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Werden meine Seiten für Spammer interessanter?

Nachdem ich jetzt ein, zwei Projekte neben meinem Blog laufen habe und diese sich langsam aber sicher ganz gut machen, mehren sich jetzt die Spam-Mails, Spam-Kommentare, ec zum Linkaufbau. Heute möchte ich also mal die aktuellsten Anfragen vorstellen und zeigen, wie man Spam-„Linkbuildung“ besser identifizieren kann. Zudem gilt es beim Bearbeiten ein paar Kleinigkeiten zu beachten.

Spammails. Gleich zweimal hat sich Jobrapido (dahinter steht die Jobrapido Ltd) bei mir gemeldet. Die bieten die Möglichkeit, „mehr als 200.000 Jobangebote aus hunderten Jobbörsen, von Personalvermittlungs-Unternehmen und Firmenwebseiten nach Schlüsselwörtern und Orten, zu durchsuchen“. Gegen die Seite und die Idee habe ich ja nichts einzuwenden, wenn man sich nicht billiger Spam-Mails bedienen würde, um den Service zu verlinken. Ganz plump möchte man einen Link auf das Jobangebot haben, ohne Gegenleistung! O-Ton: „Unser Dienst kann auch für viele Ihrer Besucher von Interesse sein.“ Bei Abakus war die Aktion schon einen Thread wert. Die Mail ist standardisiert und ersetzt nur meine Webseiten-URL. Absender ist die Adresse claudia.brignola@jobrapido.com und auch insgesamt ist die Mail ganz gut gestaltet. Man könnte fast meinen seriös. Übrigens gingen die Mails nur an Mailaccounts, ala info@meine-adresse.com. Bei vielen Webmastern wird die Aktion aber bestimmt gefruchtet haben, da es immer welche gibt, die auf solche „Angebote“ reinfallen und das ist das ärgerliche.

Damit jetzt hier nicht das Gefühl aufkommt, ich würde jede Linkanfrage löschen, nein so ist es nicht. Nur sollte erstens erkennbar sein, dass man sich mit meiner Seite beschäftigt hat (was bei jobrapido nicht der Fall war) und mir einen gewissen Nutzen zeigt. Dieser Nutzen muss nicht zwingend ein Gegenlink sein, es gibt auch andere Möglichkeiten (bei Shopbetreibern beispielsweise Gutscheine, Geschenke, ec.). Hier sollte man aber erwähnen, dass diese Angebote auch wirklich fair und attraktiv sein sollten. Nicht wie mir vor einigen Wochen eine „Schutzfolien“-Firma per Mail und Telefon angeboten hat, für ein Review über einen „Online-Shop“ ein Jahr lang die Versandkosten zu erlassen. Da sollte doch schon ein wenig mehr drin sein.

Manueller Kommentarspam. Auch den gab es zuletzt relativ häufig. Was unterscheidet manuellen Kommentarspam von herkömmlichen Kommentarspam? Nun ja, beim manuellen kommentiert ein echter Mensch in einem Blog, wohingegen beim automatisierten Kommentarspam meistens irgendwelche Skripts Blogs absuchen und den Spam platzieren. Somit wird manueller Blogspam von einigen Spamdetektoren nicht so gut erkannt, da dieser Spam andere Merkmale als der herkömmliche Mist hat.

Erst gestern hat jemand versucht über einen Blogkommentar an einen schicken Backlink zu kommen. Die Spamlinks erkennt man gleich an mehreren „Merkmalen“. Die Leute wählen ein bestimmtes Keyword als Namen und nicht ihren echten. Grund: Standardmäßig wird nur der Kommentarname verlinkt. Außerdem beschäftigen sich die Spammer nicht wirklich mit dem Artikel. Sie wollen nur schnell ihren (dofollow-)Link bekommen. Die Kommentartexte sind entweder total themenirrelevant, nichtsaussagend oder einfach nur überflüssig. Manchmal geben sie auch Sachen wieder, die im eigentlich Post schon gesagt wurden. Diese Merkmale machen es dem Betreiber leicht, solche Spamkommentare zu erkennen und im Endeffekt zu entwerten oder zu löschen. Als Blogger ist das natürlich nicht immer so leicht, die manuellen Spamkommentare zu erkennen.

Was ist die Konsequenz aus der Geschichte? In Zukunft werde ich klar erkennbare Spam-Kommentare löschen. Ich habe nichts dagegen, wenn meine Besucher ihre eigenen Webseiten verlinken, nur sollte der Kommentar dann einen Mehrwert liefern und auch kein deutliches Key im Namen enthalten sein. Wer die Funktion also nicht missbraucht, muss absolut keine Angst davor haben, dass seine Kommentare gelöscht werden.

Zum Thema Spamfilter. Als Internetnutzer kennt ihr bestimmt viele Tools, die euch dabei helfen, Spam in Mails, Blogs oder Webseiten zu erkennen. Ich lege euch diese wirklich ans Herz. Nicht desto trotz sollte man auf jeden Fall nochmal über die Spamsachen drüber schauen, da a) Spammails maskiert werden, die keine sind (Filter noch nicht ausgereift) oder b) mancher Spam nicht erkannt wird.

Der Online-Ausstieg auf Fritz. Selbstmord?

Sternchen, Klopf, Klopf, Sternchen. Fritz Reporter Johannes Nichelmann hat ein interessantes Experiment durchgeführt. Für eine Woche hat sich der Schüler von Online-Diensten, wie social networks (StudiVZ, SchülerVZ, MySpace ec.) oder Instant Messengers (ala ICQ, MSN) abgemeldet und somit der Netzwelt den Rücken gekehrt, der Online-Selbstmord. :-) „Das heißt, du würdest nicht mehr am Leben teilnehmen. Da wärst du ja Außenseiter.“ Was würden seine Freunde über den Ausstieg sagen? Jeden Tag hat Johannes auf Fritz über seine Erfahrungen berichtet.

Hier ein paar key-Facts und eine Zusammenfassung:

– anfängliche Schwierigkeiten beim Löschen der Accounts
– schon nach wenigen Stunden: Drang seine, mittlerweile gelöschten, Accounts zu checken
– Rechner lieber wegbringen?
– Freunde rufen ihn an, Hausaufgaben per Messanger verschicken
– Ausgrenzung: Weniger Kontakt, da Freunde sich über MSN verabreden
– baut sich ein reales Freundschaftsnetzwerk auf (kann sowas existieren?)
– Sachen unternehmen, die man im Netz nicht kann: Kino, Eisessen
– Unterhaltung wird gefördert, mit Freunden quatschen
– Idee: Lieblingszitate nicht mehr im StudiVZ-Profil, sondern auf T-Shirt

Johannes im Fritz-Interview:

– am meisten gefehlt: StudiVZ, MSN und ICQ am Abend
– Reflex war da, immer wieder auf die networks raufzugehen und Geheimaccounts anzulegen
– Freunde hat er behalten, haben aber erst nach einigen Tagen gemerkt, dass er seine Accounts gelöscht hat
– Johannes hat dann öfter Bücher gelesen, nicht nur die Zusammenfassung ;-)
– kein Fernseher, abends mit Freunden getroffen (wie in der prä-vernetzten Welt)
– neue Hobbys
– In Zukunft: Keine Rückkehr zu StudiVZ und Co.

Was sage ich zum Online-Ausstieg?

Ich denke, dass vor allem Schüler mit den ganzen Social Networks und IMs Zeitprobleme haben und dadurch Hausaufgaben, Lernen und Hobbys vernachlässigen. Bei mir persönlich ist dieses Networking eher businessbasiert, zudem habe ich mir noch lange nicht so ein großes Netz aufgebaut. Interessant wird es sein, was ab Juli nach DZE passiert. Bisher habe ich meinen StudiVZ-Account, MySpace hatte ich auch mal aufgemacht, dann aber nicht verwendet. Da weiß ich nicht mal, ob der mittlerweile gelöscht wurde. Ich hätte noch nicht mal eine Idee, was man da großartig raufmachen könnte. Zudem haben meine Freunde bei MySpace glaube keine Profile. StudiVZ ist da schon eher angesagt, wobei ich da mit der erste war. Facebook werde ich mir auch mal anschauen. An Messengern habe ich derzeit nur ICQ (Schreiben) und Skype (Telefon) drauf. Letzteres ist aber erst in den Kinderschuhen, da erst seit ein paar Wochen drauf. ICQ nutze ich in letzter Zeit nicht so oft. Zudem weil ich meistens mit anderen Sachen beschäftigt bin und mich die Kontakte dann andauernd beim Arbeiten stören ;-)

Wenn man das mal zeittechnisch aufschlüsselt, muss ich sagen, dass ich zwar sehr viel Zeit im Internet verbringe (Bloggen, Foren, SEO, Mails), da ich ja hier ein wenig Geld verdiene, aber bei StudiVZ oder mit ICQ verbringe ich jetzt nicht so viel Zeit. Ich sitze also nicht die ganze Zeit an meinem Rechner, um mit meinen Kumpels zu schreiben, sondern nutze die Zeit für mein „Business“. Das gilt es nämlich zu pflegen und auszubauen. Mails checken usw. ist natürlich auch nötig. Der normale Alltag für einen Selbständigen im Netz. Demnächst wird wohl auch XING an Bedeutung gewinnen.

Nach den verschiedenen Berichten und einigen Analysen in meinem Umfeld kann ich die bekannten Trends in bestimmter Weise bestätigen. Vor zwei, drei Jahren war das mit dem Chatten alles nicht wirklich so weit, bzw. in den Anfängen. Seitdem sind die Kiddies immer länger im Netz. Sie verbringen weniger Zeit draußen. Früher war man selber bei dem bescheidensten Wetter unterwegs. Die neue Netzkultur hinterlässt einige Fragezeichen. Die Leute treffen sich heute vor allem am Rechner und nicht mehr direkt in der realen Welt. Positiv ist sicher, dass man mehr Leute kennen lernen kann und nun auch andere Möglichkeiten hat, sich zu verabreden. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Telefonate insgesamt abnehmen, die Kommunikation in der Gesamtheit hingegen steigt. Das heißt man unterhält sich mehr und länger über die Messenger.

Ich denke, dass diese Vernetzung in Zukunft noch weiter zunimmt. Irgendwo wird man jedoch immer mit dem Internet in Kontakt kommen, es ist mittlerweile einfach ein Bestandteil unseres Lebens. Wer sich dem Netz entzieht und einen Online-Ausstieg durchführt, den wird es zwar nicht umbringen, ihm wird aber vieles verborgen bleiben und seine Möglichkeiten einschränken. Es ist halt eine Entwicklung, die man nicht aufhalten kann. Man könnte ja jetzt auch überspitzt sagen, absofort verzichte ich auf jegliche Personenbeförderungsmittel und gehe nur noch zu Fuß. Das Netz gehört einfach dazu, genau, es ist ein evolutionärer Schritt in der Menschheit. Dabei lernt man das Netz wohl aber erst richtig schätzen, wenn man von der Online-Welt abgeschnitten ist. Es ist quasi ein Luxus.

Was sagt ihr dazu?

Gerne würde ich diesen Artikel dazu nutzen, um eure Erfahrungen und Gedanken dazu aufzugreifen. Als eine Art Blog-Parade könnt ihr in eurem Blog darüber schreiben, oder aber hier kommentieren. Später würde ich das dann gerne auch zusammenfassen, da ich dieses Thema als sehr wichtig und interessant erachte. Haltet ihr die Entwicklungen für problematisch? Wird sich das Netz massiv auf die Bildung der „Web 2.0 Generation“ auswirken und wie verändert sich der Alltag? Sagt mir, was ihr dazu denkt.

WLAN (mit PCMCIA Karte) unter Knoppix

Da ich mich durch den „Festplatten-Ausfall“ meines Gericom-Notebooks mehr mit Knoppix beschäftigt habe, kam ich auch dazu mal auszuprobieren, wie man WLAN unter Knoppix konfiguriert. Da ich unter der Woche in der Kaserne gerne online sein möchte, habe ich nun den Versuch gestartet, meine PCMCIA WLAN Karte (RTL8180 Chipsatz) unter Knoppix zu betreiben.

Im Netz ist die WLAN-Geschichte ganz gut dokumentiert, man muss sich die Infos aber gut zusammensuchen (Links gibt es unten). So wird meine Karte natürlich nicht automatisch erkannt, wäre ja auch viel zu einfach ;-) Deshalb muss man erst mal den Treiber installieren, damit die Karte auch von Knoppix erkannt wird.

Mit Linux-Treibern sieht es generell immer schlecht aus, sodass ich mit Hilfe von ndiswrapper den Windows-Treiber unter Knoppix nutze. Dazu habe ich mir den Windows 98 SE Treiber von Realtek heruntergeladen (mit dem XP ging es net) und auf meine externe Festplatte raufgespielt. Als nächstes habe ich meine PCMCIA WLAN Karte ins Notebook gesteckt und Knoppix von CD booten lassen. Nachdem Knoppix gestartet war, habe ich als erstes die externe Festplatte angesteckt. Idealerweise erkennt Knoppix die von selbst.

Als nächstes habe ich die Konsole aufgemacht. Dort meldete ich mich mit dem Befehl su als root an und wechselte ins Treiber-Verzeichnis meiner Festplatte. Mit Hilfe des Befehls ndiswrapper -i net8180.inf wird der Treiber installiert. Den Erfolg fragt man danach mit ndiswrapper -l ab. modprobe ndiswrapper startet das Modul. Die rote Kontrollleuchte an meiner PCMCIA Karte begann daraufhin zu leuchten, ein sehr gutes Zeichen ;-) Als nächstes kann man den Befehl dmesg ausführen, der ebenfalls zur Überprüfung dient.

Bei mir war es dann so, dass Knoppix automatisch eine Verbindung zum WLAN Access Point hergestellt hat und von dort eine IP zugewiesen bekam. Die grüne LED bekannt zu leuchten :-) Dann habe ich nur noch meinen Browser aufgemacht und konnte lossurfen. Dass es nicht immer so einfach ist, zeigt die Tatsache, dass ich viele Stunden gebraucht habe, damit alles so läuft. Erst hatte ich die falschen Treiber, dann kam meine Verbindung zum Access Point nicht zu Stande. Probleme hatte ich auch mit der WPA/WEP-Verschlüsselung: Ich konnte nur eine Verbindung herstellen, wenn ich keine Verschlüsselung drin hatte.

Sollte sich die WLAN Karte nicht automatisch mit dem Access Point oder Router verbinden, müsst ihr die WLAN Karte noch konfigurieren. Das geht unter Knoppix - Netzwerk/Internet- Funklan konfigurieren

Nicht hinbekommen habe ich, dass die Konfiguration gespeichert wird. So muss ich jetzt die oben beschriebene Vorgehensweise bei jedem Knoppix-Neustart wieder durchgehen. Normalerweise sollte es so gehen, dass man die Konfiguration übers Knoppix-Menü auf einem externen Medium speichert (Diskette, USB-Stick, externe Festplatte). Im Bootbildschirm von Knoppix gibt man dann folgenden Befehl mit: knoppix myconfig=/mnt/sda1 (je nachdem welches Medium muss sda1 ersetzt werden). Bei mir kam da beim Start zwar keine Fehlermeldung, aber ndiswrapper war nicht konfiguriert. Komisch.

WLAN Konfig per Konsole

Wenn ihr lieber per Hand das WLAN konfigurieren wollt (war bei mir auf Stube bei mehreren WLAN-Netzwerken nötig), könnt ihr das auch per Konsole machen.

Zunächst müsst ihr den WLAN-Modus einstellen (bspw. für Access-Points managed, für ad-hoc Netzwerke ad-hoc)iwconfig wlan0 mode managed Als nächstes müsst ihr, falls vorhanden, den Netzwerkschlüssel angegeben (hier 12345). Außerdem kann eine 6-stellige Zahl für die 40-bit Verschlüsselung oder eine 10-stellige Zahl für die 128-bit Verschlüsselung angegeben werden. Eventuell muss, abhängig von den Einstellungen des Accesspoints, der sogenannte ‚open‘ Sicherheits Modus anstelle des ‚restricted‘ Modus verwendet werden. iwconfig wlan0 key restricted s:12345 Den Netwerknamen gebt ihr mit iwconfig wlan0 essid "Netzwerkname" an. ifconfig wlan0 up macht die Netzwerkkarte unter Linux verfügbar.

Hier ein paar hilfreiche Links zum Thema WLAN unter Knoppix:

ndiswrapper HowTo von Suse
ndiswrapper Seite mit Liste von unterstüzter Hardware

Notebooks motivieren Schüler? Ja!!

In einer Studie der Humboldt-Universität Berlin ist herausgekommen, dass Schüler in Notebook-Klassen eine höhere Motivation zeigen als Schüler in herkömmlich unterrichteten Klassen. Lehrer haben in den Klassen eine größere Selbstständigkeit der Schüler festgestellt. Zudem stieg ihr Computerwissen im Vergleich zu normalen Klassen. In Amerika hatte man zuvor Notebook-Klassen aufgrund der eher negativen Entwicklung geschlossen.

Unabhängig davon finde ich, dass Rechner (auch Notebooks) für Schüler ein idealer Lernzusatz sind. In meiner Schulzeit, vor allem am Gymnasium, habe ich meinen PC intensiv nach Schulschluss zur Vorbereitung / Nachbereitung genutzt. Wusste man mal bei einer Hausaufgabe nicht weiter, konnte man googeln. Für Vorträge und Facharbeiten wurde im Netz recherchiert. In Englisch und Französisch habe ich kein gedrucktes Wörterbuch verwendet, sondern auf Übersetzer wie dict.cc zurückgegriffen.

Dabei ist jedoch die Gefahr groß, zu sehr vom eigentlichen Vorhaben abgelenkt zu werden. So checkt man nebenbei die E-Mails, surft im Lieblingsforum rum oder schreibt einen Blogeintrag. Einige neigen auch dazu, nur zwischendurch mal ein kleines Spielchen zu zocken. Deshalb braucht man jede Menge Selbstdisziplin. Manche verfallen auch dazu, ohne selbst zu überlegen, den Rechner anzuschmeißen und nach Lösungen zu suchen. Vor allem bei Übersetzungen fremdsprachiger Texte machen das viele Schüler. Es sei gesagt, dass euch das in keiner Weise hilft!! Zuerst sollte man immer sein eigenes Köpfchen anstrengen :-)

Im Internet habe ich auch gezielt Unterrichtsstoff nachbereitet, also nach den angesprochenen Themen gesucht und interessante weitergehende Informationen gefunden. Das wirkt sich in der Mitarbeit ungeheim positiv aus und selbst der Lehrer lernt mal was neues ;-) Bei mir war es immer so, dass ich solche Mehrarbeit gerne unternommen habe, wenn mich das Thema selber interessiert hatte.

Nicht nur das World Wide Web ist für Schüler eine große Hilfe. Ohne mein Notebook hätte ich im Informatik-Leistungskurs ganz schön alt ausgesehen. Die Entwicklungsumgebungen wurden so einfach eingerichtet und losprogrammiert. Aber auch für Mathe habe ich mit Geogebra eine wirklich schöne Anwendung genutzt, die mir immens, auch in der Abiturvorbereitung, geholfen hat. Auch wenn ich kein Physik oder Chemie belegt habe, gibt es auch für diese Fächer wunderschöne Tools (für Schüler meist auch kostenfrei). Bei Vorträgen habe ich neben PowerPoint-Präsentationen auch oft Audio-CDs verwendet. Dort waren dann Reden oder Hörbeispiele drauf. Ohne Rechner und Internet wäre auch das nicht so möglich gewesen.

Internet auf Stube :-)

Wir haben ab heute Internet auf Stube. Moobicent machts möglich. Ein Kamerad hat einen Vertrag bei denen abgeschlossen und jetzt teilen wir uns auf Stube die Kosten. Ein Rechner stellt die Verbindung her, die anderen nutzen den Zugang per WLAN. Dabei nutzen wir meist Geschwindigkeiten ala DSL 1000 oder 1500. Mehr dazu später ;-)

Leider schaffe ich es aber nicht, jeden Tag ins Netz gehen zu können. Montag und Mittwoch habe ich hier im Bataillon abends Fußballtraining. Den Donnerstagabend nutze ich momentan noch zum Lernen für die DPA-Wochentests. Sobald es den aber nicht mehr gibt, könnte ich zumindest Dienstag- und Donnerstagabend ein bisschen was machen :-)

Die Woche gehts übrigens viel raus, das Wetter spielt leider aber nicht so mit. Nächste Woche haben wir DPA-Abschlussübung. Am Mittwoch/Donnerstag bin ich aber evtl. mit der Bataillonsmannschaft unterwegs. Das steht aber noch nicht fest, ob ich wirklich in der Mannschaft bin. Subjektiv gesehen rechne ich mir ganz gute Chancen aus :-)

China – Das Reich der Mitte im Web 2.0

Obwohl es im Reich der Mitte eine strenge Zensur in Medien und Internet gibt, sind die Chinesen mittlerweile die zweitgrößte Internetnation der Welt. Nach der letzten Statistik des offiziellen China Network Information Center (CNNIC) nutzen 210 Millionen Chinesen das Internet. Damit fehlen nur noch fünf Millionen Nutzer, um Amerika als größte Internetnation abzulösen.

Gemessen an der Gesamtbevölkerung nutzen aber nur 16% der Chinesen das Netz, in Deutschland sind es zum Vergleich 63%. Auch die Verteilung ist in China noch sehr ungleich. Von den 210 Millionen Anwendern leben nur knapp 53 Millionen in ländlichen Gebieten. Fast jeder zweite Bewohner von Peking (46,6 Prozent) und Shanghai (45,8 Prozent) nutzt das Netz, in ländlichen Provinzen wie Guizhou oder Gansu hingegen nicht einmal jeder Zehnte. Die Wachstumsrate auf dem Land ist dagegen mit knapp 128 Prozent viel höher als in den Städten (38 Prozent). Ein Großteil der Chinesen nutzt Breitbandanschlüsse (163 Millionen) für den Internet-Zugang. Rund jeder vierte (50,4 Millionen) nutzt das Internet auch mobil über das Mobiltelefon. Die Wachstumszahlen im bevölkerungsreichsten Land der Erde sind immer noch gigantisch: Seit Juli 2007 kamen 48 Millionen Internetnutzer hinzu. Gegenüber Ende 2006 ist die Zahl um 73 Millionen gestiegen.

Einer wachsenden Beliebtheit erfreuen sich in China vor allem Weblogs. CNNIC habe ermittelt, dass etwa 47 Millionen Chinesen einen eigenen Blog betreiben. Insgesamt gibt es sage und schreibe 73 Millionen Blogs. Zum Ende des Jahres 2006 gab es aber gerade mal 17,5 Millionen Blogger!

Ähnlich wie in Deutschland nutzen zwar mehr Männer das Internet (55%), aber die Mehrheit der Blogs wird von Frauen verfasst (57%). Gebloggt wird über Kultur und Wirtschaft, Tourismus und Alltagsleben und sogar über das Militär. In erster Linie drehen sich Blogs aber über die bloggende Person selbst. Auf der anderen Seite liest die Mehrheit der Nutzer am liebsten Blogs zur Unterhaltung. Eines der bekanntesten Blogs in China ist das der Schauspielerin Xu Jinglei, das sogar schon die Technorati-100-Liste der meist verlinkten Blogs anführte.

Jegliche Form der Online-Kommunikation mit den „Wangyou“, den Netzfreunden, ist sehr beliebt. Sie diskutieren in Chaträumen und Foren. Eines der größten Foren betreibt die Parteizeitung Renmin Ribao („Tageszeitung des Volkes“) selbst.

Anders als in Deutschland können Chinas Surfer ihre Meinung jedoch nicht offen äußern. Im Jahr 2007 kündigte die Regierung an, Blogs stärker kontrollieren zu wollen. Kürzlich verbot die Regierung Privatnutzern, ihre Videos über das Internet zu verbreiten. Wer sich dennoch über kritische Themen äußert, riskiert, dass seine Beiträge gelöscht werden. Im schlimmsten Fall gerät er ins Visier der Sicherheitsbehörden. Allerdings haben die Chinesen eine lange Tradition des Umschreibens von Sachverhalten (Homonymen). Das sind gleich ausgesprochene Silben, deren Bedeutung sich durch die Betonung jedoch ändert. So verklausuliert kann über so gut wie alles diskutiert werden.

Internet Marketing Consultant Martin Eriksson?

Unter der Woche habe ich eine etwas skurrile englische Mail von einem gewissen Martin Eriksson bekommen. Er arbeitet als „internet marketing consultant“ und möchte für meine Webseite Werbekunden finden/vermitteln. Er beschreibt auch kurz, wie das ganze ablaufen soll: Zuerst notiert er meine Seite mit bestimmten Keywords („First off I will save your site in my notes, and I’ll tag you with certain keywords.“). Wenn seine Klienten nach Werbepartnern suchen und ich auf das Gesuch passe, so würde er mir schreiben. Danach binde ich die Werbemittel ein und erhalte anschließend eine Auszahlung über PayPal oder Moneybrookers.

Was die Sache aber so dubios macht ist, dass er mir über ein GMail-Konto, mit dem Betreff „Hi“ und ohne Angabe einer Webseite geschrieben hat. In der Mail steht weder mein Name (zu finden im Impressum, wo er meine Mail her haben muss), noch meine Webseitenadresse. Es scheint, als wäre die Mail an mehrere gleichzeitig rausgegangen. Er hinterlässt lediglich seinen Namen, nichts weiteres. Eine Google-Suche nach „Martin Eriksson“ brachte keine nennbaren Resultate. Weiterhin stehen folgende Fragen an das System: Wie hoch ist die Auszahlung bzw. seine Provision? Wie kann ich etwas ablehnen? Was sind die Vertragsbedingungen? Ihr seht, sehr komisch die ganze Aktion.

Zwei Tage nach der ersten Mail kam übrigens eine weitere Mail, dass ich ja noch nicht geantwortet habe. Habt ihr sowas auch schon mal bekommen, bzw. zufällig genau die gleiche Mail?

Internet- und Computernutzung wächst weiter

Das Statistische Bundesamt hat Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die die Nutzung von Computern und Internet im privaten Alltag vedeutlicht. Demnach nutzten im ersten Quartal 2007 74 Prozent der Deutschen über 10 Jahre privat einen Computer, mehr als zwei Drittel (68 Prozent) auch das Internet. Gleichzeitig ist das Internet Teil des Alltags geworden: Knapp zwei Drittel der Internet-Nutzer gaben an, jeden oder zumindest fast jeden Tag online zu sein. Deutsche Haushalte verfügen zum Großteil (73%) über digitale Geräte, wie Desktop, Laptop oder PDA. 65 Prozent verfügen über einen privaten Internetschluss.

Der Wandel zur mobilen Gesellschaft spiegelt sich auch in der Beliebtheit von Notebooks wieder. Die mobilen Rechner verdrängen immer mehr ihre festen Schreibtischkollegen (4% Rückgang). 41 Prozent der Haushalte nutzen einen Laptop zudem für den Internetzugang. Unterschiede in der Nutzung zwischen Männern und Frauen gibt es nur noch wenige. Hier macht sich jedoch immer noch die Altersverteilung bemerkbar: Während bei den Jungen und Jugendlichen die Verteilung praktisch gleich ist (10- bis 24-Jährige: männlich 93 Prozent, weiblich 94 Prozent, 25- bis 54-Jährige: männlich: 86 Prozent, weiblich: 82 Prozent), können sich ältere Frauen (über 55) offensichtlich nicht so recht mit der Technik anfreunden. Allerdings nutzen die Älteren ohnehin die digitalen Medien weniger: 41 Prozent von ihnen verwenden privat einen Computer, 33 Prozent gehen ins Internet. Für den Nachwuchs hingegen gehört beides zum Alltag dazu: 89 Prozent der Deutschen zwischen 25 und 54 Jahren schalten nach der Arbeit einen Computer an, 84 Prozent surfen im Internet. Bei den Jüngsten zwischen 10 und 14 Jahren nutzen 97 Prozent privat einen Rechner und 94 Prozent halten sich im Internet auf. Wenig Unterschiede gibt es hingegen in der Nutzungsintensität. Wer einen Internetzugang hat, geht auch – weitgehend unabhängig vom Alter – regelmäßig online: Rund zwei Drittel surfen jeden Tag (61 Prozent). [via golem.de]

Passend kommt dazu heute ein Blogpost von Gretus rein, der das Suchverhalten im Internet analysiert. Demnach verwenden 85% der Internetnutzer Suchmaschinen, um gezielt nach Informationen zu suchen. Weitere Statistiken zur Verkürzung der durchschnittlichen Verweildauer auf Websites, Kaufabsichten und der Verwendung von Suchbegriffen gibts auf seo-united.de.

Wie unwissend sind User wirklich?

Unter diesem Thema gabs im Abakus SEO Forum vor ein, zwei Woche eine ganz nette Diskussion darüber, was der Otto-Normal-Internetsurfer eigentlich so über das Netz weiß.

Im ersten Posting ging es darum, wie viel User wissen, dass ein Google-Klick (AdWords) jemanden was kostet kann, was ein richtiger Onlineshop und was ein Affiliate-Shop ist, dass sie weitergeleitet wurden und dass gewisse Internetseiten nur zu Werbezwecken erstellt wurden. Die meisten Schätzungen lagen bei den vier Kategorien so um die 1-2%.

Darüber hinaus gab es für mich ganz interessante Posts über das Surfverhalten allgemein. So wissen die wenigsten, wie Google eigentlich Geld verdient. Fragt ihr dochmal eure Kollegen, Verwandten, Bekannten ;-) Die Antworten würden mich echt interessieren.

Selbst erfahrene User können sich kaum vorstellen, was alles im Hintergrund einer Webseite so abläuft. Dass sie sich darüber keine Gedanken machen ist wohl nachvollziehbar. Für jede Berufsgruppe gibt es bestimmte Experten, die sich mit Themen auseinandersetzen und Abläufe verstehen. Für den Internetuser ist es wichtig, die Informationen oder Dienstleistungen zu erhalten. Der Weg zum Ziel ist nebensächlich. Google profitiert davon der Wegweiser im Internet zu sein. Der normale Internetnutzer weiß, dass Google die erste Anlaufstelle im Web ist und er dort alles erfahren kann. Beschäftigt man sich jetzt aber beispielsweise mit AdSense & AdWords oder dem Theme Suchmaschinenoptimierung ändert sich das eigene Surfverhalten doch schon sehr stark. Man nimmt einzelne Punkte einfach mehr wahr. Früher habe ich bestimmt auch wie wild auf AdSense & Co. geklickt, doch jetzt weiß ich, dass das alles bezahlt ist und die Werbetreibenden Geld kostet. Irgendwie ein komisches Gefühl. Für ganz lustige Stories geht einfach mal in den entsprechenden Thread bei Abakus, da sind schon einige Schoten bei :-)