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Google-Angst und das Leistungsschutzrecht

In den letzten Tagen liefen bei DRadioWissen und beim digitalen Quartett zwei „Sendungen“ mit den Themen „Google vs. VG Media-Verleger“ (Eine Stunde Was mit Medien – 09. Oktober 2014) bzw. „Google-Angst“ (Ausgabe #66), auf die ich durch die Teilnahme von Prof. Dr. Mario Fischer (FH Würzburg – University of Applied Sciences) gestoßen bin. Beide kann ich euch nur wärmstens zum nachträglichen Hören bzw. Anschauen empfehlen. Zu einigen Punkten aus den Diskussionen wollte ich jetzt mal meine Meinung publizieren, da ich einige Sachen doch etwas anders sehe.

1) Aussage: Google News sei werbefrei, verdiene mit dem Dienst kein Geld und könne somit gar nichts an die VG Media-Verleger ausschütten (Lizenzgebühren).

Richtig ist, dass Google derzeit auf news.google.de keine Werbung anzeigt. Die Betonung liegt aber auf derzeit, der Zustand muss ja nicht so bleiben. In den USA hat Google beispielsweise bereits Werbeeinblendungen geschaltet und teilte die Einnahmen nicht mit den Medienhäusern, deren Inhalte von der News-Suche erfasst werden. Google bindet darüber hinaus aber zum Beispiel die News One-Boxen auch in der normalen Suche ein, wo dann natürlich Werbung ausgeliefert wird.

Zudem ist es so, dass Google weiterhin indirekt mit Google News Einnahmen generiert. Zum einen indem Leute weiter auf andere Google Angebot navigieren und dort zum Beispiel Werbung angezeigt bekommen. Des weiteren befinden sich auf vielen Verlagsangeboten Google AdSense-Anzeigen, hier erhält Google 32% der Einnahmen (68% der Publisher, in dem Fall also die Verleger).

2) Aussage: Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger sei abends um 22/23 Uhr verabschiedet worden.

Das ist schlicht nicht richtig. Die namentliche Abstimmung über den Gesetzesentwurf zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger fand am 1. März 2013 um kurz nach 10:30 Uhr vormittags statt. 293 Abgeordnete votierten für den Gesetzentwurf, 243 stimmten gegen ihn. Es gab drei Enthaltungen.

3) Aussage: Thomas de Maizière soll behauptet haben, Google verkaufe Nutzerprofile.

Diese Aussage geht nicht wirklich so aus dem vermutlich gemeinten F.A.S-Artikel vom 21.09.2014 hervor. Dass Google Bewegungsprofile an eine Versicherung verkauft bzw. verkaufen könnte wird nur als beispielhaftes Szenario dargestellt, aber nicht, dass Google es wirklich macht.

4) Aussage: Die meta-Description wird extra / explizit für Google gefüllt. Nur die Suchmaschine sieht den Text und der Ersteller möchte, dass diese ausgewertet und angezeigt wird.

Die meta-Description / Kurzbeschreibung soll Suchmaschinen, Webcrawler (Robots), etc. helfen zu verstehen, um was es auf der Internetseite geht. Ein Einverständnis, diese Beschreibung zu veröffentlichen, ist damit aber nicht automatisch verbunden. Der Ersteller bleibt Urheber und eine Nutzung ist dadurch nicht automatisch auch erlaubt.

Zudem verwendet Google heute bei weitem nicht immer die meta-Description, sondern in vielen Fällen auch direkt Inhalte aus der Webseite selbst. Die ausgefüllte meta Description im head-Bereich des HTML-Dokuments wird also, auch was die Anzeige in den Suchergebnissen bei Google angeht, ignoriert.

5) Aussage: Für Google News muss man sich extra bewerben.

Das ist soweit korrekt, jedoch geht Google jetzt noch weiter und bindet in One-Boxen in den USA auch News nicht registrierter Newsquellen ein (Quelle).

6) Aussage: Verlage können die Anzeige der meta-Description und Bilderindexierung technisch selbst verhindern (Opt-Out).

Das ist richtig, jedoch ist die Frage, ob sie das müssen und dafür verantwortlich sind, die Indexierung durch Externe zu verhindern. Müsste nicht vielleicht sogar eher Google die Anzeige verhindern und dürften sie die Sachen nicht erst anzeigen, wenn der Nutzung seitens der Verlage zugestimmt wurde (Opt-In)? Zumal sich Suchmaschinen, Aggregatoren und andere nicht an die (gleichen) meta-Anweisungen halten müssen und sie ignorieren können.

7) Aussage: Wir (Deutschen) müssen Google ja nicht nutzen, es zwingt uns keiner.

Richtig, zwingen nicht, es gibt auch andere Suchmaschinen, doch liefern diese ebenso gute Ergebnisse, haben diese ein besseres Angebot? Ist es für neue Suchmaschinen in Deutschland überhaupt noch möglich, Fuß zu fassen oder ist Google mittlerweile nicht einfach uneinholbar voraus?

8 ) Aussage: Google verteilt kostenlose Dinge, bietet seine Dienstleistungen kostenfrei an.

Hier sollte man sich in meinen Augen nicht auf eine rein monetäre Betrachtungsweise konzentrieren. Wir bezahlen die Dienste, indem Google mit unseren Benutzerdaten Nutzerprofile anlegt, diese innerhalb der Dienste sammelt, verknüpft und für die Schaltung von möglichst „passgenauer“, personalisierter Werbung einsetzt. Das heißt wir erhalten zielgerichtete Werbung und zahlen quasi mit unserer Aufmerksamkeit für Marken, Produkte, Dienstleistungen whatever die wir angezeigt bekommen und dann konsumieren (Geld ausgeben). Auch wenn Google diese Profile derzeit nicht direkt an Andere verkauft, wer garantiert, dass das immer so bleibt?

9) Aussage: Amazon bedrohe die Verleger vielmehr als Google.

Kann so sein oder so kommen, aber ist jetzt kein Argument pro-Google, wenn man ehrlich ist. ;-)

10) Aussage: Dass Google die in die VG Media organisierten Verleger nicht völlig delistet, sei ein „netter“ Schachzug.

Ich denke, und das hab ich ja bereits dargestellt, dass das nicht aus einer Nettigkeit Googles heraus kommt, sondern aus der Konsequenz, dass sich die Ergebnisse vermutlich zu sehr verschlechtern würden und dass Google das kartellrechtlich gar nicht machen kann, weil es die Verleger benachteiligen und seine Marktmacht missbrauchen würde.

11) Aussage: Google ist ein „Traffic-Durchleiter“, kein Content-Provider.

Stimmt wohl, zumindest noch. Aber Google geht immer mehr dahin, Daten von externen Seiten zu extrahieren und selbst anzuzeigen (Knowledge-Graph bspw.) und so ein Durchklicken nicht mehr erforderlich ist. Diese Entwicklung ist klar erkennbar.

12) Aussage: Es gibt keinen Fall, wo ein Google-eigenes Angebot bevorzugt wurde.

Das ist auch schlecht zu beweisen, da müsste man schon tiefe Einblicke in Googles Inneres bekommen, um das überhaupt belegen zu können. Fakt ist aber, dass Google eigene Produkte, wie neue vertikale Suchen (Flüge, Hotels, usw.), prominent einbindet und somit den eigentlichen organischen Suchergebnissen Platz und Aufmerksamkeit / Wahrnehmung entzieht. Zudem bewirbt Google eigene Angebote mittels AdWords quasi für lau („bei einer Bezahlung aus der linken in die rechte Tasche“).

Fristverlängerung für VG Media-Verleger: Wieso Google?

Da kündigte Google am 1. Oktober groß an, dass die in der VG Media organisierten Verleger ab dem 9. Oktober nicht mehr mit Snippets (Textausschnitten) und Thumbnails (Vorschaubildern) in der Suchmaschine dargestellt werden und was passiert gestern an besagtem Datum?!? Nichts bzw. räumt Google nach einer Bitte der Verleger!! – man bräuchte noch Zeit, um Googles Vorgehen zu bewerten – eine Fristverlängerung um zwei Wochen bis zum 23. Oktober 2014 ein.

Da stellt sich doch die Frage: Hää, wieso machen die das denn? Eine gute Frage, fürchtet Google da vielleicht doch mehr Ungemach und knickt jetzt vielleicht (schrittweise) ein? Ein Zeichen des guten Willens bzw. Aufeinanderzugehens? Tja, so ganz nachvollziehbar ist das für mich jetzt bezogen auf Googles Vorgehen auch nicht, präsentiert man sich doch sonst so als „der Überzeugte“.

Vielleicht liegt es ja daran, dass sich Google in Wirklichkeit gar nicht mal so sicher ist (zu welchem Grad auch immer man das sein kann ;-) ), ob die veränderte Darstellung der VG Media-Wahrnehmungsberechtigten mitsamt seiner eventuellen Konsequenzen durch den Algorithmus (Abrutschen in den Rankings durch z.B. schlichtere Klickraten, Userverhalten, etc.), nicht auch eine unzulässige Benachteiligung darstellen würde… Wie in meinem vorherigen Post angesprochen, führt das im weiteren Verlauf der „Auseinandersetzung“ ja vielleicht sogar dazu, dass Google Hand am Algorithmus anlegen muss, um eine verschlechterte Listung der Verleger aufgrund der veränderten Darstellung (nur verlinkte Überschrift, keine Beschreibung und Bildchen mehr) auszuschließen?!?

Auch in den Kommentaren zum Google+-Post fragen sich viele, warum Google nicht einfach „kurzen Prozess“ macht und die angekündigte Umstellung einfach wie geplant durchzieht? Was soll das? Im schlimmsten Fall „darf“ Google für die verlängerten 14 Tage sogar noch (zusätzlich, weil eigentlich wären die Snippets und Thumbnails ja schon weg) Lizenzgebühren an die VG Media abdrücken…

Warum deindexiert Google die VG Media-Verleger nicht?

Zunächst zum Hintergrund: Philipp Justus, Managing Director von Google Germany, gab gestern in einem Blogpost bekannt, dass Google in seiner Suche zukünftig keine Snippets (Textausschnitte) und Thumbnails (Vorschaubilder) mehr für Verleger-Webseiten anzeigen wird, die in der VG Media organisiert sind. Betroffen sind weit über 100 Websites, darunter Angebote von Axel Springer (u.a. bild.de, welt.de, bz-berlin.de), Burda (u.a. Chip Online, bunte.de), Funke, Madsack und M. DuMont Schauberg. Für diese Seiten sollen laut Google-Sprecher Ralf Bremer ab dem 9. Oktober 2014 in den Google Angeboten nur noch der Link zum Artikel sowie dessen Überschrift erscheinen.

Auslöser ist eine Klage der VG Media mit Verweis auf das neu geschaffene Leistungsschutzrecht für Presseverleger (trat am 1. August 2013 in Kraft), wodurch Verlage bereits für die Nutzung von kleinen Textausschnitten (längere oder komplette Texte sind ohnehin durch das Urheberrecht geschützt) ihrer Erzeugnisse Lizenzvergütungen verlangen können. Google besitzt den Standpunkt, dass die von ihnen dargestellten Snippets keinen Vergütungsanspruch auslösen, da nach dem Gesetz „einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte“ ausgenommen, d.h. nicht lizenzpflichtig, seien. Die VG Media sieht das anders. Als Reaktion auf den laufenden Rechtsstreit haben andere deutsche Anbieter schon vor einiger Zeit die Inhalte von Mitgliedern der VG Media vollständig entfernt.

Warum deindexiert Google die VG Media-Mitglieder nicht?

Warum aber tut es Google GMX, Web.de und T-Online nicht gleich und entfernt die Inhalte der VG Media-Mitglieder nicht vollständig? Im Google-Blogpost klingt es so an, als handle Google hier so uneigennützig, indem sie den Verlagen seit eh und je kostenlosen Traffic liefern. Dass es aber Google auch irgendwo treffen würde, wenn sie die Angebote vollständig entfernen würden, wird nicht erwähnt. Ob des Vorgehens muss man es aber vermuten. So scheint es, als wären die Auswirkungen auf die Qualität der Suchergebnisse für Google dann vielleicht doch so immens, dass man es sich nicht erlauben kann, den Nutzern einfach einige der größten deutschen Internetangebote in der Suche komplett vorzuenthalten. Google wird eine Nichtberücksichtigung (ausgewählter Verleger-Webseiten) vermutlich schon mal in kleinerem Rahmen getestet und die Auswirkungen analysiert haben, um im Endeffekt festzustellen, dass die davon ausgehende „Gefahr“ wohl (derzeit) zu groß wäre. Die Qualität der Suchergebnisse ist nun mal das A und O für eine Suchmaschine. Und wenn diese merklich für den User sinkt, könnte Google Marktanteile und damit selbst einiges an Geld in Deutschland verlieren…

Eine andere oder weitere Erklärung wäre, dass es kartellrechtlich wirklich problematisch sein könnte, wenn Google als das dominierende Unternehmen in der deutschen Suche (94% Marktanteil) die Angebote der Verlage gegen deren Willen/Zutun vollständig entfernen würde. So sagt Till Kreutzer, Anwalt für Urheberrecht, gegenüber zeit.de: „Das Kartellamt hat in einem Nebensatz erwähnt, dass Google möglicherweise seine Marktmacht missbrauchen würde, wenn es bestimmte Inhalte gar nicht mehr anzeigt“.

Aber auch ohne ein De-Listing besteht die Frage, in wiefern die Wahrnehmungsberechtigten der VG Media gegenüber Wettbewebern (die das Leistungsschutzrecht nicht für sich geltend machen) bei Google benachteiligt würden (führt der Algorithmus direkt oder indirekt dann zu schlechteren Positionen?), wenn nur für sie keine Snippets und Vorschaubilder mehr angezeigt werden und in wieweit das kartellrechtlich vertretbar ist. Muss Google in der Konsequenz sogar vielleicht seinen Suchalgorithmus so anpassen, dass aus der veränderten Darstellung (weil sie ja keine Lizenzgebühren zahlen „möchten“) keine Nachteile für die durch die VG Media organisierten Verleger in der Suche (News/Web) entstehen?!?

Großer Trafficverlust?

Dann prophezeien ja einige schon, dass die betroffenen Webseiten durch die neue Darstellung in Google eine Menge Traffic verlieren werden. Dabei ist noch nicht klar, wie die ganze Einbindung aussehen wird oder hat Google irgendwo bereits mitgeteilt, dass die Seiten so interpretiert werden als hätten sie die „nosnippet“- bzw. „noimageindex“-Anweisung integriert? Wer weiß denn, wie der User in etwa darauf reagieren wird (das sind ja immer noch die Bild, Welt, Chip Online, usw!!)? Allein durch die aktuelle Berichterstattung und mögliche Auswirkungen auf das Verhalten der Suchmaschinennutzer wird derzeit niemand wissen können, wie sich das „neue großflächige Google-Design“ (es sind einfach mal richtig große Seiten betroffen!) letztendlich auf den Traffic der Verlegerseiten auswirken wird.

Und wenn Google ansonsten nichts am Algorithmus ändert, wie es in der Onlinepresse nachzulesen ist, dann werden wohl zu Beginn auch erstmal keine Positionen für andere frei. Spannend wird aber zu beobachten sein, wie sich die Sichtbarkeit der Verleger-Webseiten im weiteren Verlauf entwickelt, denn hier sind dann unter Umständen Rückschlüsse auf die Bedeutung von beispielsweise Klickraten (mit/ohne Description) in den SERPs im Algorithmus möglich.

Alles in allem bin ich gespannt, wie es zwischen Google und VG Media weitergeht.

Ausmustern bei Herrn Zickenrott

[Trigami-Anzeige] Die Diskussionen in Sachen Wehrpflicht und Grundwehrdienst reißen nicht ab. So wie ich vor zwei Jahren stehen immer wieder Tausende von männlichen Jugendlichen nach Schulende oder Ausbildung vor der Entscheidung, zum Bund zu gehen oder nicht. Dabei entscheidet ja die Musterung am Anfang darüber, ob man überhaupt tauglich ist. Diese Tauglichkeitsprüfung hat in der Vergangenheit einiges an Kritik einstecken müssen. Klar, dass sich im Netz einige auf das Thema Ausmusterung spezialisiert haben.

Wenn man selber das Ziel hat, ausgemustert zu werden und somit weder Wehr- noch einen Ersatzdienst (Zivi, usw.) zu leisten, kommt man am Namen Zickenrott kaum vorbei. Seit 1990 gilt Herr Peter Zickenrott als Ausmusterungs-Spezialist. Er kann auf eine makellose Erfolgsquote von 100% zurückschauen. Dabei ist es ganz egal, wann man die Dienstleistung anfragt. Das kann also bspw. bei der Erfassung oder gar erst nach der Musterung oder bei Erhalt des Einberufungsbescheides sein.

Anti-Wehrdienst-Report und Co.

Neben der persönlichen bzw. telefonischen Beratung spielt insbesondere der Anti-Wehrdienst-Report eine große Rolle. In diesem gibt es zahlreiche Infos für den korrekten Umgang mit dem Kreiswehrersatzamt und der Bundeswehr, sowie eine intensive Musterungsvorbereitung. Diese ist enorm wichtig, denn die Bundeswehr Ärzte haben viel Erfahrung mit sogenannten „Simulanten“. Herr Zickenrott kennt die Musterungsbestimmungen und weiß damit, welche „Leiden“ zu einer garantierten Ausmusterung (T5) führen. Dabei beziehen sich die Methoden ausschließlich auf die Grundanforderungen eines Soldaten, denn mit Attesten über Rücken und Kniebeschwerden bewirkt man bei der Musterung höchstens eine Einschränkung der Verwendungsmöglichkeiten oder etwaige Befreiungen (Sport, Märsche, ec.). Bedeutsam ist die entsprechende Vorbereitung, die auch über Atteste ziviler Ärzte führt. Neben dem Anti-Wehrdienst-Report gibt es auch einen Schreibservice (dieser übernimmt die Schreibarbeit im Umgang mit Behörden und Einrichtungen) und einen Adressenservice, der neben empfohlenen Ärzten auch Rechtsanwälte beinhaltet.

Das besondere an der Dienstleistung des Herrn Zickenrotts ist, dass diese nicht nur Grundwehrdienstleistenden zur Verfügung steht, sondern etwa auch Zeitsoldaten, Reservisten oder sogar Österreichern. Darüber hinaus haben auch Firmen und Unternehmen die Möglichkeit, in Kontakt mit Herrn Peter Zickenrott zu treten, um etwa zu verhindern, dass deren Personal durch Zivil- oder Wehrdienst für einen längeren Zeitraum nicht zur Verfügung steht.

Herr Zickenrott kann als Ausmusterungsexperte ebenso auf zahlreiche Fernseh-, Radio- und Medienauftritte, u.a. bei Günter Jauch in SternTV, verweisen. Auf seiner Homepage und in seinem Blog gibt es nicht nur Infos zur Dienstleistung mit Bestellmöglichkeiten, sondern auch Erfahrungen und Meinungen zur aktuellen Musterungspolitik.

Website/Traffic Boost – Das war 2008

Gleich am ersten Januar des neuen Jahres möchte ich eine Art Gewinnspiel mit Blogparadencharakter starten, das für den ein oder anderen ganz interessant sein sollte. Wie die meisten aus der Szene wissen, hat Prof. Dr. Mario Fischer vor ein, zwei Monaten eine Neuauflage seines Internet-Marketing Standardwerks „Website Boosting“ herausgegeben. Zu Weihnachten habe ich mir das Buch gewünscht, bekommen habe ich aber die erste Auflage ;-) Nachdem der Fauxpas festgestellt wurde, hat man mir schnell noch die zweite Auflage besorgt. Jetzt habe ich also zwei Bücher hier und bevor ich eins bei ebay reinsetze, habe ich mir gedacht, verschenkst du es :-)

Dein Website Boost 2008 – Gewinnspiel und Blogaktion

Aus diesem Grund starte ich einen Aufruf: Zeigt mir euren Website/Traffic-Boost 2008! Stöbert in euren Statistiken, wälzt alle Visits und postet über euren Website/Traffic Boost 2008. Wann habt ihr 2008 eure Besucherzahlen signifikant in die Höhe schnellen lassen? Gabs einen besonderen Tag, wo ihr richtig „geboostet“ habt? Oder habt ihr es gar geschafft einen großen Besucherzahlenwert konstant zu halten? Schaut in eure Stats, durchsucht eure Traffic-Post Werte (Gina Lisa und Co ne ;-) ).

Teilnehmen

Wie gesagt, postet bei euch im Blog euren Website Boost 2008, egal ob es jetzt ein Trafficzuwachs nur an einem Tag, einer Woche oder aber dauerhaft (Glückwunsch :-)) war. Es muss sich dabei nicht um den Blog selber handeln, ihr könnt auch andere Domains aus eurem Portfolio zeigen. Ein Screenshot von Google Analytics, E-Tracker, Bloggerei, ec. (es sollte schon ne gute Statistik-Software sein -> Filtern von Bots) sollte aber drin sein, zum Staunen für die anderen! Wer vielleicht den ein oder anderen geheimen Tipp für den Zuwachs hat, kann den natürlich weitergeben. Achso, welche Daten ihr jetzt verwendet, also unique visits, visits, page impressions ist mir erstmal egal und macht das ganze bestimmt interessanter.

Wenn ihr den Post geschrieben habt, dann schickt mir einen Trackback oder verlinkt euren Beitrag hier aus dem Kommentar heraus. Ende der Aktion ist Freitag, der 30. Januar 2009 um 20 Uhr. Anschließend werf ich den Zufallszahlengenerator an, der einen „Gewinner“ unter allen Teilnehmern ermittelt.

Dein Preis: Das Buch „Website Boosting“

Zu gewinnen gibts am Ende einmal das Buch Website Boosting in der ersten Auflage. Website Boosting bietet euch solides Standardwissen im Bereich SEO, Usability (da kannte ich mich bisher überhaupt nicht gut aus ;-)) und diversen Bereiche des Online-Marketing (Virales Marketing, Guerilla-Marketing, Kundenbindung, Newsletter-Marketing usw.). Der Wert des Buches liegt bei 29,95, Versand übernehm ich selbstverständlich.

Den Anfang mach ich

Klar, dass ich meinen Senf Boost dazu geben werde. ;-) Jetzt tummel ich mich zwar mehr im Nischen-Bereich mit wenigen Besuchern, aber ich kann ja mal meinen Traffic Boost 2008 aus diesem Blog hier (meinem „privaten“) präsentieren.

Trafficstärkster Tag war bei mir der 9. März 2008 mit 1725 einzigartigen Besuchern. Die kamen damals aufgrund meines Artikels zum angekündigten bzw. im Endeffekt aber nicht durchgeführten Bahnstreik in Berlin, der alle öffentlichen Verkehrsmittel zum Erliegen gebracht hätte (die BVG streikte zu dieser Zeit ebenso). Glücklicherweise wurde dieser ja in letzter Sekunde abgeblasen. An seperater Stelle hier im Blog hatte ich schon einmal eine ausführliche Auswertung zu meinem Traffic Post Bahnstreik veröffentlicht. Spektakulär war das, weil ich im Jahresschnitt gerade mal etwa 93 unique Visits pro Tag hatte, also doch ein satter Besucheranstum.

Hier nun mein Screenshot:

Website Traffic Boost 2008

Nun wünsch ich euch aber viel Spaß beim Bloggen.
Ich freu mich auf eure Traffic Boosts 2008 :-)

Hinweis: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gewinner ermittelt

Wir haben einen Gewinner: Andreas Mast mit servervoice.de! Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer, so wie es ausschaut, werde ich noch mal einen zusammenfassenden Post schreiben.

Traffic Booster
Ihr seht ausgelost, habe ich ganz klassisch, bei der Teilnehmerzahl ging das auch noch wunderbar ;-)

Weihnachtliche Geschenke

In der Blogosphäre jagt aktuell ein weihnachtliches Gewinnspiel das nächste. Simlockfreie iPhones, MacBooks, Wiis, Bücher und vieles mehr werden für Kommentare oder andere Blogposts zum Fest rausgehauen, was natürlich eine interessante Methode zum Linkbuilding und Blogwachstum ist. Hinter einer solchen Promotionsache sollte auf jeden Fall auch ein Ziel stehen, das am Ende aus Sicht des Veranstalters erreicht werden soll.

Optimal nutzt man als Blogbetreiber eine solche Aktion, wenn man in dem Zeitraum mit vielen, qualitativ hochwertigen Beiträgen die kommenden Gäste zu Feedabonnenten und echten Stammlesern macht. Dazu sollte man sich also vorher einige interessante Themen raussuchen, vorschreiben und dann möglichst clever veröffentlichen (Zeitpunkte sind hier sehr wichtig, in Abhängigkeit auch von „Meilensteinen“ -> Wann will ich dies und das erreichen, bin ich auf dem richtigen Weg?).

Was nicht gut ist, sind meiner Meinung nach billige Kopien bekannter Konzepte. Wer sich was besonderes ausdenkt, wird auf jeden Fall noch mehr Erfolg haben. Trotzdem möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass bestimmte Maschen immer ziehen, schließlich gibts für den Teilnehmer ja was ordentliches zu gewinnen (einem geschenkten Gaul schaut man schließlich nicht ins Maul ;-) )

Laufende Gewinnspiele

seo-handbuch.de

Bis zum 04.01.2009 um 18:00 Uhr könnt ihr auf seo-handbuch.de insgesamt 6 Premium-Hosting-Pakete von Estugo Webhosting im Wert von jeweils 8 Euro (inkl. Mwst) pro Monat für 2 Jahre gewinnen. Zu den Hosting-Features gehören unter anderem 1 GB Webspace, 50 GB Inklusiv-Traffic, PHP 5 und 4 MySQL 5 Datenbanken. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, genügt es einen Blogbeitrag zu schreiben und in diesem auf seo-handbuch.de, als auch auf estugo.de zu verlinken. In einem Kommentar auf seo-handbuch.de schreibt ihr dann einen Link zu eurem Blogbeitrag.

Bewertung: WinWin-Situtation für Estugo und seo-handbuch.de. Beide bekommen ein paar Links (Problem: Es besteht die Möglichkeit, dass die Links nach dem Gewinnspiel entfernt werden.), seo-handbuch.de zusätzlich Besucher. Derzeit noch gute Gewinnchancen für die Teilnehmer :-)

dergutscheinblog.de

Bis zum 24.12.2008 20.00 Uhr könnt ihr auf dergutscheinblog.de eine Nintendo Wii inkl. Wii Sports und ein Apple MacBook Air gewinnen. Um die Nintendo Wii zu gewinnen, muss man sich nur beim Newsletter anmelden. Um das MacBook Air gewinnen zu können, muss man auf seiner eigenen Webseite über das Gewinnspiel berichten und weiterhin einen Link auf eine Gutschein-Unterseite setzen.

Bewertung: Durch die Zusatzbedingungen (kein nofollow, im Text eingebundener Link) hat man schon eine wertvolle Umgebung für die Links geschaffen. Durch die große Teilnehmerzahl sollte das ganze ein Erfolg werden. Bedeutsam sind hier die Links auf die Unterseiten, wobei man den Linktext nicht explizit angegeben hat (könnte man ändern). Man gibt dem User die Wahlmöglichkeit, bekommt also verschiedene Links mit diversifizierten Ankertexten.

onmeco.de

Die Internetmarketing-Agentur onmeco verlost auf ihren Blog eine kostenlose Suchmaschinenoptimierung für drei Monate im Gesamtwert von 1.500 Euro. An der Aktion kann jeder teilnehmen, man muss nur bis zum 31.01.2009 eine E-Mail von der zu optimierenden Seite an gewinnspiel@onmeco.de senden.

Bewertung: Hier gehts nicht um den Linkbuilding-Effekt, ich denke mal eher, dass onmeco durch die Bedingung, dass die Mail von der zu optimierenden Seite kommt (man also die URL kennt), mitunter interessante Projekte zu Gesicht bekommen wird und für seine Dientsleistung wirbt.

gadgetblog.ch

Auf gadgetblog.ch kann man bis zum 24. Dezember an einem Gewinnspiel teilnehmen, das einem einen iPod Touch der neusten Generation mit 8 GB Speicher im Wert von 219 Euro bringen kann. Teilnehmen können Blogger, die einen Artikel über ein Gadget ihrer Wahl veröffentlichen und dann trackbacken. Der Gewinner wird mit dem „List Randomizer“ ermittelt und wohl am 25. Dezember bekannt gegeben.

Bewertung: Die Aktion wird ganz gut angenommen, auch hier geht es um ein bissl Linkaufbau mit Hilfe von Trackbacks. Schade nur, dass der Blogger nicht mal mit nem follow-Trackback bedacht wird…

Abgelaufene Gewinnspiele

Mittlerweile sind einige Gewinnspiele auch schon zu Ende.

schnaeppchenfuchs.com

Ein weiterer Gutschein/Rabatt-Blog (schnaeppchenfuchs.com) hat einen SEO-Contest um ein simlockfreies iPhone veranstaltet. Im Prinzip ne einfache Kopie vom Befreiphone-SEO-Wettbewerb anlässlich der diesjährigen OMD. Trotzdem war das ganze für ein Duplikat ganz erfolgreich, auch wenn der Index zu dem Keyword Bigiphone um sechs mal kleiner ist als damals beim Befreiphone.

Bewertung: Aus Sicht des Sponsors ist die Sache mit dem Linksetzen sehr suboptimal verlaufen. Durch die Bedingung, dass nicht zwei Links gesetzt werden müssen, sondern nur einer (entweder auf schnaeppchenfuchs.com oder dem Sponsor), hat man wohl einige BL „verschenkt“. Ich denke auch nicht, dass jetzt so viele Teilnehmer noch nachträglich ein simlockfreies iPhone dort kaufen werden, weils das Ding im Ausland doch um einiges günstiger gibt (bspw. in Italien für unter 500 Euro).

rabattschlacht.de Live-Shopping

Unter der Woche landete in meinem Postfach eine Mail von rabattschlacht.de, einem sogenannten Live-Shopping-Portal. Dabei funktioniert das gesamte System folgendermaßen: Die aktuellen Preise der angebotenen Produkte sind zunächst verdeckt und werden nicht angezeigt. Nun kann man für 90 Cent den Preis eine Minute lang aufdecken. Gleichzeitig senkt sich der Preis um 50 Cent! Nun kann man den Artikel zum gerade aktuellen Preis kaufen, oder man wartet ein paar Minuten und deckt den Preis erneut auf. In der Zwischenzeit kann natürlich jemand anderes das Produkt schon gekauft haben und es geht wieder von vorne los.

Meine treuen Blogleser haben bestimmt gleich bemerkt, dass das System anfällig ist. ;-) Zunächst ist es erstmal so, dass quasi 40 Cent pro Aufdeck-Aktion an den Betreiber fließen, sprich für eine Senkung des Preises um 50 Cent muss man selber 90 Cent zahlen. Das wiederum bedeutet, dass sich die Rabattschlacht nur lohnt, wenn andere User mit teilnehmen und selber immer wieder den Preis aufdecken.

Mit anderen Worten: in diesem System subventionieren die unschlüssigen Mehrfachzauderer die schnellentschlossenen Sofortkäufer… (Blogger Roland Hachmann)

Da ich von rabattschlacht.de 5 Minuten Gratis-Aufdecken bekommen habe, konnte ich mir das ganze mal live anschauen und mir ist aufgefallen, dass die User schon relativ früh kaufen. Als nächstes ist der Einstiegspreis ziemlich hoch im Vergleich zu den gängigen Preisen diverser Internet-Vergleiche. Die User müssen also erstmal viel Geld setzen, um überhaupt bis zu dieser Schwelle zu kommen. Bis dahin kann natürlich schon jemand den Artikel gekauft haben (weil er sich vorher dahingehend nicht gut genug informiert hat) und der eigene Einsatz ist futsch. Wo wir gerade beim Einsatz sind, dort liegt das nächste Problem. Wenn jemand vor einem beim Produkt zuschlägt, sieht man sein Geld für das Aufdecken natürlich nicht wieder, was im Endeffekt auch dazu führt, dass man zu Beginn kein großes Risiko geht.

Wenn man das jetzt mal alles so zusammen nimmt, sehe ich das Live-Shopping-Portal von rabattschlacht.de doch eher kritisch und riskant. Im Endeffekt kann man ne Menge Geld in den Sand setzen und deshalb werde ich in Zukunft weiterhin lieber den günstigsten Preis über die Preisvergleicher im Netz wählen oder halt bei Ebay zuschlagen. Das ist imho immer noch sicherer, als bei rabattschlacht.de. In der Blogosphäre wird wohl größtenteils meine Meinung geteilt, wie z.B. bei Kassenzone. Die Kritik geht dabei nicht nur an rabattschlacht.de, sondern auch an Gründer Jens Kunath.

Meine ersten Wahlen

Heute, am 28. September 2008, durfte ich das erste Mal in meinem Leben richtig wählen gehen :-) Meine neun Stimmen für die Kommunalwahlen in Brandenburg habe ich schon vormittags abgegeben. Jeweils drei Stimmen gingen an einen bzw. mehrere Kandidaten für den Kreistag des Landkreises Barnim, die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bernau bei Berlin und des Ortsbeirates Ladeburg. Erstmals wurde Bernau übrigens aufgrund der Einwohnerzahl in zwei Wahlkreise eingeteilt.

Das besondere an der diesjährigen Kommunalwahl war, dass erstmals ein sogenanntes elektronisches Wahlgerät (Elektronische Wahlsystem (IWS) der HSG Wahlsysteme GmbH) eingesetzt wurde. Das heißt es gab keine Stimmzettel mehr, man wählte über ein „Stimmenzahlgerät“. Ich meine, wenn man sich vorher informiert und weiß, wen man wählen möchte, dann geht die Stimmabgabe sehr schnell und auch schneller als bei den alten Stimmzetteln.

Selbstverständlich habe ich mich im Vornherein auch im Netz informiert. Hier liegt aber bei einigen Parteien in der Region noch großer Nachholbedarf. Einige, wie die SPD, Grüne und die Linke, stellen ihre kommunalen Wahlprogramme in voller Länge ins Netz. Andere, wie FDP oder CDU, waren dazu nicht in der Lage oder die Programme waren so versteckt, dass man sie nicht finden konnte. Nun ja. Wenn die Parteien das lesen, können sie sich ja bei mir melden. Da lässt sich bestimmt was in Sachen Usability Optimierung machen ;-)

Vom Befreiphone-Contest lernen?

Derzeit läuft ja die Endphase des sehr populär gewordenen SEO-Wettbewerbs um das Befreiphone. Bis heute 22 Uhr werden alle Teilnehmer nochmal versuchen, mit white, grey und vielleicht auch black hat-Mitteln ihren Artikel auf die erste Position bei Google zu pushen, um das iPhone 3G ohne Simlock von macnotes.de abzugreifen. Ist ganz interessant zu sehen, wie sich die „SEOs“ und die „SEO-Hater“ bei dieser Aktion gegenseitig versuchen, eine auszuwischen.

Ich finde aber, dass der Wettbewerb um das Befreiphone doch einige nützliche Infos mit sich bringt und jeder daraus auch was für sich mitnehmen kann. Erstmal bekommt ihr Einblicke, wie man optimieren kann. Schaut euch doch mal die einzelnen Seiten der ersten Plätzen in Hinblick auf Seitenaufbau, Quelltext und natürlich ihrer Backlinkstruktur an. Vielleicht greift ihr noch den ein oder anderen günstigen und vor allem wertvollen Backlink für eure eigenen Projekte ab.

Ich finde ebenso den Zug von macnotes.de einfach genial. Da sponsort man ein Simlock freies iPhone 3G mit 16 GB, das im Ausland (Belgien, Frankreich, Italien, usw.) um die 600 Euro kostet und generiert so einige neue Links für die eigene Seite!

Ich habe mal spaßeshalber die entsprechende Unterseite zum Befreiphone-Wettbewerb von macnotes.de durch einen Backlink-Checker gejagt. Er gibt mir fast 200 BLs von unterschiedlichen Domains. Unter den 200 BLs sind sogar 2 von einer PR 6 und 8 von einer PR 5-Domain! Zwar interessiert mich der PR nicht mehr wirklich, aber das ist doch mal nicht so schlecht!! Im Schnitt wurde für die Links also gerade mal 3 Euro gezahlt, wobei man im Hinterkopf haben muss, dass traditionell nicht alle Backlinks von den Checkern erfasst werden. Wenn nicht alle so fies sind und nach der Befreiphone-Aktion zurückrudern (sprich Links weg, ec.), ist das schon nicht so schlecht! Zumal war der Link auf die Seite von macnotes.de anscheinend nicht mal Teilnahmebedingung, soweit ich das mitbekommen habe! Alle optimieren schön ihre Seite in den SERPs und linken dann noch auf dich :-)

Mit dieser Erkenntnis spare ich jetzt schonmal für nen MacBook oder so, um mir selbst mal ein paar neue Links zu gönnen… ;-)

Kleine IFA-Nachlese

Vom 29. August bis zum 3. September 2008 fand ja in Berlin die Internationale Funkausstellung, kurz IFA, statt. Zusammen mit nem Kumpel war ich am letzten Tag auf dem Berliner Messegelände am Funkturm. Möglich machte dies mein Co-Trainer, der arbeitet für eine Ausstellerfirma und hat noch Besuchergutscheine übergehabt. Nachdem ich die Dienstagabend im Internet eingelöst und die Tickets ausgedruckt hatte, sind wir dann am Mittwoch-Mittag in Richtung Berlin aufgebrochen.

Auf dem Messegelände angekommen sind wir gleich in den Osteingang rein. Durch den Aufbau der Hallen konnten wir quasi eine komplette Runde drehen, um alles zu sehen. Das haben wir auch fast geschafft, bis wir bemerkt haben, dass es in einigen Hallen ja noch mehrere Etagen gab :-) War aber nicht so schlimm, vier Stunden rumlaufen haben dicke gereicht ;-)

Mit der ursprünglichen Funkausstellung hat die IFA heute wohl aber nicht mehr so viel zu tun. Das kann man negativ, aber auch positiv sehen. So waren viele Computer-, Haushaltsgerät- und Multimediahersteller da und haben sich zum Teil sehr geil präsentiert. Vor allem Samsung und Sony haben sich bei ihren Auftritten mächtig ins Zeug gelegt. Aber auch die ARD war gleich mit mehreren „Ständen“ vertreten. Die gute Telekom rückte sogar mit einem eigenen Servicecenter an :-)

Gesammelt haben wir selbstverstädnlich viele Prospekte und Hefte, ich hatte mich so ein wenig bei den Druckerherstellern umgeschaut, da ich für zu Hause einen neuen kaufen wollte (seperater Post dazu folgt noch). Interessant waren für mich natürlich auch die Notebooks, da ich dort für das Studium noch etwas schickes suche. Ist halt ganz gut, wenn man sich da vorher mal umschauen und live testen kann. Nützliche Hefte für meine „Selbständigkeit“ konnte ich ebenso von der Agentur für Arbeit und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie abstauben. Nun muss ich nur noch sehen, dass ich demnächst mal zum Lesen komme, man hat ja immer so vieeel zu tun.

Apropos zu tun. Freitag war 10-jähriges Jubiläum am Barnim-Gymnasium, da wo ich 2007 Abi gemacht habe ;-) Im Rahmen des Ehemaligentreffens konnten wir mit unseren alten Lehrern und Mitschülern quatschen (also mit denen, die da waren). Gleichzeitig liefen auch mehrere Filme über die Leinwand und Tanzmusik wurde natürlich auch aufgelegt. War ne wirklich sehr schöne Veranstaltung, auch am Vormittag/Mittag. Und gestern war ich dann bei einer Abschiedsparty von einem Kumpel, den es studientechnisch in Richtung Süden Deutschlands zieht. Man merkt, dass jetzt so eine zweite Welle aus der Heimat geht: Alle die, die noch ihren Dienst nach dem Abi leisten mussten sind jetzt fertig.