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Online Reputation Management

Letzten Dienstag habe ich im Rahmen des studienbegleitenden Seminars am HPI einen kurzen Vortrag über das Online Reputation Management gehalten. Beim ORM geht es darum, seinen Ruf im Internet aktiv zu gestalten, zu verbessern und gegebenenfalls anzupassen. Dabei kommt dem Search Engine Reputation Management (SERM) heute eine große Bedeutung hinzu.

In meinem Vortrag habe ich versucht, viele Praxistipps und Beispiele für meine Kommilitonen zu geben, sodass man auch in der Lage sein sollte, seinen Ruf einigermaßen wiederherzustellen ;-) Ich habe mich in den gut 20 Minuten aber vor allem auf Einzelpersonen konzentriert, für Firmen kommen noch einige spannende und wichtige Aspekte dazu, das hätte aber den zeitlichen Rahmen noch mehr gesprengt.

Meine Online-Profile:

Zahlungsaufforderung der Uni Potsdam

Mein Zahlungsträger für die Semestergebühren ist gestern eingetroffen. Bis zum 22. September muss ich nun 247,36 Euro an die Universität Postdam überweisen. Das bedeutet, meine Immatrikulationsunterlagen sind rechtzeitig eingegangen und waren auch vollständig. Nochmal Glück gehabt nach dem Hick-Hack um den Krankenversicherungsnachweis. Jetzt wartet aber ein neues Problem auf mich.

Ab dem 22. September kann ich meine Potsdamer UniversitätsChipKarte (PUCK) abholen, die unter anderem Studierendenausweis sowie Semesterticket ist, nur kollidiert dieses Datum mit dem Beginn des Mathe-Vorkurses am HPI. Auf Nachfrage bei der PUCK-Servicestelle wurde mir auch mitgeteilt, dass das Semesterticket erst ab dem 1. Oktober gilt. Somit darf ich schön für die Fahrten zum Mathe-Vorkurs blechen, das werden im günstigsten Fall 2,80 Euro x 2 x 7 = 39,20 Euro… Gleichzeitig muss ich versuchen irgendwie in den Öffnungszeiten zum Neuen Palais zu fahren und die PUCK abzuholen. Nun ja, suboptimal würde ich das nennen.

Für alle Interessenten, die sich fragen, aus welchen Posten sich die 247,36 Euro zusammensetzen, hier die Antwort:

Studentenwerksgebühr: 40,00 Euro
Studentenschaftsgebühr: 10,00 Euro
Verwaltungsgebühr: 5,11 Euro
Immatrikulations- und Rückmeldegebühr: 51,00 Euro
Semesterticket: 131,25 Euro
Chipkarten-Pfand: 10,00 Euro

Weitere Termine wurden auch bekannt gegeben. So findet am 20. Oktober eine offizielle Begrüßungsfeier der Erstsemestler im Hans Otto Theader statt, anschließend steigt im Waschhaus Potsdam die Erstsemesterbegrüßungsparty (Eintritt ist natürlich für Studis frei ;-) ). Die Einführungsveranstaltungen meines Studiengangs finden wohl am 16. und 17. Oktober statt. Ganz nett ist übrigens der Wegweiser, auch wenn ich mir noch nicht so viel durchgelesen habe :-)

Warten auf den Überweisungsträger

Es gibt Neues in Sachen Studium am HPI zu berichten. Bis zum letzten Freitag (22.08.) waren die Unterlagen für die Immatrikulation (Einschreibung) an der Universität Potsdam einzureichen. Ein gut gemeinter Rat vorneweg. Wenn ihr noch vor dem Studium steht und euch einschreiben wollt: Kümmert euch rechtzeitig, am besten schon mit der Studiumbewerbung, um euren erforderlichen Krankenversicherungs-Nachweis für die Einschreibung.

Bei mir war das ein Kampf und Krampf mit der BKK VBU, meiner letzten gesetzlichen Krankenversicherung, die mir einen Befreiungsbescheid von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht ausstellen sollte. Dieser wird von der Universität bei der Einschreibung von allen Privatversicherten verlangt. Gesetzlich Versicherte geben einfach einen Krankenversicherungsnachweis ihrer gesetzlichen KV ab. Bis ich diesen blöden Bescheid zu Hause hatte, vergingen anderthalb Wochen!!! Erst am letzten Mittwoch und damit zwei Tage vor Ausschlussfrist für die Immatrikulation an der Uni traf dieser notwendige Zettel von der BBK VBU bei mir ein!! Damit sorgte die „nette“ Berliner Krankenkasse dafür, dass ich bis heute um meine Einschreibung zittern muss, denn der Überweisungsträger aus Potsdam für die Gebühren und Semesterticket fehlt immer noch!

Befreiung gesetzliche KrankenversicherungSollte das mit meiner Einschreibung am HPI nicht klappen, muss man schauen, ob man nicht weitere Schritte gegen die BKK VBU und in dem Fall die zuständige Sachbearbeiterin einleitet. Man kann schon sagen, dass mein Anliegen „verschleppt“ wurde. Am 7. August traf der Zulassungsbescheid bei mir ein. Am gleichen Tag ging von mir eine Mail an die Service-Adresse der BBK VBU raus. Da bis Montag nichts kam, habe ich da dann mal angerufen. Am Telefon wurde mir gesagt, dass ich morgen bzw. übermorgen den Bescheid zu Hause habe. Am nächsten Tag war dann wirklich ein Schreiben der BBK VBU in meinem Briefkasten, aber nur nicht der Bescheid, sondern ein Antrag auf Befreiuung von der Krankenversicherungspflicht. Die Fragezeichen wurden bei mir immer größer, schließlich bin ich schon seit fünf Jahren nicht mehr bei der BKK VBU, wozu ein Antrag auf Befreiuung, wenn ich doch schon lange befreit bin?! Nun ja, also wieder bei der BBK VBU angerufen: Ja füllen Sie das mal aus, Studium ankreuzen, unterschreiben und zurückschicken. In meinem Brief habe ich dann nochmal auf die akute Dringlichkeit hingewiesen, ein Muster eines solchen Nachweises von der Uni Potsdam (siehe Foto/Link) und eine Kopie eines Uni-Schreibens zwecks Krankenversicherung angehangen. Mittwoch war dann dieses Schreiben bei der Krankenkasse. Ich wartete bis Freitag/Samstag, aber es kam nichts zurück. So langsam bekam ich schon einen Riesenhals. Also habe ich Montag da wieder angerufen: Was ist mit dem Bescheid? – Oh, ja der ist schon seit Mittwoch hier. Ich bearbeite ihn gleich und der geht dann Morgen raus -. Ich habe nochmal mit Nachdruck gesagt, dass ich das unverzüglich brauche. Am Dienstag ist dann wieder nichts im Briefkasten. Für Mittwoch nahm ich mir vor, wenn der Nachweis der Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht nicht da ist, muss ich persönlich zur Krankenkasse nach Berlin. Glücklicherweise war der dann aber doch im Briefkasten. Ich habe mich gleich an die Einschreibungs-Unterlagen rangemacht und die noch am Mittwoch in die Post geschmissen. Donnerstag, spätestens Freitag, müssten die in Potsdam angekommen sein. Seitdem warte ich auf meinen Überweisungsschein…

Litzen hoch und Litzen runter, das macht den Vorgesetzten munter

In den letzten fünf Tagen stand das unumstrittene Highlight des Jahres und meines Grundwehrdienstes an. Die große Übung stand ganz im Mittelpunkt dieses Quartals. Dafür mussten wir schon Sonntagmorgen in der Kaserne sein, unser Gepäck wurden schon Freitag verladen. Sonntags ging nur unsere Waffe und das Handgepäck mit in den Bus. Mittags sind wir dann in der Kaserne am Truppenübungsplatz eingetroffen und haben unsere Stuben bezogen. Nach dem Feldgottesdienst hatten wir Zeit zur freien Verfügung und gingen abends zum Fußballschauen über. Natürlich haben wir auch das Deutschland-Spiel gegen Polen im Kino geschaut. Die Stimmung war genial! :-)

Am Montag gings dann raus auf die Schießbahn, zunächst aber zum Handgranatenwurfplatz. Nach einem Durchgang mit der Üb-Granate, um den ganzen Ablauf durchzugehen, folgten zwei scharfe. Das war wirklich beeindruckend, vor allem das Gefühl, wenn man den Splint gezogen hatte und kurz vor dem Wurf war und nur noch der Bügel die Granate sichert. Das Ding hat wirklich nen echt guten Bumms. Nachmittags sind wir rüber zum G-36-Schießen. Dort haben wir zunächst eine abgewandelte Version der S-1 geschossen, anschließend die S-5. Aufgrund der geringen Zeit, wir konnten nur auf einer Bahn schießen, durften nur die besten die S-9 als Wertungsübung für die Schützenschnur schießen. Ich war leider mit 13 von 15 möglichen Treffern „zu schlecht“. Danach gings wieder heim, es wurde Fußball geschaut und der Tag ruhig beendet. Der Ablauf nach dem Verlegen in die Kaserne war übrigens immer gleich.

Dienstags standen eigentlich Panzerfaust- und MG-Schießen auf dem Plan. Aufgrund der hohen Waldbrandstufe durften wir auf der für uns zugewiesenen Bahn keine Panzerfaust schießen. Dafür aber haben wir schon eine Einweisung fürs große Gruppengefechtsschießen bekommen. Beim MG-Schießen habe ich zwei Mal die S-3 als WÜ geschossen (silber) und die S-4 einmal (bronze). Die Ergebnisse haben mir aber nichts gebracht, sodass ich nächste Woche die bronzene Schützenschnur beantragen werde.

Am Mittwoch gings dann zum Gruppengefechtsschießen. Nach dem Üben in der Vorwoche ging es diesmal mit einem neuen Gruppenführer an den großen Auftritt. Es lief alles sehr schick. Wir hatten ein gutes Trefferergebnis und einen top Feuerüberfall. Auch die Einzeltätigkeiten der Schützen und alle anderen Punkte, wie Einfließen oder das Sturmabwehrschießen, haben gepasst. Man muss aber sagen, dass wir über die Phasen Bescheid wussten. Ich war im Alarmposten und zugleich Melder, der die Gruppe alarmierte. Meine Stellung war in einem Haus. Nachteilig war halt, dass ich durch das Fenster einen eingeschränkten Wirkungsbereich hatte und mir meine Ziele mit dem MG-Schützen „teilen musste“.

Donnerstags war dann ebenfalls Gruppengefechtsschießen, diesmal aber in einer gesteigerten Form mit Gefechtslärm, feindlichem MG-Beschuss und Granat-Einschlägen. So mussten wir öfter in Deckung gehen und auf diese Lageeinspielungen reagieren. Ansonsten blieb alles gleich. Wir hatten ein paar mehr Ziele, sodass ich mehr schießen konnte. Jeden Tag hatten wir zwei Durchgänge, insgesamt habe ich etwa 120 Schuss verschossen. Das war wirklich interessant und eine Erfahrung. Nach dem letzten Durchgang hat uns der Oberleutnant nochmal gelobt. Am Donnerstag stand ja auch wieder das Deutschland-Spiel an. Nach dem Waffenreinigen gings wieder ins Kino, der Ausgang des Spiels gegen Kroatien ist bekannt. Danach haben wir noch Taschen gepackt und den Block gereinigt.

Ich durfte dann gegen 22 Uhr raus (mein Vater holte mich ab), da ich heute noch nach Potsdam ans HPI zum Hochschulinformationstag gefahren bin. Nach einer Autopanne kurz vor dem Ziel kamen wir erst gegen halb 3 zu Hause an. Trotzdem bin ich dann heute nach Griebnitzsee aufgebrochen und habe mich intensiv informiert. Nach einem Vortrag von Professor Felix Naumann nahm ich noch an einer Führung durchs HPI teil. Dort wurden einige Bachelorprojekte vorgestellt und ich konnte an die Studenten auch einige Fragen loswerden und mir weiter ein Bild vom Institut machen. Es ist einfach genial :-)

In der nächsten Woche gehts los mit der Ausschleusung. Zunächst haben wir Vollzähligkeit der Ausrüstung, dann werden schon Ausrüstungsgegenstände der Kompanie abgegeben. Am Mittwoch und Donnerstag stehen Arzttermine an. Nebenbei werden wir bestimmt mit Waffenreinigen und Ausrüstungreinigen zu tun haben, Übungsnachbereitung halt. Zudem soll Donnerstag wohl noch ein 30km-Marsch sein.

Zum Schluss noch eine kurze Erklärung der Überschrift. Ein Brauch von EKs (Entlassungskandidaten) der Bundeswehr ist es, die Litzen auf der Schulter auf Halbmast zu ziehen, also auf die Mitte der Rangschlaufen. Nur wurde das gar nicht gern gesehen von den ganzen Vorgesetzten, die mir die Litzen schon runter reißen wollten. Nun ja, da habe ich einfach die Dinger kurz runtergezogen und später sind sie wieder „hochgerutscht“. Das passiert nunmal ;-)

Studienplanung und Projektarbeit

Da denken sich bestimmt viele, da hat der Christian Urlaub und schreibt so wenig in seinem Blog, obwohl er doch nischt zu tun hat. :-) Nun es war halt nicht so. In den letzten Tagen habe ich mich ein wenig mit meinen Projekten beschäftigt, neue Ideen umgesetzt, Inhalte erstellt, Optimierungen durchgeführt ec. Mir sind da auch ein paar neue Sachen eingefallen, für die ich aber natürlich keine Zeit habe. So liegen also noch gute vier bis fünf Projektideen rum, weitere zwei, drei Projekte liegen halb- oder achtel-fertig im Netz bzw. auf dem Rechner. Hätte der Tag doch nur 48 Stunden :-) An die Sachen gehts dann aber erst ab Juli.

Zudem lagen noch ein paar andere Sachen an. So war ich gestern mal den ganzen Tag „Außenarbeiten“ erledigen und ne Menge Zeit verbringe ich auch mit dem Fußball (Training, Spiele). Und dann gibts ja noch die häuslichen Pflichten. ;-) Vorgenommen hatte ich mir auch meine Bewerbungen fürs Studium. Am HPI in Potsdam begann nämlich am 1. Mai der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 08/09. Heute kam dann der neue „Zeit Studienführer“ mit dem CHE-Hochschulranking raus, den ich mir auch gleich geholt habe. Das HPI schnitt da sehr gut ab, außer bei der Reputation durch andere Professoren (Schlussgruppe). Na ja. Nicht nur die neue Instituts-Seite hat mich weiter darin bekräftigt, ab September/Oktober IT-Systems-Engineering in Potsdam zu studieren. Durch das wirklich coole Tele-Teaching habe ich schon mal in die ein oder andere Vorlesung reingeschnuppert, auch wenn mein Browser und der RealPlayer eigentlich immer nach ein paar Minuten abgeschmiert sind. :-(

Das Bewerbungsverfahren am HPI hat sich dieses Jahr übrigens geändert, wodurch es auch mit dem Wehrdienst ein wenig komplizierter bei den Unterlagen wird. Da muss ich noch ein paar Sachen kopieren lassen (Zeugnisse, Zulassungen, ec.). Jetzt werde ich mich aber nicht nur in Potsdam bewerben, sondern auch noch an anderen Hochschulen. Interessant ist für mich noch Wirtschaftsinformatik an der Uni Münster, Bioinformatik an der FU Berlin, Online-Journalismus an der HS Darmstadt und Internet Computing an der Uni Passau. Da sind die Bewerbungszeiträume aber noch ein wenig anders. Weiterhin werde ich die anderen Berliner Unis wohl noch abklappern (TU und HU). Normalerweise dürfte aber bei der HPI-Bewerbung nichts schief gehen, sodass ich wohl dort meinen Weg gehen werde. Aber man weiß ja nie, so werde ich mir halt noch ein paar Alternativen offen lassen. Und ja mit dem ganzen Zeug ist es halt nicht so leicht.

Genauso siehts auch mit meinem (Internet-)Gewerbe aus, dass ich ab Juli und dann neben dem Studium zur Finanzierung betreiben möchte. Da gibts ja so vieles zu beachten (Steuern, Versicherungen, Gründung, Businessplan, usw.). Auch damit habe ich mich die Tage mal ein wenig beschäftigt, mein erstes Unternehmen möchte ja auch solide gegründert werden. Bis zum Urlaub bleibt da auch nicht mehr viel Zeit: Die letzte Woche gehts ja hoffentlich in die Sonne ;-)

Obergefreiter Beförderung, Sport und AGSHP

Diese Woche stand besonders viel Sport auf dem Dienstplan. Zudem wurden wir am Montag mit Wirkung zum 1. April zu Obergefreiten befördert (mit dem 7. Dienstmonat). Jetzt habe ich also zwei Pommes auf der Schulter :-) Mit Ausnahme des Mittwochs und des Freitags haben wir jeden Tag mindestens zwo Stunden Sport getrieben.

Beim EST (=einsatzspezifisches Training) haben wir in grün ein paar Wettkämpfe durchgeführt. Dazu gabs zwei Gruppen, die sich in verschiedenen Disziplinen, wie Schubkarrefahren, Entengang oder Slalom gegenüber standen. Selbst unser Oberleutnant und die anderen Dienstgrade haben da mitgemacht. Super Sache :-) Selbst unser Bataillonskommandeur fand die Sache großartig.

Am Dienstag haben wir einen 12-Minuten Test gemacht. Da sollten wir so viele Runden laufen, wie wir schaffen. Des weiteren wurden Ruhe- und Belastungspuls gemessen. Ich hab knapp 2800 Meter geschafft, die 3000m sind aber in der Zeit drin. Am Mittwoch waren wir dann im AGSHP. Da haben wir nochmal die G36 S-1, S-2, S-3 und S-7 geschossen, sowie am Nachmittag die MG-Übungen S-2 und S-3. Also bis auf die 7 keine neue Übung für uns gewesen und daher nicht ganz so spektakulär.

Donnerstagvormittag haben wir dann fürs Deutsche Sportabzeichen trainiert. Es gab drei Stationen mit Weitsprung (bester Wert 5,10m), Kugelstoßen (mit der 7,25kg 7,70m) und 100m-Lauf (12,2sek). Beim Kugelstoßen darf ich bei der Abnahme des DSA aber mit der 6,25kg Kugel stoßen, da ich noch 19 Jahre bin (steht so in den DSA-Regeln). Auch beim 100m Lauf sollte noch einiges gehen, da die Bahn sehr schlecht war. Ich hoffe, dann demnächst das DSA ablegen zu können. Das brauche ich nämlich als letztes für mein Bundeswehr Leistungsabzeichen in Gold :-)

Heute gabs dann noch einen Unterricht mit unserem stellvertretenden Kp-Chef. Thema war das Wahlsystem in Deutschland. Nach Dienstschluss war ich natürlich auch wieder sportlich aktiv. Montag gings in die Halle zum Fußball, Dienstag und Mittwoch war Basketball angesagt (bis mein Ball kaputt ging). Meine Urlaubsplanung konnte ich jetzt auch voran treiben. So habe ich ab dem 25. April bis zum 18. Mai frei. Danach habe ich noch drei Urlaubstage. Zudem versuche ich noch für den HPI Hochschulinformationstag in Potsdam Sonderurlaub zu bekommen. Hoffe mal, das klappt.

In der nächsten Woche steht eine weitere Infanterieergänzungsausbildung an. Dafür gibts Montag noch grundlegende Unterrichte und Sport. Am Dienstag gehts los mit Waffenausbildung (G36/MG3), am Mittwoch haben wir Stationsausbildung, u.a. mit der Panzerfaust 3, und am Donnerstag gehts raus ins Gelände (Feuerkampf). Von Freitag auf Samstag habe ich dann wieder Wache…

Blog-Stöckchen Blogger und ihre Berufe

Von lousigerblick kommt die Stöckchenfrage, was Blogger vom Beruf sind und welche Rolle das Bloggen dabei spielt. Weiterhin möchte der Stefan Böttcher wissen, welche Ausbildung wir gemacht haben bzw. was die Blogger studiert haben. Zu guter letzt kommt die Frage, wie die Blogger zum Schreiben gekommen sind.

1.) Mein Beruf: Momentan bin ich Soldat bei der Bundeswehr, habe also kein zivilies Berufsverhältnis. Nach meinem Grundwehrdienst, der am 30. Juni endet, werde ich studieren. Mein Abitur habe ich im Juni 2007 am Barnim-Gymnasium in Bernau bekommen. In der Kaserne spielt das Bloggen keine große Rolle, ab und zu habe ich Internetzugang und blogge dann über meinen Soldatenalltag. Ansonsten bin ich keine Art „Bundeswehr-Blogger“, ist ja auch alles geheim ;-) Diesen Blog sehe ich als Privat-Projekt, das mit SEO und Marketingthemen angereichert ist. Für später ist es geplant, diese Teilbereiche auszulagern und diesen Blog mit rein privaten Themen zu füllen.

2.) Ausbildung / Studium: Wie eben schon erwähnt, werde ich ab dem nächsten Wintersemester (WS 08/09) studieren. Dafür habe ich mich schon im letzten Jahr an sechs Universitäten in Deutschland beworben, von denen ich allen eine Zusage erhalten habe. Es läuft aber darauf hinaus, dass ich am Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik in Potsdam IT-Systems Engineering studieren werde. Dafür habe ich schon meine Zulassung. Nebenbei möchte ich versuchen, selbständig im Online-Bereich als Schreiber, Blogger, SEO und Webseitenersteller zu arbeiten.

3.) Warum Bloggen: Wie man am Archiv dieses Blogs erkennen kann, ging das ganze im August 2007 los. Vorher hatte ich mal einen kurzen Ausflug zu Blogger.com von Google, habe mich dann aber aus diversen Gründen für einen eigenen Webspace und WordPress entschieden. Ich nutze die Seiten vor allem dafür, um mir einen Kundenstamm für meine Selbständigkeit aufzubauen und zu schauen, wie man Seiten monetarisieren kann. Da es mein erster Blog ist, möchte ich auch Erfahrungen sammeln, auch in Hinsicht auf das Schreiben an sich.

NC IT-Systems Engineering am HPI

Schon vor einigen Wochen hatte ich mich gefragt, wie hoch der numerus clausus am Hasso-Plattner-Institut (HPI) zum Wintersemester 07/08 wohl war. Ich habe meine Zulassung zum Studium bekommen, konnte mich aber aufgrund der Einberufung zum Grundwehrdienst nicht immatrikulieren. Im nächsten WS werde ich bevorzugt ausgewählt.

Auf den Internetseiten der Universität Potsdam habe ich dann neugierig in den Auswahlgrenzen nach dem NC für meinen Studiengang in Griebnitzsee gesucht. Und da steht in der entsprechenden Spalte eine dicke 1,5 (2) :-) Das bedeutet, dass der letzte (60.) Bachelor-Studienplatz an eine/n Bewerber/Bewerberin weggegangen ist, der einen ABI-Schnitt von 1,5 und 2 Wartesemester hatte. Nicht schlecht.

Auch die Entwicklung des NC in IT-Systems Engineering ist beeindruckend. Zum Wintersemester 05/06 lag er noch bei 2,4; ein Jahr später bei 1,8 und jetzt eben bei 1,5. Das spricht wohl ohne Zweifel für den herausragenden Stand des HPI. Ich freu mich schon wirklich riesig auf den September, denn da ging dieses Jahr der Vorkurs Mathematik los ;-)