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Kleine IFA-Nachlese

Vom 29. August bis zum 3. September 2008 fand ja in Berlin die Internationale Funkausstellung, kurz IFA, statt. Zusammen mit nem Kumpel war ich am letzten Tag auf dem Berliner Messegelände am Funkturm. Möglich machte dies mein Co-Trainer, der arbeitet für eine Ausstellerfirma und hat noch Besuchergutscheine übergehabt. Nachdem ich die Dienstagabend im Internet eingelöst und die Tickets ausgedruckt hatte, sind wir dann am Mittwoch-Mittag in Richtung Berlin aufgebrochen.

Auf dem Messegelände angekommen sind wir gleich in den Osteingang rein. Durch den Aufbau der Hallen konnten wir quasi eine komplette Runde drehen, um alles zu sehen. Das haben wir auch fast geschafft, bis wir bemerkt haben, dass es in einigen Hallen ja noch mehrere Etagen gab :-) War aber nicht so schlimm, vier Stunden rumlaufen haben dicke gereicht ;-)

Mit der ursprünglichen Funkausstellung hat die IFA heute wohl aber nicht mehr so viel zu tun. Das kann man negativ, aber auch positiv sehen. So waren viele Computer-, Haushaltsgerät- und Multimediahersteller da und haben sich zum Teil sehr geil präsentiert. Vor allem Samsung und Sony haben sich bei ihren Auftritten mächtig ins Zeug gelegt. Aber auch die ARD war gleich mit mehreren „Ständen“ vertreten. Die gute Telekom rückte sogar mit einem eigenen Servicecenter an :-)

Gesammelt haben wir selbstverstädnlich viele Prospekte und Hefte, ich hatte mich so ein wenig bei den Druckerherstellern umgeschaut, da ich für zu Hause einen neuen kaufen wollte (seperater Post dazu folgt noch). Interessant waren für mich natürlich auch die Notebooks, da ich dort für das Studium noch etwas schickes suche. Ist halt ganz gut, wenn man sich da vorher mal umschauen und live testen kann. Nützliche Hefte für meine „Selbständigkeit“ konnte ich ebenso von der Agentur für Arbeit und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie abstauben. Nun muss ich nur noch sehen, dass ich demnächst mal zum Lesen komme, man hat ja immer so vieeel zu tun.

Apropos zu tun. Freitag war 10-jähriges Jubiläum am Barnim-Gymnasium, da wo ich 2007 Abi gemacht habe ;-) Im Rahmen des Ehemaligentreffens konnten wir mit unseren alten Lehrern und Mitschülern quatschen (also mit denen, die da waren). Gleichzeitig liefen auch mehrere Filme über die Leinwand und Tanzmusik wurde natürlich auch aufgelegt. War ne wirklich sehr schöne Veranstaltung, auch am Vormittag/Mittag. Und gestern war ich dann bei einer Abschiedsparty von einem Kumpel, den es studientechnisch in Richtung Süden Deutschlands zieht. Man merkt, dass jetzt so eine zweite Welle aus der Heimat geht: Alle die, die noch ihren Dienst nach dem Abi leisten mussten sind jetzt fertig.

Deutschland gegen Polen: Ich bin dabei!

Ich habe zwar leider keine Karten für das erste Spiel der deutschen Mannschaft bei der Fußball-EM, aber für das Basketball-Länderspiel am 30. Juni 2008 in der Berliner Max-Schmeling-Halle! :-) Um 20 Uhr spielen die Mannen um NBA-Superstar Dirk Nowitzki in Vorbereitung auf das olympische Qualifaktionsturnier gegen unseren östlichen Nachbarn. Das Spiel in Berlin ist dann schon der zweite Vergleich mit den Polen. Am 28.05. trifft man nämlich schon in Halle/Westfalen aufeinander. Bekannte Spieler der Polen sind zum Beispiel Adam Wojcik, Szymon Szewczyk, Marcin Gortat, Andrzej Pluta und Maciej Lampe. Da bin ich mal wirklich gespannt und freu mich auf das Spiel!

Timo – Dein Leben ist herrlich. Comedy-Novela auf Fritz

Mittlerweile wisst ihr ja sicherlich, dass ich begeisterter Fritz-Hörer bin. ;-) Viele meiner Leser außerhalb von Berlin-Brandenburg werden mit dem Radiosender nicht viel anfangen können. Das ist aber gar nicht schlimm, denn heute präsentiere ich euch mit „Timo – Dein Leben ist herrlich“ die „neue“ Comedy-Novela auf Fritz.

Der völlig verpeilte, zugekiffte und chaotische Timo studiert aus Verlegenheit Psychologie und wohnt natürlich immer noch bei Mutti. Melanie ist die überzeugte Sozialpädagogikstudentin und heizt Timo so richtig ein. Sie will ihn flachlegen, weil er so süß ist, doch Timo träumt von der großen Liebe. Man kann also auch sagen: Voll-Loser trifft taffe Frau.

Timo – Dein Leben ist herrlich“ läuft wochentags um 7.00 und 17.10 Uhr bei den RadioFritzen! Wie es sich für Fritz gehört gibt es alle verpassten Folgen auch als Podcast. Ich finde das Format auf jeden Fall sehr lustig, super gemacht! :-)

3 Tage wach von Tobias Lützenkirchen

3 Tage wach ist der momentan meistgefragteste Club-Song in Berlin-Brandenburg vom Münchener DJ Tobias Lützenkirchen (Stil vor Talent). Mittlerweile gibt es natürlich auch ein zwei Musik-Videos, die auf Youtube und Co. für ordentlich Furore sorgen (über eine Million Views). In den Deutschen Dance-Charts und den Club-Charts ist Lützenkirchen mit 3 Tage wach mittlerweile an die Spitze gestürmt. Und dabei ist der Song mit dem Ohrwurm-Gen sowas von kurios.

3 Tage Wach ist einer seiner ehrlichsten Songs, wie Tobias selber sagt, den er aus Sprüchen und Redewendungen seiner Auflegerei und Feierei mit seinen Freunden zusammengeschustert hat. Der Text war in einer Stunde an einem Freitagabend geschrieben. Tobias Lützenkirchen hatte selber riesen Zweifel, 3 Tage Wach überhaupt zu veröffentlichen. Zu kurios, wie er meinte. Nach ein paar Wiederholungen fand er den Song doch wieder cool. Dem Berliner Produzenten und DJ Oliver Koletzki hat Tobias 3 Tage Wach als einzigen geschickt und der fand den Song auf Anhieb großartig („Mann, das ist ein Riesending, du musst das rausbringen!“). Letztendlich wurde er unter dem Label Stil vor Talent veröffentlicht.

Das Video war wiederum eine Idee von Oliver, der die Plüschkostüme aus einem Spandauer Kostümverleih für 300 Euro ausgeliehen hatte. 100 Euro kostete die Kamera und 50 Euro wurden in drei Flaschen Wodka investiert. Tobias ist daraufhin nach Berlin geflogen und hat am Spätmittwochnachmittag beim Clip mitgeholfen, als die Jungs durchs Berliner (Friedrichshainer) Nachtleben gezogen sind. Damit haben sie natürlich für großes Aufsehen gesorgt, aber größtenteils positives Feedback bekommen. Tobias Lieblingstextzeile in 3 Tage Wach ist: „Punkt, Punkt komm ma‘ klar“ und die Lieblingsszene im Video? „Die Aktion an der Straßenbahnhaltestelle.“ Mittlerweile gibts den Song auch zum Remixen auf dem MySpace Profil von Stil vor Talent, nachdem schon vor der eigentlichen Veröffentlichung viele Leute Tobias Lützenkirchen fragten, das Lied remixen zu dürfen. Danach entstand zusammen mit dem Oliver die Idee, einen Contest daraus zu machen. Der Gewinner wird auf der „3 Tage wach“ Remixplatte im Spätsommer auf Stil vor Talent veröffentlicht! Die 5 bestplazierten erhalten ein Musikpaket von Stil vor Talent. Auch Fritz hat mit dem BVG-Remix eine eigene Version kreiert (Frust, Frust, Frust).

Der Plattengigant Universal hat „Drei Tage wach“ lizensiert, wogegen Oliver Koletzki aber nichts hat. „Die Nummer ist eh schon Mainstream geworden, ein Popsong.“ Er wolle Lützenkirchen nichts verbauen, sagt er. Und so wird es eine Maxi-CD geben mit einem Remix von der Pop-Technoband Scooter und einen Jamba-Klingelton.

Auf manchen Blogs gibt es mehr oder weniger Diskussionen über Sinn und Unsinn des Songs (angebliche Drogenverherrlichung). Mir ists egal, ich finde 3 Tage wach von Lützenkirchen lustig. Das muss ja nicht heißen, dass der Song unbedingt so anspruchsvoll ist. ;-) Und wo habe ich 3 Tage wach das erste Mal gehört? Natürlich bei fritz.

Streik-Traffic. Monetarisierung von Traffic-Posts.

Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, war ja am letzten Wochenende die große Streikankündigung der Lokführergewerkschaft GDL das Gesprächsthema Nummer Eins in den Medien. Der zunächst ab Montag, 10. März 2008, geplante Arbeitskampf hätte vor allem in Berlin chaotische Zustände ausgelöst, da dort bereits die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihre Arbeit auf unbefristete Zeit niedergelegt hatten. Somit wären in der deutschen Hauptstadt weder U-Bahn, Bus, Tram, noch S-Bahn oder Züge im Regional- bzw. Fernverkehr gefahren. Glücklicherweise konnten sich die Parteien am Sonntag in Berlin einigen und einen Streik der GDL abwenden. Die Berliner konnten somit wenigstens die S-Bahn als Alternative zur U-Bahn, Tram und dem Bus benutzen.

Der ein oder andere Stammleser wird auch gesehen haben, dass ich sowohl über die Ankündigung, als auch über die Abwendung des Streiks in meinem Blog berichtet habe. Dabei wollte ich einfach mal schauen, was man so für Traffic generieren kann und was man mit diesem anfangen kann. Zumal der Bezug zu mir, ich komme ja aus Bernau (bei Berlin), vorhanden war.

Die Idee zum Posten eines „Traffic-Artikels“ kam mir spontan, als meine Eltern vom geplanten Streik am Montag erzählten und aus der Folge sie wohl nicht zur Arbeit kommen würden. Da habe ich mir dann einfach gedacht, schreibst mal in deinem Blog drüber, weil das auch eine super Möglichkeit ist, deinen Trust bei Google und den Blogbonus in Richtung aktuelle News-Artikel zu überprüfen. Es stand also folgende Frage im Raum: Werde ich zu einzelnen Keys prominent listen und kann ich mich gegen die Big Player (Spiegel, Zeit, und wie sie alle heißen) behaupten?

Der erste Artikel war dann schnell verfasst. Ich habe mir im Netz ein paar Infos zusammengesucht und dann den Beitrag am 07.03.2008 (Freitag) um 20:55 Uhr veröffentlicht. In diesem bin ich besonders auf die Auswirkungen auf die Hauptstadt eingegangen, da dort ja schon die BVG bestreikt wurde. Dabei habe ich auch auf die Ersatzfahrpläne, die Seite der BVG, der S-Bahn und des Radiosenders Fritz verlinkt. Erst mit der Zeit habe ich gesehen, dass der Artikel zu einem echt guten Trafficlieferanten wird. Deshalb habe ich mit einem Yigg-Eintrag noch einmal ein wenig gepusht. Im Endeffekt hat es sich auch als wichtig herausgestellt, dass ich das Datum prominent eingebunden habe. Nachdem die Zugriffszahlen immer weiter gestiegen sind, habe ich mir Gedanken über die Monetarisierung des Artikels gemacht.

Da die Besucher natürlich fast ausschließlich nur diesen einzigen Artikel lesen, waren sie für meinen Blog nicht besonders interessant. Das hört sich zwar blöd an, war aber in dem Fall wirklich so. Sie haben halt nur nach den Infos zum Streik gesucht und sind danach wieder abgehauen. Deshalb habe ich parallel zu AdSense/AdTube noch eine trafficbasierte Einnahmequelle gesucht. Meine Wahl fiel auf Euros4Click, die mir Layer und Popups ausliefern. Der TKP lag bei 6,50 Euro. Leider bin ich ein wenig zu spät auf den Zug aufgesprungen, sodass mir bestimmt an die 200-300 Einblendungen verloren gegangen sind (umgerechnet etwa 2 Euro). Leider habe ich nicht wirklich sinnvolle Partnerprogramme gefunden, die man hätte einbinden können. Ich hatte an irgendwelche Verkehrs- und Streikwarnungen gedacht, leider gibt es da wohl aber nichts?!? Jedenfalls habe ich bei affilinet und zanox nicht wirklich was gefunden. Zudem ja das Problem besteht, dass ich mich erst hätte anmelden müssen und dann ist alles vorbei. Deshalb macht das Affiliate-Netzwerk superclix wohl für temporäre Traffic-Artikel Sinn, wo man sich nicht für jedes einzelne PP extra anmelden muss.

Nun mal eine kurze Statistik zum ersten Streik-Post. Alle Daten beruhen auf Google Analytics und gelten für den Zeitraum 7. März bis 9. März (auch jetzt habe ich noch einige wenige Besucher). Um die 787 Aufrufe zu erzeugen wurden 417 verschiedene Keywords benutzt. Auf den ersten drei Plätzen liegen dabei „streik berlin 10.03.2008“ (23 Zugriffe), „bvg ersatzplan“ (22 Zugriffe) und „s-bahn streik berlin 10.03.2008“ (14 Zugriffe). Somit sieht man wieder schön den Longtail. Die durchschnittliche Besuchszeit auf der Seite lag bei 00:02:27 und damit unter dem Website-Durchschnitt von 00:03:01 (-18,75 %). Die Absprungrate lag für den Artikel bei 72,02%.

Richtig gut ging es dann bei dem zweiten Artikel ab. Das besondere an diesem war, dass ich sofort nachdem ich die Nachricht von der Streikabsage im Radio hörte, die Nachricht verfasst habe. Ich war also sehr sehr schnell gewesen. Nach einer Einleitung mit dem Hintergrund des angekündigten Streiks (inklusive Link auf meinen ersten Artikel), ging ich auf die Folgen ein (Notfahrplan abgeschafft, S-Bahn in Berlin fährt). In dem ersten Artikel habe ich gleich zwei mal auf den neuen Artikel verlinkt, da ich den nicht einfach komplett aktualisieren wollte. Da wäre wohl auch der Newbie-Effekt bei Google flöten gegangen, da die Indexierung bei neuen Posts wesentlich schneller geht (evtl. aufgrund der Pings oder Neewsfeed). Außerdem habe ich den zweiten Post oft aktualisiert und neueste Infos aus Radio, anderen Online-News hinzugefügt. Für den Erfolg des zweiten Post war sicherlich auch der enorme Run auf die Seiten der Deutschen Bahn, GDL, S-Bahn und Co. verantwortlich. Die waren nämlich lange Zeit aufgrund der wohl gigantischen Anfragen offline. Somit blieb mehr für mich übrig ;-)

Natürlich habe ich auch zum zweiten Artikel ein paar schicke Zahlen. Zwischen dem 7. und 10. März wurde der Artikel 1.639 Mal gelesen. Dabei kamen die User über 745 verschiedene Keywords. Absolutes Top-Key war „bahnstreik 10.03.2008“ (101 Zugriffe). Die Besuchszeit lag bei 00:02:02 (-33,85%), die Absprungrate bei 86,64 %.

Was hätte ich noch besser machen können? Ich hätte aus SEO-Sicht die Artikel noch mehr optimieren können. Also mehr social bookmarking, bessere Meta-Tags – dort vor allem die Description -, Verwendung relevanter Tags, wie strong, Überschriften, usw. Dadurch wären unter Umständen noch bessere Platzierungen rausgesprungen, mehr User gekommen und somit auch mehr Einnahmen. Zudem hätte ich mich mit den Artikeln nicht so sehr auf Berlin spezialisieren sollen, sondern auch auf andere deutsche Großstädte, wie Hamburg oder München. Dort wären die S-Bahnen nämlich auch ausgefallen…

Was zeigt der Traffic-Test? Mein Blog hat schon ein gewisses Maß an Trust und Authority, das zeigen die doch guten Listings für einzelne Keys. Jedoch hätte ich mit der Stärke einiger anderer SEO-Blogs bestimmt locker drei- oder viermal so viele Besucher haben können. Es hat sich wiedermal gezeigt, dass Blogs für aktuelle Nachrichten sehr gut bei Google ranken können! Traffic-Artikel lassen sich immer noch schwierig monetarisieren, es gibt aber sehr interessante Ansätze. Ein guter Mix aus kontextsensitiven Programmen (AdSense, AdTube, TXTAds, Contaxe, ec.), Affiliate-PP (ideal via superclix) und traffic basierten Werbauslieferungen (Pop-Ups, Pop-down, Layer, was es da alles so gibt) kann aber einen guten TKP erzielen! Bei mir brachten beide Artikel zusammen in etwa 9 Euro ein. Laut Analytics-Daten macht das einen TKP von circa 3,50 Euro.

Bahn-Streik bei DB für Montag 10. März abgewendet, S-Bahn kann in Berlin fahren

Nach Gesprächen zwischen den Lokführergewerkschaften und der deutschen Bahn am heutigen Sonntag in Berlin steht fest: Der für Montag, den 10.03.2008, geplante Bahnstreik ist abgwendet. Bahnchef Hartmut Mehdorn gab bekannt, dass man eine abschließende Einigung über den neuen Tarifvertrag erzielen konnte. Schon am Samstag hatten sich die Gewerkschaften mit der DB getroffen und versucht, den Tarifkonkflikt mit Blick auf einen angekündigten Streik der GDL beizulegen. In den Gesprächen ging es vor allem darum, ob der neu abgeschlossene Tarifvertrag nur für die GDL oder auch für die beiden anderen Gewerkschaften gelten soll. Nach dem Samstag sah es noch schlecht aus, die Zeichen standen auf Streik.

Am Montag soll es nur noch vereinzelt zu, regional unterschiedlichen, Einschränkungen kommen. Die Bahn verspricht: Pendler, Schüler und Fernreisende können nach der Streik-Absage auf deutlich geringere Beeinträchtigungen im Zugverkehr hoffen, als bisher befürchtet. Wenn möglich, fährt man sogar nach dem normalen Fahrplan. Die S-Bahn in Berlin und Hamburg wird von Beginn an nach dem regulären Fahrplan fahren! Lediglich einzelne Züge könnten ausfallen. Der am Freitag angekündigte Notfahrplan der S-Bahn Berlin ist nämlich wieder außer Kraft gesetzt worden. Die Berliner BVG kündigte im Busverkehr kürzere Taktzeiten (etwa 20 Minuten) entlang der U-Bahnlinien U2, U5, U6 und U9 an. Somit könnte das ganz große Verkehrschaos in Berlin ausbleiben. Trotzdem sollte man sich auf deutliche Verspätungen einstellen. Im Laufe der Woche wird sich die Lage zumindest bei der Deutschen Bahn entspannen, weitere Streiks der GDL sind erst mal nicht geplant.

Verkehrschaos in Berlin durch Streik der BVG, DB und S-Bahn am Montag 10. März

Was den Berliner und Brandenburger Pendler am Montag dem 10. März 2008 droht, ist ein Ausnahmezustand. Nachdem die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu unbefristeten Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen hat, ruft ab Montag auch die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) zu Streiks auf. Das heißt für Berlin, dass neben den U-Bahnen, Trams und Bussen der BVG, auch der Regional- und Fernverkehr, sowie die S-Bahn in Berlin nicht fahren wird. Somit wird der komplette öffentliche Personennahverkehr der Hauptstadt lahm gelegt. Selbst wer auf das Privat-KFZ umsteigen will, wird im Chaos der Großstadt bei weitem nicht rechtzeitig zu Arbeit kommen und auch die Taxis sind alle belegt.

Bahnstreik in letzter Minute abgewendet > weiterlesen!!!

Ver.di bestreikt die BVG seit Mittwoch, dem 5. März, ab 3 Uhr und will bis mindestens Freitag, 14. März um 24 Uhr, zu Arbeitskämpfen aufrufen. Ver.di fordert 8 bis 12 Prozent mehr Gehalt für alle 11.500 Beschäftigten. Unterdessen kamen von Seiten des Landeselternausschusses Berlin kritische Stimmen in Richtung ver.di, da vor allem Schüler leitragende des Streiks seien. So verwies Ausschussvorsitzender André Schindler darauf, dass der geplante Streik genau bis zum letzten Schultag vor Ostern dauert und dann genau während der Osterferien ausgesetzt werde.

Ab dem 10. März um 0:00 Uhr wird nach derzeitigem Stand auch die GDL zum bundesweiten Streik im Nah-, Fern- und Güterverkehr sowie bei den S-Bahnen der Deutschen Bahn aufrufen. Es sei denn, die DB unterschreibt bis dahin den bereits endverhandelten Lokomotivführertarifvertrag (LfTV). Dazu möchte man sich dieses Wochenende zu intensiven Verhandlungen treffen. Nicht desto trotz geht die DB gerichtlich gegen den angekündigten Streik ab Montag vor. Diskussionspunkt Nummer 1 ist der Grundlagentarifvertrag, dessen Entwürfe nach Meinung der GDL bisher verfassungswidrig sind. Der GDL wäre es demnach untersagt, Tarife bei der DB Zeitarbeit abzuschließen, selbst wenn sie 100 Prozent der Lokomotivführer in diesem Unternehmen organisiert hätte. Die Deutsche Bahn sieht den Grundlagentarifvertrag als Voraussetzung für die Unterzeichnung des LfTV.

Die GDL hat den mit der DB bereits endverhandelten Lokomotivführertarifvertrag unterzeichnet und ihn der DB zur Unterschrift übergeben. Es liegt nunmehr an der Bahn, den Tarifkonflikt zu beseitigen und damit Arbeitskämpfe abzuwehren. Für den drohenden Arbeitskampf am Montag (10.03.2008) bietet die Deutsche Bahn Ersatzfahrpläne an. Auch die BVG versucht das Chaos in Berlin ein wenig einzudämmen. Der Ersatzfahrplan sieht unter anderem vor, dass ab Montag, 10. März, 4 Uhr, auf den meisten Linien im 60-, auf der Ringbahn im 30-Minuten-Abstand fahren. Er tritt im Gegensatz zum DB-Ersatzplan aber nur in Kraft, wenn die Lokführer wirklich streiken.

Bahnstreik in letzter Minute abgewendet > weiterlesen!!!

Flocke Eisbär-Mädchen aus Nürnberg

Das Nürnberger Eisbär-Mädchen wird auch weiterhin den Namen Flocke behalten. Das gab der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) am Freitag bekannt. Eine Jury mit Vertretern der Stadt und des Tiergartens hatte den Eisbären-Namen Flocke einstimmig aus Zehntausenden von Vorschlägen ausgewählt. Zur Auswahl standen bspw. auch die Namen „Bärbel“, „Pauli“, „Franka“, „Anouk“ oder „Nanouk“. Insgesamt vier Pfleger kümmern sich derzeit um Eisbär Flocke. Flocke gehe es prächtig: „Außer Schlafen und Trinken macht er momentan nichts.“, so die Pfleger der Eisbärin Flocke.

Die Stadt Nürnberg hat den Namen Eisbär Flocke für die Vermarktung des Eisbärenbabys markenrechtlich schützen lassen. Neben der Erstellung eines eigenen Eisbären-Logos plane man eine maßvolle Vermarktung mit Plüschtieren an Produkten wie Schlüsselanhänger, Taschen, Rucksäcke, Regenschirme, Tassen, Trinkflaschen, Bettwäsche, T-Shirts, Stifte und Mützen gedacht. Auch Bilder, Kalender, CDs und DVDs kämen infrage. Das Geld soll den Eisbären und dem Zoo zugute kommen. Das große Interesse um Eisbär Flocke werde wohl nur ein Jahr dauern, das zeigte Eisbär Knut in Berlin.

Geboren wurde Eisbär Flocke am 11. Dezember. Anfang Januar wurde sie dann von ihrer Mutter Vera getrennt, aus Furcht um Flockes Leben, nachdem diese sie unruhig herumgetragen hatte. Kurz zuvor hatte Vilma, die andere Eisbärenmutter im Nürnberger Zoo, ihre Jungen aufgefressen. Seither wird die kleine Eisbärin Flocke von Hand aufgezogen. Dies ist in Nürnberg seit 1948 bereits 20 Mal gelungen. Ende März oder Anfang April könne die kleine Eisbärin der Öffentlichkeit voraussichtlich erstmals gezeigt werden.

Brandenburg ist das Land der Selbstständigen

Unter diesem Titel erschien letzte Woche ein Artikel auf www.welt.de. Laut einer Studie sind derzeit etwa 124.000 Brandenburger selbständig, was einem Anteil von 12,2 Prozent an den Erwerbstätigen entspricht. Damit liegt Brandenburg an der Spitze der neuen Länder und auch über dem Bundesdurchschnitt von 11,2 Prozent. Leider schafften es viele Unternehmen nicht über die Startup-Phase hinaus. Das soll sich nun ändern. Der bisher vor allem in Berlin aktive Business Angels Club weitet nämlich sein ehrenamtliches Engagement für Gründer in Brandenburg aus. Insgesamt ganz interessant, vor allem für meine Zeit nach dem Bund :-)
[via ixpro]

Web 2.0 Expo in Berlin gefloppt?

Heute Morgen las ich einen Artikel bei Golem.de über die Web 2.0 Expo in Berlin. Die lief vom 5. bis 8. November in den Messehallen am ICC. Bis kurz vor der Woche wusste ich von der Veranstaltung noch gar nichts, bin dann aber bei Blogschrott darauf aufmerksam geworden. Nicht nur das der Preis von 1.100 Euro für vier Tage ganz schon hoch ist, so gab es auch noch einige Pannen. Die geringe Anzahl von Steckdosen und der mangelnde Zugang zum WLAN-Netz gepaart mit der schlechten Essensversorgung (zu neudeutsch Catering) taten ihr übriges dazu. Die Vorträge an sich boten wohl wenig neues und hatten oftmals auch einige Lücken. Somit waren offene Fragen vorprogrammiert. Wie Golem auch schreibt, soll die Web 2.0 Expo aber trotzdem viele Besucher nach Berlin gelockt haben.