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Verfrühte SEO und OM-News

Auch wenn der Freitag noch nicht wirklich rum ist, sind hier die wichtigsten SEO und Online-Marketing News aus der deutschen Blogosphäre, zusammgesucht von meinen „Lieblings“-Blogs.

Der bayrische SEO-Blogger Andreas Roth präsentiert seine „perfekte WordPress-Installation“. Er hat ein neues Hobby-Blog aufgemacht und dabei WordPress 2.3 in der deutschen Übersetzung benutzt. Nach nur einer Stunde hat er fünf Plugins aktiviert: wpSEO, Dagon Design Sitemap Generator, Google XML Sitemaps, Related Posts 23 und runPHP. Nach ihm und auch Matt Cutts soll dieses Blogsystem wohl wirklich perfekt sein. Sein must-have Plugin heißt übrigens wpSEO :-)

Peer Wendiger hat auch diese Woche wieder fleißig publiziert. Am Montag ging er der Frage nach, ob man eine Firmen-Webseite selber erstellen oder lieber eine Agentur bzw. einen Webdesigner damit beauftragten sollte.

Seine Offline-Marketing für Selbständige-Reihe hat der Peer auch fortgesetzt. Diesmal geht es um Zeitungsanzeigen. Eignen tut sich diese Marketing-Form meiner Meinung nach vor allem für lokale Angebote. Kritikpunkt sind eindeutig die hohen Kosten. Zeitungsanzeigen werden von Lesern immer seltener wahrgenommen, da braucht man schon viele wiederholte Kontakte und auch „eye-catching announcements“.

Am Montag ist das neue Suchradar, das Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing, erschienen. Das Titelthema lautet „Nächstes Jahr wird alles besser: Zehn Ideen fürs neue Jahr“. Außerdem im „Heft“: Affiliate Marketing, Suchbegriffe: Es lebe die Vielfalt, Artikelverzeichnisse, Suchmaschinen und AJAX. Ladet euch das PDF-Mag ruhig mal runter, auf jeden Fall lesenswert!!

Gretus vom seo-united.de Blog spekuliert über ein nahendes Google Update in den Suchergebnissen. Er spricht dabei die Goldgräberstimmung im SEO-Bereich an, kritisiert aber gleichermaßen die Abhängigkeit von Google.

Bei Yannick Eckl las ich von einer neuen Werbeform bei Blogpay.eu namens „Bloglay“. Blogpay sieht sich als Vermarkter von Blogs, nicht nur auf Basis bezahlter Posts, sondern auch weitergehender Marketingkanäle. Das neue Werbeformat „Bloglay“ bindet im oberen Zehntel des Blogs eine Werbebox mit drei unterschiedlichen Textlinks ein. Desweiteren beinhaltet diese Werbebox eine Schließfunktion und ein automatisches Gewinnspiel. Ein Klick wird mit 15 Cent vergütet. Derzeit läuft Bloglay in der Beta-Phase. Ob man diese Werbeform wirklich einsetzt, muss jeder selber wissen…

Erste Captainad.com-Erfahrungen gibt es nun auf blogschrott.net. Captainad.com ist eine neue Plattform zur Vermarktung von selbsteingebundenen Youtube-und Co. Videos auf Webseiten und Blogs. Die TKP-Vergütung wurde laut Yannick auf 3 Euro erhöht, was für eine normale Webseite bzw. einen normalen Blog immer noch ziemlich wenig ist. Ich hatte noch vor zwei Wochen was von 2 Euro pro 1.000 Einblendungen gehört. Hochgerechnet hat Yannick das mal mit einem Video-Post in seinem Blog. So schätzt er seine täglichen Einkünfte auf etwa 25 Cent und 7,50 Euro pro Monat. Daher fällt sein und auch mein Fazit gleich aus: Für Blogs, die sich nicht ausschließlich auf YouTube, Sevenload oder MyVideo konzentrieren, sind die Einnahmen nicht erwähnenswert. Für Videosites mit ausreichend Traffic bleibt Captainad aber interessant.

Google ändert den Supplemental-Index, das sagen der Google Webmasterblog und Andreas Roth. Dem bayrischen SEO-Blogger ist aufgefallen, dass er die Anzahl der Seiten im Index schon seit Wochen nicht mehr richtig prüfen kann. Zudem stellt er eine neue Verschmelzung von Main- und Supplemental-Index vor.

Bei Yannick Eckl bin auch auf die relativ frische Seite seo-experimente.degestoßen. Dort werden SEO-Projekte gestartet und dokumentiert. Aktuell will man mit einer Subdomain für das Key „Das Örtliche“ auf Platz drei der Suchergebnisse. Angeblich soll ja laut Google Zeitgeist das Key in den Top10 der meist gesuchten Begriffe 2007 sein. Tadeusz Szewczyk hingegen sagt da was anderes im echten Google Zeitgeist. Neben den SEO-Projekten, ein neues gibts wohl ab Februar 08, gibt es auch die Möglichkeit eigene Webseiten in Richtung SEO-Optimierung bewerten zu lassen. Da werde ich in Zukunft wohl mal schauen, was der „Experte“ Michael Streif sagt. :-)

Da kann man doch glatt neidisch werden

Heute hat der Peer die Oktober-Einkünfte seines Blogs „Selbständig im Netz“ veröffentlicht. Pro Tag verzeichnete er etwa 800 PageViews, was ein kleiner Anstieg im Vergleich zum Vormonat ist (genaue Statistiken möchte er Morgen veröffentlichen). Aus Adsense kamen 106 Euro, von Trigami 67 Euro, durch verkaufte Links 118 Euro und durch Affiliate Werbung (u.a. Google-Empfehlungen) ganze 178 Euro. Insgesamt macht das knapp 470 Euro (25% über dem Vormonat), ein nettes Nebeinkommen. Mit Blick auf meine Einnahmen wird man da doch ein bisschen neidisch ;-) Aber ich gönne es Peer, seinen Blog lese ich momentan am liebsten!

Des weiteren habe ich mich durch die Einnahmen getrackbackter Blogs gekämpft. Sebbi hat am 1. Oktober eine Auswertung vorgenommen. Mit durchschnittlich 1.490 unique Visitors ist er mit seinem Blog aber in der „deutschen Bundesliga“. Er monetarisierte aus Adsense (255,08$), X-Adservice (160,35€), Text-Link-Ads (174,22$), Linklift (37,8€) und Amazon (-5,25€) umgerechnet 489 Euro. Das entspricht bei ihm einen TKP von 6,33 Euro.

Zu guter Letzt kommt Robert Basic. Er betreibt einen der bekanntesten deutschen Blogs, Basic Thinking. Das besondere bei ihm, dass er bedingt durch den Google-AdSense-Rauswurf sein Werbekonzept auf Direktwerbung umgestellt hat. Vor der Umstellung waren es im September rund 1000 Euro Einnahmen aus einer Mischung von AdSense, Serversponsoring und Linkverkauf. Nach der Umstellung waren es sogar rund 2.000 Euro (Mischung aus Direktverkauf von Werbeplätzen und Linkverkauf). Durch den Wegfall von AdSense und des Serversponsorings musste er auf knapp 300 Euro im Monat verzichten, konnte diese aber wie ihr seht gut verkraften ;-) Robert gibt auch eine Einschätzung, wie viel man mit Blogs „earnen“ kann. Fokussierte Fachblogs sollen nach ihm rund 100 Euro im Monat abwerfen, mit der nötigen Ernsthaftigkeit sogar bis zu 1000!! Insgesamt war Robert auch mit der Gewinnung von Werbepartnern zufrieden. Längerandauernde Partnerschaften wurden angeboten. Für den nächsten Monat möchte er die Einnahmen stabilisieren, mit ein wenig Glück sogar verdoppeln!! Lest euch den Artikel einfach durch, er ist wirklich sehr interessant für alle, die sich mit dem Thema „Blogs monetarisieren“ beschäftigen wollen. Wie gesagt, es ist aber die Oberliga :-)

Auf meine Einnahmen werde ich noch nicht weiter eingehen, da sie einfach nicht erwähnenswert sind. Durch den Bund bin ich zeitlich eingeschränkt und kann sowieso nur wenig machen. Wenn etwas passiert, dann nur stückchen- oder scheibchenweise ;-) Nicht desto trotz zeigen mir die drei vier Blogs, was möglich ist, wenn man hart arbeitet und an sich glaubt.

Upload-Magazin für digitales Publizieren

Bei Robert Basic bin ich eben auf das Upload Magazin gestoßen. Initiator und Autor Jan Tißler erklärt sein „Mag“ so: „Bei UPLOAD dreht sich alles um Weblogs, Podcasts, Wikis, PDF-Magazine und andere Möglichkeiten, Inhalte und Werke digital zu verbreiten.“ Die erste Ausgabe erschien im Juni diesen Jahres, alle drei Monate kommt eine neue. Gerade habe ich mir die zweite Ausgabe durchgelesen und muss sagen, dass das Upload-Magazin sehr interessant aufgebaut ist. Diesmal geht es ums Geldverdienen im Internet, speziell mit Blogs und Podcasts. Dazu werden rechtliche Fragen erörtert und Diskussionen angeregt. Ganz Web 2.0 like gibt es neben der PDF-Ausgabe natürlich einen Blog, ein Forum und einen Podcast. Das PDF ist wirklich gut designt, lässt sich wunderbar lesen und strotzt nur vor gut recherchierten Artikeln. Um die Ausgaben online kostenlos zu beziehen, ist eine Registrierung auf dem WordPress-Blog nötig.

AdShopping.com Vermarktung von Text Ads

Ich habe mich heute mal bei AdShopping.com angemeldet, einer Werbe-Marktplatz zum Kauf und Verkauf von Textanzeigen. Die Seite versteht sich nicht als Konkurrenz zu Keyword basierten Textad Netzwerke ala Google AdSense, sondern als Ergänzung zur üblichen Vermarktung. Mich interessiert, wie der Dienst angenommen wird und wieviel man dadurch verdienen kann. Insgesamt sind aktuell wohl 118 Seiten bei AdShopping.com angemeldet. Man richtet sich vor allem an mittlere und kleine Internetseiten. Als erstes habe ich mir schnell einen Account zugelegt und dann meine erste Werbefläche auf der FanPage eingestellt. Dort können jetzt zwei Textlinks plus Beschreibung geschaltet werden. Die Anzeigen sind sofort sichtbar im rechten Seitenmodul. Ein ziemlich attraktiver Platz also.

Die Darstellung der Anzeigen kann man an seine Seite anpassen, dazu eine Beschreibung geben und die Seite im Marktplatz kategorisieren. Als letztes stellt man seine gewünschten Preise ein oder lässt sich den Preis von AdShopping dynamisch generieren. Ich habe jetzt mal pro Tag 50 Cent eingegeben, pro Woche 3 Euro und pro Monat 11 Euro. Danach wird der JavaScript-Code für die Seite generiert.

Über den Marktplatz können Advertiser dann die Links buchen. AdShopping ermittelt auch anhand des eingefügten Codes Statistiken. Bei Seitenaufrufe zeigt er mir gerade 107 an, pro Tag sollten es aber auf der FanPage ungefähr doppelt so viele sein. Ein paar Minuten später waren es aber nur 97, hmm. Nachteilig finde ich leider, dass der Websnapr einen inkorrekten Screenshot meiner Seite darstellt. Ich denke, dass sich das schon negativ auf Anzeigenschaltungen auswirken könnte.

Wenn ein Advertiser bei mir werben möchte, so erhalte ich eine Info dazu und kann zustimmen oder ablehnen. Dafür hat man als Publisher 7 Tage Zeit, danach kann AdShopping im Auftrag des Publishers die Buchung freigeben. Auszahlen tut AdShopping ab 50 Euro, aber erst 30 Tage nach Ende des Monats, in dem eine angenommene Kampagne endet. 35 % des generierten Umsatzes behält AdShopping übrigens als Provision ein. Mal sehen, in wiefern das Angebot in Anspruch genommen wird. Ich werde natürlich weiter berichten ;-)

Zanox-Test: Pay per View noch existent?

Pay per View-Vermarktung für kleinere Seiten (mit weniger als 100.000 Page-Impressions im Monat) ist tot. Das ist keine Behauptung, sondern leider Realität. Pay per Click oder Pay per Lead/Sale sind für die meisten kleineren Webseiten die gängigen Vergütungsformen bei der Vermarktung ihrer freien Werbeflächen.

Gestern habe ich jedoch beim Affiliate-Netzwerk zanox gesehen, dass dort auch Pay per View angeboten werden soll. Natürlich interessiert es mich, was dort für Verdienste möglich sind und welche Anbieter innerhalb von zanox diese Form der Vergütung überhaupt anbieten. Registrieren musste ich mich jedoch noch, da ich keinen zanox-Account hatte. Das ist schnell erledigt, Kontaktinformationen, Steuerinformationen (Umsatzsteuer oder nicht) und die Werbeflächen eingetragen. Bei letzteren Anmelde-Punkt muss man Angaben zu Besuchern, Seitenaufrufe und Kategorien machen. Einige Punkte kann man später nachholen. Nach Bestätigung der Aktivierungsmail kann es losgehen.

Gleich bin ich in die Programmsuche, um zu schauen, wer Pay per View anbietet. Da fällt auf, dass zanox keine Suche nach Vergütungsmodellen anbietet. Der Aufbau ist an sich gewöhnungsbdedürftig und nicht ganz so „hübsch“, wie bei affili.net. So musste ich alle 500 Programme in der Schnellansicht durchgehen, und siehe da, es gibt nicht einen Pay per View Anbieter!!!! Das ist natürlich sehr ernüchternd, vor allem weil Zanox offen damit wirbt, diese Vergütungsart anzubieten. Leider nutzt sie kein Partner, der Pay per View Markt ist wohl auch hier schlichtweg nicht existent.

Trotzdem werde ich erstmal meinen Account bei zanox behalten. Ich habe nämlich schon das ein oder andere attrakte PP für meine Webseiten gesichtet, welche bei affilinet nicht angeboten werden. Die Auswahl bei zanox ist schon wirklich erstaunlich, das muss man ihnen lassen. Mal sehen, ich werde mich weiter auf die Suche nach Pay-per-View Anbietern machen ;-)