Browsing MonthFebruar 2008

Ehrenzug beim Feierlichen Gelöbnis und neukrank

Diese verkürzte Woche beim Bund (Montag war Quartalsausgleichstag) war geprägt vom Feierlichen Gelöbnis der AGAnauten des ersten Quartals 2008. Am Dienstag haben wir, der Ehrenzug, natürlich dafür Formaldienst gemacht. Mit Waffe marschieren, das Gewehr präsentieren und so weiter. Aufgrund meiner guten Leistungen wurde ich aus der Reserve rausgenommen und fest in den Ehrenzug integriert. Vielen Dank dafür an einen meiner Kameraden, der das alles geschickt eingefädelt hat, ne ;-)

Am Mittwoch ging es dann ans Eingemachte. Auf dem örtlichen Sportplatz marschierten wir als letzte Abordnung ein, alles lief super. Den Takt vom Heeresmusikkorps hatten wir drin (Preußens Gloria :-) ) und es ist auch keiner aus dem Ehrenzug umgekippt. Aus unserer Kompanieabordnung hat es aber wohl zwei erwischt. Auch beim Präsentieren, Richt euch und so weiter gab es keine Probleme, das hat alles sehr gut geklappt. Als letzter Mann der Formation konnte ich das gut sehen. Nachteil, auch mich konnten alle sehr gut sehen :-) Das Feierliche Gelöbnis dauerte schon ein bisschen, da es das erste öffentliche Gelöbnis des Bataillons am neuen Standort war. Beim Ausmarsch gabs dann ein kleines Problem. Wir waren zwar alle im Gleichschritt, nur passte der nicht ganz zur Marschmusik. Na ja, egal, Hauptsache sieht einheitlich aus, dachten wir uns.

Da ich aber schon beim Gelöbnis erkältungstechnisch angeschlagen war, ich das aber unbedingt durchziehen wollte, habe ich mich am Donnerstag neukrank gemeldet. Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, allgemeines Unwohlsein, das komplette Programm einer schönen Erkaltung halt. Somit musste ich auch auf das UZI-Schießen (MP2) verzichten, angesichts meines Zustandes war der Arztbesuch aber das einzig richtige. Bin jetzt bis einschließlich Sonntag Innendienst, was mich auch als Wachersatz befreit.

Beim Kompanieantreten zum Dienstschluss hat der Ehrenzug für heute dienstfrei bekommen. Deshalb war ich auch schon gestern Abend zu Hause. Schöne Sache, so kann ich mich ein wenig auskurieren. In der nächsten Woche bei der Bundeswehr weiß ich gar nicht mal was ansteht. Die geplante Übung fällt wohl zumindest für meinen Zug aus, mal gucken.

AdSense mailen? Telefonnummer überprüfen

Seit dem 16. Februar versuche ich an den Support von Google AdSense ranzukommen. Hintergrund der Geschichte: Mittlerweile habe ich meine Auszahlungsgrenze erreicht (100 US-Dollar), es sind aber noch Maßnahmen erforderlich, um die Zahlung freizugeben. In meinem Fall die Überprüfung meiner Telefonnummer. Wenn ich jetzt nun in meinem AdSense-Konto auf den entsprechenden Link zur Überprüfung klicken möchte, kommt folgende Fehlermeldung:

Fehler: Wir bitten Sie um Entschuldigung, aber wir können Ihre Anfrage im Moment leider nicht bearbeiten. Unsere Techniker wurden bereits verständigt und werden das Problem so schnell wie möglich beheben.

Daraufhin habe ich über die AdSense-Hilfe eine Mail an Google geschrieben. Mittlerweile habe ich schon drei mal geschrieben und immer die gleiche Standardantwort erhalten:

Hallo,

vielen Dank, dass Sie Google AdSense kontaktiert haben.

Bitte beachten Sie, dass wir keinen Support für allgemeine Fragen zu
AdSense anbieten können. Wir beantworten ausschließlich kontospezifische
Anfragen, wie z.B. zur Änderung des Zahlungsempfängers oder zu
Zahlungsaussetzungen. Es stehen Ihnen detaillierte Informationen zum
AdSense-Programm zur Verfügung und wir bitten Sie, die nachfolgend
aufgeführten Online-Ressourcen zu besuchen, um die Antwort auf Ihre Frage
zu finden:

– AdSense-Hilfe: https://www.google.com/adsense/support mit einer Vielzahl
von Themen und häufig gestellten Fragen

– AdSense Forum: http://groups.google.com/group/adsense-help-de für den
Wissens- und Erfahrungsaustausch mit anderen AdSense-Publishern

– AdSense-Blog: http://adsense-de.blogspot.com für aktuelle Nachrichten
und Tipps

Sollten diese Ressourcen die gewünschten Informationen nicht
bereitstellen, oder falls Sie kontospezifischen Support benötigen, senden
Sie uns Ihre Anfrage bitte erneut über das Kontakt-Formular auf der
AdSense-Hilfe.

Bitte stellen Sie dabei sicher, dass Sie Ihre Anfrage unter Angabe der mit
Ihrem AdSense-Konto verbundenen E-Mail-Adresse an uns richten. Wir werden
uns dann so schnell wie möglich um Ihre Angelegenheit kümmern. Bitte
beachten Sie, dass dies abhängig von unserem E-Mail-Aufkommen etwas länger
dauern könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Google AdSense-Team

Darüber hinaus kam nichts. Hat jemand einen weiteren Rat, wie ich an die Kollegen vom Support rankomme oder was ich da noch machen könnte? :-( Die Fehlermeldung an sich ist schon seit Beginn des Jahres (evtl. noch länger) in meinem Konto!!

„Hier werben!“ Seite fertiggestellt

Zuletzt sind ja viele Blogger auf den Zug der Eigenvermarktung von Werbeflächen aufgesprungen. Robert Basic war da meiner Meinung mit der Vorreiter, danach folgten andere wie Peer, Philipp Zurawski (freetagger.com) oder Yannick Eckl (um nur mal ein paar Blogger zu nennen). Der Sinn einer solchen Unterseite auf einem Blog bzw. allgemein einer Webseite ist es, interessierten Werbepartnern die Werbeflächen anschaulich darzustellen und „schmackhaft“ zu machen. Die „Hier WERBEN!“ oder „Advertise“-Seiten sind dazu mal mehr oder weniger ausführlich. Ich möchte anhand meiner Unterseite mal zeigen, was ich für notwendig halte.

Die Einführung

Die ersten Sätze einer „Advertise“-Seite sind immer mit am wichtigsten, um den potentiellen Partner das Weiterlesen ans Herz zu legen. Dort kann man entweder seinen Blog kurz vorstellen oder, wie ich in etwa, einige mögliche Werbeformen nennen. Damit erhält man gleich einen Überblick über das, was möglich ist. Ihr solltet darauf achten, im Vornherein ein Konzept davon zu haben, was ihr anbieten möchtet. Was eignet sich für meine Seite? Wie viele unterschiedliche Formate kann ich anbieten? Wirkt die Seite eventuell zu werbelastig? Wichtig ist, dass ihr dem Kunden Spielraum lasst und nicht auf euren Formaten beharrt. Eine erste Möglichkeit der Kontaktaufnahme ermöglicht es schon jetzt nach der Einführung eine Mail zu schreiben.

Blogstatistik und Mediadaten

Im nächsten Absatz folgen auch schon die Statistikdaten meines Blogs. Diese sollten auf keiner „Advertise“-Seite fehlen, da diese für den interessierten Werbekunden unerlässlich sind! Hier macht er sich ein Bild, welches Potenzial die einzelnen Werbeflächen besitzen. Am besten ihr positioniert die soweit oben wie nur möglich. Ich halte auch nichts davon, die genauen Daten erst auf Nachfrage herauszugegeben, da dieses Vorgehen potentielle Kunden zu umständlich sein könnte und auch abschreckt. Ihr könnt nämlich nicht davon ausgehen, dass Werbekunden gezielt eure kleinen Seiten aufsuchen nur um sich über Werbemöglichkeiten zu informieren. Viele werden das so nebenbei machen. Nutzt auf jeden Fall eine Statistiksoftware, die es euch ermöglicht, mehr als nur die Zugriffe und Besucher zu tracken.

Kommen wir dazu, welche Mediadaten für den Kunden am wichtigsten sind und daher unbedingt zu finden sein sollten. Da wären als erstes die Besucherzahlen. Diese sind von besonderer Bedeutung für den Werbekunden, er will schließlich wissen, wie viele Kontakte er erreichen kann. Ob man dazu noch die Seitenaufrufe, also Impressions, dazu schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Als nächstes präsentiere ich meine Technorati-Authority. Wichtig ist hier zu sagen, was die Authority überhaupt ausdrückt. Nicht jeder weiß das! Der Anteil der Suchmaschinenbesucher ist nice to know. Der PageRank ist heutzutage eigentlich irrelevant, für einige Werbekunden aber komischerweise immer noch von Interesse. Nur deshalb ist er mit auf der Seite. Die Anzahl der Beiträge und Kommentare zeigt, wie hoch die Postfrequenz so ist. Aus der Anzahl der Kommentare könnte man auch Reputations-Rückschlusse ziehen (Was für ein Stellenwert hat der Blog innerhalb der „für mich relevanten Blogosphäre“?). Das Alter eines Blogs ist, so denke ich, ein wichtiges Kriterium für Werbepartner und lässt Erkenntnisse in Richtung Beständigkeit und Entwicklung zu. Die Anzahl meiner Feedreader ist sofern wichtig, da ich auch Werbung im Newsfeed anbieten möchte. Die durchschnittliche Besuchszeit sagt aus, ob der User nur mal kurz vorbeischaut oder sich wirklich Zeit nimmt und vielleicht auch mehrere Beiträge liest. Der prozentuale Anteil deutscher Besucher ist wichtig um zu sehen, ob die Besucher überhaupt die Sprache meiner Anzeigen verstehen. Klingt logisch, oder? :-) Als letztes habe ich noch Auskunft darüber gegeben, wie hoch der Anteil neuer Besucher ist. Diese sind keine wiederkehrende Besucher und blenden Teile der Werbung auch nicht so aus, wie es returning visitors machen.

Sehr sehr wichtig ist eine Angabe am Ende mit dem Stand der Statistikdaten. Das vergessen viele. Was bringt es einem interessierten Werbekunden, wenn die Stats von vor einem halben Jahr sind? Hier sollte man immer auf Aktualität achten, jeden Monat ein Update oder alle zwei sollte reichen. Am Ende kommt die Frage der Seriosität solcher Daten. Dazu sollte man einfach Screenshots aus dem Statistikprogramm machen und diese einbinden. Dadurch werden die einzelnen Daten erst glaubhaft. Ich werde das in den nächsten Wochen machen, habe das jetzt leider nicht mehr zeitlich hinbekommen.

Zielgruppen, Besonderheiten und Belegungen

Eine Zielgruppenbeschreibung ermöglicht es dem Werbekunden herauszufinden, welche Produkte, Seiten oder Dienstleistungen er bewerben könnte. Zudem beschreibt man damit auch, worum es im eigenen Blog thematisch geht. Weiterhin mache ich auf meiner Werbe-Seite auch auf Besonderheiten aufmerksam, so zum Beispiel, dass man Anzeigen auch über AdShopping.com buchen kann. Immer wieder wichtig sind Verweise zur schnellen Kontaktaufnahme, die leicht zu finden sein sollten!

Wichtig finde ich auch, dass mein beispielhaft eine mögliche Werbebelegung der Seite bieten kann. Ich habe dazu zwei Screenshots gemacht (Startseite) und Postansicht, um zu zeigen, welche Slots ich habe und was man darauf so alles platzieren könnte (Legende). Auch dort kommt bei mir wieder der Hinweis, dass man die einzelnen Flächen auch anders belegen kann. Zu guter letzt habe ich gängie, und für mich erstmal relevante, Werbeformen noch mal kurz mit entsprechenden Preismodellen und Spezifikationen vorgeschlagen.

Was will ich mit dieser Unterseite erreichen? Wie in den ersten Zeilen angedeutet, geht es für mich darum, direkte Werbepartner zu gewinnen. Große Blogs haben es vorgemacht und ich möchte auch mal schauen, ob es für kleinere Blogs eine gute Alternative sein kann. Zudem ist klar, dass solche direkte Werbung mehr Geld einbringen kann. Ich kann jedem eine solche Seite nur ans Herz legen, die kostet zwar ein wenig Aufwand (bei mir in etwa 2-3 Stunden inkl. Recherche), kann sich aber wirklich auszahlen. Die Statistikerhebungen mache ich zum Beispiel ja eh jeden Monat. Natürlich möchte ich diese „Hier Werben„-Seite gerne in Zukunft auch noch optimieren.

Feedzusammenfassung Kalenderwoche 8

Google erkennt jetzt umgeschriebene Umlaute automatisch, das sagt jedenfalls Bastian Ebert von blogs-optimieren.de. Ein Testversuch mit dem Key „serioese Suchmaschinenoptimierung“ und „seriöse Suchmaschinenoptimierung“ hat gezeigt, dass die Schnittmenge beider größer geworden ist, d.h. Treffer von ersterem Key auch unter dem zweiten Key auftauchen.

Auf seo-united.de gibt es eine Liste bzw. Übersicht bekannter SEO-PDFs, die erweitert werden soll. Wäre schön, wenn man eine zentrale Auflistung schaffen könnte.

Peer beschreibt in seinem Blog, wie ein Gewinnspiel einen Blog bekannter machen kann. Ich hatte ja berichtet, dass Peer zuletzt drei Gewinnspiele am Laufen hatte. Nun nutzt er seine Erfahrungen und teilt sie euch mit. Ebenfalls interessant, der Artikel über die Vorbereitung auf die Selbständigkeit.

Seo.de soll jetzt zu einem Gemeinschaftsblog werden, der einige bekannte SEOs zusammenführen soll.

Auf seo-united gibt es wieder eine Liste, diesmal mit Social Bookmarks.

Mit der .asia Top-Level-Domain eröffnet sich ein neuer Markt: Asiatische Webseiten. Wer beim Run dabei sein will, sollte mal jetzt aktiv werden.

Google startet AdSense für Videos. Google bietet nun die Möglichkeit, Videos vermarkten zu lassen, die auf anderen Webseiten liegen. Die Anzeigen werden wie bei YouTube über das Video geblendet. Abgerechnet wird auf TKP-Basis (1.000 Einblendungen). Zudem gibt es ausschließlich für AdSense auch die Möglichkeit, Textanzeigen in Videos zu integrieren; hier rechnet Google dann nach erfolgten Klicks ab.

Die Games Convention wird, so munkelt man, ab 2009 nicht mehr in Leipzig, sondern als Games.dot.com oder Games Con in Köln stattfinden. In Leipzig will man das aber nicht zulassen und bat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel um Hilfe.

Google eröffnet das Rennen zum Mond. 20 Millionen US-Dollar winken dem Team, das es schafft, bis zum 31. Dezember 2012 einen Roboter auf den Mond zu schießen. Bedingung ist, dass der Roboter weich landet, sich mindestens 500 Meter von seinem Landeplatz weg bewegt und schließlich Bilder, Videos und Daten zur Erde sendet.

Breitband-Netz für alle: Zählte ein Breitband-Internet-Anschluss in Deutschland als Universaldienst, stünde er als flächendeckende Grundversorgung jedem Bürger als Mindeststandard zu. Die Fraktion „Die Linke“ hat in einem Antrag im Bundestag die Regierung aufgefordert, genau dies zu tun.

Die Macher von Firefox vermelden, dass seit dem Marktstart des Open-Source-Browsers nun 500 Millionen Downloads überschritten wurden.

MG Fliegerabwehrschießen – Typisch Bundeswehr

Diese Woche stand ganz im Zeichen des Fliegerabwehrschießens. Am Montag verlegten wir (77 Lehrgangsteilnehmer) dafür nach Norddeutschland. In der Kaserne des Truppenübungsplatzes angekommen bezogen wir unsere Stuben. Abends ging es mit einigen Kameraden ins „Mannheim“, andere nutzten die Möglichkeit ins Spaßbad zu fahren.

Am Dienstag begann der komprimierte Grundlagenunterricht zum Thema Fliegerabwehr. Den Großteil habe ich vorher im Reibert schonmal gelesen, also nichts wirklich neues (Gefahren, Visier, Luftraumspäher, usw.). Der Leutnant zeigte aber auch ein paar interessante Videos zur Fla- bzw. Flieger-Abwehr. Am Nachmittag absolvierten wir dann mit dem Maschinengewehr MG3 die erste Vorübung (MG-V-1). Dazu mussten wir mit 30 Schuss auf 25 Meter drei Flugziele bekämpfen (Propellerflugzeuge, Vorbei- und Überflug). Die Übung habe ich im Vergleich zu anderen sehr gut abgeschlossen (als einer der wenigen habe ich wirklich auch alle drei Ziele vollständig bekämpft). Insgesamt haben nur 66% diese Übung überhaupt bestanden. Am Abend hatte der Spieß zum Kulturprogramm ins Kino geladen.

Nicht desto trotz durften am Mittwochvormittag alle auch die V-2 schießen. Bei dieser wurde ein Flugziel auf einem Seil gespannt, welches per Überflug auf uns zu kam. Geschossen haben wir mit Plastikmunition, eine Trefferaufnahme gabs nicht, sodass alle bestanden haben. Am Nachmittag sollte eigentlich die Übung auf den Luftsack geschossen werden, doch das Flugzeug konnte aufgrund des aufgekommenen Nebels nicht starten. Somit wurde eine Parallelausbildung organisiert und wir „durften“ nochmal MG Zerlegen & Zusammensetzen, ABC-Ausbildung, Helfer im Sandienst und Grundlagen Fliegerabwehrvisier MG3 durchgehen.

Am Donnerstag sollten wir nach dem Blockreinigen ab Mittag eigentlich wieder schießen. Aufgrund der geringen Sichtweite aufs Meer (weniger als 2,5 Meilen) konnte aber auch diesmal nur ein Trockendurchgang durchgeführt werden. Somit war es uns leider nicht möglich auf das bewegliche Luftziel zu schießen (ein Luftsack, der 1,2 km hinter einem Flugzeug hinterher gezogen wird). Glücklich waren alle, als wir nach vieler Warterei in der Kälte endlich in unsere Heimatkaserne zurückverlegen konnten. Dort kamen wir dann gegen 21 Uhr an. Unsere Kampftragetaschen haben wir schnell ausgepackt und somit bekamen wir nach der Nachbereitung auch Dienstschluss. Vor 24 Uhr war ich aber trotzdem nicht im Bett. Heute war dann nur noch Stuben- & Revierreinigen angesagt.

Viel aufschlussreicher war da die Woche in Hinsicht auf Organisation und Ablauf bei der Bundeswehr. So wurde uns am Montag von einem Dienstgrad mitgeteilt, dass wir auf einem Lehrgang sind und somit Sachen wie, Essgeschirr, Magazintaschen fürs G36 und Zeltbahn nicht mitnehmen brauchen. Im Norden angekommen, wurden wir nach unserem Essgeschirr gefragt, da wir draußen verpflegt haben. Einige hatten das natürlich nicht bei, ich hatte es sicherheitshalber trotzdem mitgenommen. Da gabs ordentlich Stress und natürlich streitete der Dienstgrad alles ab bzw. gab nur einige Sachen zu. Auch die ganze Warterei war eine reine Farce. An duzende Wiederholungen von Befehlen ist man gewöhnt, aber was sich einige Unteroffiziere rausnehmen, ist wirklich heftig (Beleidigungen, Androhungen). Von der Organisation gar nicht mal zu sprechen. Diese Woche hat gezeigt, warum ich froh bin, wenn mein Grundwehrdienst vorbei ist. Es läuft einfach gar nichts planmäßig…

Zum Schluss noch ein kleiner Ausblick auf die nächste Woche. Montag habe ich Quartalsausgleichstag und somit frei. Dienstag ist Vorüben fürs Gelöbnis der AGA-Rekruten (ich bin ja im Ehrenzug), ehe am Mittwoch das Feierliche Gelöbnis durchgeführt wird. Donnerstag fahren wir MP 2 Schießen und somit ist die Woche auch dann schon um ;-)

Blog-Stöckchen Blogger und ihre Berufe

Von lousigerblick kommt die Stöckchenfrage, was Blogger vom Beruf sind und welche Rolle das Bloggen dabei spielt. Weiterhin möchte der Stefan Böttcher wissen, welche Ausbildung wir gemacht haben bzw. was die Blogger studiert haben. Zu guter letzt kommt die Frage, wie die Blogger zum Schreiben gekommen sind.

1.) Mein Beruf: Momentan bin ich Soldat bei der Bundeswehr, habe also kein zivilies Berufsverhältnis. Nach meinem Grundwehrdienst, der am 30. Juni endet, werde ich studieren. Mein Abitur habe ich im Juni 2007 am Barnim-Gymnasium in Bernau bekommen. In der Kaserne spielt das Bloggen keine große Rolle, ab und zu habe ich Internetzugang und blogge dann über meinen Soldatenalltag. Ansonsten bin ich keine Art „Bundeswehr-Blogger“, ist ja auch alles geheim ;-) Diesen Blog sehe ich als Privat-Projekt, das mit SEO und Marketingthemen angereichert ist. Für später ist es geplant, diese Teilbereiche auszulagern und diesen Blog mit rein privaten Themen zu füllen.

2.) Ausbildung / Studium: Wie eben schon erwähnt, werde ich ab dem nächsten Wintersemester (WS 08/09) studieren. Dafür habe ich mich schon im letzten Jahr an sechs Universitäten in Deutschland beworben, von denen ich allen eine Zusage erhalten habe. Es läuft aber darauf hinaus, dass ich am Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik in Potsdam IT-Systems Engineering studieren werde. Dafür habe ich schon meine Zulassung. Nebenbei möchte ich versuchen, selbständig im Online-Bereich als Schreiber, Blogger, SEO und Webseitenersteller zu arbeiten.

3.) Warum Bloggen: Wie man am Archiv dieses Blogs erkennen kann, ging das ganze im August 2007 los. Vorher hatte ich mal einen kurzen Ausflug zu Blogger.com von Google, habe mich dann aber aus diversen Gründen für einen eigenen Webspace und WordPress entschieden. Ich nutze die Seiten vor allem dafür, um mir einen Kundenstamm für meine Selbständigkeit aufzubauen und zu schauen, wie man Seiten monetarisieren kann. Da es mein erster Blog ist, möchte ich auch Erfahrungen sammeln, auch in Hinsicht auf das Schreiben an sich.

Viele interessante Links aus SEO, OM und Mehr

Diese Woche gibt es mal wieder eine kleine, aber feine, Zusammenfassung – nicht nur – zu Nachrichten aus den Bereichen SEO und Online-Marketing. ;-)

Vor gar nicht allzu langer Zeit lief auf seo-united.de eine Umfrage zu der Wichtigkeit bestimmter SEO-Faktoren. Nach der Auswertung hat man es sich nicht nehmen lassen, zu den Ergebnissen einen bzw. zwei Kommentare abzugeben.

Sistrix hinterfragt, ob eine eigene IP Adresse für SEO notwendig ist oder, ob es auch ohne geht. Sein Schlusssatz trifft es: „Schlechtes SEO wird auch mit einer eigenen IP-Adresse nicht besser.“

Ein interessantes Thema, vor allem für mich, sind Abrechnungsmodelle für Suchmaschinenoptimierung als Dienstleistung. Vor- und Nachteile einzelner Varianten wurden auf akademie.de präsentiert.

Die Handelsblatt-Journalisten Thomas Knüwer und Julius Endert sprachen mit Jimmy Wales, dem Gründer von wikipedia.de, über sein neues Suchmaschinen-Projekt und die Konkurrenz zu Google, über die Bedrohung des Internets durch staatliche Zensur sowie über die Erfahrungen, die Manager im Internet sammeln können.

StudiVZ verschickt Abmahnung an ErstiVZ. ErstiVZ richtet sich an Erstsemester und ist das Projekt des Münsteraner Studenten Peter Grosskopf. Wie war das noch mal mit Facebook?

Der französische Werbekonzern Publicis will zusammen mit dem US-Suchmaschinen-Anbieter Google Video-Marketing-Tools entwickeln.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ein Forschungsvorhaben der FU-Berlin zur Nutzung des semantischen Webs für Unternehmen.

Auf seo-united.de gibt es jetzt einen Backlink-Checker.

Bergfest oder Halbzeit bei der Bundeswehr

Mit dem heutigen Tag habe ich die Hälfte meines Grundwehrdienstes geschafft: 4 1/2 Monate sind seit meinem Dienstantritt im Oktober 2007 vorbei. Bergfest :-) Die gerade zu Ende gegangene Dienstwoche spiegelte dabei mein Leben beim Bund und nach der AGA wieder. Entgegen vieler, die sagen, dass nach der AGA alles „gechillt“ wird, darf ich momentan im Grünen buckeln.

Der Montag begann mit Waffenausbildung an MP2 (UZI) und G36 (Waffendrill). Über fünf Stunden auf dem kalten Boden liegend, kauten wir das Zerlegen & Zusammensetzen wieder einmal durch. Auf Befehl unseres Kommandeurs, der uns auf die Bataillonsübung im Juni vorbereiten möchte.

Am zweiten Tag der Infanterieergänzungsausbildung ging es ins Gelände. Schön mit Schminke auftragen und Helm tarnen sind wir in Schützenreihe durch den Wald. Unsere MGs wurden natürlich in der Gruppe mitgeschleppt. Danach wurde der Platz der Gruppe bezogen und Stellungen/Alarmposten ausgebaut. Zu allem gabs natürlich wieder eine tolle Lage und einen Auftrag. Die Verteidigung des eigenen Raums stand einmal mehr im Mittelpunkt. Immer wieder haben wir einen Alarm durchgespielt, sind in die Stellungen hineingeglitten und haben den Feuerkampf geführt. Egal ob Feuerüberfall, selbständig geführter Feuerkampf oder Sturmabwehrschießen, immer wieder hieß es Mun auf den „Feind“ zu verschießen. In der Kaserne zurück ging es ans Waffenreinigen.

Mittwoch war dann wieder Waffenausbildung. Im Gegensatz zu Montag hatten wir diesmal das MG mit dabei. Vor dem Dienstschluss ging es wieder ans Reinigen.

Das Highlight der Woche kam dann am Donnerstag. Es stand der 30km AMILA-Leistungsmarsch auf dem Plan. Um den Marsch zu bestehen, muss man die Strecke unter 5 Stunden zurücklegen. Dabei hat man 10kg Gepäck auf dem Rücken, bei mir waren es ungefähr 12,5 (10 wären ja zu einfach ;-) ). Für mich und viele andere Gefreite war es der erste 30er. Somit war mir auch nicht ganz klar, wie man den angehen muss. Auf Unterhose und Feldjacke wurde im Vornherein verzichtet, aus gutem Grund. Dazu hatte ich zwei Paar Socken an. So gabs im Nachhinein keine größereren Blessuren und zu warm/kalt war mir auch nicht. Auf den ersten Kilometern habe ich es relativ locker angehen lassen. Ab Kilometer 6 dachten wir uns dann aber, dass wir ruhig schneller laufen könnten. Unterwegs gab es immer wieder Verpflegungspunkte (insgesamt vier Stück), wo es Tee, Gemüse, Obst und einen Riegel gab. Ab Kilometer 10 lief es sich fast wie von selbst. Zwischendurch bin ich kleinere Strecken auch locker gejoggt. Das tut gut, da es die Schulter entlastet (mein Hauptproblem). Im Endeffekt war ich in 4 Stunden und 14 Minuten im Ziel. Dabei bin ich von den letzten vier Kilometern bestimmt 3 gejoggt. Für den nächsten 30er weiß ich, dass ich es zu Beginn ruhig schneller angehen kann. Somit dürfte eine Zeit von unter 4 Stunden drin sein. Die schnellsten beim 30km AMILA waren bei uns nach 3:50h zurück. Wichtig ist der 30km AMILA Marsch fürs Leistungsabzeichen, das ich gerne erwerben möchte.

Der Nachmittag bestand dann mal wieder aus Waffenreinigen und MGs schleppen. Enttäuscht waren alle, dass es abends vom Chef kein dienstfrei für Freitag gab. In den letzten Quartalen war das immer der Fall :-( Des Weiteren wurde ich gestern dazu ausgewählt, am Ehrenzug für das Gelöbnis am 27. Februar teilzunehmen. Normalerweise machen die schon seit zwei Wochen Formaldienst, da aber so viele ausgefallen sind, bilde ich mit einigen anderen Kameraden die Reserve. Na ja, eigentlich hatte ich mich nicht ohne Grund nicht gemeldet ;-)

Für die nächste Woche steht das Flugabwehrschießen mit dem MG auf dem Programm. Dabei werden aber drei Kameraden von meiner Stube fehlen, die jetzt für sechs Wochen auf Fahrschule sind.

Wertungsschießen

Eine für mich verlängerte Woche ist passé. Von Montag bis Mittwoch waren wir schießen. Geschlafen haben wir in einer Kaserne – im Gegensatz zu meiner Heimatkaserne mit Stube 2000, ein Traum :-) Den Truppenübungsplatz kannten ich und einige andere schon aus der AGA. Auf dem Programm stand für Montagnachmittag (der Vormittag diente der Vorbereitung) nur eine Stunde G36-Waffenausbildung. Am nächsten Tag sollte es mit dem Schul- und Wertungsschießen losgehen.

Am Vormittag haben wir zunächst mit der Pistole P1 geschossen. Na ja, nicht gerade meine Lieblingswaffe, das hat sich auch in meinem eher bescheidenen Schießergebnis gezeigt. ;-) Da ich aber die G36-Wertungsübung S9 in der AGA schon in Bronze bzw. auch in Gold geschossen hatte, reichte mir Bronze bei der P1-S2-WÜ um eine bronzene Schützenschnur zu bekommen. Am Nachmittag haben wir mit dem G36 die Schulschießübung 6 geschossen. Highlight des Tages war das G36 Nachtschießen, im Gegensatz zur Grundausbildung diesmal mit Leuchtspurmunition :-)

Am Mittwoch habe ich zunächst noch mal die G36-S9 geschossen, konnte aber auch dort nur Bronze einheimsen. Das blöde war halt, dass wir mit den neuen Waffen nicht die S1 geschossen haben, um den Haltepunkt der Waffe zu ermitteln. Egal. Am Nachmittag durften wir dann noch die Wertungsübungen des MGs (S3 und S4) schießen. Die S3 habe ich in silber geschossen. Da die Zeit/Munition bei der S4 aber nicht mehr reichte um allen drei Durchgänge zu ermöglichen, war da nicht mehr drin. Im Endeffekt habe ich also bisher eine bronzene Schützenschnur (Pistole und G36 Wertung jeweils mind. bronze). Für silber/gold muss ich noch die MG-Übungen S3 und S4, entweder in Silber oder Gold, schießen. Den Donnerstag und Freitag verbrachten wir dann größtenteils mit Waffenreinigen.

Meine erste Wache

Von Samstag auf Sonntag, sprich gestern auf heute, hatte ich meine erste Bundeswehr-Wache. Als Erstes vorne weg, es war nicht allzu schlimm. ;-) Klar, ich hatte nicht so viel Schlaf, wie sonst, aber es war halt Wochenende und somit ganz ruhig.

Insgesamt musste ich vier mal Streife laufen (a zwei Stunden) und vier Stunden Torposten schieben. Zweimal hatte ich vier Stunden zwischen den Schichten frei, ansonsten war auch mal Streife/Posten hintereinander.

Begonnen hat alles gegen 7.15 Uhr beim UvD der wachhabenden Einheit. Dort gabs kurz ein Antreten mit Einweisung, für fünf Leute war es die erste Wache. Danach gings Sachen packen und ab zum Wachlokal. Der OvWa hat dann eine Wachbelehrung durchgeführt und nochmal wichtigen Stoff der Wachausbildung wiederholt. Danach wurden wir vergattert und gegen 9.30 Uhr lösten wir die alte Wachmannschaft ab.

Im Wachlokal gabs sechs Betten in einem Raum, die habe ich eigentlich in den großen Pausen immer genutzt ;-) Elektrische Geräte sind ja nicht erlaubt… Habe mir auch schön die aktuelle FIVE mitgenommen und gelesen, ansonsten stirbt man da bspw. als Posten vor Langeweile. Nächstes Mal werde ich wohl aber nicht mehr den Sa/So-Dienst nehmen. Am besten ist wohl Donnerstag/Freitag oder Freitag/Samstag. Mal schauen, bei uns gibt es auch so ein Punktesystem und irgendwie soll man für bestimmte Wachzeiten auch mal nen Tag frei bekommen. So richtig hat uns dazu aber noch keiner aufgeklärt.