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Mein Blog ist schon ein Jahr alt :-)

Vor ein bisschen mehr als einem Jahr gabs hier an dieser Stelle den ersten Blog-Post. Seitdem hat sich eine Menge getan, ich habe Erfahrungen beim Bloggen gesammelt. Die wertvollste ist sicherlich, dass ein Personal-Blog immense Bedeutung für die eigene Reputation hat. Wenn ich ab und zu mal von Freunden, Bekannten, Verwandten gehört habe, wer hier so alles „heimlich mitliest“ (ohne zu kommentieren ;-) ), finde ich das schon toll. Gleichermaßen würde ich mich aber sehr darüber freuen, wenn sich die Leute auch mal in Form von Kommentaren oder Mails äußern würden ;-)

Meine Spielwiese

Gern bezeichne ich meinen Weblog als kleine Spielwiese. So habe ich schon verschiedene Monetarisierungsmodelle ausprobiert, Traffic-Artikel, „medienwirksame“ (a la Deutschlands Nachwuchsblogger) und nachdenkliche Beiträge geschrieben. Leider kam ich durch den Grundwehrdienst nicht dazu, regelmäßig zu schreiben, sodass sich eigentlich alles auf das Wochenende konzentriert hatte. Trotzdem bin ich stolz darauf, dass ich es geschafft habe, eigentlich jede Woche am Weekend von meinen Erlebnissen zu berichten. Selbst nach dem Bund hatte ich im Juli und August vieles um die Ohren. Ich habe ein Gewerbe angemeldet und musste mich um ein paar Steuer-, Finanz- und Versicherungssachen kümmern. Dazu kamen noch die Studienbewerbungen und eigene Projekte, an denen ich immer noch arbeite. In Zukunft wird es weiter so sein, dass hier immer wieder bei Gelegenheit ein Post kommt.

Zum Bloginhalt

Inhaltlich existiert mittlerweile ein bunter Mix und der Blog entwickelte sich quasi zu einem Melting Pot von Privatem und Geschäftlichem. Alles was mich gerade so interessiert, blogge ich. So dreht sich viel um meinen Alltag: Schule/Abitur, Bundeswehr und nun Studium mit „Kleinunternehmertum“. Viel dreht sich auch um den Sport, allen voran meine „Lieblingssportarten“ Fußball und Basketball. Mit diesen Themen dürft ihr wohl auch in Zukunft rechnen ;-)

Blog-Stats

Zum Abschluss mal ein paar aktuelle Größen für alle Statistik-Fans. 381 Tage ist der Weblog nun online. 216 Beiträge wurden zusammen mit diesem seit dem 13. August 2007 veröffentlicht (0,56 pro Tag). Den ersten Kommentar gab es am 9. September letzten Jahres. Seitdem kommentierten 123 unterschiedliche User 202 mal (0,57 pro Tag). Die Besucherzahlen bewegen sich momentan knapp um die 110 pro Tag. Die Besuche liegen bei 123 und die PIs bei 150 pro Tag.

Notebooks motivieren Schüler? Ja!!

In einer Studie der Humboldt-Universität Berlin ist herausgekommen, dass Schüler in Notebook-Klassen eine höhere Motivation zeigen als Schüler in herkömmlich unterrichteten Klassen. Lehrer haben in den Klassen eine größere Selbstständigkeit der Schüler festgestellt. Zudem stieg ihr Computerwissen im Vergleich zu normalen Klassen. In Amerika hatte man zuvor Notebook-Klassen aufgrund der eher negativen Entwicklung geschlossen.

Unabhängig davon finde ich, dass Rechner (auch Notebooks) für Schüler ein idealer Lernzusatz sind. In meiner Schulzeit, vor allem am Gymnasium, habe ich meinen PC intensiv nach Schulschluss zur Vorbereitung / Nachbereitung genutzt. Wusste man mal bei einer Hausaufgabe nicht weiter, konnte man googeln. Für Vorträge und Facharbeiten wurde im Netz recherchiert. In Englisch und Französisch habe ich kein gedrucktes Wörterbuch verwendet, sondern auf Übersetzer wie dict.cc zurückgegriffen.

Dabei ist jedoch die Gefahr groß, zu sehr vom eigentlichen Vorhaben abgelenkt zu werden. So checkt man nebenbei die E-Mails, surft im Lieblingsforum rum oder schreibt einen Blogeintrag. Einige neigen auch dazu, nur zwischendurch mal ein kleines Spielchen zu zocken. Deshalb braucht man jede Menge Selbstdisziplin. Manche verfallen auch dazu, ohne selbst zu überlegen, den Rechner anzuschmeißen und nach Lösungen zu suchen. Vor allem bei Übersetzungen fremdsprachiger Texte machen das viele Schüler. Es sei gesagt, dass euch das in keiner Weise hilft!! Zuerst sollte man immer sein eigenes Köpfchen anstrengen :-)

Im Internet habe ich auch gezielt Unterrichtsstoff nachbereitet, also nach den angesprochenen Themen gesucht und interessante weitergehende Informationen gefunden. Das wirkt sich in der Mitarbeit ungeheim positiv aus und selbst der Lehrer lernt mal was neues ;-) Bei mir war es immer so, dass ich solche Mehrarbeit gerne unternommen habe, wenn mich das Thema selber interessiert hatte.

Nicht nur das World Wide Web ist für Schüler eine große Hilfe. Ohne mein Notebook hätte ich im Informatik-Leistungskurs ganz schön alt ausgesehen. Die Entwicklungsumgebungen wurden so einfach eingerichtet und losprogrammiert. Aber auch für Mathe habe ich mit Geogebra eine wirklich schöne Anwendung genutzt, die mir immens, auch in der Abiturvorbereitung, geholfen hat. Auch wenn ich kein Physik oder Chemie belegt habe, gibt es auch für diese Fächer wunderschöne Tools (für Schüler meist auch kostenfrei). Bei Vorträgen habe ich neben PowerPoint-Präsentationen auch oft Audio-CDs verwendet. Dort waren dann Reden oder Hörbeispiele drauf. Ohne Rechner und Internet wäre auch das nicht so möglich gewesen.

10 Tipps für alle Barnim-Stipendium Bewerber

Letztens habe ich darüber berichtet, wie die Bewerbung für das Barnim-Stipendium an sich abläuft und welche Schwächen sie hat. Heute möchte ich allen Bewerbern nützliche Tipps basierend auf meinen Erfahrungen weitergeben. Hier gibts die ultimative Top10 :-)

1.) Wichtige Fächer fürs Barnim-Stipendium
Konzentriert euch früh auf die Fächer, die zählen: Englisch, Deutsch, Mathe, Informatik und die Naturwissenschaften.

2.) Zweite Naturwissenschaft nicht abwählen
Wählt die zweite Naturwissenschaft nicht in der 13. ab. Ansonsten könnte ihr euch nach dem Abi aufgrund zwei fehlender Fächer nicht mehr bewerben, da ihr nur noch Mathe, Deutsch, Englisch plus eine Naturwissenschaft habt: 2 Leistungskurse in doppelter Wertung (2x15x2=60) + 2 Grundkurse (2×15=30) in einfacher Wertung ergeben maximal 90 Punkte!!!

3.) Englisch als Fremdsprache belegen
Belegt unbedingt als eine Fremdsprache Englisch. Zumindestens in diesem Jahr konnte man sich die Fremdsprache in der Bewerbung nicht aussuchen!!

4.) Lehrer „bei Stange halten“
Pflegt guten Kontakt zu eurem Tutur. Siehe Kriterium B Schlüsselqualifikationen/Kompetenzen und die besonderen Leistungen (Einschätzung durch Fachlehrer) am Ende ;-)

5.) Bundeswettbewerbe bringen viele Punkte
Nehmt an so viel wie möglichen Bundeswettbewerben teil. Die bringen schon bei der Teilnahme 15 Punkte, egal ob ihr letzter oder im Mittelfeld landet. Schulinterne und Kreiswettbewerbe lohnen dagegen kaum (2 bzw. 4 Punkte). 7 Punkte bringt immerhin ein Landeswettbewerb. Hier eine kleine Auswahl „anerkannter“ technisch-naturwissenschaftlicher Wettbewerbe für euch ;-) :

6.) Mathematik-Olympiade nur für echte Mathematiker
Die Mathematik-Olympiade lohnt sich nur teilweise. Es gibt nämlich eine Schul-, Regional-, Landes- und Bundesrunde. Seid ihr ein richtiges Mathe-Ass könnt ihr mit den nächsten Runden jedoch richtig Punkte sammeln, denn die nächste Runde wird dazu addiert!! Beispiel: Schulwettbwerb 1. Platz (2 Pkt. Teilnahme + 3 Punkte für den 1. Platz = 5 Pkt.), Regionalwettbewerb im Landkreis Barnim 1. Platz (4 Pkt. + 3 Pkt. = 7 Pkt), Landesrunde in Brandenburg 2. Platz (7 Pkt. + 3. Pkt. = 10 Pkt.) und Bundesrunde 8. Platz (15 Pkt. + 1 Pkt. = 16 Pkt.) == 38 Punkte!!!!!!!

7.) Rundenwettbewerbe als Punktemaschine fürs Barnim-Stipendium
Wie in sechs beschrieben, sucht euch Wettbewerbe die vllt. im Rundensystem arbeiten, die aber nicht so bekannt sind (weniger Teilnehmer). Wenn ihr dann noch richtig gut darin seid, sammelt ihr bestimmt mit einem Wettbewerb um die 20 bis 25 Punkte ;-)

8.) Bewerbungsmappe macht professionellen Eindruck
Erstellt eine Bewerbungsmappe. Das macht einen besseren Eindruck, als die Blätter in einer Folie abzugeben. Denkt euch was aus, dass euch von anderen abhebt, aber seriös bleiben.

9.) Abgabetermin für das Barnim-Stipendium einhalten
Beeilt euch mit der Abgabe. Traditionell hat man nur zwei oder drei Wochen zu Schuljahresbeginn Zeit die Bewerbung beim Schulleiter abzugeben. Schiebt das also nicht so lange raus.

10.) Lebenslauf, Motivations- und Anschreiben
Wenn ihr noch Zeit habt, erstellt ruhig ein richtiges Anschreiben, warum ihr euch beworben habt und was ihr euch davon erhofft (Motivation). Ein tabellerarischer Lebenslauf mit Hobbys und Interessen wirkt sich auch auf keinen Fall negativ aus.

Viel Erfolg ;-)

Barnim-Stipendium Bewerbungsverfahren unzureichend

Im letzten Schuljahr habe ich gelesen, dass ich mich auch mit meinem Zeugnis der 13. Jahrgangsstufe für das Barnim-Stipendium bewerben kann. Das Barnim-Stipendium ist ein Leistungsstipendium für hervorragende außergewöhnliche Leistungen im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Bewerben können sich alle Schüler bzw. Schulabgänger eines Gymnasiums, OSZ oder einer Gesamtschule mit Wohnsitz im Barnim, die eine Schule im Barnim besucht haben oder besuchen (bzw. eine Spezialschule mit naturwissenschaftlich technisch mathematischer Prägung außerhalb des Landkreises Barnim). Das Vergabeverfahren ist dabei an einigen Stellen verbesserungswürdig. So stellt sich die Frage, ob die Gymnasiasten mit Gesamtschülern und OSZler gleichermaßen konkurrieren. Bekanntlich sind die Anforderungen an Gymnasiasten eindeutig höher als an Gesamtschüler oder Schüler eines Oberstufenzentrum. Im letzten Jahr haben nur sechs Schüler (ausnahmslos Gymnasiasten) das Barnim Stipendium erhalten. Davor die Jahre waren es noch 20 (12 Gymnasiasten, 8 OSZler)!! Monatlich bekommen die Ausgezeichneten 150 Euro überwiesen.

Vor allem die Bewerbung mittels Bewertungsbogen für das Stipendium ist, sagen wir mal, suboptimal. Als erstes zählen dort die Unterrichtsleistungen relevanter Fächer. Relevant sind im Barnim sechs Komponenten. So dürfen aus den Fächern Biologie, Chemie und Physik zwei Noten eingebracht werden. Weiterhin sollen Noten für Mathematik, Informatik/Technik, Deutsch und Englisch eingebracht werden. Das besondere: Die Leistungskurse werden mit doppelter Bewertung ihrer Notenpunkte eingebracht. So bringt beispielsweise eine 1+ im Leistungskurs Mathe nicht 15, sondern 30 Punkte. In jedem dieser Fächer muss man mindestens 12 Punkte erreichen (also eine 2+), damit sie in die Bewertung einfließen. Alles darunter zählt nicht. Nicht nur, dass keinerlei musische Begabungen (Musik, Kunst), sportliche Leistungen oder gesellschaftliche Fächer (wie in etwa Erdkunde, Geschichte, Politische Bildung) einfließen machen das Verfahren zu einem naturwissenschaftlichen Wettstreit zahlenaddierender Begabter. Jetzt kommt jedoch zu den sechs Komponenten hinzu, dass man eine Mindestpunktzahl von insgesamt 96 Punkten erzielen muss. Jeder Bewerber, der diese Vorgabe nicht erfüllt, fliegt raus!!

Nach den Vorgaben des Landes Brandenburgs muss jedoch im Normalfall kein Schüler alle sechs Komponenten in der Sekundarstufe II belegen! Und das ist das interessanteste. In der Sekundarstufe II können sich die Schüler ihre Kurse/Fächer nach bestimmten Vorgaben selber zusammenstellen. Somit müssen Fächer, die einem nicht liegen, unter Umständen nicht mehr verpflichtend belegt werden. Das regelt die Gymnasiale-Oberstufe-Verordnung, kurz GOSTV, des Landes Brandenburg. Meine Ausführungen konzentrieren sich nur auf Gymnasien, nicht auf Gesamtschulen oder Oberstufenzentren. Zu Beginn der Einführungsphase (11. Jahrgangsstufe) müssen die Schüler ihre Kurse aus bestimmten Aufgabenfeldern wählen. So müssen die angehenden Abiturienten Deutsch, zwei Fremdsprachen und eines der drei Fächer Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel belegen. Dieses dritte Fach kann nach der 12. Klasse abgewählt werden. Was heißt das fürs Barnim-Stipendium? Englisch ist keine Pflichtbelegung, so können als zwei Fremdsprachen auch Latein, Französisch, Russisch, Spanisch, usw. belegt werden!! Alle die kein Englisch haben, verlieren im schlimmsten Fall 15 Punkte!!!!! Das Aufgabenfeld II interessiert nicht, da es sowieso nicht in die Bewertung einfließt (bspw. mit Fächern wie Geschichte, Erdkunde oder politische Bildung). Im Aufgabenfeld III geht es um die Naturwissenschaften. Dort muss Mathematik, ein naturwissenschaftliches Fach (Biologie, Chemie, Physik) sowie eine weitere Naturwissenschaft (Biologie, Chemie, Physik) oder anderes Fach (bspw. Informatik, Technik) belegt werden. Auch hier liegt ein Kritikpunkt am Bewertungsbogen. Für dieses Aufgabenfeld sieht das Stipendium nämlich vier einzubringende Fächer (2 aus Chemie, Physik, Bio; dazu Info/Technik und Mathematik) vor, man muss als Schüler aber nur drei belegen!! In meinem Fall habe ich Mathematik (ist für jeden verpflichtend), Biologie (als erste Naturwissenschaft) und Informatik (als drittes Fach) belegt. Nun kommt aber auch noch hinzu, dass man im Normalfall eine Naturwissenschaft in der 13. abwählen kann! Somit würde bei manchen noch ein weiteres Fach rausfallen, beispielsweise Informatik. Damit fehlen drei von sechs Komponenten um die Mindestanforderung von 96 Punkten zu erreichen. Mit drei Fächern könnte man im besten Fall maximal 75 Punkte erreichen (2 Leistungskurse doppelt: 15x2x2 + 1 Grundkurs 15)! Nimmt man jetzt aber an, dass wenigstens Englisch als Fremdsprache belegt wurde, so fehlen nur zwei Komponenten. Im besten Fall wären dann 90 Punkte möglich, Bewerbung erneut ausgeschlossen (15x2x2+15+15). Dieser Fall ist für einen Schüler der 13. Jahrgangsstufe gar nicht so unwahrscheinlich. Der Schüler hat seine Möglichkeit wahrgenommen die zweite Naturwissenschaft abzuwählen, um sich voll auf das Abitur zu konzentrieren. Wählt man dieses Fach jedoch ab, fehlt immer noch eine Komponente, denn für die drei Fächer des Aufgabenfelds III (siehe oben) sind vier Komponenten vorgesehen. Schafft man jetzt eine Bewerbung, bei Nichtabwählen der zweiten Naturwissenschaft? Die Antwort ist ja, aber nur gerade so. Nehmen wir wieder den Bestfall (LK: 15x2x2=60; GK: 15+15+15=45), der bringt also 105 Punkte. Wir sehen, die Maximalzahl an Punkten (120) ist nur mit der Belegung eines weiteren naturwissenschaftlichen Faches zu schaffen!! Doch welcher Schüler macht das? Mehrbelastung im Abitur, wo das zweite Schulhalbjahr doch so kurz ist und auch das erste Halbjahr anstrengend ist (Vorprüfungen). In meinem Fall konnte ich mich trotz meines guten 1,3 Abis aufgrund dieser Minimumbegrenzung der angeblich relevanten Fächer nicht bewerben!

Im Teil B des Bewertungsbogen geht es um Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen. 10 solcher Kompetenzen von Zielorientierung bis Abwägen von Risiken soll der Tutor oder Naturwissenschaftslehrer mit einer Skala von 1 (schlecht) bis 6 (sehr gut) bewerten. Jeder kann sich dazu seinen Teil denken… ;-)

Als letztes Kriterium (C) zählen Wettbewerbe. Dort heißt es: „Die Teilnahme an naturwissenschaftlich – technischen anerkannten Wettbewerben wird entsprechend der erreichten Ebene je Wettbewerb in der höchsten Ebene bewertet. Erfolge bei den entsprechenden Wettbewerben werden in der jeweils höchsten Ebene mit zusätzlichen Punkten bewertet.“ Wer sagt mir was diese anerkannten Wettbewerbe bitte sind? Bundesweite Wettbewerbe gibt es genug. Nur für die Teilnahme an diesen gibt es 15 Punkte, egal welcher Erfolg! Damit wird die Teilnahme an einem Wettbewerb mit dem Workload (Arbeitsaufwand) eines ganzen Schulhalbjahres gleichgesetzt. Schwer zu glauben, dass das so ist. :-) Man denke nur an Tests, Hausaufgaben, Vorträge, Unterrichtsvorbereitungen und Klausuren. Merkwürdig ist auch die Bewertung der Platzierung. Da gibt es für einen ersten Platz im Schulwettbewerb (mit vllt. nicht mal einer handvoll Konkurrenten) die gleichen Zusatzpunkte (1.-3. Platz drei Punkte; 4.-10. ein Punkt), wie für einen bundesweiten Wettbewerb (mit tausenden Konkurrenten). Auch dort sollte man nochmal etwas überdenken… Was ist eigentlich mit sportlichen Erfolgen, oder Erdkunde oder PB? Na ja…

Früher, als ich das Stipendium noch bekommen habe, konnte man noch besondere Kenntnisse/Fähigkeiten einbringen (soziales Engangement, Hobbies) und bekam dafür Punkte. Auch das gibt es nicht mehr. Neben dem Bewertungsbogen müssen Schüler nur die Urkunden bzw. Teilnahmebescheide der Wettbewerbe einreichen. Ein Lehrer darf euch dann noch als letztes einschätzen. Ob es dafür Punkte gibt, steht nirgends. Leider erhält man seine Unterlagen nicht zurück, man erfährt also nicht, wofür man jetzt wirklich Punkte bekommen hat (meine eigens errechnete Punktzahl weichte damals von der veröffentlichten doch sehr stark ab). Die Entscheidung zur Vergabe wird übrigens durch die Abgeordneten des Kreistages getroffen und das kann dauern. Mitunter kann man diese Bekanntgabe zuerst der Zeitung erfahren ;-) Die Unterlagen müssen schon zwei Wochen nach Schuljahresbeginn eingereicht werden (dieses Jahr bis zum 14. September). Die Entscheidung ging aber erst immer einige Monate später zu. Im letzten Jahr hatte man in der MOZ noch groß angekündigt in den nächsten großen Ferien, also eigentlich diesem Sommer, ein Treffen der ehemaligen Stipendiaten zu veranstalten. Auch dafür habe ich nie eine Einladung bekommen… Zusammen mit der Reduzierung der Ausgezeichneten, angeblich mangels Qualität, ist das doch sehr schade.

Hier gibt es 10 Tipps für alle zukünftigen Barnim-Stipendium Bewerber.