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Existenzgründung

30. Jan 2009
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Im Rahmen des studienbegleitenden Seminar, kurz SBS, habe ich am Dienstag meinen zweiten und letzten Vortrag für dieses Semester gehalten. Diesmal war mein Thema “Existenz- bzw. Unternehmensgründung“. In fast 45 Minuten (ja ich habe gewaltig überzogen, war aber “abgesprochen” ;-) ) ging es vor allem um die ganzen Behördenwege, die zu gehen sind, sowie wichtige Informationen zur Gewerbeanmeldung und zum “Fragebogen zur steuerlichen Erfassung” vom Finanzamt. Angereichert habe ich das Referat mit kleinen Tipps und Erfahrungsberichten aus meiner Gründung. Kurz vor Schluss bin ich auf die Besonderheiten der Gründung als Student eingegangen, vor allem in Hinsicht auf die Krankenversicherung, BAföG und Kindergeld.


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Tags: Existenzgründung, Gründen, Selbständigkeit, Unternehmen

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9 Kommentare
  1. 8. Feb 2009
    um 17:04

    Es ist echt nicht einfach, wenn man sich selbstständig machen möchte. Vor allem die ganzen Behörden machen da sehr viel stress. Ich habe auch einen Bekannten, der sich während seinem Studium selbstständig gemacht hat. Sein Auftraggeber hat ihm aber so viele Aufträge gegeben, dass er nur einen Auftraggeber hatte und so wurde ihm dann sofort unterstellt, dass er eine Scheinselbstständigkeit hat. Das war dann auch erstmal ein Schock, denn er hatte mit so was überhaupt nicht gerechnet. Da macht so ein Vortrag echt Sinn. Man klärt die Leute über so was vorher auf.

  2. 22. Feb 2009
    um 20:15

    Hm, da war jetzt wohl ein PDF mit dabei, das ich aber leider nicht angezeigt bekommen habe… hätte mich aber schon mal interessiert, welche Erfahrungen man mit Behörden und Co. auf dem Weg in die Selbstständigkeit so macht.

  3. 23. Feb 2009
    um 14:28

    Hallo Jörg,

    ich habe gedacht, dass ich die Präsentation so eingebettet hätte, dass wenigstens der Link angezeigt wird, wenn das entsprechende PDF-Browser-Plugin nicht installiert ist ;-) Ok, hier aber nochmal der Link: http://www.christian-schlender.....endung.pdf

    Grüße,
    Christian

  4. 26. Feb 2009
    um 21:58

    x-stream.de

    Wenn ich mal nen kleinen tipp geben darf (schreibe beruflich zwar nur technische dokumentationen & PPS, aber die regeln sind immer aktuell:

    1- weniger schreiben, mehr Screenshots/Grafiken usw.
    2- einheitliche schriftgrade & größere Schrift! – Auf folie sollen nur stichpunkte stehen.
    3- konzentrier dich bei der nächsten presentation mehr auf einzel-details (der umfang ist zu groß! Lieber 2 Teile und ne pause, um dem “Gast” die möglichkeit zu geben, den Input zu verarbeiten.
    4 – nicht so agressive farben! ( ROT & Orange = schlecht!!! Rot= Agressiv; Orange= Feuer & Zerstörung ) (Kundenfreundlichkeit & Farbpsychologie :-)
    zudem liest sich orange extrem schlecht auf weiss. Schlagworte & Absätze also mehr abheben.
    5- Unterpunkte mit max 5 absätzen je folie
    6- existiert ein handout für den Kunden / Gast?
    7- nicht zuviel Info! der Kunde soll sich mit der materie selbst beschäftigen, du sollst ihn nur dazu motivieren :-)

    Du willst schließlich etwas verkaufen und den Gast/Kunden nicht mit langweiligen details stressen. Das ist ja schon ehr ein eBook oder eine Broschüre, als eine Präsentation oder ein referat. Der Gast soll nicht lesen, sondern zuhöhren. So kannst du dir auch kleine fehler erlauben, ohne das dies extrem auffällt :-)

    … aber ist ja ein freies land… :-)

  5. 26. Feb 2009
    um 23:55

    Danke für die vielen Tipps, so kann ich mich weiter verbessern.

    Es war zwar ein Vortrag, aber die Maßgabe war schon, dass in der Präsentation viel Inhaltliches steht, damit meine Komilitonen im Nachhinein noch was damit anfangen können ;-)

    Bei dem Vortrag war im Vornherein das Problem, was sollte man bringen, was kann man weglassen. Das war halt enorm schwierig, da sich viele noch überhaupt nicht mit einer Gründung auseinandergesetzt haben. Deswegen musste ich viele Grundlagen legen.

    Die Idee war dabei auch einfach, dass ich vieles um die Folien aufgebaut habe, zu jeder Folie habe ich bspw. eigene Erfahrungen einfließen lassen und einzelne Punkte gar nicht so konkret angesprochen, sondern angeschnitten. Diese Fakten können in der Online-Präsentation nachgelesen werden. Bei den Farben konnte ich nichts machen, die werden durch den HPI Folienmaster vorgegeben, den wir benutzen sollen. Handout ist nicht erforderlich aufgrund der Struktur/Aufbau des Seminars. Bilder waren in diesem Fall schwierig, ich hätte aber die Logos der Behörden bspw. einbinden können, korrekt.

    Verbessern werde ich demnächst aber die einheitliche Schriftgröße und nicht so viele Unterpunkte auf einer Folie.

  6. 30. Jul 2009
    um 10:09

    IR

    Ich schreib einfach mal unter diesen HPI-Eintrag.

    Hallo,

    ich fand deine Einträge bezüglich des HPI sehr interessant. Es finden sich ansonsten nur sehr wenige blogs/Seiten von deren Studenten.
    Nun ist dein letzter Eintrag schon eine Weile her. Wie gehts dir mit deinem Studium? Wie würdest du es mittlerweile beurteilen?
    Ist es zeitintensiver geworden?
    Plaudere mal wieder aus dem Nähkästchen! ;)

    Ich grübel über ein Studium am HPI und ich werde das Gefühl nicht los, dass es eine wirklich spitzenmäßige Adresse ist.

    Grüße,

    i

  7. 30. Jul 2009
    um 15:31

    Hi,

    ja, die HPI Studenten sind immer so beschäftigt, vllt. gibt es deswegen so wenige Blogs ;-) Wie es mir dem Studium geht? Nun ja, ich habe zu Gunsten meiner SEO- und Affiliate-Laufbahn das Studium am HPI abgebrochen. Weiterer Grund war aber auch, dass es für mich selbst nicht so das war, was ich im Endeffekt wollte. Im Prinzip kannst du dir das Bachelor-Studium am HPI wie ein “normales Informatikstudium” vorstellen, mit der Ausnahme, dass die Veranstaltungen vielleicht anders sortiert sind (bspw. Modellierung schon im 1. + 2. Semester) und heißen. Im Endeffekt hast du aber auch am HPI die typischen Sachen: Mathematik, Theoretische Informatik, Technische Informatik, Programmierung, usw. Das Bachelor-Studium bildet dich quasi zum “Software-Entwickler” aus. Das war aber net so meine Sache, da ich mehr den BWL Aspekt und wirtschaftlichen Hintergrund für meine eigene Unternehmung brauchte ;-) Leider gibts ja kein reines SEO oder Online-Marketing Studium, was ich schade finde und deshalb muss man was machen, was in die Richtung geht ;-)

    Daher kann ich leider nicht beurteilen, wie das Studium ab dem 2. Semester verläuft. Wenn du aber wirklich Software-Entwickler werden möchtest, dann ist das HPI schon die Adresse in Deutschland und ich kann nur jeden auffordern, sich dort zu bewerben ;-)

    Grüße,
    Christian

  8. 17. Aug 2010
    um 20:20

    Hallo Christian,

    ich bin neu nach Bernau gezogen (seit 2 Tagen) und habe Deinen Blog “aufgestöbert”
    Kompliment: Dein Blog ist sehr gut aufgemacht.
    Interessant finde ich auch, dass Du über das Thema Existenzgründung schreibst !

    Nachdem die klassische Festanstellung mit bertieblicher Altersvorsorge ein Auslaufmodell ist, gibt es immer mehr Menschen, die auf Perspektivsuche sind.
    Da manuelle Berufe immer schlechter bezahlt werden und sich die westlichen Industriestaaten zu Wissens-Ökonomien entwickeln, werden sich Existenzgründer in Richtung digital ausgerichteter Geschäftsmodelle orientieren müssen.

    Was ist Deine Meinung?
    Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen.

    Gruß
    Horst

  9. 4. Sep 2013
    um 11:44

    Francis

    Deine Webseite enthält sehr wertvolle Infos zur Existenzgründung! In meinem Fall war es so hilfreich für meine Kleingewerbeanmeldung, dass ich mich entschieden habe, meine persönlichen Erfahrungen mit Fotos festzuhalten.

    Dabei habe ich auch auf deine Präsentation als gute Ressource verwiesen. Sozusagen als kleines Dankeschön :)

    Wenn du mein Schritt-für-Schritt Vorgehen zur Anmeldung von meinem Kleingewerbe nachvollziehen willst, hier ist mein Post:

    http://outsourced-life-diary.b.....es-im.html

    Über einen Kommentar freue ich mich natürlích auch :)

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