Keine Abstellungspflicht für Diego, Rafinha, Messi und Co. bei Olympia

Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab eben in Peking endgültig bekannt, dass keine Abstellungspflicht seitens der Vereine für das olympische Fußball-Turnier besteht. Damit könnten die Bundesliga-Clubs Werder Bremen und Schalke 04 ihre Profis Diego und Rafinha wieder zurück beordern. Ob das aber wirklich geschieht, ist fraglich. Die beiden Akteure waren von ihrem Land Brasilien für die Olympischen Spiele nominiert worden, obwohl sie von ihren Arbeitgebern nicht die Spielerlaubnis erhalten hatten.

Den Vereinen ging es darum, vor allem für die Zukunft Klarheit zu schaffen. Der FC Barcelona hatte sich ebenfalls im Fall des argentinischen Nationalspielers Lionel Messi an die CAS gewandt. Ausgangspunkt war, dass das olympische Fußball-Turnier nicht im Spielkalender des Fußball-Weltverbandes FIFA geführt wird und die abgestellten Spieler für den Bundesliga-Auftakt nicht zur Verfügung stehen.

Die Entscheidung zur Nicht-Abstellungspflicht betrifft zunächst nur die drei Vereine, die Einspruch eingelegt haben. Andere Clubs können sich allerdings mit einem Widerspruch anschließen. Das erste Spiel beim olympischen Fußballturnier bestreiten die Brasilianer schon am Donnerstag in Shenyang gegen Belgien. FIFA-Präsident Joseph Blatter forderte bereits am Montag die Vereine auf, ihre Spieler auch bei einem entsprechenden Urteil am Turnier teilnehmen zu lassen und nicht zurückzuholen.

1 Comment

  1. Ich denke, es gibt fast keine Interesse an diesem Turnir. Die Spieler der größten Manschaften müssen nicht daran teilnehmen, denn sie riskieren ihres Gesundheit.

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