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Viele interessante Links aus SEO, OM und Mehr

Diese Woche gibt es mal wieder eine kleine, aber feine, Zusammenfassung – nicht nur – zu Nachrichten aus den Bereichen SEO und Online-Marketing. ;-)

Vor gar nicht allzu langer Zeit lief auf seo-united.de eine Umfrage zu der Wichtigkeit bestimmter SEO-Faktoren. Nach der Auswertung hat man es sich nicht nehmen lassen, zu den Ergebnissen einen bzw. zwei Kommentare abzugeben.

Sistrix hinterfragt, ob eine eigene IP Adresse für SEO notwendig ist oder, ob es auch ohne geht. Sein Schlusssatz trifft es: „Schlechtes SEO wird auch mit einer eigenen IP-Adresse nicht besser.“

Ein interessantes Thema, vor allem für mich, sind Abrechnungsmodelle für Suchmaschinenoptimierung als Dienstleistung. Vor- und Nachteile einzelner Varianten wurden auf akademie.de präsentiert.

Die Handelsblatt-Journalisten Thomas Knüwer und Julius Endert sprachen mit Jimmy Wales, dem Gründer von wikipedia.de, über sein neues Suchmaschinen-Projekt und die Konkurrenz zu Google, über die Bedrohung des Internets durch staatliche Zensur sowie über die Erfahrungen, die Manager im Internet sammeln können.

StudiVZ verschickt Abmahnung an ErstiVZ. ErstiVZ richtet sich an Erstsemester und ist das Projekt des Münsteraner Studenten Peter Grosskopf. Wie war das noch mal mit Facebook?

Der französische Werbekonzern Publicis will zusammen mit dem US-Suchmaschinen-Anbieter Google Video-Marketing-Tools entwickeln.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ein Forschungsvorhaben der FU-Berlin zur Nutzung des semantischen Webs für Unternehmen.

Auf seo-united.de gibt es jetzt einen Backlink-Checker.

Der große AdScale-Test: TKP-Bannervermarktung

Nachdem ich kurz vor meiner Einberufung die Vermarktungs-Plattform AdShopping getestet habe bzw. immernoch teste, bin ich nun auch bei AdScale angemeldet. Auch AdScale ist ein deutscher Ableger von AdBrite und konzentriert sich im Gegensatz zu AdShopping vor allem auf die Vermarktung von Bannern. Die Systeme an sich ähneln schon sehr stark. Leider habe ich bei beiden noch keine Kunden für die SSV Lok Bernau FanPage akquirieren können. Ich lasse das auch nur im Hintergrund als Alternative laufen. Die TKP-Preise kann man selber festlegen, draufgeschlagen wird eine Provision. AdScale macht für mich aber noch einen Beta-Eindruck. Derzeit sind etwa 200 Webseiten verschiedener Reichweiten angemeldet. Bei Technik und Statistik hapert es noch ordentlich. Es bleibt abzuwarten, ob mit AdScale endlich mal jemand die Vermarktung von Werbeflächen am deutschen Markt ankurbeln kann.

Problem bei der Sache ist wohl, dass nicht genügend Advertiser oder Merchants bei AdScale zur Verfügung stehen. Das heißt, es ist wirklich nur ein Marktplatz und kein Vermarkter im eigentlichen Sinne. Es werden somit nur Angebote gelistet, AdScale tritt lediglich als Vermittler zwischen Publisher und Advertiser auf. Wenn es AdScale jedoch schaffen würde, aktiv selber große Werbetreibende zu gewinnen und diese ihre Anzeigen auf den Publisher-Seiten schalten, könnte das was werden. So könnte beispielsweise ein Advertiser kommen, der ein Werbebudget festlegt und die Einblendungen auf mehrere Seiten bspw. zielgruppenspezifisch verteilt werden. Sollte das einmal der Fall sein, könnte sich die Geschichte ganz positiv entwickeln.

Mich interessieren nämlich vor allem TKP-Kampagnen und nicht die leider üblichen CPC-Kampagnen, die man von AdSense oder auch anderen Affiliate-Programmen her kennt. Es stellt sich für mich die Frage, warum für kleine Seiten diese Werbeform fast verschwunden ist. Der Werbemarkt ist in solchen Größenordnungen leider vollständig CPC oder leadbasiert. Dabei bietet die Abrechnung nach tausender Kontakte doch schon sehr gute Möglichkeiten des Brandings. Alle andere Werbeformen sind für mich reinste Abzocke. Der User sieht die Banner und den Namen des Anbieters ungeachtet von einem Klick. Später ist er in der Lage die URL selbständig einzutippen, da sich in seinem Kopf die Marke gebrandet hat. Die Abrechnung nach TKP ist transparent und zuverlässig, wenn man einige Feinheiten beachtet (Stichwort Reloadsperre). Als nächste Alternativen werde ich in den nächsten Wochen vielleicht mal DoubleClick und Contaxe ausprobieren.

Zanox-Test: Pay per View noch existent?

Pay per View-Vermarktung für kleinere Seiten (mit weniger als 100.000 Page-Impressions im Monat) ist tot. Das ist keine Behauptung, sondern leider Realität. Pay per Click oder Pay per Lead/Sale sind für die meisten kleineren Webseiten die gängigen Vergütungsformen bei der Vermarktung ihrer freien Werbeflächen.

Gestern habe ich jedoch beim Affiliate-Netzwerk zanox gesehen, dass dort auch Pay per View angeboten werden soll. Natürlich interessiert es mich, was dort für Verdienste möglich sind und welche Anbieter innerhalb von zanox diese Form der Vergütung überhaupt anbieten. Registrieren musste ich mich jedoch noch, da ich keinen zanox-Account hatte. Das ist schnell erledigt, Kontaktinformationen, Steuerinformationen (Umsatzsteuer oder nicht) und die Werbeflächen eingetragen. Bei letzteren Anmelde-Punkt muss man Angaben zu Besuchern, Seitenaufrufe und Kategorien machen. Einige Punkte kann man später nachholen. Nach Bestätigung der Aktivierungsmail kann es losgehen.

Gleich bin ich in die Programmsuche, um zu schauen, wer Pay per View anbietet. Da fällt auf, dass zanox keine Suche nach Vergütungsmodellen anbietet. Der Aufbau ist an sich gewöhnungsbdedürftig und nicht ganz so „hübsch“, wie bei affili.net. So musste ich alle 500 Programme in der Schnellansicht durchgehen, und siehe da, es gibt nicht einen Pay per View Anbieter!!!! Das ist natürlich sehr ernüchternd, vor allem weil Zanox offen damit wirbt, diese Vergütungsart anzubieten. Leider nutzt sie kein Partner, der Pay per View Markt ist wohl auch hier schlichtweg nicht existent.

Trotzdem werde ich erstmal meinen Account bei zanox behalten. Ich habe nämlich schon das ein oder andere attrakte PP für meine Webseiten gesichtet, welche bei affilinet nicht angeboten werden. Die Auswahl bei zanox ist schon wirklich erstaunlich, das muss man ihnen lassen. Mal sehen, ich werde mich weiter auf die Suche nach Pay-per-View Anbietern machen ;-)