etwa eine Stunde. Ist halt schwierig runter zu rechnen, da sich die Hauptlast bei mir aufs Wochenende verschiebt.

6. Wie viele Besucher habt ihr pro Tag durchschnittlich?

Mittlerweile habe ich so um die 100-150 Besucher täglich. Das ist zwar nicht viel, aber für mich schon in Ordnung. Ich hoffe ab Sommer meinen Blog noch bekannter machen zu können.

Blogparade: So entsteht ein Beitrag bei mir

Sebastian Hobert von thinkblogging.net hat eine Blogparade gestartet, in der er erfahren möchte, wie Blogbeiträge in diversen Blogs entstehen. Die Blogparade geht bis zum 9. Februar, bleibt für euch also noch ein bisschen Zeit mitzumachen. Für mich und meinen Blog ist es übrigens die erste Parade :-)

Woher bekommt ihr die Ideen für einen Blogeintrag?

Das ist ganz unterschiedlich. Zum Teil inspirieren mich andere Blogs mit Beiträgen oder Forenbeiträge bei Ayom oder Abakus. Das heißt ich schreibe dann quasi meinen eigenen Senf dazu. Dabei kommt auch meinem Feedreader eine hohe Bedeutung zu. Er ist quasi Anlaufstelle Nummer Eins. Weiterhin gibt es auch Themen, die durch die Medien, außer dem Internet, gehen. Und das private Zeug kommt halt aus meinem Alltag (derzeit Bundeswehr, Sport, ec.). Oft ist es auch so, dass ich selber bestimmte Problematiken allgemeingültig lösen möchte und anderen Usern somit mein Vorgehen beschreibe.

Wie geht ihre genau vor, bei der Erstellung eines Beitrags? Von der Idee bis zum fertigen Artikel?

Wenn ich über ein Thema blogge, dass mich jetzt nicht selbst unmittelbar betrifft, dann recherchiere ich jede Menge. Für längere Posts geht da schon einiges an Zeit drauf. Oftmals schreibe ich dann solche Beiträge erstmal in Word, um sie später im WordPress-Backend zu veröffentlichen. Die Recherchen gehen natürlich über Google. Bei der Artikelerstellung selber achte ich darauf, dass der Text gut strukturiert ist. Man sollte einen gewissenen Eigenstil entwickeln. Für mich ist es wichtig, dass ein Post übersichtlich ist (Absätze, Fettschrift) und auf weiterführende Infos verlinkt.

Wie viel Zeit investiert ihr für das Schreiben eines Beitrags durchschnittlich?

Durchschnittlich würde ich sagen 15-20 Minuten. Natürlich gibt es relativ kurze Posts, doch, wenn man ein wenig recherchiert, dann kann das schon mehrere Stunden dauern. Das kommt also immer drauf an.

Versucht ihr eure Beiträge nach dem Veröffentlichen noch bekannt zu machen? Sei es durch yigg, digg, seoigg oder durch spezielle Suchmaschinenoptimierung?

Wenn es mir gezielt darum geht, den Beitrag zu promoten, dann natürlich ja. Auch wenn ich mit einem bestimmten Key eines Beitrags nach oben will, wird der natürlich seo-technisch nochmal extra behandelt. Social Bookmarking nutze ich da schon ganz gerne, da vor allem Yigg & Co. gut Traffic generieren können. Ansonsten werden Standard-Posts, die also jetzt nichts außergewöhnliches sind, von mir derzeit nicht besonders bekannt gemacht. Zudem ist es bei meinem kleinen Blog so, dass Gäste seltener von sich aus bookmarken.

Schreibt ihr Beiträge teilweise schon mehrere Tage vorher und veröffentlicht sie (automatisch) erst später?

Das kommt durchaus vor. Bekanntermaßen bin ich ja aktuell unter der Woche zeitlich sehr eingebunden (Bundeswehr Grundwehrdienst). Somit versuche ich teilweise auch am Wochenende Beiträge vorzuschreiben und erst unter der Woche veröffentlichen zu lassen. Probleme bereitet das nur mit Artikeln, die das aktuelle Zeitgeschehen behandeln. Davon habe ich nicht wenige. Diese wären ein, zwei Tage später schon „Schnee von gestern“. Somit muss man schauen, welche Posts sich dazu eignen.

Wie regelmäßig schreibt ihr Blogeinträge?

Wenn ich meine Statistik befrage, sagt die, dass ich 0,80 Beiträge pro Tag veröffentliche. Seit dem 13. August waren das bisher 133, mit diesem 134. Somit sind das unter der Woche im Schnitt 5,6 Beiträge. Derzeit konzentriert sich das aber vor allem auf das Wochenende bzw. Freitag bis Sonntag, da unter der Woche nichts gemacht werden kann (siehe oben ;-) ).

Notebooks motivieren Schüler? Ja!!

In einer Studie der Humboldt-Universität Berlin ist herausgekommen, dass Schüler in Notebook-Klassen eine höhere Motivation zeigen als Schüler in herkömmlich unterrichteten Klassen. Lehrer haben in den Klassen eine größere Selbstständigkeit der Schüler festgestellt. Zudem stieg ihr Computerwissen im Vergleich zu normalen Klassen. In Amerika hatte man zuvor Notebook-Klassen aufgrund der eher negativen Entwicklung geschlossen.

Unabhängig davon finde ich, dass Rechner (auch Notebooks) für Schüler ein idealer Lernzusatz sind. In meiner Schulzeit, vor allem am Gymnasium, habe ich meinen PC intensiv nach Schulschluss zur Vorbereitung / Nachbereitung genutzt. Wusste man mal bei einer Hausaufgabe nicht weiter, konnte man googeln. Für Vorträge und Facharbeiten wurde im Netz recherchiert. In Englisch und Französisch habe ich kein gedrucktes Wörterbuch verwendet, sondern auf Übersetzer wie dict.cc zurückgegriffen.

Dabei ist jedoch die Gefahr groß, zu sehr vom eigentlichen Vorhaben abgelenkt zu werden. So checkt man nebenbei die E-Mails, surft im Lieblingsforum rum oder schreibt einen Blogeintrag. Einige neigen auch dazu, nur zwischendurch mal ein kleines Spielchen zu zocken. Deshalb braucht man jede Menge Selbstdisziplin. Manche verfallen auch dazu, ohne selbst zu überlegen, den Rechner anzuschmeißen und nach Lösungen zu suchen. Vor allem bei Übersetzungen fremdsprachiger Texte machen das viele Schüler. Es sei gesagt, dass euch das in keiner Weise hilft!! Zuerst sollte man immer sein eigenes Köpfchen anstrengen :-)

Im Internet habe ich auch gezielt Unterrichtsstoff nachbereitet, also nach den angesprochenen Themen gesucht und interessante weitergehende Informationen gefunden. Das wirkt sich in der Mitarbeit ungeheim positiv aus und selbst der Lehrer lernt mal was neues ;-) Bei mir war es immer so, dass ich solche Mehrarbeit gerne unternommen habe, wenn mich das Thema selber interessiert hatte.

Nicht nur das World Wide Web ist für Schüler eine große Hilfe. Ohne mein Notebook hätte ich im Informatik-Leistungskurs ganz schön alt ausgesehen. Die Entwicklungsumgebungen wurden so einfach eingerichtet und losprogrammiert. Aber auch für Mathe habe ich mit Geogebra eine wirklich schöne Anwendung genutzt, die mir immens, auch in der Abiturvorbereitung, geholfen hat. Auch wenn ich kein Physik oder Chemie belegt habe, gibt es auch für diese Fächer wunderschöne Tools (für Schüler meist auch kostenfrei). Bei Vorträgen habe ich neben PowerPoint-Präsentationen auch oft Audio-CDs verwendet. Dort waren dann Reden oder Hörbeispiele drauf. Ohne Rechner und Internet wäre auch das nicht so möglich gewesen.

Blogverzeichnisse, LayerAds, ODP und mehr

Wie gewohnt, kommt auch diese Woche wieder eine kurze Zusammenfassung wichtiger Ereignisse im SEO und Online-Marketing Bereich.

Bastian Ebert listet in seinem Blog eine Auswahl an Blogverzeichnissen. Bei Bloggerei (dem besten Blogverzeichnis, wenn ihr mich fragt), Blogalm und Bloggeramt bin ich ebenfalls angemeldet. Dieses Trio ist momentan wirklich zu empfehlen. Ebenfalls beim Bastian fand ich einen, von zuletzt vielen, Artikeln über Manipulationsvorwürfe (Cookiespamming) gegenüber LayerAds. Wer als Einsteiger noch mal was über Google Sitemaps erfahren möchte, ist dort ebenfalls richtig.

Gretus von seo-united.de hinterfragt in einem sehr ausführlichen Beitrag den Sinn des PR-Updates und kritisiert, dass Google ganze Internet-Unternehmen einfach so in den Ruin treibt.

XING kauft mit Cember.net das größte Netzwerk für Geschäftskontakte in der Türkei. Derzeit zählt cember.net rund 280.000 Mitglieder.

Auf seo-united.de gibt es diese Woche wieder sehr interessante Google-News: U.a. mit „Google verschiebt Knols“ und „Google als bester Arbeitgeber in den Staaten“.

Zusammen mit der Initiative „klicksafe“ der Europäischen Union hat die Website iRights.info eine Broschüre entwickelt, die über Urheber- und Persönlichkeitsrechte im Web 2.0 informieren soll.

Auf golem.de gibt es ein Interview mit Jimmy Wales, dem Gründer von Wikipedia.

Noch eine Woche Dienstpostenausbildung

Die dritte Woche DPA ist vorbei und wir haben wieder fleißig gewerkelt. Die Tage waren wir viel draußen, haben eine Menge gelernt und Ausbildungsstoff der Vorwochen gefestigt, teilweise unter erschwerten Bedingungen (Gerödel, Waffe). In der nächsten Woche werden wir eine Abschlussübung auf dem Kasernengelände haben, die wohl von Montag bis Donnerstag geht.

Diese unterteilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Letzterer wird die vier Tage aber besonders prägen. Ob ich am Dienstag/Mittwoch in der Kaserne bin und an der DPA-Prüfung teilnehmen kann, zeigt sich am Montag. Vielleicht schaffe ich es ins Bataillonsfußballteam, wenn ja, fahren wir Dienstag Mittag zu einem Hallenturnier und kommen erst Mittwoch Abend zurück. Ob ich unter den sieben Glücklichen bin, stellt sich Montagabend beim letzten Training heraus. In der nächsten Woche habe ich freitags wohl auch früher Schluss, weil ich heute im DPA-Wochenabschlusstest eine 1 geschrieben habe :-)

Internet auf Stube :-)

Wir haben ab heute Internet auf Stube. Moobicent machts möglich. Ein Kamerad hat einen Vertrag bei denen abgeschlossen und jetzt teilen wir uns auf Stube die Kosten. Ein Rechner stellt die Verbindung her, die anderen nutzen den Zugang per WLAN. Dabei nutzen wir meist Geschwindigkeiten ala DSL 1000 oder 1500. Mehr dazu später ;-)

Leider schaffe ich es aber nicht, jeden Tag ins Netz gehen zu können. Montag und Mittwoch habe ich hier im Bataillon abends Fußballtraining. Den Donnerstagabend nutze ich momentan noch zum Lernen für die DPA-Wochentests. Sobald es den aber nicht mehr gibt, könnte ich zumindest Dienstag- und Donnerstagabend ein bisschen was machen :-)

Die Woche gehts übrigens viel raus, das Wetter spielt leider aber nicht so mit. Nächste Woche haben wir DPA-Abschlussübung. Am Mittwoch/Donnerstag bin ich aber evtl. mit der Bataillonsmannschaft unterwegs. Das steht aber noch nicht fest, ob ich wirklich in der Mannschaft bin. Subjektiv gesehen rechne ich mir ganz gute Chancen aus :-)

Flocke Eisbär-Mädchen aus Nürnberg

Das Nürnberger Eisbär-Mädchen wird auch weiterhin den Namen Flocke behalten. Das gab der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) am Freitag bekannt. Eine Jury mit Vertretern der Stadt und des Tiergartens hatte den Eisbären-Namen Flocke einstimmig aus Zehntausenden von Vorschlägen ausgewählt. Zur Auswahl standen bspw. auch die Namen „Bärbel“, „Pauli“, „Franka“, „Anouk“ oder „Nanouk“. Insgesamt vier Pfleger kümmern sich derzeit um Eisbär Flocke. Flocke gehe es prächtig: „Außer Schlafen und Trinken macht er momentan nichts.“, so die Pfleger der Eisbärin Flocke.

Die Stadt Nürnberg hat den Namen Eisbär Flocke für die Vermarktung des Eisbärenbabys markenrechtlich schützen lassen. Neben der Erstellung eines eigenen Eisbären-Logos plane man eine maßvolle Vermarktung mit Plüschtieren an Produkten wie Schlüsselanhänger, Taschen, Rucksäcke, Regenschirme, Tassen, Trinkflaschen, Bettwäsche, T-Shirts, Stifte und Mützen gedacht. Auch Bilder, Kalender, CDs und DVDs kämen infrage. Das Geld soll den Eisbären und dem Zoo zugute kommen. Das große Interesse um Eisbär Flocke werde wohl nur ein Jahr dauern, das zeigte Eisbär Knut in Berlin.

Geboren wurde Eisbär Flocke am 11. Dezember. Anfang Januar wurde sie dann von ihrer Mutter Vera getrennt, aus Furcht um Flockes Leben, nachdem diese sie unruhig herumgetragen hatte. Kurz zuvor hatte Vilma, die andere Eisbärenmutter im Nürnberger Zoo, ihre Jungen aufgefressen. Seither wird die kleine Eisbärin Flocke von Hand aufgezogen. Dies ist in Nürnberg seit 1948 bereits 20 Mal gelungen. Ende März oder Anfang April könne die kleine Eisbärin der Öffentlichkeit voraussichtlich erstmals gezeigt werden.

China – Das Reich der Mitte im Web 2.0

Obwohl es im Reich der Mitte eine strenge Zensur in Medien und Internet gibt, sind die Chinesen mittlerweile die zweitgrößte Internetnation der Welt. Nach der letzten Statistik des offiziellen China Network Information Center (CNNIC) nutzen 210 Millionen Chinesen das Internet. Damit fehlen nur noch fünf Millionen Nutzer, um Amerika als größte Internetnation abzulösen.

Gemessen an der Gesamtbevölkerung nutzen aber nur 16% der Chinesen das Netz, in Deutschland sind es zum Vergleich 63%. Auch die Verteilung ist in China noch sehr ungleich. Von den 210 Millionen Anwendern leben nur knapp 53 Millionen in ländlichen Gebieten. Fast jeder zweite Bewohner von Peking (46,6 Prozent) und Shanghai (45,8 Prozent) nutzt das Netz, in ländlichen Provinzen wie Guizhou oder Gansu hingegen nicht einmal jeder Zehnte. Die Wachstumsrate auf dem Land ist dagegen mit knapp 128 Prozent viel höher als in den Städten (38 Prozent). Ein Großteil der Chinesen nutzt Breitbandanschlüsse (163 Millionen) für den Internet-Zugang. Rund jeder vierte (50,4 Millionen) nutzt das Internet auch mobil über das Mobiltelefon. Die Wachstumszahlen im bevölkerungsreichsten Land der Erde sind immer noch gigantisch: Seit Juli 2007 kamen 48 Millionen Internetnutzer hinzu. Gegenüber Ende 2006 ist die Zahl um 73 Millionen gestiegen.

Einer wachsenden Beliebtheit erfreuen sich in China vor allem Weblogs. CNNIC habe ermittelt, dass etwa 47 Millionen Chinesen einen eigenen Blog betreiben. Insgesamt gibt es sage und schreibe 73 Millionen Blogs. Zum Ende des Jahres 2006 gab es aber gerade mal 17,5 Millionen Blogger!

Ähnlich wie in Deutschland nutzen zwar mehr Männer das Internet (55%), aber die Mehrheit der Blogs wird von Frauen verfasst (57%). Gebloggt wird über Kultur und Wirtschaft, Tourismus und Alltagsleben und sogar über das Militär. In erster Linie drehen sich Blogs aber über die bloggende Person selbst. Auf der anderen Seite liest die Mehrheit der Nutzer am liebsten Blogs zur Unterhaltung. Eines der bekanntesten Blogs in China ist das der Schauspielerin Xu Jinglei, das sogar schon die Technorati-100-Liste der meist verlinkten Blogs anführte.

Jegliche Form der Online-Kommunikation mit den „Wangyou“, den Netzfreunden, ist sehr beliebt. Sie diskutieren in Chaträumen und Foren. Eines der größten Foren betreibt die Parteizeitung Renmin Ribao („Tageszeitung des Volkes“) selbst.

Anders als in Deutschland können Chinas Surfer ihre Meinung jedoch nicht offen äußern. Im Jahr 2007 kündigte die Regierung an, Blogs stärker kontrollieren zu wollen. Kürzlich verbot die Regierung Privatnutzern, ihre Videos über das Internet zu verbreiten. Wer sich dennoch über kritische Themen äußert, riskiert, dass seine Beiträge gelöscht werden. Im schlimmsten Fall gerät er ins Visier der Sicherheitsbehörden. Allerdings haben die Chinesen eine lange Tradition des Umschreibens von Sachverhalten (Homonymen). Das sind gleich ausgesprochene Silben, deren Bedeutung sich durch die Betonung jedoch ändert. So verklausuliert kann über so gut wie alles diskutiert werden.

Unterseitenranking, SEO-ABC, SEO-Flash & mehr

Auch diese Woche war in den Weiten des Netzes wieder einiges los. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Beiträge der SEO-Szene.

Auf seo-united.de gibt es jetzt ein SEO-ABC. Jeder Buchstabe des Alphabets ist mit einem Begriff aus der SEO-Szene verknüpft.

Wer sich mit AdWords-Landingpages auseinandersetzen möchte, sei auf zwei Artikel von blogs-optimieren.de verwiesen. Dort gehts um den Qualitätsfaktor von Landingpages.

In der vergangenen Woche haben sich gleich mehrere Seiten mit dem Thema Flash und Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Bekanntermaßen ist die Indexierung von Flashseiten für Google äußerst schwierig. Wie es Google in einigen Fällen aber doch schafft, zeigt bspw. Sistrix.

Wenn du es dir zutraust als ausgewiesener SEO einen Beitrag über Suchmaschinenoptimierung einem großem Publikum zugänglich zu machen, dann kannst du das jetzt bei seo-united.de tun.

Yannick Eckl erklärt bei sich im Blog, wie man als Webworker produktiver und effizienter arbeitet. So lässt man sich – und ich spreche aus eigener Erfahrung – von vielen Dingen ablenken und macht oft auch mehrere Dinge gleichzeitig, anstatt erstmal eins fertig zu machen. In wieweit man selbst ausreichend diszipliniert ist das durchzuhalten, muss man sehen. Ansonsten lest auch mal die Kommentare zum Post, da gibts auch noch gute Tipps (Uhrzeit, Handy ausschalten, usw.).

Teliad bietet absofort auch Seiten mit PageRank 0 die Möglichkeit, Werbeflächen für Textlinks anzubieten. Die Abschaffung des ursprünglichen Mindest-Pageranks von 2 sei damit verbunden, dass eingehende Links, unabhängig vom PR, der entscheidende Faktor für das Ranking in Google sind und nicht primär der PageRank. So seien eher Themenrelevanz und Domainpopularität wichtig. Prompt sind wenige Tage nach der Meldung fast 500 PR0-Seiten bei Teliad zu finden.

Dienstpostenausbildung Woche Zwo

Im Vergleich zur Vorwoche hat sich diesmal nicht allzu viel in der DPA/SGA geändert. Auch diesmal hatten wir viel Unterricht, der praktische Anteil nahm aber sichtlich zu. So haben wir eine breite Palette an unterschiedlichen Ausbildungen bekommen (näheres darf ich ja nicht verraten). Gestern hatten wir noch PFT (physical fitness test). Bestanden habe ich den, Punktzahl dürfte so um die 22 liegen. Volle sechs Punkte habe ich im 12-Minuten-Lauf, „Sit-Ups“ und Liegestütze :-)

Abschließend gab es heute natürlich wieder einen Test. Den ersten hatte ich übrigens mit der Note 2 abgeschlossen. Durchgefallen bin ich beim zweiten nicht, das genaue Endresultat weiß ich aber noch nicht. Zum Schwierigkeitsgrad sei gesagt, dass man mit intensivem Lernen bestimmt eine 1 bekommen kann. Sobald man aber im Unterricht aufpasst, war bisher eigentlich immer eine „Bestanden“ locker drin.

Ansonsten war ich am Dienstag noch schön in der Kaserne laufen, um auch den Anschluss an die Vorbereitung zu halten. Mittwoch habe ich sogar mal abends Fußball spielen können, ich hoffe, dass ich das regelmäßig machen kann. Bei uns soll nämlich jetzt ne Art „Bataillonsmannschaft“ aufgestellt werden, die dann an Turnieren teilnimmt. Wäre wirklich ganz cool, wenn ich da reinkommen könnte. Am nächsten Montag ist ein weiteres Auswahltraining. In der Regel wird wohl zwei mal die Woche 1 1/2h trainiert.

Insgesamt ist es also eine ganz gute Woche gewesen. Ab nächsten Montag gehts in der Dienstpostenausbildung weiter, ehe eine Woche drauf eine Abschlussübung ansteht. Wens interessiert: Auch nach der AGA ist bei uns noch Stubendurchgang angesagt. Es gibt entgegen vielleicht mancher Berichte auch noch Stuben- und Revierreinigen und das wird zumindest bei uns regelmäßig kontrolliert.