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Blogreport April 08 Einnahmen & Statistiken

Der April war ein eher ruhiger Monat, mein Blog hat sich auf einem stabilen Besucherniveau eingependelt. Ich habe wie gewohnt am Wochenende zwei bis drei Postings verfasst und vor allem über private Dinge berichtet. In Zukunft wird sich dieser Trend wohl fortsetzen, da ich Outsourcing betreiben möchte. Das soll bedeuten, dass dieser Blog wirklich nur persönliche Posts enthalten wird. Ich werde aber weiterhin interessante Sachen kommentieren und auch Vorgänge beschreiben, die für euch von Relevanz sind. Lasst euch einfach überraschen.

Nach dem so überragenden Bahn-Streik-Post im Vormonat war klar, dass es ohne einen solchen Traffic-Post schwer werden wird, die März-Besucherwerte zu erreichen. Das finde ich jetzt auch nicht mal so schlimm, da ich mich in Zukunft auch mehr auf meine anderen Projekte konzentrieren möchte. 4.177 Besucher konnte ich im gesamten April begrüßen, was einem bereinigten Anstieg von knapp 10% entspricht. Bereinigt deshalb, weil ich einfach den „Ausreißer“ Bahn-Streik herausnehme. Über diese Entwicklung bin ich schon sehr froh und auch gewissermaßen glücklich. Alle Daten basieren im übrigen auf Google Analytics. Heruntergerechnet bedeutet, dass ich pro Tag etwa 140 Besucher begrüßen durfte. Meine Seiten/Besuch Rate hat sich nicht wesentlich verändert (1,43 zu 1,44 im März). Die durchschnittliche Besuchszeit auf der Website liegt nun mehr bei 1:26min, was erneut ein deutlicher Rückgang ist (00:02:45). Insgesamt kamen 91,57 % neue Besucher auf meine Seite.

Zugriffsquellen

In der Verteilung der Zugriffsquellen hat sich nicht wirklich was verändert. 84,10% der Besucher kommen von Suchmaschinen, danach kommen mit 6,32% die direkten Besuche (über Eingabe der URL) und die restlichen 9,58% sind von verweisenden Webseiten.

Suchbegriffe

Ein Keyword dominiert quasi meine Seite. 28% kamen über dieses Key von den Sumas zu mir, eine erstaunliche Bilanz, die mir wiederum zeigt, dass man mit bestimmten Begriffen wirklich ne Menge Traffic machen kann. Im Umkehrschluss wird mir dadurch aber deutlich, welch geringe Bedeutung meine anderen Posts haben, denn darüber kommen nur ganz wenige. Ich dachte ja mal, dass mit steigender Postinganzahl auch die Besucher über Suchmaschinen-Keys steigen. Nun ja, so wirklich ist das nicht passiert bzw. nicht so stark, wie ich ursprünglich erwartet habe. Daher wäre in Sachen Opimierung noch einiges zu tun. Ich tendiere derzeit aber eher dazu, erst mal meinen kleineren und neuen Projekten mehr Zeit zu spendieren. Die sollen nämlich Grundlage für ein kleines Nebeneinkommen im Studium sein. Insgesamt wurden übrigens 3.513 Zugriffe über 1.440 Keywords ermittelt.

Technorati

Meine technorati-Authority liegt im April bei 60 (-1) (Rank: 155,116). Dazu kommen noch 136 Blogreaktionen (-1).

Feedburner

Auch im April ging es bei den Zahlen meiner Abonnenten hoch und runter. Von 26 bis 46 war alles dabei. Ende des Monats wurde eine 40 eingeblendet.

Blogeinnahmen

Kommen wir jetzt zum monetären Bereich. In den letzten Monaten wurde ich zum Teil bei meinen Einnahmen beliebäugelt. Das sei zu wenig, kam von verschiedenen Stellen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich für wiederkehrende Besucher bewusst kaum Werbung einblende und ich mit verschiedenen Sachen spiele. Das wiederum sorgt für Einbußen. Wie ich aber oben schon mal geschrieben habe, möchte ich mich in nächster Zeit auf andere Sachen konzentrieren und die wirklich aufwendige Sache Vermarktung meines eigenen Blogs ein wenig hinten anstellen. Hier treiben sich dann doch eher webaffine Leute herum, die sowieso wenig auf Werbung klicken, auch das sollte man beachten. Im April gab es dennoch eine kleine Änderung. AdScale habe ich jetzt in meinen Werbemix aufgenommen. Alle anderen sind drin geblieben.

AdSense. Nachdem im Vormonat ja fast eine Woche nichts ausgeliefert wurde, gab es diesen Monat mal keine Probleme. Ich habe übrigens nichts an den Positionen oder der Farbe verändert, dafür blieb mir auch gar keine Zeit. Im April wurden im Vergleich zum März aber nur halb so viele Anzeigen ausgeliefert, was sich auch deutlich in den Einnahmen von umgerechneten 3,50 Euro wiederspiegelt. Die Klickrate hingegen ist ein wenig nach oben gegangen, was auch für den TKP gilt.

AdTube setzt seine Talfahrt weiterhin fort und liegt im April bei Einnahmen von 0,92 Euro. Weiterhin sollte man schon erwähnen, dass AdTube ordentlich storniert. Bei mir liegt die Stornorate für AdTube bei über 11%! CTR und TKP sind unverändert sehr niedrig!

X-Adservice hat sich weiter sehr positiv entwickelt und ist quasi mit 8,03 Euro zu meiner Haupteinnahmequelle geworden. Die Herausnahme der Layer hat sich sehr gut auf die CTR und den TKP ausgewirkt.

AdScale ist mein Restevermarkter und für mehr derzeit auch nicht zu gebrauchen. Klingt sehr hart, ist aber leider noch so. Bei Einnahmen von 0,12 Euro und einem TKP von 0,18 Euro kann man nämlich von nichts anderem sprechen. Immerhin gibt’s hier wenigstens ein paar Einblendungen bzw. Buchungen im Gegensatz zu AdShopping.

Werbetreibende aufgepasst: An dieser Stelle sei noch mal erwähnt, dass Werbekunden bei mir auf einer sofort sichtbaren und sehr attraktiven 125x125px Werbefläche für einen supergünstigen TKP von 65 Cent Werbung schalten können (grafisch oder per Textanzeige)!!

Nachdem die zeitliche Relevanz meines Traffic-Posts Bahn-Streik verflogen ist, haben sich auch die Einnahmen von euros4click.de dementsprechend verändert. Immerhin gabs aber trotzdem noch einige, die sich auf den Post verirrt haben und Einnahmen in Höhe von 0,13 Euro bescherten.

Txtads glänzt weiter mit ohne Einnahmen :-) Gleiches gilt für AdBrite.

Meine ersten Affiliate-Einnahmen bescherte mir der April. Es gab 2 Euro, hurra. Ansonsten heißt es hier, viele interessante Klicks, aber keine Sales oder Leads. Was für mich bedeutet, Einbindung ok, nur keine Einnahmen.

Aus Verweisen nahm ich diesen Monat 4,85 Euro ein.

Alle Teileinnahmen zusammengerechnet ergeben Einnahmen in Höhe von 19,55 Euro und einen TKP von 3,27 Euro.

Fazit und Ausblick

Mit den Besucherzahlen im April bin ich soweit zufrieden. Ich habe gelernt meine Maßstäbe weiter unten anzusetzen. Durch den ganzen Trouble mit meinem neuen Notebook zu Aprilbeginn gab es auch ein paar Ungereimtheiten. Für die nächsten Monate werde ich mich vor allem auf meine ganzen Projekte und Projektideen stürzen. Diese möchte ich umsetzen, da sie meine Grundlage für einen kleinen Nebenverdienst im Studium ab September sein sollen. Diese Vorlaufszeit von einigen Monaten braucht man einfach. Weiterhin sehe ich bei diesen Seiten mehr Vermarktungspotenzial, da sie einzelne (Nischen-)Themen behandeln.

Im Moment habe ich halt auch sehr viele Sachen laufen. Da wären neben dem ohnehin schon zeitbeanspruchenden „Bundeswehraufenthalt“ meine Studienbewerbungen und die Vorbereitung meiner Gewerbetätigkeiten ab Juli. Da gilt es viel zu klären und sich zu informieren.

Ende April gabs ja bekanntlich auch noch einen PR-Export, das meinem Blog einen neuen 3er bescherte. Zudem sehe ich gerade seit gestern einen sehr starken Rankingabfall meines Blogs. Google scheint die SERPs noch mal ordentlich zu mischen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das fortsetzt. Sollte es bei dem derzeitigen Stand bleiben, wird der Mai wohl ein deutlich schwächerer Monat. Für Voraussagen dafür ist es aber wohl noch ein wenig zu früh. Mal schauen, was dort noch passiert. Ich bin mir aber relativ sicher, dass das nicht an meinem ersten Trigami-Beitrag liegen kann, den ich verfasst habe, denn alle Links sind auf nofollow. Btw. Nur durch dieses Review werden zumindest meine Blogeinkünfte im Mai schon deutlich über denen des Aprils liegen ;-)

Blogreport März 08 Einnahmen & Statistiken

Ein Highlight im März bescherte meinem Blog einen sehr starken Besucheranstieg: Der Bahn-Streik. Wie ich im seperaten Post über die Monetarisierung von Traffic Posts in Blogs schon erwähnt habe, ging der Artikel vom 9. März ab wie Schmitz Katze (allein 1.790 Besucher an diesem Tag). :-) Insgesamt waren es 5.770 im März, rechnet man die Ausreißer rund um den Streik heraus, dürfte ich auf etwa 3800 Besucher kommen, was ja ebenfalls ein leichter Anstieg zum Vormonat ist (3246). Vergessen sollte man nämlich nicht, dass der Februar nur 29 Tage hatte, der März hingegen 31. Rechnet man die Besucher auf die Tage herunter, so komme ich auf etwa 186 (112 im Februar). Meine Visits/Seitenaufruf Rate fiel auf 1,44. Begründet natürlich durch den Streikartikel (86,58 % Absprungrate, 83,72% Ausstiege). Die durchschnittliche Besuchszeit auf der Website hat sich mehr als halbiert (00:02:45). Insgesamt kamen 93,17 % neue Besucher auf meine Seite.

Zugriffsquellen

Durch die Streik-Artikel hat sich natürlich auch die Anzahl der Suchmaschinenbesucher verändert. 88,25% der User kommen jetzt von Suchmaschinen, im Vormonat waren es nur 56,81%. Ein Indiz dafür, dass meine Seite in Google besser gelistet wird. Mit 87,25% macht selbstverständlich Google den Großteil der Suchmaschinenbesucher aus. Golem fiel im Vergleich zu den Vormonaten auf nur noch 2,25%, da ich im März dort nicht mehr getrackbackt habe. Mein Blog soll jetzt mehr eigenständig berichten, also nicht nur zu einem Watchblog mutieren. Vielleicht nochmal nice to know die Anzahl der direkten Eingaben meiner Blog-Url: 4,32%.

Suchbegriffe

Da ich mich schon im letzten Monat recht bedeckt mit den Suchbegriffen gehalten habe, werde ich das natürlich jetzt auch machen ;-) Nein, mal im Ernst. Das angesprochene Experiment ist mittlerweile für jeden sichtbar, ihr braucht nur ein wenig die Augen aufmachen. Ansonsten kamen natürlich viele User über die Streik-Keys, dort ist vor allem der Term „bahnstreik 10.03.2008“ zu erwähnen (97 Besuche). Ebenfalls kommen jetzt schon einige über die Keys zum Club-Song „Drei Tage wach“. Insgesamt wurden 5.225 Suma-Zugriffe über 2.577 Keywords ermittelt.

Technorati

Meine technorati-Authority liegt im März bei 61 (+4) (Rank: 121,630). Dazu kommen noch 137 Blogreaktionen (+8).

Feedburner

Die Anzahl meiner Feedabonnenten schwankte im März enorm. Aktuell sind es 35, es waren aber auch schon mal 50 oder aber 26.

Blogeinnahmen

Wie die letzten Monate auch, präsentiere ich nun meine Blogeinnahmen. Im März bin ich wieder offensiver vorgegangen und habe neue Programme in meinen Anzeigenmix aufgenommen. Dort seien zum Beispiel txtads.de zu nennen oder aber euros4click.de. Auch bei Trigami habe ich mich angemeldet, aber bisher noch kein Angebot erhalten.

AdSense. Ja ihr habt bestimmt mitbekommen, dass ich mit dem Google Anzeigenprogramm so meine Probleme hatte. 6 Tage lang (vom 19. bis einschließlich 24. März) wurden keine Anzeigen ausgeliefert. Warum, das erfahrt ihr hier. Nicht desto trotz kam ich im Endeffekt auf 8,26 US-Dollar, umgerechnet sind das 5,29 Euro. Erfolgreichster Tag war hier wiederum der 9. März mit 2,61 US-Dollar. Die CTR ist geringfügig gefallen. Da ich aber mit den Positionen und Farben nicht mehr experimentiert habe, sehe ich dort noch Potenzial.

Meine AdTube-Einnahmen sind trotz des Mehr an Traffic gefallen. Dort gabs 1,51 Euro, die CTR ist aber wieder zusammen mit dem TKP in den Keller gegangen. Trotzdem lass ich AdTube mal drin, die Hoffnung nach Besserung stirbt zuletzt ;-)

Aus X-Adservice konnte ich 4,95 Euro (im Vormonat 0,41 Euro) einnehmen. Nach einer Umstellung bei X-Adservice Mitte des Monats musste ich aber Einbußen hinnehmen. Darauf habe ich jetzt reagiert und die Anzeigen ein wenig umgebaut. Am besten liefen dort die grafischen Banner, die hatten ne gute CTR. Textanzeigen waren eher nicht so gut und die Layer habe ich jetzt erstmal zum Testen rausgenommen. Damit hat sich mein Gefühl aus dem Vormonat nicht im Stich gelassen ;-)

Neu im Mix ist euros4click.de. Die Layer und Popups sind ausschließlich für meine Traffic-Artikel bestimmt. Die Werbeform ist zwar nicht so toll für meine Stammleser, aber es sind halt nur die ausgewählten Artikel. In Zukunft werde ich dort aber auch mit Hilfe von „Who sees Ads?“ steuern. Eingenommen habe ich im März 7,97 Euro.

Weiterhin ist txtads als kontextsensitiver Anbieter neu mit im Boot. Bisher gabs da aber noch nichts. Auch dort kämpft man glaube ich mit den gleichen Problemen, wie bei AdTube.

Genauso sieht es bei AdBrite oder AdShopping aus. Über die Plattformen gab es noch keine Einnahmen.

Aus Verweisen konnte ich 5 US-Dollar (3,18 Euro) einnehmen. Auch hier gibt es noch Raum zur Verbesserung.

Rechnet man alles zusammen, komme ich also auf Einnahmen in Höhe von 22,90 Euro. Im Vergleich zum Vormonat ist das zwar ein Rückschritt, diesmal gabs aber auch keinen „außer-der-Reihe Auftrag“.

Fazit und Ausblick

Mein Blog hat sich ganz gut entwickelt. Mittlerweile gibt es einen recht stabilen Besucherfluss, auf dem es sich aufbauen lässt. Bis Ende Juni möchte ich meine Erfahrungen ausbauen und dann vor allem in neue Projekte einfließen lassen. Ich habe ein paar kleinere Startups in Planung. In meinem Urlaub möchte ich mehr in Richtung SEO unternehmen, denn hier gibt es definitiv noch ordentlich Raum zur Verbesserung.

Mit den Einnahmen bin ich teilweise zufrieden. Natürlich werde ich in Zukunft mit der Einbindung experimentieren. Auch dort sehe ich noch eine Menge Potenzial. So denke ich, dass ich durch Werbung mit den statistischen Zahlen gut und gerne das doppelte einnehmen könnte. Mein Ziel der zweistelligen Einnahmen habe ich aber locker erreicht. Weiterhin möchte ich in Zukunft Anzeigen selber designen und ab Juli auch offensiver in die Direktvermarktung gehen. AdScale habe ich mittlerweile auch eine Plattform gegeben.

„Hier werben!“ Seite fertiggestellt

Zuletzt sind ja viele Blogger auf den Zug der Eigenvermarktung von Werbeflächen aufgesprungen. Robert Basic war da meiner Meinung mit der Vorreiter, danach folgten andere wie Peer, Philipp Zurawski (freetagger.com) oder Yannick Eckl (um nur mal ein paar Blogger zu nennen). Der Sinn einer solchen Unterseite auf einem Blog bzw. allgemein einer Webseite ist es, interessierten Werbepartnern die Werbeflächen anschaulich darzustellen und „schmackhaft“ zu machen. Die „Hier WERBEN!“ oder „Advertise“-Seiten sind dazu mal mehr oder weniger ausführlich. Ich möchte anhand meiner Unterseite mal zeigen, was ich für notwendig halte.

Die Einführung

Die ersten Sätze einer „Advertise“-Seite sind immer mit am wichtigsten, um den potentiellen Partner das Weiterlesen ans Herz zu legen. Dort kann man entweder seinen Blog kurz vorstellen oder, wie ich in etwa, einige mögliche Werbeformen nennen. Damit erhält man gleich einen Überblick über das, was möglich ist. Ihr solltet darauf achten, im Vornherein ein Konzept davon zu haben, was ihr anbieten möchtet. Was eignet sich für meine Seite? Wie viele unterschiedliche Formate kann ich anbieten? Wirkt die Seite eventuell zu werbelastig? Wichtig ist, dass ihr dem Kunden Spielraum lasst und nicht auf euren Formaten beharrt. Eine erste Möglichkeit der Kontaktaufnahme ermöglicht es schon jetzt nach der Einführung eine Mail zu schreiben.

Blogstatistik und Mediadaten

Im nächsten Absatz folgen auch schon die Statistikdaten meines Blogs. Diese sollten auf keiner „Advertise“-Seite fehlen, da diese für den interessierten Werbekunden unerlässlich sind! Hier macht er sich ein Bild, welches Potenzial die einzelnen Werbeflächen besitzen. Am besten ihr positioniert die soweit oben wie nur möglich. Ich halte auch nichts davon, die genauen Daten erst auf Nachfrage herauszugegeben, da dieses Vorgehen potentielle Kunden zu umständlich sein könnte und auch abschreckt. Ihr könnt nämlich nicht davon ausgehen, dass Werbekunden gezielt eure kleinen Seiten aufsuchen nur um sich über Werbemöglichkeiten zu informieren. Viele werden das so nebenbei machen. Nutzt auf jeden Fall eine Statistiksoftware, die es euch ermöglicht, mehr als nur die Zugriffe und Besucher zu tracken.

Kommen wir dazu, welche Mediadaten für den Kunden am wichtigsten sind und daher unbedingt zu finden sein sollten. Da wären als erstes die Besucherzahlen. Diese sind von besonderer Bedeutung für den Werbekunden, er will schließlich wissen, wie viele Kontakte er erreichen kann. Ob man dazu noch die Seitenaufrufe, also Impressions, dazu schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Als nächstes präsentiere ich meine Technorati-Authority. Wichtig ist hier zu sagen, was die Authority überhaupt ausdrückt. Nicht jeder weiß das! Der Anteil der Suchmaschinenbesucher ist nice to know. Der PageRank ist heutzutage eigentlich irrelevant, für einige Werbekunden aber komischerweise immer noch von Interesse. Nur deshalb ist er mit auf der Seite. Die Anzahl der Beiträge und Kommentare zeigt, wie hoch die Postfrequenz so ist. Aus der Anzahl der Kommentare könnte man auch Reputations-Rückschlusse ziehen (Was für ein Stellenwert hat der Blog innerhalb der „für mich relevanten Blogosphäre“?). Das Alter eines Blogs ist, so denke ich, ein wichtiges Kriterium für Werbepartner und lässt Erkenntnisse in Richtung Beständigkeit und Entwicklung zu. Die Anzahl meiner Feedreader ist sofern wichtig, da ich auch Werbung im Newsfeed anbieten möchte. Die durchschnittliche Besuchszeit sagt aus, ob der User nur mal kurz vorbeischaut oder sich wirklich Zeit nimmt und vielleicht auch mehrere Beiträge liest. Der prozentuale Anteil deutscher Besucher ist wichtig um zu sehen, ob die Besucher überhaupt die Sprache meiner Anzeigen verstehen. Klingt logisch, oder? :-) Als letztes habe ich noch Auskunft darüber gegeben, wie hoch der Anteil neuer Besucher ist. Diese sind keine wiederkehrende Besucher und blenden Teile der Werbung auch nicht so aus, wie es returning visitors machen.

Sehr sehr wichtig ist eine Angabe am Ende mit dem Stand der Statistikdaten. Das vergessen viele. Was bringt es einem interessierten Werbekunden, wenn die Stats von vor einem halben Jahr sind? Hier sollte man immer auf Aktualität achten, jeden Monat ein Update oder alle zwei sollte reichen. Am Ende kommt die Frage der Seriosität solcher Daten. Dazu sollte man einfach Screenshots aus dem Statistikprogramm machen und diese einbinden. Dadurch werden die einzelnen Daten erst glaubhaft. Ich werde das in den nächsten Wochen machen, habe das jetzt leider nicht mehr zeitlich hinbekommen.

Zielgruppen, Besonderheiten und Belegungen

Eine Zielgruppenbeschreibung ermöglicht es dem Werbekunden herauszufinden, welche Produkte, Seiten oder Dienstleistungen er bewerben könnte. Zudem beschreibt man damit auch, worum es im eigenen Blog thematisch geht. Weiterhin mache ich auf meiner Werbe-Seite auch auf Besonderheiten aufmerksam, so zum Beispiel, dass man Anzeigen auch über AdShopping.com buchen kann. Immer wieder wichtig sind Verweise zur schnellen Kontaktaufnahme, die leicht zu finden sein sollten!

Wichtig finde ich auch, dass mein beispielhaft eine mögliche Werbebelegung der Seite bieten kann. Ich habe dazu zwei Screenshots gemacht (Startseite) und Postansicht, um zu zeigen, welche Slots ich habe und was man darauf so alles platzieren könnte (Legende). Auch dort kommt bei mir wieder der Hinweis, dass man die einzelnen Flächen auch anders belegen kann. Zu guter letzt habe ich gängie, und für mich erstmal relevante, Werbeformen noch mal kurz mit entsprechenden Preismodellen und Spezifikationen vorgeschlagen.

Was will ich mit dieser Unterseite erreichen? Wie in den ersten Zeilen angedeutet, geht es für mich darum, direkte Werbepartner zu gewinnen. Große Blogs haben es vorgemacht und ich möchte auch mal schauen, ob es für kleinere Blogs eine gute Alternative sein kann. Zudem ist klar, dass solche direkte Werbung mehr Geld einbringen kann. Ich kann jedem eine solche Seite nur ans Herz legen, die kostet zwar ein wenig Aufwand (bei mir in etwa 2-3 Stunden inkl. Recherche), kann sich aber wirklich auszahlen. Die Statistikerhebungen mache ich zum Beispiel ja eh jeden Monat. Natürlich möchte ich diese „Hier Werben„-Seite gerne in Zukunft auch noch optimieren.

Der große AdScale-Test: TKP-Bannervermarktung

Nachdem ich kurz vor meiner Einberufung die Vermarktungs-Plattform AdShopping getestet habe bzw. immernoch teste, bin ich nun auch bei AdScale angemeldet. Auch AdScale ist ein deutscher Ableger von AdBrite und konzentriert sich im Gegensatz zu AdShopping vor allem auf die Vermarktung von Bannern. Die Systeme an sich ähneln schon sehr stark. Leider habe ich bei beiden noch keine Kunden für die SSV Lok Bernau FanPage akquirieren können. Ich lasse das auch nur im Hintergrund als Alternative laufen. Die TKP-Preise kann man selber festlegen, draufgeschlagen wird eine Provision. AdScale macht für mich aber noch einen Beta-Eindruck. Derzeit sind etwa 200 Webseiten verschiedener Reichweiten angemeldet. Bei Technik und Statistik hapert es noch ordentlich. Es bleibt abzuwarten, ob mit AdScale endlich mal jemand die Vermarktung von Werbeflächen am deutschen Markt ankurbeln kann.

Problem bei der Sache ist wohl, dass nicht genügend Advertiser oder Merchants bei AdScale zur Verfügung stehen. Das heißt, es ist wirklich nur ein Marktplatz und kein Vermarkter im eigentlichen Sinne. Es werden somit nur Angebote gelistet, AdScale tritt lediglich als Vermittler zwischen Publisher und Advertiser auf. Wenn es AdScale jedoch schaffen würde, aktiv selber große Werbetreibende zu gewinnen und diese ihre Anzeigen auf den Publisher-Seiten schalten, könnte das was werden. So könnte beispielsweise ein Advertiser kommen, der ein Werbebudget festlegt und die Einblendungen auf mehrere Seiten bspw. zielgruppenspezifisch verteilt werden. Sollte das einmal der Fall sein, könnte sich die Geschichte ganz positiv entwickeln.

Mich interessieren nämlich vor allem TKP-Kampagnen und nicht die leider üblichen CPC-Kampagnen, die man von AdSense oder auch anderen Affiliate-Programmen her kennt. Es stellt sich für mich die Frage, warum für kleine Seiten diese Werbeform fast verschwunden ist. Der Werbemarkt ist in solchen Größenordnungen leider vollständig CPC oder leadbasiert. Dabei bietet die Abrechnung nach tausender Kontakte doch schon sehr gute Möglichkeiten des Brandings. Alle andere Werbeformen sind für mich reinste Abzocke. Der User sieht die Banner und den Namen des Anbieters ungeachtet von einem Klick. Später ist er in der Lage die URL selbständig einzutippen, da sich in seinem Kopf die Marke gebrandet hat. Die Abrechnung nach TKP ist transparent und zuverlässig, wenn man einige Feinheiten beachtet (Stichwort Reloadsperre). Als nächste Alternativen werde ich in den nächsten Wochen vielleicht mal DoubleClick und Contaxe ausprobieren.

AdShopping.com Vermarktung von Text Ads

Ich habe mich heute mal bei AdShopping.com angemeldet, einer Werbe-Marktplatz zum Kauf und Verkauf von Textanzeigen. Die Seite versteht sich nicht als Konkurrenz zu Keyword basierten Textad Netzwerke ala Google AdSense, sondern als Ergänzung zur üblichen Vermarktung. Mich interessiert, wie der Dienst angenommen wird und wieviel man dadurch verdienen kann. Insgesamt sind aktuell wohl 118 Seiten bei AdShopping.com angemeldet. Man richtet sich vor allem an mittlere und kleine Internetseiten. Als erstes habe ich mir schnell einen Account zugelegt und dann meine erste Werbefläche auf der FanPage eingestellt. Dort können jetzt zwei Textlinks plus Beschreibung geschaltet werden. Die Anzeigen sind sofort sichtbar im rechten Seitenmodul. Ein ziemlich attraktiver Platz also.

Die Darstellung der Anzeigen kann man an seine Seite anpassen, dazu eine Beschreibung geben und die Seite im Marktplatz kategorisieren. Als letztes stellt man seine gewünschten Preise ein oder lässt sich den Preis von AdShopping dynamisch generieren. Ich habe jetzt mal pro Tag 50 Cent eingegeben, pro Woche 3 Euro und pro Monat 11 Euro. Danach wird der JavaScript-Code für die Seite generiert.

Über den Marktplatz können Advertiser dann die Links buchen. AdShopping ermittelt auch anhand des eingefügten Codes Statistiken. Bei Seitenaufrufe zeigt er mir gerade 107 an, pro Tag sollten es aber auf der FanPage ungefähr doppelt so viele sein. Ein paar Minuten später waren es aber nur 97, hmm. Nachteilig finde ich leider, dass der Websnapr einen inkorrekten Screenshot meiner Seite darstellt. Ich denke, dass sich das schon negativ auf Anzeigenschaltungen auswirken könnte.

Wenn ein Advertiser bei mir werben möchte, so erhalte ich eine Info dazu und kann zustimmen oder ablehnen. Dafür hat man als Publisher 7 Tage Zeit, danach kann AdShopping im Auftrag des Publishers die Buchung freigeben. Auszahlen tut AdShopping ab 50 Euro, aber erst 30 Tage nach Ende des Monats, in dem eine angenommene Kampagne endet. 35 % des generierten Umsatzes behält AdShopping übrigens als Provision ein. Mal sehen, in wiefern das Angebot in Anspruch genommen wird. Ich werde natürlich weiter berichten ;-)