Ehrenzug beim Feierlichen Gelöbnis und neukrank

Diese verkürzte Woche beim Bund (Montag war Quartalsausgleichstag) war geprägt vom Feierlichen Gelöbnis der AGAnauten des ersten Quartals 2008. Am Dienstag haben wir, der Ehrenzug, natürlich dafür Formaldienst gemacht. Mit Waffe marschieren, das Gewehr präsentieren und so weiter. Aufgrund meiner guten Leistungen wurde ich aus der Reserve rausgenommen und fest in den Ehrenzug integriert. Vielen Dank dafür an einen meiner Kameraden, der das alles geschickt eingefädelt hat, ne ;-)

Am Mittwoch ging es dann ans Eingemachte. Auf dem örtlichen Sportplatz marschierten wir als letzte Abordnung ein, alles lief super. Den Takt vom Heeresmusikkorps hatten wir drin (Preußens Gloria :-) ) und es ist auch keiner aus dem Ehrenzug umgekippt. Aus unserer Kompanieabordnung hat es aber wohl zwei erwischt. Auch beim Präsentieren, Richt euch und so weiter gab es keine Probleme, das hat alles sehr gut geklappt. Als letzter Mann der Formation konnte ich das gut sehen. Nachteil, auch mich konnten alle sehr gut sehen :-) Das Feierliche Gelöbnis dauerte schon ein bisschen, da es das erste öffentliche Gelöbnis des Bataillons am neuen Standort war. Beim Ausmarsch gabs dann ein kleines Problem. Wir waren zwar alle im Gleichschritt, nur passte der nicht ganz zur Marschmusik. Na ja, egal, Hauptsache sieht einheitlich aus, dachten wir uns.

Da ich aber schon beim Gelöbnis erkältungstechnisch angeschlagen war, ich das aber unbedingt durchziehen wollte, habe ich mich am Donnerstag neukrank gemeldet. Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, allgemeines Unwohlsein, das komplette Programm einer schönen Erkaltung halt. Somit musste ich auch auf das UZI-Schießen (MP2) verzichten, angesichts meines Zustandes war der Arztbesuch aber das einzig richtige. Bin jetzt bis einschließlich Sonntag Innendienst, was mich auch als Wachersatz befreit.

Beim Kompanieantreten zum Dienstschluss hat der Ehrenzug für heute dienstfrei bekommen. Deshalb war ich auch schon gestern Abend zu Hause. Schöne Sache, so kann ich mich ein wenig auskurieren. In der nächsten Woche bei der Bundeswehr weiß ich gar nicht mal was ansteht. Die geplante Übung fällt wohl zumindest für meinen Zug aus, mal gucken.