Schießbiwak geschafft

Unser Schießbiwak ist vorbei. Nach drei Tagen Aufenthalt auf der Standortschießanlage habe ich jetzt alle notwendigen Übungen zum Bestehen der AGA geschossen und auch bestanden. Bis auf das schicke rostige Wasser, das Wetter und die alte Kaserne, in der wir genächtigt haben, war eigentlich alles in Ordnung :-)

Am Montag sind wir aufgebrochen und gut fünf Stunden mit dem Bus gereist, bis wir in einer Kaserne unsere „Stuben“ – ohne Bett und Spind – bezogen haben. Die Kampftragetasche hatten wir schon letzte Woche vor dem Gelöbnis gepackt. Da haben wir es uns dann gemütlich gemacht und den Abend ausklingen lassen.

Am Dienstag ging es los mit MG3 S-1 (fünf Einzelschuss 25m), P1 S-1 (20m auf Ringscheibe, 5 Schuss) und G36 S-9 (als Wertungsübung)-Schießen. Bei der G36 Wertungsübung habe ich Gold geschossen und mir die Chancen auf eine schicke Schützenschnur noch aufrechterhalten. Ganz lustig fand ich das Nachtschießen, auch wenn wir dadurch erst gegen 23 Uhr Dienstunterbrechung hatten.

Am nächsten Tag folgten für mich die MG3 S-2 (Feuerstoß 25m) und die P1 S-2 (20m drei Ziele). Für erstere brauchte ich vier Anläufe, dann klappte es mit den notwendigen Treffern im 7er Kreis. Die Pistolenübung war eigentlich ganz einfach. Mit den beiden Übungen hatte ich alle Übungen zum Bestehen der AGA geschafft.

Die Wertungsübungen MG3 S-3 und P1 S-3 waren dann nur zum Erreichen einer Schützenschnur wichtig, wobei wir die MG3 S-4 nicht geschossen haben. Ich habe leider nicht wirklich was getroffen, sodass sich für mich die Sache mit der Schnur erledigt hatte ;-) In der Stammeinheit kann ich später vielleicht nochmal mein Glück versuchen.

Am Donnerstag war dann noch Kompanieabend und heute ging es gen Heimat – mit kurzem Stopp bei McDonalds. Anschließend haben wir unsere Waffen und Ausrüstung gereinigt. Dabei gabs noch ein wenig Ärger und Stress (Anschiss von einem Ausbilder). Nächste Woche steht dann am Dienstag/Mittwoch die Rekrutenbesichtigung an, quasi die Abschlüssprüfung der AGA.