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Meine ersten Wahlen

Heute, am 28. September 2008, durfte ich das erste Mal in meinem Leben richtig wählen gehen :-) Meine neun Stimmen für die Kommunalwahlen in Brandenburg habe ich schon vormittags abgegeben. Jeweils drei Stimmen gingen an einen bzw. mehrere Kandidaten für den Kreistag des Landkreises Barnim, die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bernau bei Berlin und des Ortsbeirates Ladeburg. Erstmals wurde Bernau übrigens aufgrund der Einwohnerzahl in zwei Wahlkreise eingeteilt.

Das besondere an der diesjährigen Kommunalwahl war, dass erstmals ein sogenanntes elektronisches Wahlgerät (Elektronische Wahlsystem (IWS) der HSG Wahlsysteme GmbH) eingesetzt wurde. Das heißt es gab keine Stimmzettel mehr, man wählte über ein „Stimmenzahlgerät“. Ich meine, wenn man sich vorher informiert und weiß, wen man wählen möchte, dann geht die Stimmabgabe sehr schnell und auch schneller als bei den alten Stimmzetteln.

Selbstverständlich habe ich mich im Vornherein auch im Netz informiert. Hier liegt aber bei einigen Parteien in der Region noch großer Nachholbedarf. Einige, wie die SPD, Grüne und die Linke, stellen ihre kommunalen Wahlprogramme in voller Länge ins Netz. Andere, wie FDP oder CDU, waren dazu nicht in der Lage oder die Programme waren so versteckt, dass man sie nicht finden konnte. Nun ja. Wenn die Parteien das lesen, können sie sich ja bei mir melden. Da lässt sich bestimmt was in Sachen Usability Optimierung machen ;-)

Vom Befreiphone-Contest lernen?

Derzeit läuft ja die Endphase des sehr populär gewordenen SEO-Wettbewerbs um das Befreiphone. Bis heute 22 Uhr werden alle Teilnehmer nochmal versuchen, mit white, grey und vielleicht auch black hat-Mitteln ihren Artikel auf die erste Position bei Google zu pushen, um das iPhone 3G ohne Simlock von macnotes.de abzugreifen. Ist ganz interessant zu sehen, wie sich die „SEOs“ und die „SEO-Hater“ bei dieser Aktion gegenseitig versuchen, eine auszuwischen.

Ich finde aber, dass der Wettbewerb um das Befreiphone doch einige nützliche Infos mit sich bringt und jeder daraus auch was für sich mitnehmen kann. Erstmal bekommt ihr Einblicke, wie man optimieren kann. Schaut euch doch mal die einzelnen Seiten der ersten Plätzen in Hinblick auf Seitenaufbau, Quelltext und natürlich ihrer Backlinkstruktur an. Vielleicht greift ihr noch den ein oder anderen günstigen und vor allem wertvollen Backlink für eure eigenen Projekte ab.

Ich finde ebenso den Zug von macnotes.de einfach genial. Da sponsort man ein Simlock freies iPhone 3G mit 16 GB, das im Ausland (Belgien, Frankreich, Italien, usw.) um die 600 Euro kostet und generiert so einige neue Links für die eigene Seite!

Ich habe mal spaßeshalber die entsprechende Unterseite zum Befreiphone-Wettbewerb von macnotes.de durch einen Backlink-Checker gejagt. Er gibt mir fast 200 BLs von unterschiedlichen Domains. Unter den 200 BLs sind sogar 2 von einer PR 6 und 8 von einer PR 5-Domain! Zwar interessiert mich der PR nicht mehr wirklich, aber das ist doch mal nicht so schlecht!! Im Schnitt wurde für die Links also gerade mal 3 Euro gezahlt, wobei man im Hinterkopf haben muss, dass traditionell nicht alle Backlinks von den Checkern erfasst werden. Wenn nicht alle so fies sind und nach der Befreiphone-Aktion zurückrudern (sprich Links weg, ec.), ist das schon nicht so schlecht! Zumal war der Link auf die Seite von macnotes.de anscheinend nicht mal Teilnahmebedingung, soweit ich das mitbekommen habe! Alle optimieren schön ihre Seite in den SERPs und linken dann noch auf dich :-)

Mit dieser Erkenntnis spare ich jetzt schonmal für nen MacBook oder so, um mir selbst mal ein paar neue Links zu gönnen… ;-)

AIO Drucker HP Officejet Pro L7590

An dieser Stelle präsentiere ich meine neueste Errungenschaft, den HP Officejet Pro L7590 AIO Multifunktionsdrucker. Im Rahmen unserer „IT-Umstrukturierung“ zu Hause :-) wurde auch ein neues Printgerät notwendig. Da passte es auch, dass sich der Füllstand meiner Farb-Patronen meines eigenen kleinen hp deskjet 3550 langsam dem Ende neigen.

Anforderungen an den Drucker

Die Anforderungen und Eigenschaften des neuen Gerätes waren eigentlich ziemlich schnell definiert. Wir wollten einen Drucker für den Home-Betrieb, der aber auch für mein Kleinunternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann. Er sollte netzwerkfähig und ein sogenannter Multidrucker mit Scanner, Kopierer und womöglich Fax (für mein Unternehmen) sein. Also bin ich erstmal zur Drucker-Referenzseite druckerchannel.de gesurft. In den Bestenlisten habe ich sowohl nach Laser-Multis, aber auch nur Tinten-Multi-Drucker geschaut. Ein guter Farbleser wäre natürlich super gewesen, aber preismäßig sind da doch schon große Unterschiede. Eine netzwerkfähige Kombinationslösung, bestehend aus einem Schwarz-/Weiß-Laser für Textausdrücke und einem Tintenstrahldrucker für Farbausdrücke, war uns zu umständlich. Dementsprechend fiel die Wahl auf einen Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker mit den beschriebenen Eigenschaften (Drucker, Kopierer, Scanner, Fax und netzwerkfähig).

Die Kandidaten

Die entsprechende Bestenliste von druckerchannel.de lieferte mir dann die ersten potentiellen Kauf-Kandidaten. Interessant waren der HP Officejet Pro L7780 als bester gelisteter Multi mit seinen kleineren Geschwistern und der Canon Pixma MP830. In Sachen Druckkosten für Schwarz-Weiß ist der HP schon sehr gut und hält mit aktuellen Lasern locker mit.

HP Officejet Pro L7590 AIO

HP OfficeJet ProDie Entscheidung fiel dann aber für den HP Officejet Pro L7590 AIO. Mit rund 230-250 Euro im Preisvergleich liegt er auf dem gleichen Niveau, wie der Canon Pixma MP830, der aber keinen Anschluss fürs Netzwerk hat (was wir aber wollten). Die bisherigen Erfahrungen sprachen dann ebenso für den HP. Für 150 Euro mehr hätte ich den Besten der Bestenliste bekommen, den HP Officejet Pro L7780. Nach kurzem Gespräch mit meinem Mitfinanzierer, Family und Ich teilen uns die Kosten 50:50, haben wir entschieden, den HP Officejet Pro L7590 AIO zu nehmen. Die größere Papierkassette und WLAN benötigen wir eigentlich (LAN reicht aus) nicht. Der LCD-Bildschirm wäre cool gewesen, aber dafür dann 150 Euro, hmm. Jetzt warten wir auf unseren HP Officejet Pro L7590 AIO. Später kommt dann bestimmt nochmal eine Einschätzung, wenn das Gerät im Betrieb ist. ;-)

Kleine IFA-Nachlese

Vom 29. August bis zum 3. September 2008 fand ja in Berlin die Internationale Funkausstellung, kurz IFA, statt. Zusammen mit nem Kumpel war ich am letzten Tag auf dem Berliner Messegelände am Funkturm. Möglich machte dies mein Co-Trainer, der arbeitet für eine Ausstellerfirma und hat noch Besuchergutscheine übergehabt. Nachdem ich die Dienstagabend im Internet eingelöst und die Tickets ausgedruckt hatte, sind wir dann am Mittwoch-Mittag in Richtung Berlin aufgebrochen.

Auf dem Messegelände angekommen sind wir gleich in den Osteingang rein. Durch den Aufbau der Hallen konnten wir quasi eine komplette Runde drehen, um alles zu sehen. Das haben wir auch fast geschafft, bis wir bemerkt haben, dass es in einigen Hallen ja noch mehrere Etagen gab :-) War aber nicht so schlimm, vier Stunden rumlaufen haben dicke gereicht ;-)

Mit der ursprünglichen Funkausstellung hat die IFA heute wohl aber nicht mehr so viel zu tun. Das kann man negativ, aber auch positiv sehen. So waren viele Computer-, Haushaltsgerät- und Multimediahersteller da und haben sich zum Teil sehr geil präsentiert. Vor allem Samsung und Sony haben sich bei ihren Auftritten mächtig ins Zeug gelegt. Aber auch die ARD war gleich mit mehreren „Ständen“ vertreten. Die gute Telekom rückte sogar mit einem eigenen Servicecenter an :-)

Gesammelt haben wir selbstverstädnlich viele Prospekte und Hefte, ich hatte mich so ein wenig bei den Druckerherstellern umgeschaut, da ich für zu Hause einen neuen kaufen wollte (seperater Post dazu folgt noch). Interessant waren für mich natürlich auch die Notebooks, da ich dort für das Studium noch etwas schickes suche. Ist halt ganz gut, wenn man sich da vorher mal umschauen und live testen kann. Nützliche Hefte für meine „Selbständigkeit“ konnte ich ebenso von der Agentur für Arbeit und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie abstauben. Nun muss ich nur noch sehen, dass ich demnächst mal zum Lesen komme, man hat ja immer so vieeel zu tun.

Apropos zu tun. Freitag war 10-jähriges Jubiläum am Barnim-Gymnasium, da wo ich 2007 Abi gemacht habe ;-) Im Rahmen des Ehemaligentreffens konnten wir mit unseren alten Lehrern und Mitschülern quatschen (also mit denen, die da waren). Gleichzeitig liefen auch mehrere Filme über die Leinwand und Tanzmusik wurde natürlich auch aufgelegt. War ne wirklich sehr schöne Veranstaltung, auch am Vormittag/Mittag. Und gestern war ich dann bei einer Abschiedsparty von einem Kumpel, den es studientechnisch in Richtung Süden Deutschlands zieht. Man merkt, dass jetzt so eine zweite Welle aus der Heimat geht: Alle die, die noch ihren Dienst nach dem Abi leisten mussten sind jetzt fertig.

Zahlungsaufforderung der Uni Potsdam

Mein Zahlungsträger für die Semestergebühren ist gestern eingetroffen. Bis zum 22. September muss ich nun 247,36 Euro an die Universität Postdam überweisen. Das bedeutet, meine Immatrikulationsunterlagen sind rechtzeitig eingegangen und waren auch vollständig. Nochmal Glück gehabt nach dem Hick-Hack um den Krankenversicherungsnachweis. Jetzt wartet aber ein neues Problem auf mich.

Ab dem 22. September kann ich meine Potsdamer UniversitätsChipKarte (PUCK) abholen, die unter anderem Studierendenausweis sowie Semesterticket ist, nur kollidiert dieses Datum mit dem Beginn des Mathe-Vorkurses am HPI. Auf Nachfrage bei der PUCK-Servicestelle wurde mir auch mitgeteilt, dass das Semesterticket erst ab dem 1. Oktober gilt. Somit darf ich schön für die Fahrten zum Mathe-Vorkurs blechen, das werden im günstigsten Fall 2,80 Euro x 2 x 7 = 39,20 Euro… Gleichzeitig muss ich versuchen irgendwie in den Öffnungszeiten zum Neuen Palais zu fahren und die PUCK abzuholen. Nun ja, suboptimal würde ich das nennen.

Für alle Interessenten, die sich fragen, aus welchen Posten sich die 247,36 Euro zusammensetzen, hier die Antwort:

Studentenwerksgebühr: 40,00 Euro
Studentenschaftsgebühr: 10,00 Euro
Verwaltungsgebühr: 5,11 Euro
Immatrikulations- und Rückmeldegebühr: 51,00 Euro
Semesterticket: 131,25 Euro
Chipkarten-Pfand: 10,00 Euro

Weitere Termine wurden auch bekannt gegeben. So findet am 20. Oktober eine offizielle Begrüßungsfeier der Erstsemestler im Hans Otto Theader statt, anschließend steigt im Waschhaus Potsdam die Erstsemesterbegrüßungsparty (Eintritt ist natürlich für Studis frei ;-) ). Die Einführungsveranstaltungen meines Studiengangs finden wohl am 16. und 17. Oktober statt. Ganz nett ist übrigens der Wegweiser, auch wenn ich mir noch nicht so viel durchgelesen habe :-)