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Ausschleusung Teil 1: Viel Organisatorisches

Die Zeit rennt und so gabs diese Woche viel Orga-Zeug zum Abarbeiten, damit wir nächste Woche „schnell weg können“. Am Mittwoch und Donnerstag waren die ärztlichen Entlassungs-Untersuchungen (Zahnarzt und Vor- bzw. Hauptuntersuchung), die keine spektakulären Ergebnisse brachten. Beim Oberstabsarzt habe ich lediglich meine Knöchelverletzung aus der AGA angesprochen, die besagte Stelle ist immer noch ein wenig dicker, als der rechte Knöchel. Eine Untersuchung gabs trotzdem nicht, da ich ja keine Schmerzen habe und das lediglich ein Schönheitsfehler sei…

Montag hatten wir Vollzähligkeit. Ich kam ohne eine Sachschadensmeldung aus, sodass es da keine Probleme mit meiner Ausrüstung gab. Bleibt nur zu hoffen, dass das nächste Woche auch noch so ist. Bis auf einen Tag hatten wir dann auch kaum reguläre Arbeiten gehabt. Ein bisschen relaxen kurz vor Ende ist auch was schönes, haben die Wochen und Monate vorher ja genug gemacht. Fußball haben wir abends auch immer brav geschaut und nach Dienst habe ich natürlich wieder viel Sport getrieben.

Papierkram gab es die Woche auch noch zu erledigen. So habe ich meine Schützenschnur (bronzen) und mein Leistungsabzeichen (gold) beantragt. Ich hoffe, dass wird dann die nächsten Tage auch was mit der Verleihung. Nächsten Montag haben wir „OG-Abschied“, auch wenn die Organisation ein wenig hinterlief, wollen wir das beste draus machen. An Dienst steht die nächste Woche Materialbewirtschaftung an, so haben wir wohl erst Mittwoch mit unserer Auskleidung wieder was zu tun. Donnerstag geht es dann nach Hause (der Urlaub für Freitag und Montag ist ja durch) und ab dem 1. Juli 2008 bin ich dann wieder Zivilist ;-)

Litzen hoch und Litzen runter, das macht den Vorgesetzten munter

In den letzten fünf Tagen stand das unumstrittene Highlight des Jahres und meines Grundwehrdienstes an. Die große Übung stand ganz im Mittelpunkt dieses Quartals. Dafür mussten wir schon Sonntagmorgen in der Kaserne sein, unser Gepäck wurden schon Freitag verladen. Sonntags ging nur unsere Waffe und das Handgepäck mit in den Bus. Mittags sind wir dann in der Kaserne am Truppenübungsplatz eingetroffen und haben unsere Stuben bezogen. Nach dem Feldgottesdienst hatten wir Zeit zur freien Verfügung und gingen abends zum Fußballschauen über. Natürlich haben wir auch das Deutschland-Spiel gegen Polen im Kino geschaut. Die Stimmung war genial! :-)

Am Montag gings dann raus auf die Schießbahn, zunächst aber zum Handgranatenwurfplatz. Nach einem Durchgang mit der Üb-Granate, um den ganzen Ablauf durchzugehen, folgten zwei scharfe. Das war wirklich beeindruckend, vor allem das Gefühl, wenn man den Splint gezogen hatte und kurz vor dem Wurf war und nur noch der Bügel die Granate sichert. Das Ding hat wirklich nen echt guten Bumms. Nachmittags sind wir rüber zum G-36-Schießen. Dort haben wir zunächst eine abgewandelte Version der S-1 geschossen, anschließend die S-5. Aufgrund der geringen Zeit, wir konnten nur auf einer Bahn schießen, durften nur die besten die S-9 als Wertungsübung für die Schützenschnur schießen. Ich war leider mit 13 von 15 möglichen Treffern „zu schlecht“. Danach gings wieder heim, es wurde Fußball geschaut und der Tag ruhig beendet. Der Ablauf nach dem Verlegen in die Kaserne war übrigens immer gleich.

Dienstags standen eigentlich Panzerfaust- und MG-Schießen auf dem Plan. Aufgrund der hohen Waldbrandstufe durften wir auf der für uns zugewiesenen Bahn keine Panzerfaust schießen. Dafür aber haben wir schon eine Einweisung fürs große Gruppengefechtsschießen bekommen. Beim MG-Schießen habe ich zwei Mal die S-3 als WÜ geschossen (silber) und die S-4 einmal (bronze). Die Ergebnisse haben mir aber nichts gebracht, sodass ich nächste Woche die bronzene Schützenschnur beantragen werde.

Am Mittwoch gings dann zum Gruppengefechtsschießen. Nach dem Üben in der Vorwoche ging es diesmal mit einem neuen Gruppenführer an den großen Auftritt. Es lief alles sehr schick. Wir hatten ein gutes Trefferergebnis und einen top Feuerüberfall. Auch die Einzeltätigkeiten der Schützen und alle anderen Punkte, wie Einfließen oder das Sturmabwehrschießen, haben gepasst. Man muss aber sagen, dass wir über die Phasen Bescheid wussten. Ich war im Alarmposten und zugleich Melder, der die Gruppe alarmierte. Meine Stellung war in einem Haus. Nachteilig war halt, dass ich durch das Fenster einen eingeschränkten Wirkungsbereich hatte und mir meine Ziele mit dem MG-Schützen „teilen musste“.

Donnerstags war dann ebenfalls Gruppengefechtsschießen, diesmal aber in einer gesteigerten Form mit Gefechtslärm, feindlichem MG-Beschuss und Granat-Einschlägen. So mussten wir öfter in Deckung gehen und auf diese Lageeinspielungen reagieren. Ansonsten blieb alles gleich. Wir hatten ein paar mehr Ziele, sodass ich mehr schießen konnte. Jeden Tag hatten wir zwei Durchgänge, insgesamt habe ich etwa 120 Schuss verschossen. Das war wirklich interessant und eine Erfahrung. Nach dem letzten Durchgang hat uns der Oberleutnant nochmal gelobt. Am Donnerstag stand ja auch wieder das Deutschland-Spiel an. Nach dem Waffenreinigen gings wieder ins Kino, der Ausgang des Spiels gegen Kroatien ist bekannt. Danach haben wir noch Taschen gepackt und den Block gereinigt.

Ich durfte dann gegen 22 Uhr raus (mein Vater holte mich ab), da ich heute noch nach Potsdam ans HPI zum Hochschulinformationstag gefahren bin. Nach einer Autopanne kurz vor dem Ziel kamen wir erst gegen halb 3 zu Hause an. Trotzdem bin ich dann heute nach Griebnitzsee aufgebrochen und habe mich intensiv informiert. Nach einem Vortrag von Professor Felix Naumann nahm ich noch an einer Führung durchs HPI teil. Dort wurden einige Bachelorprojekte vorgestellt und ich konnte an die Studenten auch einige Fragen loswerden und mir weiter ein Bild vom Institut machen. Es ist einfach genial :-)

In der nächsten Woche gehts los mit der Ausschleusung. Zunächst haben wir Vollzähligkeit der Ausrüstung, dann werden schon Ausrüstungsgegenstände der Kompanie abgegeben. Am Mittwoch und Donnerstag stehen Arzttermine an. Nebenbei werden wir bestimmt mit Waffenreinigen und Ausrüstungreinigen zu tun haben, Übungsnachbereitung halt. Zudem soll Donnerstag wohl noch ein 30km-Marsch sein.

Zum Schluss noch eine kurze Erklärung der Überschrift. Ein Brauch von EKs (Entlassungskandidaten) der Bundeswehr ist es, die Litzen auf der Schulter auf Halbmast zu ziehen, also auf die Mitte der Rangschlaufen. Nur wurde das gar nicht gern gesehen von den ganzen Vorgesetzten, die mir die Litzen schon runter reißen wollten. Nun ja, da habe ich einfach die Dinger kurz runtergezogen und später sind sie wieder „hochgerutscht“. Das passiert nunmal ;-)

Wie man gezielt demotiviert

Ziel der Vorgesetzen bei der Bundeswehr ist es normalerweise, die Motivation der Truppe aufrechtzuerhalten. So werden besondere Leistungen honoriert, im Regelfall durch FvD (Frei vom Dienst) bzw. Sonderurlaub, früheren Dienstschluss/späteren Dienstantritt oder aber durch Abzeichen. Bitter ist es für einen Soldaten dann, wenn Versprechen nicht gehalten werden.

Am Dienstag war bei uns in der Kaserne Bataillonssportfest. Unser Chef betonte, dass wir uns besonders anstrengen sollen, damit der Trophäenschrank endlich mal gefüllt wird. Herausragende Einzel- und Mannschaftsleistungen würden selbstverständlich auch gewürdigt werden. Ich war für keine Einzeldisziplin gemeldet, dafür habe ich aber die relevanten Disziplinen fürs Deutsche Sportabzeichen (DSA) abgelegt und dort auch die Vorgaben erfüllt (100m-Sprint, Weitsprung und 3.000m-Lauf). Das DSA brauche ich nämlich als letztes für mein Leistungsabzeichen in Gold. Ursprünglich wollte ich das DSA im Zivilen ablegen und brauchte dafür einen Tag Sonderurlaub, da ich keinen Erholungsurlaub mehr habe. Urlaub gabs dafür aber nicht und so wurde mir die Möglichkeit vorgeschlagen, am Dienstag die Leichtathletikdisziplinen abzulegen. Das Schwimmen muss ich dann draußen ablegen. So ist das halt, Eigeninitiative wird beim Bund nicht wirklich belohnt.

Aber eigentlich geht es ja um das Bataillonssportfest und die Mannschaftswettbewerbe am Nachmittag. Da trat ich nämlich im Fußball als krasser Außenseiter mit der zweiten Mannschaft unserer Kompanie an. Nach einem 0:0 im Auftaktspiel, gewannen wir die nächsten zwei Partien und standen soverän als erster im Halbfinale gegen unsere erste Mannschaft. Gegen eine Mannschaft, die mit mehreren landesligaerfahrenenen Spielern angetreten war, hielten wir das 0:0 und hatten im Siebenmeterschießen das Glück auf unserer Seite: Wir standen im Finale. Das gewannen wir mit 1:0 und machten somit die Überraschung perfekt. Damit hatte ich als Kapitän bei weitem nicht gerechnet. Nun ja, da habe ich mich schon auf die Siegerehrung vor dem gesamten Bataillon gefreut, als unser Chef bekannt gibt, dass nicht der Kapitän die Trophäe in Empfang nimmt, sondern irgendein HG, der nur eingesprungen ist, weil sich ein Spieler von uns im ersten Spiel verletzt hat! :-( Meine Stimmung war dementsprechend mies, sodass auch das anschließende Grillen für mich nichts bedeutete. Typisch Bundeswehr, dachte ich mir… Unser KpChef lobte uns für den tollen Erfolg und versprach eine Belohnung. Was soll ich sagen, bisher gabs rein gar nichts. Schon letzte Woche durften wir für den Ehrenzug nicht früher nach Hause, dann haben wir noch „eine Stunde früher gehen“ (für tolle Leistungen in einer Woche vor drei Monaten) offen. Wenigstens gings heute ein wenig früher los („Ehrenzugteilnahme“).

Die Motivation bleibt aber total im Keller, nicht nur bei mir, sondern bei allen W9ern und auch Längerdienenden in meinem Zug/Kompanie. Bundeswehr, die meisten haben da keine Lust mehr drauf. Wenn selbst SaZ einen davor warnen, sich länger zu verpflichten kann doch irgendwas nicht stimmen. Die letzten Wochen werden an den negativen Erinnerungen wohl nichts mehr ändern und so kann ich jedem in der Zukunft nur raten, sich genau zu überlegen, ob man zum Bund geht oder nicht. Es gibt so vieles, was dagegen spricht.

Was nächste Woche ansteht, habe ich schon angekündigt. Wir fahren von Montag bis Mittwoch auf den Truppenübungsplatz und werden für die danach stattfindende Übung das Gruppengefechtsschießen üben. Wenn ich die nächsten zwei Wochen hinter mir habe, ist so gut wie alles vorbei. Endlich möchte man meinen…

Studienplanung und Projektarbeit

Da denken sich bestimmt viele, da hat der Christian Urlaub und schreibt so wenig in seinem Blog, obwohl er doch nischt zu tun hat. :-) Nun es war halt nicht so. In den letzten Tagen habe ich mich ein wenig mit meinen Projekten beschäftigt, neue Ideen umgesetzt, Inhalte erstellt, Optimierungen durchgeführt ec. Mir sind da auch ein paar neue Sachen eingefallen, für die ich aber natürlich keine Zeit habe. So liegen also noch gute vier bis fünf Projektideen rum, weitere zwei, drei Projekte liegen halb- oder achtel-fertig im Netz bzw. auf dem Rechner. Hätte der Tag doch nur 48 Stunden :-) An die Sachen gehts dann aber erst ab Juli.

Zudem lagen noch ein paar andere Sachen an. So war ich gestern mal den ganzen Tag „Außenarbeiten“ erledigen und ne Menge Zeit verbringe ich auch mit dem Fußball (Training, Spiele). Und dann gibts ja noch die häuslichen Pflichten. ;-) Vorgenommen hatte ich mir auch meine Bewerbungen fürs Studium. Am HPI in Potsdam begann nämlich am 1. Mai der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 08/09. Heute kam dann der neue „Zeit Studienführer“ mit dem CHE-Hochschulranking raus, den ich mir auch gleich geholt habe. Das HPI schnitt da sehr gut ab, außer bei der Reputation durch andere Professoren (Schlussgruppe). Na ja. Nicht nur die neue Instituts-Seite hat mich weiter darin bekräftigt, ab September/Oktober IT-Systems-Engineering in Potsdam zu studieren. Durch das wirklich coole Tele-Teaching habe ich schon mal in die ein oder andere Vorlesung reingeschnuppert, auch wenn mein Browser und der RealPlayer eigentlich immer nach ein paar Minuten abgeschmiert sind. :-(

Das Bewerbungsverfahren am HPI hat sich dieses Jahr übrigens geändert, wodurch es auch mit dem Wehrdienst ein wenig komplizierter bei den Unterlagen wird. Da muss ich noch ein paar Sachen kopieren lassen (Zeugnisse, Zulassungen, ec.). Jetzt werde ich mich aber nicht nur in Potsdam bewerben, sondern auch noch an anderen Hochschulen. Interessant ist für mich noch Wirtschaftsinformatik an der Uni Münster, Bioinformatik an der FU Berlin, Online-Journalismus an der HS Darmstadt und Internet Computing an der Uni Passau. Da sind die Bewerbungszeiträume aber noch ein wenig anders. Weiterhin werde ich die anderen Berliner Unis wohl noch abklappern (TU und HU). Normalerweise dürfte aber bei der HPI-Bewerbung nichts schief gehen, sodass ich wohl dort meinen Weg gehen werde. Aber man weiß ja nie, so werde ich mir halt noch ein paar Alternativen offen lassen. Und ja mit dem ganzen Zeug ist es halt nicht so leicht.

Genauso siehts auch mit meinem (Internet-)Gewerbe aus, dass ich ab Juli und dann neben dem Studium zur Finanzierung betreiben möchte. Da gibts ja so vieles zu beachten (Steuern, Versicherungen, Gründung, Businessplan, usw.). Auch damit habe ich mich die Tage mal ein wenig beschäftigt, mein erstes Unternehmen möchte ja auch solide gegründert werden. Bis zum Urlaub bleibt da auch nicht mehr viel Zeit: Die letzte Woche gehts ja hoffentlich in die Sonne ;-)

DPA-Prüfung bestanden, Fußball adé

Diese Woche stand ganz im Zeichen der DPA-Abschlussübung. Wir wurden dabei nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch geprüft. Bestanden haben alle. Leider hat unser Zugführer die genauen Ergebnisse noch nicht bekannt gegeben. Insgesamt war ich mit meiner gebrachten Leistung ganz zufrieden, vor allem aufgrund der Begleitumstände:

Am Montagabend war das Abschlusstraining der Bataillonsfußballmannschaft. Zugleich wurden auch die Spieler für das Turnier am Dienstag/Mittwoch nominiert. Ein guter Kumpel aus Schulzeiten und ich hatten es beide in die Mannschaft geschafft. Nur leider durfte ich nicht mit. Am Dienstagmorgen informierte ich während der praktischen DPA-Prüfung einen Feldwebel, der das mit dem Turnier meinem Zugführer meldete. Dieser jedoch wollte mich einfach nicht mitfahren lassen. Man hätte ihn früher informieren müssen und es ginge nicht, dass Leute aus anderen Kompanien einfach so Soldaten zu einem Fußballturnier abziehen. Auf jeden Fall entwickelte sich eine heftige Diskussion zwischen den Chefs der beiden Kompanien, meinem Zugführer und dem Leutnant, der vom Kommandeur den Befehl bekommen hatte, eine Mannschaft für das Turnier aufzustellen.

Eine Entscheidung musste Dienstagmittag fallen. Mein Zugführer bot mir zwei Möglichkeiten an. Entweder ich fahre mit zum Turnier, bekomme dann aber nicht meine ATN, weil ich den DPA-Abschlusstest nicht schreibe, oder ich bleibe in der Kaserne und schreibe. Ohne ATN (Ausbildungstätigkeitsnachweis) würde ich die ganze Zeit als UvD oder Wache eingesetzt werden! Eine „Wahl“ blieb mir durch die Erpressung daher nicht wirklich und ich musste auf das Turnier verzichten… Das war so mit das negative Highlight diese Woche. Die Mannschaft belegte übrigens Platz 4, die ersten drei sind weitergekommen… Na ja, was solls. Trotzdem werde ich weiter nach Dienstschluss zum Training gehen.

Morgen früh muss ich wieder in die Kaserne, habe bis Sonntagmorgen Wache. Nächste Woche fahren wir drei Tage Schießen. Donnerstag ist Nachbereitung und Waffenreinigen, Freitag Sport und Grundreinigung.

Noch eine Woche Dienstpostenausbildung

Die dritte Woche DPA ist vorbei und wir haben wieder fleißig gewerkelt. Die Tage waren wir viel draußen, haben eine Menge gelernt und Ausbildungsstoff der Vorwochen gefestigt, teilweise unter erschwerten Bedingungen (Gerödel, Waffe). In der nächsten Woche werden wir eine Abschlussübung auf dem Kasernengelände haben, die wohl von Montag bis Donnerstag geht.

Diese unterteilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Letzterer wird die vier Tage aber besonders prägen. Ob ich am Dienstag/Mittwoch in der Kaserne bin und an der DPA-Prüfung teilnehmen kann, zeigt sich am Montag. Vielleicht schaffe ich es ins Bataillonsfußballteam, wenn ja, fahren wir Dienstag Mittag zu einem Hallenturnier und kommen erst Mittwoch Abend zurück. Ob ich unter den sieben Glücklichen bin, stellt sich Montagabend beim letzten Training heraus. In der nächsten Woche habe ich freitags wohl auch früher Schluss, weil ich heute im DPA-Wochenabschlusstest eine 1 geschrieben habe :-)

Internet auf Stube :-)

Wir haben ab heute Internet auf Stube. Moobicent machts möglich. Ein Kamerad hat einen Vertrag bei denen abgeschlossen und jetzt teilen wir uns auf Stube die Kosten. Ein Rechner stellt die Verbindung her, die anderen nutzen den Zugang per WLAN. Dabei nutzen wir meist Geschwindigkeiten ala DSL 1000 oder 1500. Mehr dazu später ;-)

Leider schaffe ich es aber nicht, jeden Tag ins Netz gehen zu können. Montag und Mittwoch habe ich hier im Bataillon abends Fußballtraining. Den Donnerstagabend nutze ich momentan noch zum Lernen für die DPA-Wochentests. Sobald es den aber nicht mehr gibt, könnte ich zumindest Dienstag- und Donnerstagabend ein bisschen was machen :-)

Die Woche gehts übrigens viel raus, das Wetter spielt leider aber nicht so mit. Nächste Woche haben wir DPA-Abschlussübung. Am Mittwoch/Donnerstag bin ich aber evtl. mit der Bataillonsmannschaft unterwegs. Das steht aber noch nicht fest, ob ich wirklich in der Mannschaft bin. Subjektiv gesehen rechne ich mir ganz gute Chancen aus :-)

Dienstpostenausbildung Woche Zwo

Im Vergleich zur Vorwoche hat sich diesmal nicht allzu viel in der DPA/SGA geändert. Auch diesmal hatten wir viel Unterricht, der praktische Anteil nahm aber sichtlich zu. So haben wir eine breite Palette an unterschiedlichen Ausbildungen bekommen (näheres darf ich ja nicht verraten). Gestern hatten wir noch PFT (physical fitness test). Bestanden habe ich den, Punktzahl dürfte so um die 22 liegen. Volle sechs Punkte habe ich im 12-Minuten-Lauf, „Sit-Ups“ und Liegestütze :-)

Abschließend gab es heute natürlich wieder einen Test. Den ersten hatte ich übrigens mit der Note 2 abgeschlossen. Durchgefallen bin ich beim zweiten nicht, das genaue Endresultat weiß ich aber noch nicht. Zum Schwierigkeitsgrad sei gesagt, dass man mit intensivem Lernen bestimmt eine 1 bekommen kann. Sobald man aber im Unterricht aufpasst, war bisher eigentlich immer eine „Bestanden“ locker drin.

Ansonsten war ich am Dienstag noch schön in der Kaserne laufen, um auch den Anschluss an die Vorbereitung zu halten. Mittwoch habe ich sogar mal abends Fußball spielen können, ich hoffe, dass ich das regelmäßig machen kann. Bei uns soll nämlich jetzt ne Art „Bataillonsmannschaft“ aufgestellt werden, die dann an Turnieren teilnimmt. Wäre wirklich ganz cool, wenn ich da reinkommen könnte. Am nächsten Montag ist ein weiteres Auswahltraining. In der Regel wird wohl zwei mal die Woche 1 1/2h trainiert.

Insgesamt ist es also eine ganz gute Woche gewesen. Ab nächsten Montag gehts in der Dienstpostenausbildung weiter, ehe eine Woche drauf eine Abschlussübung ansteht. Wens interessiert: Auch nach der AGA ist bei uns noch Stubendurchgang angesagt. Es gibt entgegen vielleicht mancher Berichte auch noch Stuben- und Revierreinigen und das wird zumindest bei uns regelmäßig kontrolliert.