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Google-Angst und das Leistungsschutzrecht

In den letzten Tagen liefen bei DRadioWissen und beim digitalen Quartett zwei „Sendungen“ mit den Themen „Google vs. VG Media-Verleger“ (Eine Stunde Was mit Medien – 09. Oktober 2014) bzw. „Google-Angst“ (Ausgabe #66), auf die ich durch die Teilnahme von Prof. Dr. Mario Fischer (FH Würzburg – University of Applied Sciences) gestoßen bin. Beide kann ich euch nur wärmstens zum nachträglichen Hören bzw. Anschauen empfehlen. Zu einigen Punkten aus den Diskussionen wollte ich jetzt mal meine Meinung publizieren, da ich einige Sachen doch etwas anders sehe.

1) Aussage: Google News sei werbefrei, verdiene mit dem Dienst kein Geld und könne somit gar nichts an die VG Media-Verleger ausschütten (Lizenzgebühren).

Richtig ist, dass Google derzeit auf news.google.de keine Werbung anzeigt. Die Betonung liegt aber auf derzeit, der Zustand muss ja nicht so bleiben. In den USA hat Google beispielsweise bereits Werbeeinblendungen geschaltet und teilte die Einnahmen nicht mit den Medienhäusern, deren Inhalte von der News-Suche erfasst werden. Google bindet darüber hinaus aber zum Beispiel die News One-Boxen auch in der normalen Suche ein, wo dann natürlich Werbung ausgeliefert wird.

Zudem ist es so, dass Google weiterhin indirekt mit Google News Einnahmen generiert. Zum einen indem Leute weiter auf andere Google Angebot navigieren und dort zum Beispiel Werbung angezeigt bekommen. Des weiteren befinden sich auf vielen Verlagsangeboten Google AdSense-Anzeigen, hier erhält Google 32% der Einnahmen (68% der Publisher, in dem Fall also die Verleger).

2) Aussage: Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger sei abends um 22/23 Uhr verabschiedet worden.

Das ist schlicht nicht richtig. Die namentliche Abstimmung über den Gesetzesentwurf zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger fand am 1. März 2013 um kurz nach 10:30 Uhr vormittags statt. 293 Abgeordnete votierten für den Gesetzentwurf, 243 stimmten gegen ihn. Es gab drei Enthaltungen.

3) Aussage: Thomas de Maizière soll behauptet haben, Google verkaufe Nutzerprofile.

Diese Aussage geht nicht wirklich so aus dem vermutlich gemeinten F.A.S-Artikel vom 21.09.2014 hervor. Dass Google Bewegungsprofile an eine Versicherung verkauft bzw. verkaufen könnte wird nur als beispielhaftes Szenario dargestellt, aber nicht, dass Google es wirklich macht.

4) Aussage: Die meta-Description wird extra / explizit für Google gefüllt. Nur die Suchmaschine sieht den Text und der Ersteller möchte, dass diese ausgewertet und angezeigt wird.

Die meta-Description / Kurzbeschreibung soll Suchmaschinen, Webcrawler (Robots), etc. helfen zu verstehen, um was es auf der Internetseite geht. Ein Einverständnis, diese Beschreibung zu veröffentlichen, ist damit aber nicht automatisch verbunden. Der Ersteller bleibt Urheber und eine Nutzung ist dadurch nicht automatisch auch erlaubt.

Zudem verwendet Google heute bei weitem nicht immer die meta-Description, sondern in vielen Fällen auch direkt Inhalte aus der Webseite selbst. Die ausgefüllte meta Description im head-Bereich des HTML-Dokuments wird also, auch was die Anzeige in den Suchergebnissen bei Google angeht, ignoriert.

5) Aussage: Für Google News muss man sich extra bewerben.

Das ist soweit korrekt, jedoch geht Google jetzt noch weiter und bindet in One-Boxen in den USA auch News nicht registrierter Newsquellen ein (Quelle).

6) Aussage: Verlage können die Anzeige der meta-Description und Bilderindexierung technisch selbst verhindern (Opt-Out).

Das ist richtig, jedoch ist die Frage, ob sie das müssen und dafür verantwortlich sind, die Indexierung durch Externe zu verhindern. Müsste nicht vielleicht sogar eher Google die Anzeige verhindern und dürften sie die Sachen nicht erst anzeigen, wenn der Nutzung seitens der Verlage zugestimmt wurde (Opt-In)? Zumal sich Suchmaschinen, Aggregatoren und andere nicht an die (gleichen) meta-Anweisungen halten müssen und sie ignorieren können.

7) Aussage: Wir (Deutschen) müssen Google ja nicht nutzen, es zwingt uns keiner.

Richtig, zwingen nicht, es gibt auch andere Suchmaschinen, doch liefern diese ebenso gute Ergebnisse, haben diese ein besseres Angebot? Ist es für neue Suchmaschinen in Deutschland überhaupt noch möglich, Fuß zu fassen oder ist Google mittlerweile nicht einfach uneinholbar voraus?

8 ) Aussage: Google verteilt kostenlose Dinge, bietet seine Dienstleistungen kostenfrei an.

Hier sollte man sich in meinen Augen nicht auf eine rein monetäre Betrachtungsweise konzentrieren. Wir bezahlen die Dienste, indem Google mit unseren Benutzerdaten Nutzerprofile anlegt, diese innerhalb der Dienste sammelt, verknüpft und für die Schaltung von möglichst „passgenauer“, personalisierter Werbung einsetzt. Das heißt wir erhalten zielgerichtete Werbung und zahlen quasi mit unserer Aufmerksamkeit für Marken, Produkte, Dienstleistungen whatever die wir angezeigt bekommen und dann konsumieren (Geld ausgeben). Auch wenn Google diese Profile derzeit nicht direkt an Andere verkauft, wer garantiert, dass das immer so bleibt?

9) Aussage: Amazon bedrohe die Verleger vielmehr als Google.

Kann so sein oder so kommen, aber ist jetzt kein Argument pro-Google, wenn man ehrlich ist. ;-)

10) Aussage: Dass Google die in die VG Media organisierten Verleger nicht völlig delistet, sei ein „netter“ Schachzug.

Ich denke, und das hab ich ja bereits dargestellt, dass das nicht aus einer Nettigkeit Googles heraus kommt, sondern aus der Konsequenz, dass sich die Ergebnisse vermutlich zu sehr verschlechtern würden und dass Google das kartellrechtlich gar nicht machen kann, weil es die Verleger benachteiligen und seine Marktmacht missbrauchen würde.

11) Aussage: Google ist ein „Traffic-Durchleiter“, kein Content-Provider.

Stimmt wohl, zumindest noch. Aber Google geht immer mehr dahin, Daten von externen Seiten zu extrahieren und selbst anzuzeigen (Knowledge-Graph bspw.) und so ein Durchklicken nicht mehr erforderlich ist. Diese Entwicklung ist klar erkennbar.

12) Aussage: Es gibt keinen Fall, wo ein Google-eigenes Angebot bevorzugt wurde.

Das ist auch schlecht zu beweisen, da müsste man schon tiefe Einblicke in Googles Inneres bekommen, um das überhaupt belegen zu können. Fakt ist aber, dass Google eigene Produkte, wie neue vertikale Suchen (Flüge, Hotels, usw.), prominent einbindet und somit den eigentlichen organischen Suchergebnissen Platz und Aufmerksamkeit / Wahrnehmung entzieht. Zudem bewirbt Google eigene Angebote mittels AdWords quasi für lau („bei einer Bezahlung aus der linken in die rechte Tasche“).

Fristverlängerung für VG Media-Verleger: Wieso Google?

Da kündigte Google am 1. Oktober groß an, dass die in der VG Media organisierten Verleger ab dem 9. Oktober nicht mehr mit Snippets (Textausschnitten) und Thumbnails (Vorschaubildern) in der Suchmaschine dargestellt werden und was passiert gestern an besagtem Datum?!? Nichts bzw. räumt Google nach einer Bitte der Verleger!! – man bräuchte noch Zeit, um Googles Vorgehen zu bewerten – eine Fristverlängerung um zwei Wochen bis zum 23. Oktober 2014 ein.

Da stellt sich doch die Frage: Hää, wieso machen die das denn? Eine gute Frage, fürchtet Google da vielleicht doch mehr Ungemach und knickt jetzt vielleicht (schrittweise) ein? Ein Zeichen des guten Willens bzw. Aufeinanderzugehens? Tja, so ganz nachvollziehbar ist das für mich jetzt bezogen auf Googles Vorgehen auch nicht, präsentiert man sich doch sonst so als „der Überzeugte“.

Vielleicht liegt es ja daran, dass sich Google in Wirklichkeit gar nicht mal so sicher ist (zu welchem Grad auch immer man das sein kann ;-) ), ob die veränderte Darstellung der VG Media-Wahrnehmungsberechtigten mitsamt seiner eventuellen Konsequenzen durch den Algorithmus (Abrutschen in den Rankings durch z.B. schlichtere Klickraten, Userverhalten, etc.), nicht auch eine unzulässige Benachteiligung darstellen würde… Wie in meinem vorherigen Post angesprochen, führt das im weiteren Verlauf der „Auseinandersetzung“ ja vielleicht sogar dazu, dass Google Hand am Algorithmus anlegen muss, um eine verschlechterte Listung der Verleger aufgrund der veränderten Darstellung (nur verlinkte Überschrift, keine Beschreibung und Bildchen mehr) auszuschließen?!?

Auch in den Kommentaren zum Google+-Post fragen sich viele, warum Google nicht einfach „kurzen Prozess“ macht und die angekündigte Umstellung einfach wie geplant durchzieht? Was soll das? Im schlimmsten Fall „darf“ Google für die verlängerten 14 Tage sogar noch (zusätzlich, weil eigentlich wären die Snippets und Thumbnails ja schon weg) Lizenzgebühren an die VG Media abdrücken…

Warum deindexiert Google die VG Media-Verleger nicht?

Zunächst zum Hintergrund: Philipp Justus, Managing Director von Google Germany, gab gestern in einem Blogpost bekannt, dass Google in seiner Suche zukünftig keine Snippets (Textausschnitte) und Thumbnails (Vorschaubilder) mehr für Verleger-Webseiten anzeigen wird, die in der VG Media organisiert sind. Betroffen sind weit über 100 Websites, darunter Angebote von Axel Springer (u.a. bild.de, welt.de, bz-berlin.de), Burda (u.a. Chip Online, bunte.de), Funke, Madsack und M. DuMont Schauberg. Für diese Seiten sollen laut Google-Sprecher Ralf Bremer ab dem 9. Oktober 2014 in den Google Angeboten nur noch der Link zum Artikel sowie dessen Überschrift erscheinen.

Auslöser ist eine Klage der VG Media mit Verweis auf das neu geschaffene Leistungsschutzrecht für Presseverleger (trat am 1. August 2013 in Kraft), wodurch Verlage bereits für die Nutzung von kleinen Textausschnitten (längere oder komplette Texte sind ohnehin durch das Urheberrecht geschützt) ihrer Erzeugnisse Lizenzvergütungen verlangen können. Google besitzt den Standpunkt, dass die von ihnen dargestellten Snippets keinen Vergütungsanspruch auslösen, da nach dem Gesetz „einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte“ ausgenommen, d.h. nicht lizenzpflichtig, seien. Die VG Media sieht das anders. Als Reaktion auf den laufenden Rechtsstreit haben andere deutsche Anbieter schon vor einiger Zeit die Inhalte von Mitgliedern der VG Media vollständig entfernt.

Warum deindexiert Google die VG Media-Mitglieder nicht?

Warum aber tut es Google GMX, Web.de und T-Online nicht gleich und entfernt die Inhalte der VG Media-Mitglieder nicht vollständig? Im Google-Blogpost klingt es so an, als handle Google hier so uneigennützig, indem sie den Verlagen seit eh und je kostenlosen Traffic liefern. Dass es aber Google auch irgendwo treffen würde, wenn sie die Angebote vollständig entfernen würden, wird nicht erwähnt. Ob des Vorgehens muss man es aber vermuten. So scheint es, als wären die Auswirkungen auf die Qualität der Suchergebnisse für Google dann vielleicht doch so immens, dass man es sich nicht erlauben kann, den Nutzern einfach einige der größten deutschen Internetangebote in der Suche komplett vorzuenthalten. Google wird eine Nichtberücksichtigung (ausgewählter Verleger-Webseiten) vermutlich schon mal in kleinerem Rahmen getestet und die Auswirkungen analysiert haben, um im Endeffekt festzustellen, dass die davon ausgehende „Gefahr“ wohl (derzeit) zu groß wäre. Die Qualität der Suchergebnisse ist nun mal das A und O für eine Suchmaschine. Und wenn diese merklich für den User sinkt, könnte Google Marktanteile und damit selbst einiges an Geld in Deutschland verlieren…

Eine andere oder weitere Erklärung wäre, dass es kartellrechtlich wirklich problematisch sein könnte, wenn Google als das dominierende Unternehmen in der deutschen Suche (94% Marktanteil) die Angebote der Verlage gegen deren Willen/Zutun vollständig entfernen würde. So sagt Till Kreutzer, Anwalt für Urheberrecht, gegenüber zeit.de: „Das Kartellamt hat in einem Nebensatz erwähnt, dass Google möglicherweise seine Marktmacht missbrauchen würde, wenn es bestimmte Inhalte gar nicht mehr anzeigt“.

Aber auch ohne ein De-Listing besteht die Frage, in wiefern die Wahrnehmungsberechtigten der VG Media gegenüber Wettbewebern (die das Leistungsschutzrecht nicht für sich geltend machen) bei Google benachteiligt würden (führt der Algorithmus direkt oder indirekt dann zu schlechteren Positionen?), wenn nur für sie keine Snippets und Vorschaubilder mehr angezeigt werden und in wieweit das kartellrechtlich vertretbar ist. Muss Google in der Konsequenz sogar vielleicht seinen Suchalgorithmus so anpassen, dass aus der veränderten Darstellung (weil sie ja keine Lizenzgebühren zahlen „möchten“) keine Nachteile für die durch die VG Media organisierten Verleger in der Suche (News/Web) entstehen?!?

Großer Trafficverlust?

Dann prophezeien ja einige schon, dass die betroffenen Webseiten durch die neue Darstellung in Google eine Menge Traffic verlieren werden. Dabei ist noch nicht klar, wie die ganze Einbindung aussehen wird oder hat Google irgendwo bereits mitgeteilt, dass die Seiten so interpretiert werden als hätten sie die „nosnippet“- bzw. „noimageindex“-Anweisung integriert? Wer weiß denn, wie der User in etwa darauf reagieren wird (das sind ja immer noch die Bild, Welt, Chip Online, usw!!)? Allein durch die aktuelle Berichterstattung und mögliche Auswirkungen auf das Verhalten der Suchmaschinennutzer wird derzeit niemand wissen können, wie sich das „neue großflächige Google-Design“ (es sind einfach mal richtig große Seiten betroffen!) letztendlich auf den Traffic der Verlegerseiten auswirken wird.

Und wenn Google ansonsten nichts am Algorithmus ändert, wie es in der Onlinepresse nachzulesen ist, dann werden wohl zu Beginn auch erstmal keine Positionen für andere frei. Spannend wird aber zu beobachten sein, wie sich die Sichtbarkeit der Verleger-Webseiten im weiteren Verlauf entwickelt, denn hier sind dann unter Umständen Rückschlüsse auf die Bedeutung von beispielsweise Klickraten (mit/ohne Description) in den SERPs im Algorithmus möglich.

Alles in allem bin ich gespannt, wie es zwischen Google und VG Media weitergeht.

5 Tage Teneriffa

Nach sehr, sehr langer Auszeit gibts heute mal aus besonderem Anlass einen Blogpost. Denn ab und an passiert bei mir ja doch etwas, was andere in na ja sagen wir mal „klassischen“ oder „traditionellen“ Jobs weniger in der Form erleben. In diesem Fall begann alles Ende März, als ich über ein Reiseprojekt von mir eine Mail vom spanischen Fremdenverkehrsamt in Berlin bekam. Die Überschrift: „Einladung zur Pressereise Teneriffa“.

Travel Bloggers Begrüßung

Zugegebenermaßen war ich da zuerst skeptisch, ich auf Pressereise? Doch als ich den Text wenig später dann zu Ende gelesen hatte, dachte ich schon: „Eh, das könnte durchaus echt und kein Spam sein“ :-) Nach einigen Rückfragen zur weiteren Verifizierung stellte sich heraus, dass ich auf eine fünf-tägige internationale Blogger-Reise eingeladen werde (quasi Pressereise 2.0), inklusive Flüge, Übernachtungen, Verpflegung, usw. Warum nicht, dachte ich mir dann und sagte zu!

Abflug in Berlin, Ankunft auf Teneriffa

So ging es dann Ende April, vorher stellte ich mich noch kurz persönlich im Büro in Berlin vor, ab Berlin-Tegel mit dem Flieger los – Air Berlin fliegt übrigens 5x die Woche in 5 Stunden zur größten Kanareninsel. Nach der Ankunft auf dem internationalen Flughafen Teneriffa Süd habe ich relativ fix meinen Koffer geholt, bei FB eingecheckt und dann ging es mit (m)einem persönlichen Fahrer :-) direkt ins Gran Hotel Bahia del Duque Resort, einem 5-Sterne-Hotel im Süden der Insel („Touri-Region“).

Gran Hotel Bahia del Duque Resort

Strand vorm Gran Hotel Bahia del Duque Resort
Strand vorm Gran Hotel Bahia del Duque Resort

Das Hotelareal ist so riesig und auf mehrere Etagen sowie Häuser verteilt, dass man erstmal ein wenig Zeit braucht, bis man sich zurecht gefunden hat. Mein Zimmer war dann auch eher „klassisch“ als modern eingerichtet, was wohl dem Baujahr und Stil des Komplexes geschuldet ist. Renoviert wurde laut Webseite letztmals 2009, aber die Fliesen und Vorhänge bspw. waren jetzt nicht ganz so meine Welle. Vielleicht Geschmackssache für nen Jungschen wie mich! Von den Gästen her hatte ich übrigens das Gefühl, zu der Zeit vor allem Russen und Spanier anzutreffen. Auf jeden Fall sollte man aber den ein oder anderen Euro einplanen, laut booking.com kostet die Nacht pro Person im Standard-Doppelzimmer so zwischen 200 und 300 Euro.

Bis zum ersten Treffen mit den anderen Reisebloggern am Abend, neun an der Zahl, genehmigte ich mir nach der „strapaziösen“ ;-) Anreise erstmal einen gemütlichen Aufenthalt an einer der Außenbars. Noch vor dem Welcome-Dinner besichtigten wir nach dem kurzen Kennenlernen am Treffpunkt dann aber alle zusammen das neue Spa-Gebäude. Das machte einen echt guten Eindruck. Anschließend ging es zum „nur mal Gucken“ in eine der 40 Villen, die in der Hauptsaison schlappe 3.500 € pro Nacht! kosten soll. Stars wie Mariah Carey oder Arjen Robben sollen hier schon in der Vergangenheit abgestiegen sein… Mit knurrendem Magen ging es dann endlich – typisch spanisch so spät – wirklich lecker essen. Während des tollen 3-Gänge-Menüs im Restaurant La Brasserie konnte man sich echt entspannt unterhalten. Ich nutzte die Zeit vor allem zu einem ausführlichen Plausch mit der supersympathischen Sales & Marketing Direktorin Ane Ugarte und dem anderen deutschen Blogger bei der Reise, Tobias Büscher (u.a. spanien-reisemagazin.de).

Walbeobachtung in Los Gigantes und Siam Park

Siam Park Attraktion
Siam Park

Am nächsten Tag ging es dann eigentlich viel zu früh zur Wal- und Delfinbeobachtung nach Los Gigantes, belohnt wurden wir aber mit einigen tollen Eindrücken und Aufnahmen, auch wenn eigentlich „nur“ Grindwale zu sehen waren. Anschließend ging es „zurück“ zum Siam Park, einem „spektakulären“ Wasserpark (the water kingdom), der bald um eine neue, große Attraktion reicher werden soll. Nach einigen Stunden Aufenthalt mit Führung, Mittagessen und eigenem Strandhäuschen (alias private cabana, Kostenpunkt: 400 € für 4 Personen, inklusive Eintritt, Getränke und Essen for free + priority pass für die Attraktionen) mit Whirlpool, TV, Terasse, Liegen, Sofa, usw. gings dann in den Teide Nationalpark. Das dortige Tagesziel: Der Parador.

Teide Nationalpark und Sternenbeobachtung

Nach dem Check-In und erneut echt tollen Abendessen bekamen wir vor dem Hotel einen lebhaften Astronomie-Vortrag über unsere Sterne. Von Teneriffa aus kann man die nämlich richtig gut sehen, sodass hier auch ein entsprechender Schwerpunkt in Wissenschaft & Forschung liegt. Am Ende durften wir dann selbst einmal durchs Teleskop blicken, beeindruckend! Damit war dann auch dieser Tag voller Ereignisse und Eindrücke beendet.

Am darauffolgenden Morgen ging es auf den Pico del Teide, den höchsten Berg Spaniens mit 3.718 m. Nicht zu Fuß, sondern mit der „Teleférico del Teide„, einer Seilbahn, die in ca. 8 Minuten die über 1.000m Höhenunterschied zwischen den beiden Stationen bewältigt. Oben angekommen, in Wirklichkeit waren es ein paar Meter unterhalb des Gipfels (für die Besteigung braucht man eine extra Genehmigung, die aber kostenlos sein soll), nahmen wir einen Pfad zu einem Aussichtspunkt. Kalt (-3° C) und windig war es dabei die ganze Zeit, am Ende hielten den Trip nur die Männer durch. ;-) Nach dem Abstieg, eher Abfahrt^, ging es mit einigen Stopps durch den Teide Nationalpark und seine beeindruckende Landschaft, das Ziel: der Loro Parque.

La Orotava und Loro Parque

Loro Parque Orca Show
Orca Show im Loro Parque

Bevor wir dort aber eintrafen, gabs noch einen kurzen Zwischenhalt in La Orotava, wo wir u.a. die berühmten Casa de los Balcones besichtigten und einen kleinen „Spaziergang“ durch die Stadt unternahmen. Siam und Loro Parque haben übrigens den selben Eigentümer, den deutschen Unternehmer Wolfgang Kiessling. Zu sehen gibts in dem privaten Tierpark neben den Papageien (Loro heißt ins deutsche übersetzt Papagei) heute auch viele andere Tierarten, vor allem aus dem Wasser bzw. Meer. Die meisten Besucher ziehen sicherlich die unzähligen Shows auf dem riesigen Areal an. So besuchten wir am Ende die beliebteste, die Orca-Show. Beeindruckend war die definitiv, wenns natürlich auch viele Kritiker gibt.

Baile de Magos in Santa Cruz de Tenerife

Danach fuhren wir in die Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife, wo wir im etwas moderneren drei Sterne Stadthotel Taburiente eincheckten (aber u.a. laute Klima, laute Spülung). Nach 1,2 Stündchen Entspannung ging es dann abends in einer Tracht, denn ohne kommt man gar nicht rein, erst essen und dann zum Baile de Magos – einem traditionellen Bauernfest mitten in Santa Cruz de Tenerife. Dort wurde in den Straßen und an den aufgestellten, weit über 100, Tischen bis zum Morgen gesungen und getanzt, für mich als Deutschen ein Wahnsinnserlebnis, was man von hier einfach nicht kennt. Na ja und die Nacht war dann für mich auch verhältnismäßig ziemlich lang, mehr als 2 Stunden Schlaf waren da bis zum Checkout um 11 Uhr nicht drin ;-)

Bodegas Monje und das Fest des Heiligen Kreuzes in Los Realejos

Feuerwerk in Los Realejos
Feuerwerk in Los Realejos

Am Donnerstag ging es nach El Sauzal, einer Stadt im Nordosten Teneriffas. Das Ziel war nicht der Ort selbst, sondern die Bodegas Monje. Nach einer Führung durch den Weinkeller und das gesamte Objekt stand ein wirklich klitzekleiner Kochkurs an, der quasi daraus bestand, unsere „Vorspeise“ zuzubereiten. Nach einigen Weinproben und einem Mittagessen verabschiedeten wir uns vom Weingut und fuhren nach Puerto de la Cruz, wo wir für die letzte Übernachtung im Hotel Botanico eincheckten. Nach einem nachgeholten Schläfchen, bis es zum Abendessen ins wirklich leckere Hotelrestaurant ging, führte es uns nach Los Realejos. Dort fand am 3. Mai das Fest des Heiligen Kreuzes mit einem gigantischen Feuerwerk statt, wie ich es noch nie gesehen habe. Stundenlang kam es zum Wettstreit zwischen den beiden Straßen Calle del Medio de Arriba und Calle del Sol, den wir auf dem Dach eines, glaube, Privathauses mitverfolgen durften, absoluter Wahnsinn!

Nach dem Schauspiel fuhren wir ins Hotel zurück, wo sich dann alle nach einem gemeinsamen letzten Drink an der Hotelbar verabschiedeten, da einige schon sehr früh wieder gen Heimat geflogen sind. Es waren wirklich tolle 5 Tage, von daher möchte ich mich auch noch mal beim Turismo de Tenerife sehr herzlich bedanken, die diese Reise letztendlich initiiert hatten: Muchas gracias Mónica & Co. Viele Grüße auch an alle, die ich während der Reise kennenlernen durfte :-)

Btw: Sogar in die lokale Presse schafften es wir Blogger, seht selbst:

eldia.es

Mehr über Teneriffa auch im Spanien Reise-Blog

Ausmustern bei Herrn Zickenrott

[Trigami-Anzeige] Die Diskussionen in Sachen Wehrpflicht und Grundwehrdienst reißen nicht ab. So wie ich vor zwei Jahren stehen immer wieder Tausende von männlichen Jugendlichen nach Schulende oder Ausbildung vor der Entscheidung, zum Bund zu gehen oder nicht. Dabei entscheidet ja die Musterung am Anfang darüber, ob man überhaupt tauglich ist. Diese Tauglichkeitsprüfung hat in der Vergangenheit einiges an Kritik einstecken müssen. Klar, dass sich im Netz einige auf das Thema Ausmusterung spezialisiert haben.

Wenn man selber das Ziel hat, ausgemustert zu werden und somit weder Wehr- noch einen Ersatzdienst (Zivi, usw.) zu leisten, kommt man am Namen Zickenrott kaum vorbei. Seit 1990 gilt Herr Peter Zickenrott als Ausmusterungs-Spezialist. Er kann auf eine makellose Erfolgsquote von 100% zurückschauen. Dabei ist es ganz egal, wann man die Dienstleistung anfragt. Das kann also bspw. bei der Erfassung oder gar erst nach der Musterung oder bei Erhalt des Einberufungsbescheides sein.

Anti-Wehrdienst-Report und Co.

Neben der persönlichen bzw. telefonischen Beratung spielt insbesondere der Anti-Wehrdienst-Report eine große Rolle. In diesem gibt es zahlreiche Infos für den korrekten Umgang mit dem Kreiswehrersatzamt und der Bundeswehr, sowie eine intensive Musterungsvorbereitung. Diese ist enorm wichtig, denn die Bundeswehr Ärzte haben viel Erfahrung mit sogenannten „Simulanten“. Herr Zickenrott kennt die Musterungsbestimmungen und weiß damit, welche „Leiden“ zu einer garantierten Ausmusterung (T5) führen. Dabei beziehen sich die Methoden ausschließlich auf die Grundanforderungen eines Soldaten, denn mit Attesten über Rücken und Kniebeschwerden bewirkt man bei der Musterung höchstens eine Einschränkung der Verwendungsmöglichkeiten oder etwaige Befreiungen (Sport, Märsche, ec.). Bedeutsam ist die entsprechende Vorbereitung, die auch über Atteste ziviler Ärzte führt. Neben dem Anti-Wehrdienst-Report gibt es auch einen Schreibservice (dieser übernimmt die Schreibarbeit im Umgang mit Behörden und Einrichtungen) und einen Adressenservice, der neben empfohlenen Ärzten auch Rechtsanwälte beinhaltet.

Das besondere an der Dienstleistung des Herrn Zickenrotts ist, dass diese nicht nur Grundwehrdienstleistenden zur Verfügung steht, sondern etwa auch Zeitsoldaten, Reservisten oder sogar Österreichern. Darüber hinaus haben auch Firmen und Unternehmen die Möglichkeit, in Kontakt mit Herrn Peter Zickenrott zu treten, um etwa zu verhindern, dass deren Personal durch Zivil- oder Wehrdienst für einen längeren Zeitraum nicht zur Verfügung steht.

Herr Zickenrott kann als Ausmusterungsexperte ebenso auf zahlreiche Fernseh-, Radio- und Medienauftritte, u.a. bei Günter Jauch in SternTV, verweisen. Auf seiner Homepage und in seinem Blog gibt es nicht nur Infos zur Dienstleistung mit Bestellmöglichkeiten, sondern auch Erfahrungen und Meinungen zur aktuellen Musterungspolitik.

Alles neu macht der Mai

So oder so ähnlich könnte eigentlich die Überschrift für diesen Blogpost und die kommenden Wochen lauten, denn meentix hat allerhand zu tun :-) Derzeit sitze ich an der Umsetzung einiger interessanter Webprojekte, die meine volle Aufmerksamkeit verlangen. Das besondere dabei: Viele Einzelkomponenten habe ich erstmals „outgesourct„. Freelancer (freie Mitarbeiter, Selbständige) designen und texten für mich, eine neue Dimension meiner eigenen Selbständigkeit wurde erreicht. Selbst im SEO-Bereich gebe ich bestimmte Aufgaben an Externe ab (v.a. Teile des Linkbuilding).

Auf den ersten Blick klingt das natürlich super und in vielen Blogposts wird von den Perspektiven und Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, nur geschwärmt. Die ganze Sache hat aber auch seine Schattenseiten. Viele Pleiten muss man einstecken, bevor man wirklich gute Leute/Personal findet. Unpünktlichkeit und Auftragsrückgaben sind dabei die häufigsten Übel. Doch auch solche Erfahrungen muss man als Gründer in allen Bereichen machen, um sich ein verlässliches Team aufbauen zu können. Dabei kann man nur profitieren, wenn es später an die Auswahl weiterer Bewerber geht.

Wo Personal fürs Outsourcing finden?

Manch einer fragt sich vielleicht, woher man Personal bekommt. Ich habe mich auf verschiedene Möglichkeiten gestützt. Neben der Suche in entsprechenden SEO und OM-Foren (Abakus, ayom, WebmasterPark), wo man insbesondere Leute für den Bereich (SEO)-Texten und Optimierungen (v.a. Linkbuilding, aber eher „klassischer Art“) findet, sind das auch branchenspezifische Foren (Job-Unterforen bei WordPress, Webdesign, ec.) und Jobbörsen (gigajob, aber auch spezifische wie seojobbörse). Die Google-Suche ist natürlich auch eine Möglichkeit, aber aufwendiger. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Leute über Google auch eher voll ausgelastet sind und entsprechende Preise nehmen.

btw: Ich suche immer gute und zuverlässige Leute, die sich bspw. mit WordPress, Webdesign und auch im Bereich des Texten gut auskennen. Einzige weitere Voraussetzung: Ihr müsst selber selbständig oder Freiberufler sein, um mir eine ordentliche Rechnung ausstellen zu können. Wenn ihr Interesse habt, schreibt mir einfach ne Mail (mit Referenzen und kurzer Info zu eurer Person) ;-)

Durch die ganzen neuen Projekte werde ich allerhand zu tun haben bzw. habe ich schon, aber ich hoffe natürlich, dass sich das mittel- und langfristig auszahlt. Wer mich kennt weiß, dass das keine 08-15 Sachen sind, sondern da schon eine gewisse Qualität drin steckt. Worums da überall genau geht, darf natürlich nicht verraten werden, doch mach ich eigentlich ausschließlich Projekte in (Nischen-)Bereichen, die mich betreffen, in denen ich Experte bin bzw. schnell werden kann. Und darum sollte es meiner Meinung nach auch generell gehen.

Daher der Tipp: Sucht euch als Affiliate/SEO Themen in eurem Interessenbereich, Hobbys, ec. Denkt mal nach, was man da so braucht, was erfolgversprechend ist. Ich verspreche, dass da jeder was findet, wenn man nur genug Zeit in die Suche investiert. Zudem entwickelt man mit der Zeit auch einen Riecher, was sich besser monetarisieren lässt.

Existenzgründung

Im Rahmen des studienbegleitenden Seminars, kurz SBS, habe ich einen Vortrag mit dem Thema „Existenz- bzw. Unternehmensgründung“ gehalten. In ca 45 Minuten ging es vor allem um die ganzen Behördenwege, die zu gehen sind, sowie wichtige Informationen zur Gewerbeanmeldung und zum „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ vom Finanzamt. Angereichert habe ich das Referat mit kleinen Tipps und Erfahrungsberichten aus meiner Gründung. Kurz vor Schluss bin ich auf die Besonderheiten der Gründung als Student eingegangen, vor allem in Hinsicht auf die Krankenversicherung, BAföG und Kindergeld.

Website/Traffic Boost – Das war 2008

Gleich am ersten Januar des neuen Jahres möchte ich eine Art Gewinnspiel mit Blogparadencharakter starten, das für den ein oder anderen ganz interessant sein sollte. Wie die meisten aus der Szene wissen, hat Prof. Dr. Mario Fischer vor ein, zwei Monaten eine Neuauflage seines Internet-Marketing Standardwerks „Website Boosting“ herausgegeben. Zu Weihnachten habe ich mir das Buch gewünscht, bekommen habe ich aber die erste Auflage ;-) Nachdem der Fauxpas festgestellt wurde, hat man mir schnell noch die zweite Auflage besorgt. Jetzt habe ich also zwei Bücher hier und bevor ich eins bei ebay reinsetze, habe ich mir gedacht, verschenkst du es :-)

Dein Website Boost 2008 – Gewinnspiel und Blogaktion

Aus diesem Grund starte ich einen Aufruf: Zeigt mir euren Website/Traffic-Boost 2008! Stöbert in euren Statistiken, wälzt alle Visits und postet über euren Website/Traffic Boost 2008. Wann habt ihr 2008 eure Besucherzahlen signifikant in die Höhe schnellen lassen? Gabs einen besonderen Tag, wo ihr richtig „geboostet“ habt? Oder habt ihr es gar geschafft einen großen Besucherzahlenwert konstant zu halten? Schaut in eure Stats, durchsucht eure Traffic-Post Werte (Gina Lisa und Co ne ;-) ).

Teilnehmen

Wie gesagt, postet bei euch im Blog euren Website Boost 2008, egal ob es jetzt ein Trafficzuwachs nur an einem Tag, einer Woche oder aber dauerhaft (Glückwunsch :-)) war. Es muss sich dabei nicht um den Blog selber handeln, ihr könnt auch andere Domains aus eurem Portfolio zeigen. Ein Screenshot von Google Analytics, E-Tracker, Bloggerei, ec. (es sollte schon ne gute Statistik-Software sein -> Filtern von Bots) sollte aber drin sein, zum Staunen für die anderen! Wer vielleicht den ein oder anderen geheimen Tipp für den Zuwachs hat, kann den natürlich weitergeben. Achso, welche Daten ihr jetzt verwendet, also unique visits, visits, page impressions ist mir erstmal egal und macht das ganze bestimmt interessanter.

Wenn ihr den Post geschrieben habt, dann schickt mir einen Trackback oder verlinkt euren Beitrag hier aus dem Kommentar heraus. Ende der Aktion ist Freitag, der 30. Januar 2009 um 20 Uhr. Anschließend werf ich den Zufallszahlengenerator an, der einen „Gewinner“ unter allen Teilnehmern ermittelt.

Dein Preis: Das Buch „Website Boosting“

Zu gewinnen gibts am Ende einmal das Buch Website Boosting in der ersten Auflage. Website Boosting bietet euch solides Standardwissen im Bereich SEO, Usability (da kannte ich mich bisher überhaupt nicht gut aus ;-)) und diversen Bereiche des Online-Marketing (Virales Marketing, Guerilla-Marketing, Kundenbindung, Newsletter-Marketing usw.). Der Wert des Buches liegt bei 29,95, Versand übernehm ich selbstverständlich.

Den Anfang mach ich

Klar, dass ich meinen Senf Boost dazu geben werde. ;-) Jetzt tummel ich mich zwar mehr im Nischen-Bereich mit wenigen Besuchern, aber ich kann ja mal meinen Traffic Boost 2008 aus diesem Blog hier (meinem „privaten“) präsentieren.

Trafficstärkster Tag war bei mir der 9. März 2008 mit 1725 einzigartigen Besuchern. Die kamen damals aufgrund meines Artikels zum angekündigten bzw. im Endeffekt aber nicht durchgeführten Bahnstreik in Berlin, der alle öffentlichen Verkehrsmittel zum Erliegen gebracht hätte (die BVG streikte zu dieser Zeit ebenso). Glücklicherweise wurde dieser ja in letzter Sekunde abgeblasen. An seperater Stelle hier im Blog hatte ich schon einmal eine ausführliche Auswertung zu meinem Traffic Post Bahnstreik veröffentlicht. Spektakulär war das, weil ich im Jahresschnitt gerade mal etwa 93 unique Visits pro Tag hatte, also doch ein satter Besucheranstum.

Hier nun mein Screenshot:

Website Traffic Boost 2008

Nun wünsch ich euch aber viel Spaß beim Bloggen.
Ich freu mich auf eure Traffic Boosts 2008 :-)

Hinweis: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gewinner ermittelt

Wir haben einen Gewinner: Andreas Mast mit servervoice.de! Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer, so wie es ausschaut, werde ich noch mal einen zusammenfassenden Post schreiben.

Traffic Booster
Ihr seht ausgelost, habe ich ganz klassisch, bei der Teilnehmerzahl ging das auch noch wunderbar ;-)

Weihnachtliche Geschenke

In der Blogosphäre jagt aktuell ein weihnachtliches Gewinnspiel das nächste. Simlockfreie iPhones, MacBooks, Wiis, Bücher und vieles mehr werden für Kommentare oder andere Blogposts zum Fest rausgehauen, was natürlich eine interessante Methode zum Linkbuilding und Blogwachstum ist. Hinter einer solchen Promotionsache sollte auf jeden Fall auch ein Ziel stehen, das am Ende aus Sicht des Veranstalters erreicht werden soll.

Optimal nutzt man als Blogbetreiber eine solche Aktion, wenn man in dem Zeitraum mit vielen, qualitativ hochwertigen Beiträgen die kommenden Gäste zu Feedabonnenten und echten Stammlesern macht. Dazu sollte man sich also vorher einige interessante Themen raussuchen, vorschreiben und dann möglichst clever veröffentlichen (Zeitpunkte sind hier sehr wichtig, in Abhängigkeit auch von „Meilensteinen“ -> Wann will ich dies und das erreichen, bin ich auf dem richtigen Weg?).

Was nicht gut ist, sind meiner Meinung nach billige Kopien bekannter Konzepte. Wer sich was besonderes ausdenkt, wird auf jeden Fall noch mehr Erfolg haben. Trotzdem möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass bestimmte Maschen immer ziehen, schließlich gibts für den Teilnehmer ja was ordentliches zu gewinnen (einem geschenkten Gaul schaut man schließlich nicht ins Maul ;-) )

Laufende Gewinnspiele

seo-handbuch.de

Bis zum 04.01.2009 um 18:00 Uhr könnt ihr auf seo-handbuch.de insgesamt 6 Premium-Hosting-Pakete von Estugo Webhosting im Wert von jeweils 8 Euro (inkl. Mwst) pro Monat für 2 Jahre gewinnen. Zu den Hosting-Features gehören unter anderem 1 GB Webspace, 50 GB Inklusiv-Traffic, PHP 5 und 4 MySQL 5 Datenbanken. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, genügt es einen Blogbeitrag zu schreiben und in diesem auf seo-handbuch.de, als auch auf estugo.de zu verlinken. In einem Kommentar auf seo-handbuch.de schreibt ihr dann einen Link zu eurem Blogbeitrag.

Bewertung: WinWin-Situtation für Estugo und seo-handbuch.de. Beide bekommen ein paar Links (Problem: Es besteht die Möglichkeit, dass die Links nach dem Gewinnspiel entfernt werden.), seo-handbuch.de zusätzlich Besucher. Derzeit noch gute Gewinnchancen für die Teilnehmer :-)

dergutscheinblog.de

Bis zum 24.12.2008 20.00 Uhr könnt ihr auf dergutscheinblog.de eine Nintendo Wii inkl. Wii Sports und ein Apple MacBook Air gewinnen. Um die Nintendo Wii zu gewinnen, muss man sich nur beim Newsletter anmelden. Um das MacBook Air gewinnen zu können, muss man auf seiner eigenen Webseite über das Gewinnspiel berichten und weiterhin einen Link auf eine Gutschein-Unterseite setzen.

Bewertung: Durch die Zusatzbedingungen (kein nofollow, im Text eingebundener Link) hat man schon eine wertvolle Umgebung für die Links geschaffen. Durch die große Teilnehmerzahl sollte das ganze ein Erfolg werden. Bedeutsam sind hier die Links auf die Unterseiten, wobei man den Linktext nicht explizit angegeben hat (könnte man ändern). Man gibt dem User die Wahlmöglichkeit, bekommt also verschiedene Links mit diversifizierten Ankertexten.

onmeco.de

Die Internetmarketing-Agentur onmeco verlost auf ihren Blog eine kostenlose Suchmaschinenoptimierung für drei Monate im Gesamtwert von 1.500 Euro. An der Aktion kann jeder teilnehmen, man muss nur bis zum 31.01.2009 eine E-Mail von der zu optimierenden Seite an gewinnspiel@onmeco.de senden.

Bewertung: Hier gehts nicht um den Linkbuilding-Effekt, ich denke mal eher, dass onmeco durch die Bedingung, dass die Mail von der zu optimierenden Seite kommt (man also die URL kennt), mitunter interessante Projekte zu Gesicht bekommen wird und für seine Dientsleistung wirbt.

gadgetblog.ch

Auf gadgetblog.ch kann man bis zum 24. Dezember an einem Gewinnspiel teilnehmen, das einem einen iPod Touch der neusten Generation mit 8 GB Speicher im Wert von 219 Euro bringen kann. Teilnehmen können Blogger, die einen Artikel über ein Gadget ihrer Wahl veröffentlichen und dann trackbacken. Der Gewinner wird mit dem „List Randomizer“ ermittelt und wohl am 25. Dezember bekannt gegeben.

Bewertung: Die Aktion wird ganz gut angenommen, auch hier geht es um ein bissl Linkaufbau mit Hilfe von Trackbacks. Schade nur, dass der Blogger nicht mal mit nem follow-Trackback bedacht wird…

Abgelaufene Gewinnspiele

Mittlerweile sind einige Gewinnspiele auch schon zu Ende.

schnaeppchenfuchs.com

Ein weiterer Gutschein/Rabatt-Blog (schnaeppchenfuchs.com) hat einen SEO-Contest um ein simlockfreies iPhone veranstaltet. Im Prinzip ne einfache Kopie vom Befreiphone-SEO-Wettbewerb anlässlich der diesjährigen OMD. Trotzdem war das ganze für ein Duplikat ganz erfolgreich, auch wenn der Index zu dem Keyword Bigiphone um sechs mal kleiner ist als damals beim Befreiphone.

Bewertung: Aus Sicht des Sponsors ist die Sache mit dem Linksetzen sehr suboptimal verlaufen. Durch die Bedingung, dass nicht zwei Links gesetzt werden müssen, sondern nur einer (entweder auf schnaeppchenfuchs.com oder dem Sponsor), hat man wohl einige BL „verschenkt“. Ich denke auch nicht, dass jetzt so viele Teilnehmer noch nachträglich ein simlockfreies iPhone dort kaufen werden, weils das Ding im Ausland doch um einiges günstiger gibt (bspw. in Italien für unter 500 Euro).

Vostro 1310 Studi-Laptop

Für mein Studium wollte ich mir unbedingt ein neues Notebook zulegen. Unterschiedlichste Anforderungen und „besondere Wünsche“ meinerseits erleichterten nicht unbedingt die Suche. ;-) So sollte der Studenten-Laptop maximal ein 14 Zoll, besser 13 Zoll, großes Display haben, das zudem noch matt ist (wegen draußen/unterwegs arbeiten und so).

Notebook oder Netbook?

Lange habe ich auch an ein Netbook gedacht. Das sind diese mittlerweile sehr populär gewordenen Mini-Laptops um die 300-400 Euro mit nem Display von maximal 10 Zoll. Da ich im Endeffekt meine Augen doch ein bisschen schonen möchte und auch eine ordentliche Tastatur mit Komfort beim Schreiben haben möchte, viel die Wahl halt doch auf ein kleineres Notebook.

Dell Vostro 1310

Beim Prozessor wollte ich schon einen Core Duo mit mind. 2,0 GHz. An Arbeitsspeicher sollten es schon 3 GByte sein. Die Festplattenkapazität war jetzt kein KO-Kriterium, genau wie eine extra Grafikkarte (möchte nicht spielen, daher reicht OnBoard). Laufzeittechnisch sollten schon mind. drei Stunden WLAN-Surfen ohne Netzbetrieb drin sein. Letztendlich definierte sich das Gerät auch über den Preis, sodass meine Wahl eigentlich gar nicht am Dell Vostro 1310 vorbeiführen konnte. Sicherlich spielten die positiven Erfahrungen beim Kauf meines Vostro 1500 eine große Rolle.

Das gute bei Dell ist, dass man bei einer telefonischen Bestellung in einem gewissen Rahmen verhandeln kann. Wobei ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass wenn man als Firmenkunde bestellt (den Dell Vostro 1310 gibts auch für Privatkunden, obwohl er auf der Homepage als NB für KuM geführt wird) noch ein wenig mehr Spielraum hat. So kann man als Privatkunde nicht die 1-Jahr-Garantie wählen, sondern wohl nur die 2 bzw. 3 Jahre. Ich habe mir von Dell bestimmt um die 5 Angebote machen lassen, mit verschiedenen Konfigurationen. Im Endeffekt habe ich mich für folgende entschieden:

Basis: Vostro 1310 N1013122

  • Prozessor: Intel Core 2 Duo T8100 (2.1 GHz, 800 Mhz, 3MB Cache)
  • Display: 13.3″ Widescreen WXGA (1280X800, matt)
  • Kamera: 1.3MP
  • Arbeitsspeicher: 4096 MB 667 MHz Dual-Channel DDR2 SDRAM (2x 2048 MB)
  • Festplatte: 320GB Serial ATA (5400RPM) Hard Drive
  • Akku: 6-Zellen 56W/HR LI-ION
  • Grafik: Intel Integrated GMA X3100
  • WLAN: Intel Next-Gen Wireless-N Mini-PCI Card
  • Bluetooth: Dell Bluetooth 360 Card
  • Software: Vista Business SP1, MS Works 9.0

Das Thema Verhandeln hatte ich eben schon mal angesprochen. Neben der Gratis-Lieferung und fast 150 Euro Rabatt habe ich eine Gratis-Speichererweiterung von 3072MB auf 4096MB bekommen. Telefonisch kann man zudem noch einzelne Anpassungen wählen, die sonst im Internet nicht gehen, aber auch am Telefon ist nicht alles möglich. So habe ich feststellen können, dass man nur Upgrades auf die entsprechenden Web-Angebote fahren kann, aber nur eingeschränkt Downgrades. Im Endeffekt habe ich für meinen Dell Vostro 1310 im übrigen knapp unter 620 Euro bezahlt, was ich in Ordnung finde.

Alternativen zum Dell Vostro 1310

Alternativ hatte ich einen Lenovo IBM ThinkPad mit 14 Zoll gesehen, der um die 600/700 Euro gekostet hat. Leider finde ich aber die genaue Bezeichnung und den Link nicht mehr. Die Ausstattung von diesem Laptop war aber schon ein bissl schlechter. Von den Netbooks kamen das Samsung NC10 oder der Asus EEEPC 1000H in Frage.

Problemchen beim Dell Vostro 1310

Leider gibt es beim Dell Vostro 1310 einige bekannte Probleme, die ich nicht verschweigen möchte und die mir persönlich an meinem Gerät auch aufgefallen sind. So ist bspw. die Lüftersteuerung des kleinen Mobilrechners mangelhaft. Wie man im Netz so liest, verwendet Dell unterschiedliche Heatpipes und Lüfter in den Rechnern. Zwei Arten, der ADDA-Lüfter und der Sunon, machen dabei wohl Probleme. Der Lüfter springt bei mir mit BIOS A12 bei 46° Grad an, kühlt dann auf die 40, um ein bis zwei Minuten später erneut zu kühlen. Das Bios A10 in Verbindung mit den Programmen i8kfanGUI und RMClock sei aber wohl eine Lösung das Problem softwareseitig in den Griff zu bekommen (Lüfter läuft permanent in einem leisen Zustand). Nichts desto trotz sollte man bei Dell anrufen und den Techniker bestellen, welcher dann den nervigen Kühler und die Heatpipe durch den leisen Forcecon (DFS531005MC0T)-Lüfter austauscht. Daneben nerven mich die ziemlich vielen Festplattenzugriffe, da muss ich erstmal schauen, in wiefern das BS (Vista) dafür verantwortlich sein könnte.