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Studienplanung und Projektarbeit

Da denken sich bestimmt viele, da hat der Christian Urlaub und schreibt so wenig in seinem Blog, obwohl er doch nischt zu tun hat. :-) Nun es war halt nicht so. In den letzten Tagen habe ich mich ein wenig mit meinen Projekten beschäftigt, neue Ideen umgesetzt, Inhalte erstellt, Optimierungen durchgeführt ec. Mir sind da auch ein paar neue Sachen eingefallen, für die ich aber natürlich keine Zeit habe. So liegen also noch gute vier bis fünf Projektideen rum, weitere zwei, drei Projekte liegen halb- oder achtel-fertig im Netz bzw. auf dem Rechner. Hätte der Tag doch nur 48 Stunden :-) An die Sachen gehts dann aber erst ab Juli.

Zudem lagen noch ein paar andere Sachen an. So war ich gestern mal den ganzen Tag „Außenarbeiten“ erledigen und ne Menge Zeit verbringe ich auch mit dem Fußball (Training, Spiele). Und dann gibts ja noch die häuslichen Pflichten. ;-) Vorgenommen hatte ich mir auch meine Bewerbungen fürs Studium. Am HPI in Potsdam begann nämlich am 1. Mai der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 08/09. Heute kam dann der neue „Zeit Studienführer“ mit dem CHE-Hochschulranking raus, den ich mir auch gleich geholt habe. Das HPI schnitt da sehr gut ab, außer bei der Reputation durch andere Professoren (Schlussgruppe). Na ja. Nicht nur die neue Instituts-Seite hat mich weiter darin bekräftigt, ab September/Oktober IT-Systems-Engineering in Potsdam zu studieren. Durch das wirklich coole Tele-Teaching habe ich schon mal in die ein oder andere Vorlesung reingeschnuppert, auch wenn mein Browser und der RealPlayer eigentlich immer nach ein paar Minuten abgeschmiert sind. :-(

Das Bewerbungsverfahren am HPI hat sich dieses Jahr übrigens geändert, wodurch es auch mit dem Wehrdienst ein wenig komplizierter bei den Unterlagen wird. Da muss ich noch ein paar Sachen kopieren lassen (Zeugnisse, Zulassungen, ec.). Jetzt werde ich mich aber nicht nur in Potsdam bewerben, sondern auch noch an anderen Hochschulen. Interessant ist für mich noch Wirtschaftsinformatik an der Uni Münster, Bioinformatik an der FU Berlin, Online-Journalismus an der HS Darmstadt und Internet Computing an der Uni Passau. Da sind die Bewerbungszeiträume aber noch ein wenig anders. Weiterhin werde ich die anderen Berliner Unis wohl noch abklappern (TU und HU). Normalerweise dürfte aber bei der HPI-Bewerbung nichts schief gehen, sodass ich wohl dort meinen Weg gehen werde. Aber man weiß ja nie, so werde ich mir halt noch ein paar Alternativen offen lassen. Und ja mit dem ganzen Zeug ist es halt nicht so leicht.

Genauso siehts auch mit meinem (Internet-)Gewerbe aus, dass ich ab Juli und dann neben dem Studium zur Finanzierung betreiben möchte. Da gibts ja so vieles zu beachten (Steuern, Versicherungen, Gründung, Businessplan, usw.). Auch damit habe ich mich die Tage mal ein wenig beschäftigt, mein erstes Unternehmen möchte ja auch solide gegründert werden. Bis zum Urlaub bleibt da auch nicht mehr viel Zeit: Die letzte Woche gehts ja hoffentlich in die Sonne ;-)

Neue Betten, Pi-Ausbildung und Marsch

Los ging die Woche mit einer erfreulichen Nachricht, die wir über den Dienstplan zur Kenntnis nahmen: Wir bekommen neue Betten :-) Und zwar die aus der Stube 2000 mit Buche Dekor. Jetzt müssen sich erst mal unsere Rücken an die neuen Matratzen und Betten gewöhnen. Auf jeden Fall haben wir jetzt mehr Platz zum Schlafen, wenigstens etwas. Den ganzen Montag waren wir also damit beschäftigt, die alten Betten aus der Kompanie rauszutragen und die neuen aufzubauen. Mit ein wenig Glück kommen auch neue Tische und Stühle. Die alten NVA Spinde werden wir aber behalten.

Am Dienstag hatten wir den ganzen Tag „Pionier-Ausbildung“. So haben wir vormittags das Typ II-Zelt aufgebaut und nachmittags eine Wiederholungsausbildung in S-Draht und einfache KFZ-Schleuse. Wie gesagt, netter Zeitvertreib, da wir das alles schon mal in der DPA hatten. Nach dem Dienst ging es schon fast wie gewohnt auf den Basketballplatz, da das Wetter diese Woche mal richtig jut war.

Mittwoch war dann ein wenig Entspannen angesagt. Vormittags gab es glaube keine Aufträge und nachmittags haben wir uns auf den Marsch am Donnerstag vorbereitet. Die Unteroffiziere waren zudem noch in Berlin schießen, sodass kaum jemand in der Kompanie war (ähnlich wie Montag). Für den O-Marsch, der irgendwann im Mai sein soll, haben wir nochmal unsere Doppelschrittzahl bestätigt.

Donnerstag ging es dann ans Eingemachte. Diejenigen, die den 30km Marsch noch nicht gelaufen sind, mussten diesmal ran. Im Gegensatz zum ersten war die Verpflegung diesmal richtig mies und das bei viel krasserem Wetter. Ich war als Posten an einer Kreuzung eingesetzt und sollte aufpassen, dass kein Marschteilnehmer von Autos überfahren wird. Hat auch gut geklappt :-) Bis auf die Mücken war es auch ganz gesellig, zumal die vorbeifahrenden Auto- und Radfahrer sehr nett waren. Wir haben auch noch die Beschilderung vorgenommen und waren dann wieder rechtzeitig zum Mittag wieder in der Kaserne. Der Nachmittag diente dann zum Wundenpflegen. Einige hatten wieder ordentliche Blasen bekommen.

Heute war dann außer Stuben- und Revierreinigen nichts mehr, da wir frühzeitig ins Wochenende geschickt wurden (für die Marschleistung, Waffenparcour und den Sternenlauf aus der Vorwoche). Ich habe noch meine Urlaubsplanung mit dem Oberleutnant besprochen und auch meine Dienstausgleichszettel ausgefüllt. Hintergrund der Aktion war: Ich habe ab heute drei Wochen Urlaub :-) Die ersten zwei Wochen kümmer ich mich um meine Projekte, Studiumbewerbung, ec. und ab dem 10. Mai gehts nach Spanien.

In die Kaserne muss ich dann wieder am 19. Mai. Dazu noch mal ein kurzer Ausblick auf die letzten Wochen meines Grundwehrdienstes, denn die werden nochmal stressig. In der Woche nach meinem Urlaub haben wir ne kleine Übung und feierliches Gelöbnis (wir stellen wieder Ehrenzug und Kompanieabordnung). In den darauffolgenden fünf Tagen gibt es nochmal technischen Dienst und Materialbewirtschaftung. Es folgt Infanterieergänzungsausbildung und ein zweitägiges Gruppengefechtsschießen. Dann gehts schon weiter mit einer sechs-tägigen Übung (im Bataillonsrahmen) in Sachsen-Anhalt, ehe ab dem 16. Juni unsere Auskleidung vorbereitet wird (Santermine, Laufzettel abarbeiten, ec.). Wenns gut läuft, sind wir vielleicht eine Woche eher aus der Kaserne raus.

Obergefreiter Beförderung, Sport und AGSHP

Diese Woche stand besonders viel Sport auf dem Dienstplan. Zudem wurden wir am Montag mit Wirkung zum 1. April zu Obergefreiten befördert (mit dem 7. Dienstmonat). Jetzt habe ich also zwei Pommes auf der Schulter :-) Mit Ausnahme des Mittwochs und des Freitags haben wir jeden Tag mindestens zwo Stunden Sport getrieben.

Beim EST (=einsatzspezifisches Training) haben wir in grün ein paar Wettkämpfe durchgeführt. Dazu gabs zwei Gruppen, die sich in verschiedenen Disziplinen, wie Schubkarrefahren, Entengang oder Slalom gegenüber standen. Selbst unser Oberleutnant und die anderen Dienstgrade haben da mitgemacht. Super Sache :-) Selbst unser Bataillonskommandeur fand die Sache großartig.

Am Dienstag haben wir einen 12-Minuten Test gemacht. Da sollten wir so viele Runden laufen, wie wir schaffen. Des weiteren wurden Ruhe- und Belastungspuls gemessen. Ich hab knapp 2800 Meter geschafft, die 3000m sind aber in der Zeit drin. Am Mittwoch waren wir dann im AGSHP. Da haben wir nochmal die G36 S-1, S-2, S-3 und S-7 geschossen, sowie am Nachmittag die MG-Übungen S-2 und S-3. Also bis auf die 7 keine neue Übung für uns gewesen und daher nicht ganz so spektakulär.

Donnerstagvormittag haben wir dann fürs Deutsche Sportabzeichen trainiert. Es gab drei Stationen mit Weitsprung (bester Wert 5,10m), Kugelstoßen (mit der 7,25kg 7,70m) und 100m-Lauf (12,2sek). Beim Kugelstoßen darf ich bei der Abnahme des DSA aber mit der 6,25kg Kugel stoßen, da ich noch 19 Jahre bin (steht so in den DSA-Regeln). Auch beim 100m Lauf sollte noch einiges gehen, da die Bahn sehr schlecht war. Ich hoffe, dann demnächst das DSA ablegen zu können. Das brauche ich nämlich als letztes für mein Bundeswehr Leistungsabzeichen in Gold :-)

Heute gabs dann noch einen Unterricht mit unserem stellvertretenden Kp-Chef. Thema war das Wahlsystem in Deutschland. Nach Dienstschluss war ich natürlich auch wieder sportlich aktiv. Montag gings in die Halle zum Fußball, Dienstag und Mittwoch war Basketball angesagt (bis mein Ball kaputt ging). Meine Urlaubsplanung konnte ich jetzt auch voran treiben. So habe ich ab dem 25. April bis zum 18. Mai frei. Danach habe ich noch drei Urlaubstage. Zudem versuche ich noch für den HPI Hochschulinformationstag in Potsdam Sonderurlaub zu bekommen. Hoffe mal, das klappt.

In der nächsten Woche steht eine weitere Infanterieergänzungsausbildung an. Dafür gibts Montag noch grundlegende Unterrichte und Sport. Am Dienstag gehts los mit Waffenausbildung (G36/MG3), am Mittwoch haben wir Stationsausbildung, u.a. mit der Panzerfaust 3, und am Donnerstag gehts raus ins Gelände (Feuerkampf). Von Freitag auf Samstag habe ich dann wieder Wache…

Beifahrer und Zugübergabe vollzogen

Auch diese Bund-Woche ist schnell zusammengefasst. Genau wie in der letzten ging es darum, den Zug und sein Material für die Übergabe vorzubereiten. Heute war dann der große Tag: Unser neuer Zugführer, ein Oberleutnant, hat uns im Rahmen eines Kompanieantretens offiziell übernommen. Das Abschlussantreten artete deswegen ganz schön aus (über 30 Minuten).

Die Woche begann mit Sport. Dazu sind wir im Zugrahmen raus aus der Kaserne. Insgesamt waren wir fast eine Stunde unterwegs. Danach war Nachbereitung angesagt. In den Hallen haben wir letzte Vorbereitungen getroffen. Auch am Dienstag ging es wieder ans Material, LKWs wurden umgeparkt, Hallen gefegt, usw. Nachmittags durfte ich dann Beifahrer spielen. Die Fahrzeuge mussten in die Waschstraße. Am nächsten Tag gehörte ich zur örtlichen Putzkolonne. Gestern war ich dann nochmal mit den LKWs unterwegs, nachmittags hatten wir Sport und haben Fußball gespielt :-) War ne coole Sache vom Oberleutnant, anschließend haben wir dann noch ein paar Einbeinsprünge gemacht. Na ja und vom Freitag habe ich euch ja schon erzählt.

Wacheinteilung für März und Anfang April haben wir jetzt auch schon gemacht. Da muss ich mal schauen, dass ich meine zweite Wache Ende März getauscht bekomme, bin nämlich da eigentlich in der Kompanieabordnung für die Divisionsübergabe…

Dann noch zu zwei Aufregern von heute. Meinen geplanten Urlaub im Mai habe ich zum Glück doch bekommen. Eigentlich ist da eine Übung und somit Urlaubssperre, die Reise ist aber schon gebucht und der Antrag liegt seit Januar vor. Gestrichen wurde dagegen mein GvD, da wurde ich irrtümlich für Sonntag auf Montag eingeschrieben.

Zum Schluss zur nächsten Woche. Viele aus meinem Zug haben da Urlaub, somit wird da bestimmt nicht so viel sein (hoffe ich mal). Ob der 30er AMILA-Marsch am Donnerstag stattfindet, weiß ich auch nicht. Lass ich mich einfach mal überraschen ;-)

AGA vorbei – In die Stammeinheit versetzt

Am gestrigen Mittwoch ging meine AGA im vierten Quartal 2007 zu Ende. Ein Drittel meines Grundwehrdienstes bei der Bundeswehr ist somit geschafft. Es folgen sechs Monate in meiner Stammeinheit. Noch vor der Versetzung durften wir zwei Tage lang Waffen und Ausrüstung reinigen bzw. nachbereiten. Vorgestern hatten wir zudem noch Zugabend. Der war wirklich geil gewesen, die Stimmung grandios. Die Ausbilder, Hilfsausbilder und Zugführer waren richtig gut drauf. Das hat definitv Spaß gemacht :-) Am Mittwoch haben wir dann unsere Spinde ausgeräumt und unsere Sachen verpackt.

Um 10 Uhr war dann Bataillonsantreten, wo wir an unsere Stammkompanien übergeben wurden. Die ausscheidenden Obergefreiten wurden gleichermaßen verabschiedet. Leider bin ich jetzt von all meinen Stubenkameraden getrennt. Lediglich zwei aus meinem alten AGA-Zug sind jetzt auch in meinem Stammeinheits-Zug, einer davon in meiner Stube. Meine neue Kompanie hat übrigens den Auftrag, Gefechtsstände einzurichten, so viel darf ich verraten ;-)

Nachdem wir dann gegen Mittag in der neuen Kompanie angekommen sind, gab es ein kurzes Begrüßungsantreten mit Vorstellen der „Mannschaft“. Danach war Vollzähligkeitskontrolle und Beziehen der neuen Stuben mit Einräumen der Spinde angesetzt. Viel mehr außer Stuben reinigen und herrichten war dann an dem Tag auch nicht mehr drin. Etwas Wichtiges haben wir dann doch noch gemacht, wir haben unsere Urlaubsscheine ausgefüllt. So geht es für mich erst ab dem 7. Januar 2008 wieder richtig los ;-)

Heute gabs vom KpChef eine kleine Vorstellung der Kompanie. Da erfuhren wir, dass die Monate Januar bis März ziemlich anstrengend werden und wir nebenbei viel Sport/Märsche machen werden. Wir haben vier Wochen DPA (Dienstpostenausbildung), in der wir alles Notwendige für unseren Einsatz lernen werden. Am Ende müssen wir eine Prüfung (theoretisch & schriftlich) bestehen. Ist das nicht der Fall, „dürfen“ wir die DPA nochmal machen. Nach dieser fahren wir in ein dreitägiges Schießbiwak, zwei Wochen später fahren wir in ein weiteres, dann ist aber MG-Flugabwehrschießen. Es folgen dann zwei Übungen unserer Kompanie. So weit die Quartalsplanung I/08.

Anschließend stand heute Stuben- und Revierreinigen an. Danach folgte eine Einweisung in die „Besondere Wachanweisung“ unserer Kaserne, da wir ab Januar bzw. Februar erstmals als Wache eingesetzt werden. Danach musste ich nur zwecks MKF-Tauglichkeit in den SanBereich. Da kam als Ergebnis raus, dass ich die Vorraussetzungen für den militärischen B-Führerschein besitze :-) Mal schauen, ob ich den mache. Schließlich hat meine Kompanie über 100 Fahrzeuge.

Da es sonst nichts weiteres gab und alle ab Unteroffizier aufwärts auf den Weihnachtsmarkt gefahren sind, hatten wir ab 15.30 Uhr Dienstschluss. Es bleibt als Fazit zu sagen, dass die ersten drei Monate in der Stammeinheit wohl nur ein wenig „relaxter“ als meine AGA werden. Danach soll es aber wohl ruhiger werden. Im Vergleich zum Stab ist das aber immer noch ein fulltime-Job…