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News, News, News – SEO, OM und Mehr

Auf seo-united.de hat Gastautorin Alexandra Sobek ihren ersten Beitrag über Heatmaps veröffentlicht. Dabei geht sie ein wenig genauer auf das OpenSource-Projekt ClickHeat ein. Ich habe unterdessen schon mal den externen Dienst CrazyEgg ausprobiert und für gut befunden. Zu Testzwecken kann man die kostenlose Version ausprobieren (5.000 Besucher werden pro Monat getrackt, maximal 4 Seiten). Auch Google Analytics bietet mittlerweile eine Tracking-Möglichkeit für Mausklicks.

Ein Post von Don Alphonso (Rainer Meyer) auf blogbar.de geht kritisch mit der Entwicklung von Blogs und Webseiten um. Inhalte werden in Randzonen verdrängt, User werden zu Klicks auf Widgets, Werbeanzeigen und Tag Clouds verleitet. In meinem privaten Blog achte ich darauf, dass der Content und der Nutzen für den Benutzer an erster Stelle steht.

Andreas Roth schrieb gestern, dass sein Projekt 7en.de eingestellt wird. Ich finde es schade, vor allem da ich zuletzt das Trackbackarchiv mal ausprobiert hatte. Aber schon zu Beginn ist mir der Spam aufgefallen, der jetzt Ursache dafür war, die Plattform vorübergehend vom Netz zu nehmen. Ende kommender Woche und damit pünktlich vor Weihnachten soll aber ein „Ersatz“ kommen. Da bin ich mal gespannt ;-)

Tadeusz Szewczyk zeigt in seinem Zeitgeist-Blog den echten Google-Zeitgeist. Demnach sieht die Top10-Reihenfolge so aus: eBay, Wetter, Google, Sex, Routenplaner, Yahoo, Wikipedia, Telefonbuch, Porno, MSN.

Jede Menge SEO- und Netz-News

Diese Woche wieder eine ganze Reihe von nützlichen Weblinks zu den verschiedensten Internet- und Technikthemen. Viel Spaß beim Durchstöbern :-)

Auf seo-united.de gibt es nach der Webkatalog-Liste nun unter anderem auch eine Linkverzeichnis-Liste zum Downloaden. Aber Achtung. Nach der Abwertung vieler Webkataloge ist nun auch das Artikelverzeichnis von Frank abgestraft worden. Zum einen hat sein WordPress-Verzeichnis den 4er PageRank verloren, zudem gabs eine schicke Rankingstrafe. Ganz interessant ist für mich dabei aber seine Einnahmen-Übersicht mit dem Verzeichnis: Von April bis November 350$ mit AdSense verdient, bei etwa 40 Stunden Aufwand und 25 Euro Kosten (Hosting, Copyscape). In seinen Augen hat es sich nicht gelohnt :-)

Mit dem neuen Dienst „Ads for Adobe PDF“ möchte Yahoo in PDF-Dokumenten Werbung schalten. Yahoo befindet sich mit dem Projekt gerade in der Testphase und möchte natürlich immer thematisch passende Anzeigen einblenden. Diese sollen im Panel des Adobe Reader bzw. von Adobe Acrobat angezeigt werden. Die Abrechnung erfolgt klickbasiert (CPC). Ein Bild von dem neuen Anzeigenmodell gibts bei golem.de. Dort findet ihr auch einen Link zur Bewerbung für den neuen Dienst.

Google hat jetzt eine neue Funktion eingeführt um über die Qualität der Suchergebnisse abzustimmen und neue Vorschläge für die Reihenfolge einzubringen. Die Suchergebnis-Bewertung kann man vornehmen, wenn man mit einem Google-Account auf die Labs-Website geht und an dem Experiment durch einen Klick auf die Schaltfläche teilnimmt. Das Abstimmungsverhalten wirkt sich im Moment natürlich nur auf die Ergebnisse des Nutzers selbst, und nicht auf alle Benutzer der Suchmaschine, aus.

Die EU übt jetzt größeren Druck auf seine Mitgliedsstaaten in Sachen DVB-H aus. Das mobile Fernsehen soll zum neuen EU-Standard werden und zur Fußball-EM 2008 endlich starten. In Deutschland gibt es einige Probleme mit dem Plattformbetreiber Mobile 3.0. Die sollten eigentlich bis zum 9. November einen Vorschlag zur Nutzung der Fernseh- (darunter ein regionales Angebot) und Hörfunk-Kapazitäten (insgesamt vier Programme) vorlegen, bisher ist aber noch rein gar nichts passiert. „Laut Mobile 3.0 seien ungeklärte Rechteverhältnisse und die noch ausstehende Einbindung des Programmangebots des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ein wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept Schuld an der Verzögerung.“, schreibt golem. So bleibe es offen, ob Handy-TV bis zur Fußball-EM 2008 tatsächlich starten kann.

Google gab jetzt offiziell bekannt, dass sie um die Mobilfunk-Frequenzen im Bereich von 700 MHz mitsteigern werden. Die Bewerbung dazu soll bei der FCC am 3. Dezember 2007 eingereicht werden. Im Zuge der Umstellung auf digitales Fernsehen werden diese Frequenzen frei und sollen für drahtlosen Internet-Zugang genutzt werden. Positiv für Google und alle Konkurrenten: Die mobile Internet-Nutzung ist günstiger zu realisieren, weil Mobilfunksysteme im Bereich von 700 MHz mit weniger Funkzellen auskommen als Varianten in deutlich höheren Frequenzbereichen (wie bspw. UMTS). Für die am 24. Januar startende Auktion erwarten die Initiatoren, dass ein Preis von 4,6 Milliarden US-Dollar erzielt wird.

Andreas Roth, der bayrische SEO-Blogger, spricht in einem Blogpost die Thematik Hijacking bei Yigg an. Damit meint er nicht explizit yigg, das Problem gibt es natürlich auch auf anderen Social-Bookmarking-Portalen: Mit Hilfe des WordPress-Plugins werden Blog-Beiträge automatisch „mitgeyiggt“. Zwar bekommt man dann, im Fall vom Andreas, bis zu 200 Besucher von yigg aber natürlich auch DC (duplicate content). Aufgrund der starken Authority wertet Google einen der vielen Links von Yigg als „Original“ und der eigentliche, echte Beitrag verschwindet unter ferner Liefen in den SERPs. Als Beispiel wird der Pip aka iceblog mit seinem Beitrag über die OMD 2008 genannt (Links und weiteres beim bayrischen SEO-Blogger). Der einzige nutzenbringende Tipp heißt da: Yigg Beitrag manuell hinzufügen und unterschiedliche Überschrift bzw. Text wählen!

Ich hoffe, dass für jeden was dabei war. :-)

Da kann man doch glatt neidisch werden

Heute hat der Peer die Oktober-Einkünfte seines Blogs „Selbständig im Netz“ veröffentlicht. Pro Tag verzeichnete er etwa 800 PageViews, was ein kleiner Anstieg im Vergleich zum Vormonat ist (genaue Statistiken möchte er Morgen veröffentlichen). Aus Adsense kamen 106 Euro, von Trigami 67 Euro, durch verkaufte Links 118 Euro und durch Affiliate Werbung (u.a. Google-Empfehlungen) ganze 178 Euro. Insgesamt macht das knapp 470 Euro (25% über dem Vormonat), ein nettes Nebeinkommen. Mit Blick auf meine Einnahmen wird man da doch ein bisschen neidisch ;-) Aber ich gönne es Peer, seinen Blog lese ich momentan am liebsten!

Des weiteren habe ich mich durch die Einnahmen getrackbackter Blogs gekämpft. Sebbi hat am 1. Oktober eine Auswertung vorgenommen. Mit durchschnittlich 1.490 unique Visitors ist er mit seinem Blog aber in der „deutschen Bundesliga“. Er monetarisierte aus Adsense (255,08$), X-Adservice (160,35€), Text-Link-Ads (174,22$), Linklift (37,8€) und Amazon (-5,25€) umgerechnet 489 Euro. Das entspricht bei ihm einen TKP von 6,33 Euro.

Zu guter Letzt kommt Robert Basic. Er betreibt einen der bekanntesten deutschen Blogs, Basic Thinking. Das besondere bei ihm, dass er bedingt durch den Google-AdSense-Rauswurf sein Werbekonzept auf Direktwerbung umgestellt hat. Vor der Umstellung waren es im September rund 1000 Euro Einnahmen aus einer Mischung von AdSense, Serversponsoring und Linkverkauf. Nach der Umstellung waren es sogar rund 2.000 Euro (Mischung aus Direktverkauf von Werbeplätzen und Linkverkauf). Durch den Wegfall von AdSense und des Serversponsorings musste er auf knapp 300 Euro im Monat verzichten, konnte diese aber wie ihr seht gut verkraften ;-) Robert gibt auch eine Einschätzung, wie viel man mit Blogs „earnen“ kann. Fokussierte Fachblogs sollen nach ihm rund 100 Euro im Monat abwerfen, mit der nötigen Ernsthaftigkeit sogar bis zu 1000!! Insgesamt war Robert auch mit der Gewinnung von Werbepartnern zufrieden. Längerandauernde Partnerschaften wurden angeboten. Für den nächsten Monat möchte er die Einnahmen stabilisieren, mit ein wenig Glück sogar verdoppeln!! Lest euch den Artikel einfach durch, er ist wirklich sehr interessant für alle, die sich mit dem Thema „Blogs monetarisieren“ beschäftigen wollen. Wie gesagt, es ist aber die Oberliga :-)

Auf meine Einnahmen werde ich noch nicht weiter eingehen, da sie einfach nicht erwähnenswert sind. Durch den Bund bin ich zeitlich eingeschränkt und kann sowieso nur wenig machen. Wenn etwas passiert, dann nur stückchen- oder scheibchenweise ;-) Nicht desto trotz zeigen mir die drei vier Blogs, was möglich ist, wenn man hart arbeitet und an sich glaubt.

Der große AdScale-Test: TKP-Bannervermarktung

Nachdem ich kurz vor meiner Einberufung die Vermarktungs-Plattform AdShopping getestet habe bzw. immernoch teste, bin ich nun auch bei AdScale angemeldet. Auch AdScale ist ein deutscher Ableger von AdBrite und konzentriert sich im Gegensatz zu AdShopping vor allem auf die Vermarktung von Bannern. Die Systeme an sich ähneln schon sehr stark. Leider habe ich bei beiden noch keine Kunden für die SSV Lok Bernau FanPage akquirieren können. Ich lasse das auch nur im Hintergrund als Alternative laufen. Die TKP-Preise kann man selber festlegen, draufgeschlagen wird eine Provision. AdScale macht für mich aber noch einen Beta-Eindruck. Derzeit sind etwa 200 Webseiten verschiedener Reichweiten angemeldet. Bei Technik und Statistik hapert es noch ordentlich. Es bleibt abzuwarten, ob mit AdScale endlich mal jemand die Vermarktung von Werbeflächen am deutschen Markt ankurbeln kann.

Problem bei der Sache ist wohl, dass nicht genügend Advertiser oder Merchants bei AdScale zur Verfügung stehen. Das heißt, es ist wirklich nur ein Marktplatz und kein Vermarkter im eigentlichen Sinne. Es werden somit nur Angebote gelistet, AdScale tritt lediglich als Vermittler zwischen Publisher und Advertiser auf. Wenn es AdScale jedoch schaffen würde, aktiv selber große Werbetreibende zu gewinnen und diese ihre Anzeigen auf den Publisher-Seiten schalten, könnte das was werden. So könnte beispielsweise ein Advertiser kommen, der ein Werbebudget festlegt und die Einblendungen auf mehrere Seiten bspw. zielgruppenspezifisch verteilt werden. Sollte das einmal der Fall sein, könnte sich die Geschichte ganz positiv entwickeln.

Mich interessieren nämlich vor allem TKP-Kampagnen und nicht die leider üblichen CPC-Kampagnen, die man von AdSense oder auch anderen Affiliate-Programmen her kennt. Es stellt sich für mich die Frage, warum für kleine Seiten diese Werbeform fast verschwunden ist. Der Werbemarkt ist in solchen Größenordnungen leider vollständig CPC oder leadbasiert. Dabei bietet die Abrechnung nach tausender Kontakte doch schon sehr gute Möglichkeiten des Brandings. Alle andere Werbeformen sind für mich reinste Abzocke. Der User sieht die Banner und den Namen des Anbieters ungeachtet von einem Klick. Später ist er in der Lage die URL selbständig einzutippen, da sich in seinem Kopf die Marke gebrandet hat. Die Abrechnung nach TKP ist transparent und zuverlässig, wenn man einige Feinheiten beachtet (Stichwort Reloadsperre). Als nächste Alternativen werde ich in den nächsten Wochen vielleicht mal DoubleClick und Contaxe ausprobieren.

AdShopping.com Vermarktung von Text Ads

Ich habe mich heute mal bei AdShopping.com angemeldet, einer Werbe-Marktplatz zum Kauf und Verkauf von Textanzeigen. Die Seite versteht sich nicht als Konkurrenz zu Keyword basierten Textad Netzwerke ala Google AdSense, sondern als Ergänzung zur üblichen Vermarktung. Mich interessiert, wie der Dienst angenommen wird und wieviel man dadurch verdienen kann. Insgesamt sind aktuell wohl 118 Seiten bei AdShopping.com angemeldet. Man richtet sich vor allem an mittlere und kleine Internetseiten. Als erstes habe ich mir schnell einen Account zugelegt und dann meine erste Werbefläche auf der FanPage eingestellt. Dort können jetzt zwei Textlinks plus Beschreibung geschaltet werden. Die Anzeigen sind sofort sichtbar im rechten Seitenmodul. Ein ziemlich attraktiver Platz also.

Die Darstellung der Anzeigen kann man an seine Seite anpassen, dazu eine Beschreibung geben und die Seite im Marktplatz kategorisieren. Als letztes stellt man seine gewünschten Preise ein oder lässt sich den Preis von AdShopping dynamisch generieren. Ich habe jetzt mal pro Tag 50 Cent eingegeben, pro Woche 3 Euro und pro Monat 11 Euro. Danach wird der JavaScript-Code für die Seite generiert.

Über den Marktplatz können Advertiser dann die Links buchen. AdShopping ermittelt auch anhand des eingefügten Codes Statistiken. Bei Seitenaufrufe zeigt er mir gerade 107 an, pro Tag sollten es aber auf der FanPage ungefähr doppelt so viele sein. Ein paar Minuten später waren es aber nur 97, hmm. Nachteilig finde ich leider, dass der Websnapr einen inkorrekten Screenshot meiner Seite darstellt. Ich denke, dass sich das schon negativ auf Anzeigenschaltungen auswirken könnte.

Wenn ein Advertiser bei mir werben möchte, so erhalte ich eine Info dazu und kann zustimmen oder ablehnen. Dafür hat man als Publisher 7 Tage Zeit, danach kann AdShopping im Auftrag des Publishers die Buchung freigeben. Auszahlen tut AdShopping ab 50 Euro, aber erst 30 Tage nach Ende des Monats, in dem eine angenommene Kampagne endet. 35 % des generierten Umsatzes behält AdShopping übrigens als Provision ein. Mal sehen, in wiefern das Angebot in Anspruch genommen wird. Ich werde natürlich weiter berichten ;-)

Wie unwissend sind User wirklich?

Unter diesem Thema gabs im Abakus SEO Forum vor ein, zwei Woche eine ganz nette Diskussion darüber, was der Otto-Normal-Internetsurfer eigentlich so über das Netz weiß.

Im ersten Posting ging es darum, wie viel User wissen, dass ein Google-Klick (AdWords) jemanden was kostet kann, was ein richtiger Onlineshop und was ein Affiliate-Shop ist, dass sie weitergeleitet wurden und dass gewisse Internetseiten nur zu Werbezwecken erstellt wurden. Die meisten Schätzungen lagen bei den vier Kategorien so um die 1-2%.

Darüber hinaus gab es für mich ganz interessante Posts über das Surfverhalten allgemein. So wissen die wenigsten, wie Google eigentlich Geld verdient. Fragt ihr dochmal eure Kollegen, Verwandten, Bekannten ;-) Die Antworten würden mich echt interessieren.

Selbst erfahrene User können sich kaum vorstellen, was alles im Hintergrund einer Webseite so abläuft. Dass sie sich darüber keine Gedanken machen ist wohl nachvollziehbar. Für jede Berufsgruppe gibt es bestimmte Experten, die sich mit Themen auseinandersetzen und Abläufe verstehen. Für den Internetuser ist es wichtig, die Informationen oder Dienstleistungen zu erhalten. Der Weg zum Ziel ist nebensächlich. Google profitiert davon der Wegweiser im Internet zu sein. Der normale Internetnutzer weiß, dass Google die erste Anlaufstelle im Web ist und er dort alles erfahren kann. Beschäftigt man sich jetzt aber beispielsweise mit AdSense & AdWords oder dem Theme Suchmaschinenoptimierung ändert sich das eigene Surfverhalten doch schon sehr stark. Man nimmt einzelne Punkte einfach mehr wahr. Früher habe ich bestimmt auch wie wild auf AdSense & Co. geklickt, doch jetzt weiß ich, dass das alles bezahlt ist und die Werbetreibenden Geld kostet. Irgendwie ein komisches Gefühl. Für ganz lustige Stories geht einfach mal in den entsprechenden Thread bei Abakus, da sind schon einige Schoten bei :-)