Online Reputation Management

Letzten Dienstag habe ich im Rahmen des studienbegleitenden Seminars am HPI einen kurzen Vortrag über das Online Reputation Management gehalten. Beim ORM geht es darum, seinen Ruf im Internet aktiv zu gestalten, zu verbessern und gegebenenfalls anzupassen. Dabei kommt dem Search Engine Reputation Management (SERM) heute eine große Bedeutung hinzu.

In meinem Vortrag habe ich versucht, viele Praxistipps und Beispiele für meine Kommilitonen zu geben, sodass man auch in der Lage sein sollte, seinen Ruf einigermaßen wiederherzustellen ;-) Ich habe mich in den gut 20 Minuten aber vor allem auf Einzelpersonen konzentriert, für Firmen kommen noch einige spannende und wichtige Aspekte dazu, das hätte aber den zeitlichen Rahmen noch mehr gesprengt.

Meine Online-Profile:

rabattschlacht.de Live-Shopping

Unter der Woche landete in meinem Postfach eine Mail von rabattschlacht.de, einem sogenannten Live-Shopping-Portal. Dabei funktioniert das gesamte System folgendermaßen: Die aktuellen Preise der angebotenen Produkte sind zunächst verdeckt und werden nicht angezeigt. Nun kann man für 90 Cent den Preis eine Minute lang aufdecken. Gleichzeitig senkt sich der Preis um 50 Cent! Nun kann man den Artikel zum gerade aktuellen Preis kaufen, oder man wartet ein paar Minuten und deckt den Preis erneut auf. In der Zwischenzeit kann natürlich jemand anderes das Produkt schon gekauft haben und es geht wieder von vorne los.

Meine treuen Blogleser haben bestimmt gleich bemerkt, dass das System anfällig ist. ;-) Zunächst ist es erstmal so, dass quasi 40 Cent pro Aufdeck-Aktion an den Betreiber fließen, sprich für eine Senkung des Preises um 50 Cent muss man selber 90 Cent zahlen. Das wiederum bedeutet, dass sich die Rabattschlacht nur lohnt, wenn andere User mit teilnehmen und selber immer wieder den Preis aufdecken.

Mit anderen Worten: in diesem System subventionieren die unschlüssigen Mehrfachzauderer die schnellentschlossenen Sofortkäufer… (Blogger Roland Hachmann)

Da ich von rabattschlacht.de 5 Minuten Gratis-Aufdecken bekommen habe, konnte ich mir das ganze mal live anschauen und mir ist aufgefallen, dass die User schon relativ früh kaufen. Als nächstes ist der Einstiegspreis ziemlich hoch im Vergleich zu den gängigen Preisen diverser Internet-Vergleiche. Die User müssen also erstmal viel Geld setzen, um überhaupt bis zu dieser Schwelle zu kommen. Bis dahin kann natürlich schon jemand den Artikel gekauft haben (weil er sich vorher dahingehend nicht gut genug informiert hat) und der eigene Einsatz ist futsch. Wo wir gerade beim Einsatz sind, dort liegt das nächste Problem. Wenn jemand vor einem beim Produkt zuschlägt, sieht man sein Geld für das Aufdecken natürlich nicht wieder, was im Endeffekt auch dazu führt, dass man zu Beginn kein großes Risiko geht.

Wenn man das jetzt mal alles so zusammen nimmt, sehe ich das Live-Shopping-Portal von rabattschlacht.de doch eher kritisch und riskant. Im Endeffekt kann man ne Menge Geld in den Sand setzen und deshalb werde ich in Zukunft weiterhin lieber den günstigsten Preis über die Preisvergleicher im Netz wählen oder halt bei Ebay zuschlagen. Das ist imho immer noch sicherer, als bei rabattschlacht.de. In der Blogosphäre wird wohl größtenteils meine Meinung geteilt, wie z.B. bei Kassenzone. Die Kritik geht dabei nicht nur an rabattschlacht.de, sondern auch an Gründer Jens Kunath.

Meine ersten Wahlen

Heute, am 28. September 2008, durfte ich das erste Mal in meinem Leben richtig wählen gehen :-) Meine neun Stimmen für die Kommunalwahlen in Brandenburg habe ich schon vormittags abgegeben. Jeweils drei Stimmen gingen an einen bzw. mehrere Kandidaten für den Kreistag des Landkreises Barnim, die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bernau bei Berlin und des Ortsbeirates Ladeburg. Erstmals wurde Bernau übrigens aufgrund der Einwohnerzahl in zwei Wahlkreise eingeteilt.

Das besondere an der diesjährigen Kommunalwahl war, dass erstmals ein sogenanntes elektronisches Wahlgerät (Elektronische Wahlsystem (IWS) der HSG Wahlsysteme GmbH) eingesetzt wurde. Das heißt es gab keine Stimmzettel mehr, man wählte über ein „Stimmenzahlgerät“. Ich meine, wenn man sich vorher informiert und weiß, wen man wählen möchte, dann geht die Stimmabgabe sehr schnell und auch schneller als bei den alten Stimmzetteln.

Selbstverständlich habe ich mich im Vornherein auch im Netz informiert. Hier liegt aber bei einigen Parteien in der Region noch großer Nachholbedarf. Einige, wie die SPD, Grüne und die Linke, stellen ihre kommunalen Wahlprogramme in voller Länge ins Netz. Andere, wie FDP oder CDU, waren dazu nicht in der Lage oder die Programme waren so versteckt, dass man sie nicht finden konnte. Nun ja. Wenn die Parteien das lesen, können sie sich ja bei mir melden. Da lässt sich bestimmt was in Sachen Usability Optimierung machen ;-)

Vom Befreiphone-Contest lernen?

Derzeit läuft ja die Endphase des sehr populär gewordenen SEO-Wettbewerbs um das Befreiphone. Bis heute 22 Uhr werden alle Teilnehmer nochmal versuchen, mit white, grey und vielleicht auch black hat-Mitteln ihren Artikel auf die erste Position bei Google zu pushen, um das iPhone 3G ohne Simlock von macnotes.de abzugreifen. Ist ganz interessant zu sehen, wie sich die „SEOs“ und die „SEO-Hater“ bei dieser Aktion gegenseitig versuchen, eine auszuwischen.

Ich finde aber, dass der Wettbewerb um das Befreiphone doch einige nützliche Infos mit sich bringt und jeder daraus auch was für sich mitnehmen kann. Erstmal bekommt ihr Einblicke, wie man optimieren kann. Schaut euch doch mal die einzelnen Seiten der ersten Plätzen in Hinblick auf Seitenaufbau, Quelltext und natürlich ihrer Backlinkstruktur an. Vielleicht greift ihr noch den ein oder anderen günstigen und vor allem wertvollen Backlink für eure eigenen Projekte ab.

Ich finde ebenso den Zug von macnotes.de einfach genial. Da sponsort man ein Simlock freies iPhone 3G mit 16 GB, das im Ausland (Belgien, Frankreich, Italien, usw.) um die 600 Euro kostet und generiert so einige neue Links für die eigene Seite!

Ich habe mal spaßeshalber die entsprechende Unterseite zum Befreiphone-Wettbewerb von macnotes.de durch einen Backlink-Checker gejagt. Er gibt mir fast 200 BLs von unterschiedlichen Domains. Unter den 200 BLs sind sogar 2 von einer PR 6 und 8 von einer PR 5-Domain! Zwar interessiert mich der PR nicht mehr wirklich, aber das ist doch mal nicht so schlecht!! Im Schnitt wurde für die Links also gerade mal 3 Euro gezahlt, wobei man im Hinterkopf haben muss, dass traditionell nicht alle Backlinks von den Checkern erfasst werden. Wenn nicht alle so fies sind und nach der Befreiphone-Aktion zurückrudern (sprich Links weg, ec.), ist das schon nicht so schlecht! Zumal war der Link auf die Seite von macnotes.de anscheinend nicht mal Teilnahmebedingung, soweit ich das mitbekommen habe! Alle optimieren schön ihre Seite in den SERPs und linken dann noch auf dich :-)

Mit dieser Erkenntnis spare ich jetzt schonmal für nen MacBook oder so, um mir selbst mal ein paar neue Links zu gönnen… ;-)

AIO Drucker HP Officejet Pro L7590

An dieser Stelle präsentiere ich meine neueste Errungenschaft, den HP Officejet Pro L7590 AIO Multifunktionsdrucker. Im Rahmen unserer „IT-Umstrukturierung“ zu Hause :-) wurde auch ein neues Printgerät notwendig. Da passte es auch, dass sich der Füllstand meiner Farb-Patronen meines eigenen kleinen hp deskjet 3550 langsam dem Ende neigen.

Anforderungen an den Drucker

Die Anforderungen und Eigenschaften des neuen Gerätes waren eigentlich ziemlich schnell definiert. Wir wollten einen Drucker für den Home-Betrieb, der aber auch für mein Kleinunternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann. Er sollte netzwerkfähig und ein sogenannter Multidrucker mit Scanner, Kopierer und womöglich Fax (für mein Unternehmen) sein. Also bin ich erstmal zur Drucker-Referenzseite druckerchannel.de gesurft. In den Bestenlisten habe ich sowohl nach Laser-Multis, aber auch nur Tinten-Multi-Drucker geschaut. Ein guter Farbleser wäre natürlich super gewesen, aber preismäßig sind da doch schon große Unterschiede. Eine netzwerkfähige Kombinationslösung, bestehend aus einem Schwarz-/Weiß-Laser für Textausdrücke und einem Tintenstrahldrucker für Farbausdrücke, war uns zu umständlich. Dementsprechend fiel die Wahl auf einen Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker mit den beschriebenen Eigenschaften (Drucker, Kopierer, Scanner, Fax und netzwerkfähig).

Die Kandidaten

Die entsprechende Bestenliste von druckerchannel.de lieferte mir dann die ersten potentiellen Kauf-Kandidaten. Interessant waren der HP Officejet Pro L7780 als bester gelisteter Multi mit seinen kleineren Geschwistern und der Canon Pixma MP830. In Sachen Druckkosten für Schwarz-Weiß ist der HP schon sehr gut und hält mit aktuellen Lasern locker mit.

HP Officejet Pro L7590 AIO

HP OfficeJet ProDie Entscheidung fiel dann aber für den HP Officejet Pro L7590 AIO. Mit rund 230-250 Euro im Preisvergleich liegt er auf dem gleichen Niveau, wie der Canon Pixma MP830, der aber keinen Anschluss fürs Netzwerk hat (was wir aber wollten). Die bisherigen Erfahrungen sprachen dann ebenso für den HP. Für 150 Euro mehr hätte ich den Besten der Bestenliste bekommen, den HP Officejet Pro L7780. Nach kurzem Gespräch mit meinem Mitfinanzierer, Family und Ich teilen uns die Kosten 50:50, haben wir entschieden, den HP Officejet Pro L7590 AIO zu nehmen. Die größere Papierkassette und WLAN benötigen wir eigentlich (LAN reicht aus) nicht. Der LCD-Bildschirm wäre cool gewesen, aber dafür dann 150 Euro, hmm. Jetzt warten wir auf unseren HP Officejet Pro L7590 AIO. Später kommt dann bestimmt nochmal eine Einschätzung, wenn das Gerät im Betrieb ist. ;-)

Kleine IFA-Nachlese

Vom 29. August bis zum 3. September 2008 fand ja in Berlin die Internationale Funkausstellung, kurz IFA, statt. Zusammen mit nem Kumpel war ich am letzten Tag auf dem Berliner Messegelände am Funkturm. Möglich machte dies mein Co-Trainer, der arbeitet für eine Ausstellerfirma und hat noch Besuchergutscheine übergehabt. Nachdem ich die Dienstagabend im Internet eingelöst und die Tickets ausgedruckt hatte, sind wir dann am Mittwoch-Mittag in Richtung Berlin aufgebrochen.

Auf dem Messegelände angekommen sind wir gleich in den Osteingang rein. Durch den Aufbau der Hallen konnten wir quasi eine komplette Runde drehen, um alles zu sehen. Das haben wir auch fast geschafft, bis wir bemerkt haben, dass es in einigen Hallen ja noch mehrere Etagen gab :-) War aber nicht so schlimm, vier Stunden rumlaufen haben dicke gereicht ;-)

Mit der ursprünglichen Funkausstellung hat die IFA heute wohl aber nicht mehr so viel zu tun. Das kann man negativ, aber auch positiv sehen. So waren viele Computer-, Haushaltsgerät- und Multimediahersteller da und haben sich zum Teil sehr geil präsentiert. Vor allem Samsung und Sony haben sich bei ihren Auftritten mächtig ins Zeug gelegt. Aber auch die ARD war gleich mit mehreren „Ständen“ vertreten. Die gute Telekom rückte sogar mit einem eigenen Servicecenter an :-)

Gesammelt haben wir selbstverstädnlich viele Prospekte und Hefte, ich hatte mich so ein wenig bei den Druckerherstellern umgeschaut, da ich für zu Hause einen neuen kaufen wollte (seperater Post dazu folgt noch). Interessant waren für mich natürlich auch die Notebooks, da ich dort für das Studium noch etwas schickes suche. Ist halt ganz gut, wenn man sich da vorher mal umschauen und live testen kann. Nützliche Hefte für meine „Selbständigkeit“ konnte ich ebenso von der Agentur für Arbeit und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie abstauben. Nun muss ich nur noch sehen, dass ich demnächst mal zum Lesen komme, man hat ja immer so vieeel zu tun.

Apropos zu tun. Freitag war 10-jähriges Jubiläum am Barnim-Gymnasium, da wo ich 2007 Abi gemacht habe ;-) Im Rahmen des Ehemaligentreffens konnten wir mit unseren alten Lehrern und Mitschülern quatschen (also mit denen, die da waren). Gleichzeitig liefen auch mehrere Filme über die Leinwand und Tanzmusik wurde natürlich auch aufgelegt. War ne wirklich sehr schöne Veranstaltung, auch am Vormittag/Mittag. Und gestern war ich dann bei einer Abschiedsparty von einem Kumpel, den es studientechnisch in Richtung Süden Deutschlands zieht. Man merkt, dass jetzt so eine zweite Welle aus der Heimat geht: Alle die, die noch ihren Dienst nach dem Abi leisten mussten sind jetzt fertig.

Zahlungsaufforderung der Uni Potsdam

Mein Zahlungsträger für die Semestergebühren ist gestern eingetroffen. Bis zum 22. September muss ich nun 247,36 Euro an die Universität Postdam überweisen. Das bedeutet, meine Immatrikulationsunterlagen sind rechtzeitig eingegangen und waren auch vollständig. Nochmal Glück gehabt nach dem Hick-Hack um den Krankenversicherungsnachweis. Jetzt wartet aber ein neues Problem auf mich.

Ab dem 22. September kann ich meine Potsdamer UniversitätsChipKarte (PUCK) abholen, die unter anderem Studierendenausweis sowie Semesterticket ist, nur kollidiert dieses Datum mit dem Beginn des Mathe-Vorkurses am HPI. Auf Nachfrage bei der PUCK-Servicestelle wurde mir auch mitgeteilt, dass das Semesterticket erst ab dem 1. Oktober gilt. Somit darf ich schön für die Fahrten zum Mathe-Vorkurs blechen, das werden im günstigsten Fall 2,80 Euro x 2 x 7 = 39,20 Euro… Gleichzeitig muss ich versuchen irgendwie in den Öffnungszeiten zum Neuen Palais zu fahren und die PUCK abzuholen. Nun ja, suboptimal würde ich das nennen.

Für alle Interessenten, die sich fragen, aus welchen Posten sich die 247,36 Euro zusammensetzen, hier die Antwort:

Studentenwerksgebühr: 40,00 Euro
Studentenschaftsgebühr: 10,00 Euro
Verwaltungsgebühr: 5,11 Euro
Immatrikulations- und Rückmeldegebühr: 51,00 Euro
Semesterticket: 131,25 Euro
Chipkarten-Pfand: 10,00 Euro

Weitere Termine wurden auch bekannt gegeben. So findet am 20. Oktober eine offizielle Begrüßungsfeier der Erstsemestler im Hans Otto Theader statt, anschließend steigt im Waschhaus Potsdam die Erstsemesterbegrüßungsparty (Eintritt ist natürlich für Studis frei ;-) ). Die Einführungsveranstaltungen meines Studiengangs finden wohl am 16. und 17. Oktober statt. Ganz nett ist übrigens der Wegweiser, auch wenn ich mir noch nicht so viel durchgelesen habe :-)

Mein Blog ist schon ein Jahr alt :-)

Vor ein bisschen mehr als einem Jahr gabs hier an dieser Stelle den ersten Blog-Post. Seitdem hat sich eine Menge getan, ich habe Erfahrungen beim Bloggen gesammelt. Die wertvollste ist sicherlich, dass ein Personal-Blog immense Bedeutung für die eigene Reputation hat. Wenn ich ab und zu mal von Freunden, Bekannten, Verwandten gehört habe, wer hier so alles „heimlich mitliest“ (ohne zu kommentieren ;-) ), finde ich das schon toll. Gleichermaßen würde ich mich aber sehr darüber freuen, wenn sich die Leute auch mal in Form von Kommentaren oder Mails äußern würden ;-)

Meine Spielwiese

Gern bezeichne ich meinen Weblog als kleine Spielwiese. So habe ich schon verschiedene Monetarisierungsmodelle ausprobiert, Traffic-Artikel, „medienwirksame“ (a la Deutschlands Nachwuchsblogger) und nachdenkliche Beiträge geschrieben. Leider kam ich durch den Grundwehrdienst nicht dazu, regelmäßig zu schreiben, sodass sich eigentlich alles auf das Wochenende konzentriert hatte. Trotzdem bin ich stolz darauf, dass ich es geschafft habe, eigentlich jede Woche am Weekend von meinen Erlebnissen zu berichten. Selbst nach dem Bund hatte ich im Juli und August vieles um die Ohren. Ich habe ein Gewerbe angemeldet und musste mich um ein paar Steuer-, Finanz- und Versicherungssachen kümmern. Dazu kamen noch die Studienbewerbungen und eigene Projekte, an denen ich immer noch arbeite. In Zukunft wird es weiter so sein, dass hier immer wieder bei Gelegenheit ein Post kommt.

Zum Bloginhalt

Inhaltlich existiert mittlerweile ein bunter Mix und der Blog entwickelte sich quasi zu einem Melting Pot von Privatem und Geschäftlichem. Alles was mich gerade so interessiert, blogge ich. So dreht sich viel um meinen Alltag: Schule/Abitur, Bundeswehr und nun Studium mit „Kleinunternehmertum“. Viel dreht sich auch um den Sport, allen voran meine „Lieblingssportarten“ Fußball und Basketball. Mit diesen Themen dürft ihr wohl auch in Zukunft rechnen ;-)

Blog-Stats

Zum Abschluss mal ein paar aktuelle Größen für alle Statistik-Fans. 381 Tage ist der Weblog nun online. 216 Beiträge wurden zusammen mit diesem seit dem 13. August 2007 veröffentlicht (0,56 pro Tag). Den ersten Kommentar gab es am 9. September letzten Jahres. Seitdem kommentierten 123 unterschiedliche User 202 mal (0,57 pro Tag). Die Besucherzahlen bewegen sich momentan knapp um die 110 pro Tag. Die Besuche liegen bei 123 und die PIs bei 150 pro Tag.

Warten auf den Überweisungsträger

Es gibt Neues in Sachen Studium am HPI zu berichten. Bis zum letzten Freitag (22.08.) waren die Unterlagen für die Immatrikulation (Einschreibung) an der Universität Potsdam einzureichen. Ein gut gemeinter Rat vorneweg. Wenn ihr noch vor dem Studium steht und euch einschreiben wollt: Kümmert euch rechtzeitig, am besten schon mit der Studiumbewerbung, um euren erforderlichen Krankenversicherungs-Nachweis für die Einschreibung.

Bei mir war das ein Kampf und Krampf mit der BKK VBU, meiner letzten gesetzlichen Krankenversicherung, die mir einen Befreiungsbescheid von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht ausstellen sollte. Dieser wird von der Universität bei der Einschreibung von allen Privatversicherten verlangt. Gesetzlich Versicherte geben einfach einen Krankenversicherungsnachweis ihrer gesetzlichen KV ab. Bis ich diesen blöden Bescheid zu Hause hatte, vergingen anderthalb Wochen!!! Erst am letzten Mittwoch und damit zwei Tage vor Ausschlussfrist für die Immatrikulation an der Uni traf dieser notwendige Zettel von der BBK VBU bei mir ein!! Damit sorgte die „nette“ Berliner Krankenkasse dafür, dass ich bis heute um meine Einschreibung zittern muss, denn der Überweisungsträger aus Potsdam für die Gebühren und Semesterticket fehlt immer noch!

Befreiung gesetzliche KrankenversicherungSollte das mit meiner Einschreibung am HPI nicht klappen, muss man schauen, ob man nicht weitere Schritte gegen die BKK VBU und in dem Fall die zuständige Sachbearbeiterin einleitet. Man kann schon sagen, dass mein Anliegen „verschleppt“ wurde. Am 7. August traf der Zulassungsbescheid bei mir ein. Am gleichen Tag ging von mir eine Mail an die Service-Adresse der BBK VBU raus. Da bis Montag nichts kam, habe ich da dann mal angerufen. Am Telefon wurde mir gesagt, dass ich morgen bzw. übermorgen den Bescheid zu Hause habe. Am nächsten Tag war dann wirklich ein Schreiben der BBK VBU in meinem Briefkasten, aber nur nicht der Bescheid, sondern ein Antrag auf Befreiuung von der Krankenversicherungspflicht. Die Fragezeichen wurden bei mir immer größer, schließlich bin ich schon seit fünf Jahren nicht mehr bei der BKK VBU, wozu ein Antrag auf Befreiuung, wenn ich doch schon lange befreit bin?! Nun ja, also wieder bei der BBK VBU angerufen: Ja füllen Sie das mal aus, Studium ankreuzen, unterschreiben und zurückschicken. In meinem Brief habe ich dann nochmal auf die akute Dringlichkeit hingewiesen, ein Muster eines solchen Nachweises von der Uni Potsdam (siehe Foto/Link) und eine Kopie eines Uni-Schreibens zwecks Krankenversicherung angehangen. Mittwoch war dann dieses Schreiben bei der Krankenkasse. Ich wartete bis Freitag/Samstag, aber es kam nichts zurück. So langsam bekam ich schon einen Riesenhals. Also habe ich Montag da wieder angerufen: Was ist mit dem Bescheid? – Oh, ja der ist schon seit Mittwoch hier. Ich bearbeite ihn gleich und der geht dann Morgen raus -. Ich habe nochmal mit Nachdruck gesagt, dass ich das unverzüglich brauche. Am Dienstag ist dann wieder nichts im Briefkasten. Für Mittwoch nahm ich mir vor, wenn der Nachweis der Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht nicht da ist, muss ich persönlich zur Krankenkasse nach Berlin. Glücklicherweise war der dann aber doch im Briefkasten. Ich habe mich gleich an die Einschreibungs-Unterlagen rangemacht und die noch am Mittwoch in die Post geschmissen. Donnerstag, spätestens Freitag, müssten die in Potsdam angekommen sein. Seitdem warte ich auf meinen Überweisungsschein…

Google AdWords Potentialanalyse

[Trigami-Review] Der folgende Blogpost ist ein bezahlter Review, d.h. ich werde von der Firma dafür bezahlt, dass ich über ihren Service berichte. Ich schreibe aber trotzdem ehrlich, fair und konstruktiv.

Für Einsteiger im SEM-Bereich, wie mich in etwa, ist eine AdWords-Kampagne schon eine ordentliche, herausfordernde Sache. Natürlich möchte man sein Geld nicht aus dem Fenster rausschmeißen, sondern am besten von Anfang an wirklich effektiv in den Google-Suchergebnissen oder im Content-Netzwerk werben. So möchte ich beispielsweise nicht konvertierende Kampagne erkennen können, damit ich diese entweder optimieren oder gänzlich löschen kann. Die Finnwaa GmbH aus Jena bietet eine kostenlose Potentialanalyse von AdWords-Kampagnen in allen dafür relevanten Kanälen, daher habe ich das gerne ausprobiert und einmal den kompletten Prozess für meinen AdWords-Account durchlaufen.

Zu Beginn bekommt man eine Datenschutzerklärung per E-Mail. Das PDF ist auszufüllen und unterschrieben zurückzuschicken (Fax, Mail oder Post). Anschließend wird das eigene AdWords-Konto mit einem Programm der Finnwaa GmbH verbunden, dem Professional Center. Beim nächsten Login muss man dann aber noch den Zugriff der Firma als Google Qualified Company im AdWords-Konto bestätigen („Einladung“). Anschließend holt sich das Programm alle benötigten Daten und wertet diese aus. Geprüft werden Suchbegriffe, Anzeigen, Positionierung, Klickpreise, Budget, Conversions und weitere Indikatoren für den Kampagnenerfolg.

Im Rahmen der kostenlosen Potentialanalyse erhält man eine Excel-Datei. Diese beinhaltet alle Analysen. Neben den allgemeinen Anmerkungen wird auf die einzelnen Kampagnen und Anzeigengruppen im AdWords-Account eingegangen. Dabei wird nicht nur gesagt, was die Einstellungen momentan bewirken, sondern auch was man verbessern und ändern sollte. Es gibt also konkrete Vorschläge, von denen Einsteiger profitieren können. Im Anschluss meldet sich die Finnwaa GmbH telefonisch beim Kunden. In diesem längeren Telefonat werden einige Punkte aus der Analyse erläutert.

Ich persönlich sehe in der unverbindlichen, kostenlosen Potentialanalyse der Finnwaa GmbH eine gute Einstiegsmöglichkeit für angehende SEMler. Wer also noch nicht so viel Erfahrung in dem Bereich hat und mal eine Analyse seiner AdWords-Einstellungen durchführen möchte, sollte dies in diesem Rahmen tun. Ich konnte durch die Analyse schon was für meine Kampagnen mitnehmen und so im Endeffekt sicherlich den ein oder anderen Euro sparen, den ich sonst aufgrund unpassender Konfiguration „herausgeschmissen hätte“.

Die Finnwaa GmbH bietet aufbauend auf der unverbindlichen Potentialanalyse eine AdWords-Optimierung und Kampagnenverwaltung an. Ebenfalls im Leistungsspektrum des Unternehmens befindet sich die Suchmaschinenoptimierung von Webseiten im On- und Off-Page Bereich. Neben diesen Dienstleistungen im Online-Marketing werden auch Consulting, Web-Analysen und Modelle im Affiliate-Marketing angeboten.