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Viele interessante Links aus SEO, OM und Mehr

Diese Woche gibt es mal wieder eine kleine, aber feine, Zusammenfassung – nicht nur – zu Nachrichten aus den Bereichen SEO und Online-Marketing. ;-)

Vor gar nicht allzu langer Zeit lief auf seo-united.de eine Umfrage zu der Wichtigkeit bestimmter SEO-Faktoren. Nach der Auswertung hat man es sich nicht nehmen lassen, zu den Ergebnissen einen bzw. zwei Kommentare abzugeben.

Sistrix hinterfragt, ob eine eigene IP Adresse für SEO notwendig ist oder, ob es auch ohne geht. Sein Schlusssatz trifft es: „Schlechtes SEO wird auch mit einer eigenen IP-Adresse nicht besser.“

Ein interessantes Thema, vor allem für mich, sind Abrechnungsmodelle für Suchmaschinenoptimierung als Dienstleistung. Vor- und Nachteile einzelner Varianten wurden auf akademie.de präsentiert.

Die Handelsblatt-Journalisten Thomas Knüwer und Julius Endert sprachen mit Jimmy Wales, dem Gründer von wikipedia.de, über sein neues Suchmaschinen-Projekt und die Konkurrenz zu Google, über die Bedrohung des Internets durch staatliche Zensur sowie über die Erfahrungen, die Manager im Internet sammeln können.

StudiVZ verschickt Abmahnung an ErstiVZ. ErstiVZ richtet sich an Erstsemester und ist das Projekt des Münsteraner Studenten Peter Grosskopf. Wie war das noch mal mit Facebook?

Der französische Werbekonzern Publicis will zusammen mit dem US-Suchmaschinen-Anbieter Google Video-Marketing-Tools entwickeln.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ein Forschungsvorhaben der FU-Berlin zur Nutzung des semantischen Webs für Unternehmen.

Auf seo-united.de gibt es jetzt einen Backlink-Checker.

Blogreport Januar 2008

Im letzten Jahr habe ich begonnen einen Blog-Monatsreport zu veröffentlichen. 2008 möchte ich das ganz gerne weiterführen, um einerseits für mich Bilanz zu ziehen und euch die Entwicklung des Blogs zu veranschaulichen. Im Gegensatz zum Dezember kann ich nun auf die Statistiken des gesamten Monats zurückgreifen, da alle drei Analyse-Programme einwandfrei laufen.

Meine täglichen Besucherzahlen konnte ich von 80 im Dezember auf 146 im Januar steigern, also nicht ganz verdoppeln (wordpress.com Stats). Der 4. Januar war mit 329 Besucher der bestbesuchteste Tag. Verantwortlich dafür war mein Beitrag über Deutschlands Nachwuchs-Blogger (mittlerweile 1085 Aufrufe), der sehr positiv aufgenommen wurde (49 Yiggs, 38 Kommentare/Trackbacks, Erwähnung in der neuen Netpaper-Ausgabe). Leider ist meine Visits/Seitenaufruf Rate von 2,17 auf 1,62 gesunken. Dafür aber erhöhte sich die durchschnittliche Besuchszeit von 2 Minuten auf 03:15min. Mein Blog durfte sich zudem über 86,23 % neue Besucher freuen.

Zugriffsquellen

Im Dezember sind noch die meisten Besucher über verweisende Websites gekommen. Im Januar hat sich das Blatt gewendet :-) So kommen jetzt 46,66% der User über Suchmaschinen zu mir. Von verweisenden Websites sind es „nur“ noch 42,52%. Direkte Zugriffe machen die letzten 10,82% aus. Interessant sind für mich vor allem die verweisenden Websites. Golem präsentiert sich weiter als stärkster Trafficgenerator. Im Januar 08 kamen insgesamt über 600 Besucher von dort. Bloggerei.de und freetagger.com lieferten um die 60 Besucher.

Suchbegriffe

Mein Eisbär Flocke-Artikel, der zu Beginn des Hypes um den Nürnberger Eisbärennachwuchs noch auf der ersten Seite von Google war, ist nun leider abgerutscht. Das lag natürlich daran, dass viele andere auf den Zug schnell aufgesprungen sind und damit viel Traffic abzapften. Gelegentlich kommen jetzt noch Besucher über Keyword-Kombis zu Flocke. Etwa 500 Zugriffe kamen über Google-Keys zur Eisbärin. Auch StudiVZ lief mit 200 Aufrufen nicht schlecht. Dort wird demnächst aber deutlich weniger kommen, da die Aktualität des Beitrages von Tag zu Tag schwindet.

Technorati

Meine technorati-Authority stieg im Januar auf 31 (Rank: 263,682), was mich offiziell in die Kategorie der C-Bloglebrity aufstiegen ließ. 99 Blogreaktionen habe ich mittlerweile erzeugt.

Feedburner

Meine Feedburnerabonnentenzahl ist von 13 Ende Dezember auf derzeit 21 gestiegen. Ich denke, dass viele nach dem Nachwuchsblogger-Artikel meinen Feed abonniert haben. Das ist natürlich super, nicht desto trotz möchte ich die Zahl von Monat zu Monat erhöhen.

Blogeinnahmen

Im letzten Monat setzten sich meine Blogeinnahmen lediglich aus AdSense-Einnahmen zusammen (2,89 Euro). In diesem Monat konnte ich einige neue Vermarktungsformen, wie adTube oder X-Adservice, ausprobieren. Zudem habe ich mit dem Who-Sees-Ads-Plugin ein ideales Plugin gefunden, um Werbung in WordPress besucherorientiert ein- bzw. auszublenden.

AdSense brachte mir in diesem Monat 8,16 Dollar, was in etwa 5,51 Euro (Kurs 1. Februar) entspricht. Seitdem ich das Who-Sees-Ads-Plugin verwende, haben sich die Einnahmen sehr positiv entwickelt, das heißt meine CTR ist im Vergleich zu vorher gestiegen. Mit AdTube konnte ich 1,53 Euro verdienen, wobei ich dort noch eindeutig Luft nach oben sehe. Immerhin ist meine CTR von AdTube sogar höher, als die von AdSense!!! Weitere Einnahmen bescherte mir X-Adservice. Hier hatte ich einen Werbeblog in der linken Sidebar eingebunden, also nicht in den Beiträgen direkt. Leider gibt es nur sehr wenige passende Anzeigen, sodass bei fast 2000 Einblendungen lediglich einmal geklickt wurde. Pro Klick auf normale Anzeigen gibt es bei bei X-Adservice 9 Cent (Erotik 10 Cent). Aus Affiliate-Programmen konnte ich keine Umsätze generieren, dort bin ich mit der Klickrate aber durchaus zufrieden (es fehlen halt nur die Sales/Leads).

Fazit und Ausblick

Mit der besuchertechnischen Entwicklung meines Blogs bin ich nicht ganz zufrieden. Man merkt, dass in den Zeiträumen, wo ich mehr veröffentlichen kann (also im Urlaub) auch die Besucherzahlen deutlich nach oben gehen. Das war zu Beginn des Monats der Fall, als ich meiner Meinung nach guten Content produziert habe. In der ersten Woche lagen die Visits bei fast 200 täglich. Sobald ich aber wieder zum Dienst muss, geht der Traffic auch zurück. Das ist schade, aber halt nicht zu ändern.

Mit Blick auf die Einnahmen bin ich vor allem mit der letzten Woche zufrieden. In den nächsten Monaten werde ich weiter experimentieren und versuchen verschiedene Werbeformen zu kombinieren. Weiterhin spiele ich mit dem Gedanken von Werberotationen. In diese Richtung wird also noch jede Menge passieren. Mit Contaxe, Trigami, Blogpay, Hallimash, Amazon usw. gibt es ja noch dutzende Möglichkeiten. Für den Monat Februar habe ich mir vorgenommen, die Blog-Einnahmen in den zweistelligen Bereich bringen zu wollen.

So blogge ich!

Blogparaden sind cool und deshalb mache ich gleich bei der nächsten mit. Diesmal wurde die Blogparade von Paul Stelzer (Webmaster Watchblog) ins Leben gerufen. Bei ihm geht es darum, mit was die Blogger bloggen. :-)

1. Welche Blogsoftware verwendet ihr bzw. bei welchen Bloganbieter seid ihr angemeldet?

Ich nutze WordPress. Nicht nur das WP die bekannteste Blogging-Software weltweit ist, nein das System ist auch noch wirklich gut ;-) Vor allem die Anzahl an Plugins und der Community-Support machen WordPress wirklich zu einer idealen Software.

2. Wie seid ihr auf die Blogsoftware/den Anbieter gestoßen?

Früher habe ich mehrere Webseiten mit normalen CMS erstellt. Da hat man natürlich schon von WordPress gehört, aber vor allem im Zusammenhang mit dem Bloggen. Als ich dann meinen ersten eigenen Blog gestartet habe, war es quasi klar, dass ich WP nutzen werde.

3. Welche Vorteile hat ihre Blogsoftware/ihr Anbieter?

Die wichtigsten Punkte habe ich dazu schon bei 1. angesprochen. WordPress ist leicht zu installieren, es gibt viele Plugins und das Handling im Backend ist simpel. Zudem gibt es eine große Anzahl an (kostenlosen) Themes für das System. Die Community hinter WordPress ist einfach super. Kurz vor WordPress hatte ich ein relativ kurzes Intermezzo bei Googles blogger.com.

4. Welche Nachteile sind euch aufgefallen?

Das Problem bei WordPress sind die vielen Updates. Muss man da schon wirklich hinterher sein, da es in relativ kurzen Abständen immer Fixes oder neue Versionen gibt. Das ist halt ein wenig lästig. Ansonsten könnte man noch ein bissl an der Performance schrauben. In Richtung SEO könnte man von Hause aus noch die ein oder andere Verbesserung mitbringen. Aber dafür gibt es ja Plugins. Ansonsten ist mir noch nicht so viel Negatives aufgefallen. Kommt vielleicht auch daher, dass ich mich mit anderen Systemen noch nicht auseinander gesetzt habe.

5. Wie viel Zeit investiert ihr ins Bloggen pro Tag?

Pro Tag denke ich etwa eine Stunde. Ist halt schwierig runter zu rechnen, da sich die Hauptlast bei mir aufs Wochenende verschiebt.

6. Wie viele Besucher habt ihr pro Tag durchschnittlich?

Mittlerweile habe ich so um die 100-150 Besucher täglich. Das ist zwar nicht viel, aber für mich schon in Ordnung. Ich hoffe ab Sommer meinen Blog noch bekannter machen zu können.

Blogparade: So entsteht ein Beitrag bei mir

Sebastian Hobert von thinkblogging.net hat eine Blogparade gestartet, in der er erfahren möchte, wie Blogbeiträge in diversen Blogs entstehen. Die Blogparade geht bis zum 9. Februar, bleibt für euch also noch ein bisschen Zeit mitzumachen. Für mich und meinen Blog ist es übrigens die erste Parade :-)

Woher bekommt ihr die Ideen für einen Blogeintrag?

Das ist ganz unterschiedlich. Zum Teil inspirieren mich andere Blogs mit Beiträgen oder Forenbeiträge bei Ayom oder Abakus. Das heißt ich schreibe dann quasi meinen eigenen Senf dazu. Dabei kommt auch meinem Feedreader eine hohe Bedeutung zu. Er ist quasi Anlaufstelle Nummer Eins. Weiterhin gibt es auch Themen, die durch die Medien, außer dem Internet, gehen. Und das private Zeug kommt halt aus meinem Alltag (derzeit Bundeswehr, Sport, ec.). Oft ist es auch so, dass ich selber bestimmte Problematiken allgemeingültig lösen möchte und anderen Usern somit mein Vorgehen beschreibe.

Wie geht ihre genau vor, bei der Erstellung eines Beitrags? Von der Idee bis zum fertigen Artikel?

Wenn ich über ein Thema blogge, dass mich jetzt nicht selbst unmittelbar betrifft, dann recherchiere ich jede Menge. Für längere Posts geht da schon einiges an Zeit drauf. Oftmals schreibe ich dann solche Beiträge erstmal in Word, um sie später im WordPress-Backend zu veröffentlichen. Die Recherchen gehen natürlich über Google. Bei der Artikelerstellung selber achte ich darauf, dass der Text gut strukturiert ist. Man sollte einen gewissenen Eigenstil entwickeln. Für mich ist es wichtig, dass ein Post übersichtlich ist (Absätze, Fettschrift) und auf weiterführende Infos verlinkt.

Wie viel Zeit investiert ihr für das Schreiben eines Beitrags durchschnittlich?

Durchschnittlich würde ich sagen 15-20 Minuten. Natürlich gibt es relativ kurze Posts, doch, wenn man ein wenig recherchiert, dann kann das schon mehrere Stunden dauern. Das kommt also immer drauf an.

Versucht ihr eure Beiträge nach dem Veröffentlichen noch bekannt zu machen? Sei es durch yigg, digg, seoigg oder durch spezielle Suchmaschinenoptimierung?

Wenn es mir gezielt darum geht, den Beitrag zu promoten, dann natürlich ja. Auch wenn ich mit einem bestimmten Key eines Beitrags nach oben will, wird der natürlich seo-technisch nochmal extra behandelt. Social Bookmarking nutze ich da schon ganz gerne, da vor allem Yigg & Co. gut Traffic generieren können. Ansonsten werden Standard-Posts, die also jetzt nichts außergewöhnliches sind, von mir derzeit nicht besonders bekannt gemacht. Zudem ist es bei meinem kleinen Blog so, dass Gäste seltener von sich aus bookmarken.

Schreibt ihr Beiträge teilweise schon mehrere Tage vorher und veröffentlicht sie (automatisch) erst später?

Das kommt durchaus vor. Bekanntermaßen bin ich ja aktuell unter der Woche zeitlich sehr eingebunden (Bundeswehr Grundwehrdienst). Somit versuche ich teilweise auch am Wochenende Beiträge vorzuschreiben und erst unter der Woche veröffentlichen zu lassen. Probleme bereitet das nur mit Artikeln, die das aktuelle Zeitgeschehen behandeln. Davon habe ich nicht wenige. Diese wären ein, zwei Tage später schon „Schnee von gestern“. Somit muss man schauen, welche Posts sich dazu eignen.

Wie regelmäßig schreibt ihr Blogeinträge?

Wenn ich meine Statistik befrage, sagt die, dass ich 0,80 Beiträge pro Tag veröffentliche. Seit dem 13. August waren das bisher 133, mit diesem 134. Somit sind das unter der Woche im Schnitt 5,6 Beiträge. Derzeit konzentriert sich das aber vor allem auf das Wochenende bzw. Freitag bis Sonntag, da unter der Woche nichts gemacht werden kann (siehe oben ;-) ).

Blogverzeichnisse, LayerAds, ODP und mehr

Wie gewohnt, kommt auch diese Woche wieder eine kurze Zusammenfassung wichtiger Ereignisse im SEO und Online-Marketing Bereich.

Bastian Ebert listet in seinem Blog eine Auswahl an Blogverzeichnissen. Bei Bloggerei (dem besten Blogverzeichnis, wenn ihr mich fragt), Blogalm und Bloggeramt bin ich ebenfalls angemeldet. Dieses Trio ist momentan wirklich zu empfehlen. Ebenfalls beim Bastian fand ich einen, von zuletzt vielen, Artikeln über Manipulationsvorwürfe (Cookiespamming) gegenüber LayerAds. Wer als Einsteiger noch mal was über Google Sitemaps erfahren möchte, ist dort ebenfalls richtig.

Gretus von seo-united.de hinterfragt in einem sehr ausführlichen Beitrag den Sinn des PR-Updates und kritisiert, dass Google ganze Internet-Unternehmen einfach so in den Ruin treibt.

XING kauft mit Cember.net das größte Netzwerk für Geschäftskontakte in der Türkei. Derzeit zählt cember.net rund 280.000 Mitglieder.

Auf seo-united.de gibt es diese Woche wieder sehr interessante Google-News: U.a. mit „Google verschiebt Knols“ und „Google als bester Arbeitgeber in den Staaten“.

Zusammen mit der Initiative „klicksafe“ der Europäischen Union hat die Website iRights.info eine Broschüre entwickelt, die über Urheber- und Persönlichkeitsrechte im Web 2.0 informieren soll.

Auf golem.de gibt es ein Interview mit Jimmy Wales, dem Gründer von Wikipedia.

Internet auf Stube :-)

Wir haben ab heute Internet auf Stube. Moobicent machts möglich. Ein Kamerad hat einen Vertrag bei denen abgeschlossen und jetzt teilen wir uns auf Stube die Kosten. Ein Rechner stellt die Verbindung her, die anderen nutzen den Zugang per WLAN. Dabei nutzen wir meist Geschwindigkeiten ala DSL 1000 oder 1500. Mehr dazu später ;-)

Leider schaffe ich es aber nicht, jeden Tag ins Netz gehen zu können. Montag und Mittwoch habe ich hier im Bataillon abends Fußballtraining. Den Donnerstagabend nutze ich momentan noch zum Lernen für die DPA-Wochentests. Sobald es den aber nicht mehr gibt, könnte ich zumindest Dienstag- und Donnerstagabend ein bisschen was machen :-)

Die Woche gehts übrigens viel raus, das Wetter spielt leider aber nicht so mit. Nächste Woche haben wir DPA-Abschlussübung. Am Mittwoch/Donnerstag bin ich aber evtl. mit der Bataillonsmannschaft unterwegs. Das steht aber noch nicht fest, ob ich wirklich in der Mannschaft bin. Subjektiv gesehen rechne ich mir ganz gute Chancen aus :-)

China – Das Reich der Mitte im Web 2.0

Obwohl es im Reich der Mitte eine strenge Zensur in Medien und Internet gibt, sind die Chinesen mittlerweile die zweitgrößte Internetnation der Welt. Nach der letzten Statistik des offiziellen China Network Information Center (CNNIC) nutzen 210 Millionen Chinesen das Internet. Damit fehlen nur noch fünf Millionen Nutzer, um Amerika als größte Internetnation abzulösen.

Gemessen an der Gesamtbevölkerung nutzen aber nur 16% der Chinesen das Netz, in Deutschland sind es zum Vergleich 63%. Auch die Verteilung ist in China noch sehr ungleich. Von den 210 Millionen Anwendern leben nur knapp 53 Millionen in ländlichen Gebieten. Fast jeder zweite Bewohner von Peking (46,6 Prozent) und Shanghai (45,8 Prozent) nutzt das Netz, in ländlichen Provinzen wie Guizhou oder Gansu hingegen nicht einmal jeder Zehnte. Die Wachstumsrate auf dem Land ist dagegen mit knapp 128 Prozent viel höher als in den Städten (38 Prozent). Ein Großteil der Chinesen nutzt Breitbandanschlüsse (163 Millionen) für den Internet-Zugang. Rund jeder vierte (50,4 Millionen) nutzt das Internet auch mobil über das Mobiltelefon. Die Wachstumszahlen im bevölkerungsreichsten Land der Erde sind immer noch gigantisch: Seit Juli 2007 kamen 48 Millionen Internetnutzer hinzu. Gegenüber Ende 2006 ist die Zahl um 73 Millionen gestiegen.

Einer wachsenden Beliebtheit erfreuen sich in China vor allem Weblogs. CNNIC habe ermittelt, dass etwa 47 Millionen Chinesen einen eigenen Blog betreiben. Insgesamt gibt es sage und schreibe 73 Millionen Blogs. Zum Ende des Jahres 2006 gab es aber gerade mal 17,5 Millionen Blogger!

Ähnlich wie in Deutschland nutzen zwar mehr Männer das Internet (55%), aber die Mehrheit der Blogs wird von Frauen verfasst (57%). Gebloggt wird über Kultur und Wirtschaft, Tourismus und Alltagsleben und sogar über das Militär. In erster Linie drehen sich Blogs aber über die bloggende Person selbst. Auf der anderen Seite liest die Mehrheit der Nutzer am liebsten Blogs zur Unterhaltung. Eines der bekanntesten Blogs in China ist das der Schauspielerin Xu Jinglei, das sogar schon die Technorati-100-Liste der meist verlinkten Blogs anführte.

Jegliche Form der Online-Kommunikation mit den „Wangyou“, den Netzfreunden, ist sehr beliebt. Sie diskutieren in Chaträumen und Foren. Eines der größten Foren betreibt die Parteizeitung Renmin Ribao („Tageszeitung des Volkes“) selbst.

Anders als in Deutschland können Chinas Surfer ihre Meinung jedoch nicht offen äußern. Im Jahr 2007 kündigte die Regierung an, Blogs stärker kontrollieren zu wollen. Kürzlich verbot die Regierung Privatnutzern, ihre Videos über das Internet zu verbreiten. Wer sich dennoch über kritische Themen äußert, riskiert, dass seine Beiträge gelöscht werden. Im schlimmsten Fall gerät er ins Visier der Sicherheitsbehörden. Allerdings haben die Chinesen eine lange Tradition des Umschreibens von Sachverhalten (Homonymen). Das sind gleich ausgesprochene Silben, deren Bedeutung sich durch die Betonung jedoch ändert. So verklausuliert kann über so gut wie alles diskutiert werden.

Unterseitenranking, SEO-ABC, SEO-Flash & mehr

Auch diese Woche war in den Weiten des Netzes wieder einiges los. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Beiträge der SEO-Szene.

Auf seo-united.de gibt es jetzt ein SEO-ABC. Jeder Buchstabe des Alphabets ist mit einem Begriff aus der SEO-Szene verknüpft.

Wer sich mit AdWords-Landingpages auseinandersetzen möchte, sei auf zwei Artikel von blogs-optimieren.de verwiesen. Dort gehts um den Qualitätsfaktor von Landingpages.

In der vergangenen Woche haben sich gleich mehrere Seiten mit dem Thema Flash und Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Bekanntermaßen ist die Indexierung von Flashseiten für Google äußerst schwierig. Wie es Google in einigen Fällen aber doch schafft, zeigt bspw. Sistrix.

Wenn du es dir zutraust als ausgewiesener SEO einen Beitrag über Suchmaschinenoptimierung einem großem Publikum zugänglich zu machen, dann kannst du das jetzt bei seo-united.de tun.

Yannick Eckl erklärt bei sich im Blog, wie man als Webworker produktiver und effizienter arbeitet. So lässt man sich – und ich spreche aus eigener Erfahrung – von vielen Dingen ablenken und macht oft auch mehrere Dinge gleichzeitig, anstatt erstmal eins fertig zu machen. In wieweit man selbst ausreichend diszipliniert ist das durchzuhalten, muss man sehen. Ansonsten lest auch mal die Kommentare zum Post, da gibts auch noch gute Tipps (Uhrzeit, Handy ausschalten, usw.).

Teliad bietet absofort auch Seiten mit PageRank 0 die Möglichkeit, Werbeflächen für Textlinks anzubieten. Die Abschaffung des ursprünglichen Mindest-Pageranks von 2 sei damit verbunden, dass eingehende Links, unabhängig vom PR, der entscheidende Faktor für das Ranking in Google sind und nicht primär der PageRank. So seien eher Themenrelevanz und Domainpopularität wichtig. Prompt sind wenige Tage nach der Meldung fast 500 PR0-Seiten bei Teliad zu finden.

Blog-Statistik Nachwuchsblogger

Am vorletzten Freitag, dem 4. Januar 2008, habe ich, für die meisten wohl bekannt, einen Artikel über Deutschlands-Nachwuchsblogger veröffentlicht. Der Zuspruch und die Reaktionen auf den Post waren für mich vorher nicht abzuschätzen, im Endeffekt aber für meinen bescheidenen Blog unerwartet. So möchte ich es mir nicht nehmen lassen, kurz darüber zu posten, was nach der Veröffentlichung so geschah.

Als allererstes wären da die 48 Yiggs (Stand 12. Januar 23 Uhr), die meinen Beitrag auf die Startseite von yigg.de katapultierten. So habe ich allein von dieser Social Platform laut Google Analytics an die 100 Besucher bekommen. 35 Kommentare (davon 10 Trackbacks) liefen auf den Artikel. 755 mal gelesen ist der Beitrag nun der am häufigsten gelesene in meinem Blog! Der Post sorgte dafür, dass laut WordPress.com Stats 329 Besucher am 4. Januar meinen Blog besuchten (Rekord). Meine Feedreaderzahl verdoppelte sich annähernd innerhalb dieses Zeitraums.

Neben den ganzen Statistiken gab es sehr viele Reaktionen auf den Artikel. So ließ es sich der Freetagger Philipp Zurawski nicht nehmen, aufbauend auf meinen Beitrag, eine Blogparade zu starten und nach den Nachwuchsbloggern in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu suchen. Bis zum 6. Februar kann man an der Blogparade teilnehmen, danach gibt es eine Auswertung und evtl. die ersten Nachwuchs-Blogcharts. Unter allen Teilnehmern möcht er dann noch T-Shirts verlosen. Eine super Idee, wie ich finde.

Yannick Eckl fand in Florian Hodissen einen 12-Jährigen Münchner Blogger. Wenn das mal nicht krass ist :-)

Wie ich schon zu Beginn geschrieben habe, bin ich mit dem „Ergebnis“ meines Posts sehr zufrieden. Nach der vielen Arbeit (Recherche) bin ich von dem Ergebnis beeindruckt. Gerne würde ich solche Aktionen wiederholen, doch fehlt mir im Moment einfach die Zeit. Beim Bund ist halt viel zu viel zu tun, sodass meine Freizeit äußerst begrenzt ist. Schade, aber ich hoffe ab Juni/Juli solche Artikel liefern zu können :-)

Deutschlands Nachwuchs-Blogger

Eine Umfrage von tns infratest im Oktober letzten Jahres ergab, dass 41% der Weblogs in Deutschland von 14-19 Jährigen verfasst werden. Dafür aber lesen „Erwachsene“ mehr Blogs als die Jugendlichen, was eine interessante Tatsache ist. Das Web 2.0 kehrt also das übliche Verhältnis, Erwachsene verbreiten Wissen, Jugendliche lernen und nehmen dieses Wissen auf, um. Doch wer sind die jungen Blogger? Ich habe mich mal genauer umgeschaut.

Um die Nachwuchsblogger besser vorzustellen, habe ich eine Art Erfolgsskala entwickelt. So gibt es eine Auflistung der „bekanntesten“ Blogtalente (U19) in Deutschland. Dabei habe ich neben statistische Größen, wie Feedabonnenten, Verlinkung, Besucherzahlen auch auf etwaige Businesserfolge geschaut. Es ist somit ebenfalls interessant, was die Jungs und Mädels neben dem Bloggen schon alles drauf haben. Dieser Artikel soll auch dazu dienen, junge und erfolgreiche deutsche Blogger ausfindig zu machen und vorzustellen. Gehört ihr also dazu, schreibt einen Kommentar.

Auf Platz 1 der Erfolgsskala deutscher Nachwuchsblogger steht der 15-Jährige Yannick Eckl. Sein Weblog blogschrott.net behandelt seit Februar 2007 Themen des Web 2.0 und gibt Tipps rund ums Bloggen. Neuerdings ist er auch auf den Geschmack von Hardware und Software-News gekommen. Yannick besucht die neunte Klasse eines Gymnasiums. Sein Blog verrät: Neben blogschrott arbeitete er auch schon bei Readers-Edition.de, BlogInside.de, Fellowweb GmbH und der Onmeco Ltd. mit. 354 Feed-Abonnenten hat er laut Feedburner. Bei Technorati bringt es der junge Bielefelder auf eine Authority von 332 und dem 14,681 Rankingplatz. All das führt dazu, dass er der „Größte unter den Kleinen“ ist.

Auf dem 2. Platz folgt Vincent Vallo. Der ebenfalls 15 Jahre alte Blogger betreibt den Weblog vvallo.com. Dort berichtet er hauptsächlich über das Web 2.0, das Internet und mobile Geräte. Vincent besucht zurzeit die zehnte Klasse eines Gymnasiums in Osnabrück. Laut eigener Aussage kommt er auf durchschnittlich 500 Besucher. Dazu kommen noch 150 Feedleser. Auf maavo.de arbeitet er zusammen mit Dennis Morhardt (16 Jahre) an einem neuartigen Web 2.0 Dienst. Neben dem Internet sind seine Interessen Politik, Geschichte und Sport. Bei Technorati blinkt eine Authority von 116 (Rank: 55,369).

Dicht gefolgt kommt auf Platz 3 meiner Recherchen Norman John von symbianworld.de. Er lebt in Wolfsburg, bloggt aber eigentlich nur auf Englisch. Über symbianworld sagt er folgendes: „I don’t work for Nokia or other companies and they do not pay me to write about their products. I only love S60 devices and it’s only a hobby to write about mobiles. The blog will feature news, reviews, previews , interviews and many other things.“ Der 17-Jährige geht natürlich nebenbei auch noch zur Schule. Des weiteren ist er auf xonio.com aktiv. Das macht doch glatt neidisch. Mit einer Authority von 95 reicht es für Platz 70,960 im Technorati-Ranking und laut bloggerei.de (Aufnahme am 25.05.2007) kommt er auf durchschnittlich ca. 879 Visits pro Tag!

Auf Platz 4 folgt Timo Heuer mit seinem Blog timoheuer.com. Zwar kann der Zehntklässler einer Realschule bei seinen Feedabonnenten nicht so prahlen wie seine Kollegen vor ihm (50), doch liegt er laut technorati.com mit einer Authority von 108 auf dem 60,261 Rankingplatz. Dabei ist bemerkenswert, dass der Barsinghausener (20km von Hannover entfernt) auch auf englischem Internetboden Fuß gefasst hat. Neben dem Interesse an Entwicklungen im Web 2.0 (Blogs, Podcasts) beschäftigt er sich auch mit Corporate Blogs und Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Die Top 5 komplettiert der Freetagger Philipp Zurawski (freetagger.com). Er ist 18 Jahre alt und kommt aus Gera. Neben dem Internet liebt der Web 2.0-Freund seinen Computer und den Sport. Für eine Freundin hat er laut eigener Aussage keine Zeit. Für das neue Jahr hat er sich vorgenommen mehr fürs anstehende Abitur zu machen. Viel Erfolg dabei! Spätestens im Oktober gehts dann für zwei Jahre zur Bundeswehr. Philipp hat momentan 93 Feedabonnenten und eine Technorati-Authority von 70. Laut bloggerei.de kommt er zudem auf ca 393 visits/tag.

Felix J. Leupold (blog.xiel.de) ist 18 Jahre alt und belegt Platz 6. Der Berliner Schüler gibt neben dem Bloggen seine Freunde, Webdesign, Programmierung und Sport als seine Hobbys an. Auf seinem Weblog geht es um Medienthemen (Musik, Fernsehen) und natürlich Internetgeschichten. Sein Blog besitzt eine Authority von 25 und verzeichnet 322 Besucher täglich.

Auf Platz 7 kommt Marcel Korstian mit seinem Blog http://korsti.de/blog/. Der 18-Jährige Duisburger beschäftigt sich schon seit sieben Jahren mit dem Internet und der Gestaltung von Webseiten. Mittlerweile hat „Korsti“ auch CSS, JavaScript, PHP und MySQL drauf. Diese Themen sind es auch, die sein Blog prägen. 106 Leser verfolgen seinen Newsfeed mittlerweile, dazu gesellt sich eine Authority von 74 und etwa 50 Besucher/Tag.

David Wilke steht mit seinem Blog blogalltag.de auf Platz 8. Der 16-Jährige hat die Realschule hinter sich gebracht, wohnt in Berlin und macht zurzeit eine Ausbildung zum Holzmechaniker. Auf seinem Blog geht es u.a. um Fundstücke, Weltgeschehen, Medien und Privates. Sein Blog hat eine Authority von 36.

Zu guter letzt kommt auf Platz 9 Dennis Morhardt. Der 16-jährige kommt aus Salzgitter und betreibt seit November 2006 den Blog inside.gigalinux.org. Nebenbei hat er schon mehrere Projekte selbst designt und entwickelt. Wenn man sich seine Webseiten anschaut, kommt da ein ganz großer. Ach übrigens, sein selbstdesignter WordPress-Blog hat eine Authority von 15.

Nicht zu vergessen sind:

Stefan More (17 Jahre, aber „leider“ Österreicher :-) ) http://blogarchiv.2904.cc/ und googlewatchblog.de, Pascal Herbert (17) googlewatchblog.de, Max Tillich (16) gefangen-im-browser.de, Ambros Gleissner (17), Michael Mayr (17) michfrm.net/blog/ und Hasan Öztas (15) smabo.de

Nachgetragen:

De Sousa Ricardo (wohnhaft Schweiz), Simon Columbus (17), David Keller (17, Schweizer)

Auswertung:

Es ist beeindruckend, mit welchem Elan und Ehrgeiz viele 18,17, ja sogar 15-Jährige in Deutschland an das Thema Bloggen gehen. Neben den hier aufgezählten gibt es natürlich noch tausende mehr. Sie verdienen zum Teil ihr eigenes Geld mit den Seiten (siehe Yannick, der über 600 Euro monatlich bekommt) und betreiben ein eigenes Gewerbe. Die heutige Jugend wächst mit den neuen technischen Mitteln des „glorreichen Web 2.0“ auf. Sie ermöglichen es, innerhalb von kurzer Zeit einen Blog zu betreiben und damit im Internet „berühmt“ zu werden. Doch nur wenige Nachwuchsblogger schaffen es wirklich ein wenig Bekanntheit in der deutschsprachigen Blogosphäre zu erlangen. Die, die es schaffen, machen es mit großer Professionalität. Sie gestalten ihre eigene berufliche Zukunft im Web. Im September 2006 unterstützte jetzt.de fünf junge Blogger (unter 35) mit Hilfe eines Stipendiums (300 Euro pro Monat). Ein Fingerzeig in die richtige Richtung.