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Blogreport April 08 Einnahmen & Statistiken

Der April war ein eher ruhiger Monat, mein Blog hat sich auf einem stabilen Besucherniveau eingependelt. Ich habe wie gewohnt am Wochenende zwei bis drei Postings verfasst und vor allem über private Dinge berichtet. In Zukunft wird sich dieser Trend wohl fortsetzen, da ich Outsourcing betreiben möchte. Das soll bedeuten, dass dieser Blog wirklich nur persönliche Posts enthalten wird. Ich werde aber weiterhin interessante Sachen kommentieren und auch Vorgänge beschreiben, die für euch von Relevanz sind. Lasst euch einfach überraschen.

Nach dem so überragenden Bahn-Streik-Post im Vormonat war klar, dass es ohne einen solchen Traffic-Post schwer werden wird, die März-Besucherwerte zu erreichen. Das finde ich jetzt auch nicht mal so schlimm, da ich mich in Zukunft auch mehr auf meine anderen Projekte konzentrieren möchte. 4.177 Besucher konnte ich im gesamten April begrüßen, was einem bereinigten Anstieg von knapp 10% entspricht. Bereinigt deshalb, weil ich einfach den „Ausreißer“ Bahn-Streik herausnehme. Über diese Entwicklung bin ich schon sehr froh und auch gewissermaßen glücklich. Alle Daten basieren im übrigen auf Google Analytics. Heruntergerechnet bedeutet, dass ich pro Tag etwa 140 Besucher begrüßen durfte. Meine Seiten/Besuch Rate hat sich nicht wesentlich verändert (1,43 zu 1,44 im März). Die durchschnittliche Besuchszeit auf der Website liegt nun mehr bei 1:26min, was erneut ein deutlicher Rückgang ist (00:02:45). Insgesamt kamen 91,57 % neue Besucher auf meine Seite.

Zugriffsquellen

In der Verteilung der Zugriffsquellen hat sich nicht wirklich was verändert. 84,10% der Besucher kommen von Suchmaschinen, danach kommen mit 6,32% die direkten Besuche (über Eingabe der URL) und die restlichen 9,58% sind von verweisenden Webseiten.

Suchbegriffe

Ein Keyword dominiert quasi meine Seite. 28% kamen über dieses Key von den Sumas zu mir, eine erstaunliche Bilanz, die mir wiederum zeigt, dass man mit bestimmten Begriffen wirklich ne Menge Traffic machen kann. Im Umkehrschluss wird mir dadurch aber deutlich, welch geringe Bedeutung meine anderen Posts haben, denn darüber kommen nur ganz wenige. Ich dachte ja mal, dass mit steigender Postinganzahl auch die Besucher über Suchmaschinen-Keys steigen. Nun ja, so wirklich ist das nicht passiert bzw. nicht so stark, wie ich ursprünglich erwartet habe. Daher wäre in Sachen Opimierung noch einiges zu tun. Ich tendiere derzeit aber eher dazu, erst mal meinen kleineren und neuen Projekten mehr Zeit zu spendieren. Die sollen nämlich Grundlage für ein kleines Nebeneinkommen im Studium sein. Insgesamt wurden übrigens 3.513 Zugriffe über 1.440 Keywords ermittelt.

Technorati

Meine technorati-Authority liegt im April bei 60 (-1) (Rank: 155,116). Dazu kommen noch 136 Blogreaktionen (-1).

Feedburner

Auch im April ging es bei den Zahlen meiner Abonnenten hoch und runter. Von 26 bis 46 war alles dabei. Ende des Monats wurde eine 40 eingeblendet.

Blogeinnahmen

Kommen wir jetzt zum monetären Bereich. In den letzten Monaten wurde ich zum Teil bei meinen Einnahmen beliebäugelt. Das sei zu wenig, kam von verschiedenen Stellen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich für wiederkehrende Besucher bewusst kaum Werbung einblende und ich mit verschiedenen Sachen spiele. Das wiederum sorgt für Einbußen. Wie ich aber oben schon mal geschrieben habe, möchte ich mich in nächster Zeit auf andere Sachen konzentrieren und die wirklich aufwendige Sache Vermarktung meines eigenen Blogs ein wenig hinten anstellen. Hier treiben sich dann doch eher webaffine Leute herum, die sowieso wenig auf Werbung klicken, auch das sollte man beachten. Im April gab es dennoch eine kleine Änderung. AdScale habe ich jetzt in meinen Werbemix aufgenommen. Alle anderen sind drin geblieben.

AdSense. Nachdem im Vormonat ja fast eine Woche nichts ausgeliefert wurde, gab es diesen Monat mal keine Probleme. Ich habe übrigens nichts an den Positionen oder der Farbe verändert, dafür blieb mir auch gar keine Zeit. Im April wurden im Vergleich zum März aber nur halb so viele Anzeigen ausgeliefert, was sich auch deutlich in den Einnahmen von umgerechneten 3,50 Euro wiederspiegelt. Die Klickrate hingegen ist ein wenig nach oben gegangen, was auch für den TKP gilt.

AdTube setzt seine Talfahrt weiterhin fort und liegt im April bei Einnahmen von 0,92 Euro. Weiterhin sollte man schon erwähnen, dass AdTube ordentlich storniert. Bei mir liegt die Stornorate für AdTube bei über 11%! CTR und TKP sind unverändert sehr niedrig!

X-Adservice hat sich weiter sehr positiv entwickelt und ist quasi mit 8,03 Euro zu meiner Haupteinnahmequelle geworden. Die Herausnahme der Layer hat sich sehr gut auf die CTR und den TKP ausgewirkt.

AdScale ist mein Restevermarkter und für mehr derzeit auch nicht zu gebrauchen. Klingt sehr hart, ist aber leider noch so. Bei Einnahmen von 0,12 Euro und einem TKP von 0,18 Euro kann man nämlich von nichts anderem sprechen. Immerhin gibt’s hier wenigstens ein paar Einblendungen bzw. Buchungen im Gegensatz zu AdShopping.

Werbetreibende aufgepasst: An dieser Stelle sei noch mal erwähnt, dass Werbekunden bei mir auf einer sofort sichtbaren und sehr attraktiven 125x125px Werbefläche für einen supergünstigen TKP von 65 Cent Werbung schalten können (grafisch oder per Textanzeige)!!

Nachdem die zeitliche Relevanz meines Traffic-Posts Bahn-Streik verflogen ist, haben sich auch die Einnahmen von euros4click.de dementsprechend verändert. Immerhin gabs aber trotzdem noch einige, die sich auf den Post verirrt haben und Einnahmen in Höhe von 0,13 Euro bescherten.

Txtads glänzt weiter mit ohne Einnahmen :-) Gleiches gilt für AdBrite.

Meine ersten Affiliate-Einnahmen bescherte mir der April. Es gab 2 Euro, hurra. Ansonsten heißt es hier, viele interessante Klicks, aber keine Sales oder Leads. Was für mich bedeutet, Einbindung ok, nur keine Einnahmen.

Aus Verweisen nahm ich diesen Monat 4,85 Euro ein.

Alle Teileinnahmen zusammengerechnet ergeben Einnahmen in Höhe von 19,55 Euro und einen TKP von 3,27 Euro.

Fazit und Ausblick

Mit den Besucherzahlen im April bin ich soweit zufrieden. Ich habe gelernt meine Maßstäbe weiter unten anzusetzen. Durch den ganzen Trouble mit meinem neuen Notebook zu Aprilbeginn gab es auch ein paar Ungereimtheiten. Für die nächsten Monate werde ich mich vor allem auf meine ganzen Projekte und Projektideen stürzen. Diese möchte ich umsetzen, da sie meine Grundlage für einen kleinen Nebenverdienst im Studium ab September sein sollen. Diese Vorlaufszeit von einigen Monaten braucht man einfach. Weiterhin sehe ich bei diesen Seiten mehr Vermarktungspotenzial, da sie einzelne (Nischen-)Themen behandeln.

Im Moment habe ich halt auch sehr viele Sachen laufen. Da wären neben dem ohnehin schon zeitbeanspruchenden „Bundeswehraufenthalt“ meine Studienbewerbungen und die Vorbereitung meiner Gewerbetätigkeiten ab Juli. Da gilt es viel zu klären und sich zu informieren.

Ende April gabs ja bekanntlich auch noch einen PR-Export, das meinem Blog einen neuen 3er bescherte. Zudem sehe ich gerade seit gestern einen sehr starken Rankingabfall meines Blogs. Google scheint die SERPs noch mal ordentlich zu mischen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das fortsetzt. Sollte es bei dem derzeitigen Stand bleiben, wird der Mai wohl ein deutlich schwächerer Monat. Für Voraussagen dafür ist es aber wohl noch ein wenig zu früh. Mal schauen, was dort noch passiert. Ich bin mir aber relativ sicher, dass das nicht an meinem ersten Trigami-Beitrag liegen kann, den ich verfasst habe, denn alle Links sind auf nofollow. Btw. Nur durch dieses Review werden zumindest meine Blogeinkünfte im Mai schon deutlich über denen des Aprils liegen ;-)

Streik-Traffic. Monetarisierung von Traffic-Posts.

Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, war ja am letzten Wochenende die große Streikankündigung der Lokführergewerkschaft GDL das Gesprächsthema Nummer Eins in den Medien. Der zunächst ab Montag, 10. März 2008, geplante Arbeitskampf hätte vor allem in Berlin chaotische Zustände ausgelöst, da dort bereits die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihre Arbeit auf unbefristete Zeit niedergelegt hatten. Somit wären in der deutschen Hauptstadt weder U-Bahn, Bus, Tram, noch S-Bahn oder Züge im Regional- bzw. Fernverkehr gefahren. Glücklicherweise konnten sich die Parteien am Sonntag in Berlin einigen und einen Streik der GDL abwenden. Die Berliner konnten somit wenigstens die S-Bahn als Alternative zur U-Bahn, Tram und dem Bus benutzen.

Der ein oder andere Stammleser wird auch gesehen haben, dass ich sowohl über die Ankündigung, als auch über die Abwendung des Streiks in meinem Blog berichtet habe. Dabei wollte ich einfach mal schauen, was man so für Traffic generieren kann und was man mit diesem anfangen kann. Zumal der Bezug zu mir, ich komme ja aus Bernau (bei Berlin), vorhanden war.

Die Idee zum Posten eines „Traffic-Artikels“ kam mir spontan, als meine Eltern vom geplanten Streik am Montag erzählten und aus der Folge sie wohl nicht zur Arbeit kommen würden. Da habe ich mir dann einfach gedacht, schreibst mal in deinem Blog drüber, weil das auch eine super Möglichkeit ist, deinen Trust bei Google und den Blogbonus in Richtung aktuelle News-Artikel zu überprüfen. Es stand also folgende Frage im Raum: Werde ich zu einzelnen Keys prominent listen und kann ich mich gegen die Big Player (Spiegel, Zeit, und wie sie alle heißen) behaupten?

Der erste Artikel war dann schnell verfasst. Ich habe mir im Netz ein paar Infos zusammengesucht und dann den Beitrag am 07.03.2008 (Freitag) um 20:55 Uhr veröffentlicht. In diesem bin ich besonders auf die Auswirkungen auf die Hauptstadt eingegangen, da dort ja schon die BVG bestreikt wurde. Dabei habe ich auch auf die Ersatzfahrpläne, die Seite der BVG, der S-Bahn und des Radiosenders Fritz verlinkt. Erst mit der Zeit habe ich gesehen, dass der Artikel zu einem echt guten Trafficlieferanten wird. Deshalb habe ich mit einem Yigg-Eintrag noch einmal ein wenig gepusht. Im Endeffekt hat es sich auch als wichtig herausgestellt, dass ich das Datum prominent eingebunden habe. Nachdem die Zugriffszahlen immer weiter gestiegen sind, habe ich mir Gedanken über die Monetarisierung des Artikels gemacht.

Da die Besucher natürlich fast ausschließlich nur diesen einzigen Artikel lesen, waren sie für meinen Blog nicht besonders interessant. Das hört sich zwar blöd an, war aber in dem Fall wirklich so. Sie haben halt nur nach den Infos zum Streik gesucht und sind danach wieder abgehauen. Deshalb habe ich parallel zu AdSense/AdTube noch eine trafficbasierte Einnahmequelle gesucht. Meine Wahl fiel auf Euros4Click, die mir Layer und Popups ausliefern. Der TKP lag bei 6,50 Euro. Leider bin ich ein wenig zu spät auf den Zug aufgesprungen, sodass mir bestimmt an die 200-300 Einblendungen verloren gegangen sind (umgerechnet etwa 2 Euro). Leider habe ich nicht wirklich sinnvolle Partnerprogramme gefunden, die man hätte einbinden können. Ich hatte an irgendwelche Verkehrs- und Streikwarnungen gedacht, leider gibt es da wohl aber nichts?!? Jedenfalls habe ich bei affilinet und zanox nicht wirklich was gefunden. Zudem ja das Problem besteht, dass ich mich erst hätte anmelden müssen und dann ist alles vorbei. Deshalb macht das Affiliate-Netzwerk superclix wohl für temporäre Traffic-Artikel Sinn, wo man sich nicht für jedes einzelne PP extra anmelden muss.

Nun mal eine kurze Statistik zum ersten Streik-Post. Alle Daten beruhen auf Google Analytics und gelten für den Zeitraum 7. März bis 9. März (auch jetzt habe ich noch einige wenige Besucher). Um die 787 Aufrufe zu erzeugen wurden 417 verschiedene Keywords benutzt. Auf den ersten drei Plätzen liegen dabei „streik berlin 10.03.2008“ (23 Zugriffe), „bvg ersatzplan“ (22 Zugriffe) und „s-bahn streik berlin 10.03.2008“ (14 Zugriffe). Somit sieht man wieder schön den Longtail. Die durchschnittliche Besuchszeit auf der Seite lag bei 00:02:27 und damit unter dem Website-Durchschnitt von 00:03:01 (-18,75 %). Die Absprungrate lag für den Artikel bei 72,02%.

Richtig gut ging es dann bei dem zweiten Artikel ab. Das besondere an diesem war, dass ich sofort nachdem ich die Nachricht von der Streikabsage im Radio hörte, die Nachricht verfasst habe. Ich war also sehr sehr schnell gewesen. Nach einer Einleitung mit dem Hintergrund des angekündigten Streiks (inklusive Link auf meinen ersten Artikel), ging ich auf die Folgen ein (Notfahrplan abgeschafft, S-Bahn in Berlin fährt). In dem ersten Artikel habe ich gleich zwei mal auf den neuen Artikel verlinkt, da ich den nicht einfach komplett aktualisieren wollte. Da wäre wohl auch der Newbie-Effekt bei Google flöten gegangen, da die Indexierung bei neuen Posts wesentlich schneller geht (evtl. aufgrund der Pings oder Neewsfeed). Außerdem habe ich den zweiten Post oft aktualisiert und neueste Infos aus Radio, anderen Online-News hinzugefügt. Für den Erfolg des zweiten Post war sicherlich auch der enorme Run auf die Seiten der Deutschen Bahn, GDL, S-Bahn und Co. verantwortlich. Die waren nämlich lange Zeit aufgrund der wohl gigantischen Anfragen offline. Somit blieb mehr für mich übrig ;-)

Natürlich habe ich auch zum zweiten Artikel ein paar schicke Zahlen. Zwischen dem 7. und 10. März wurde der Artikel 1.639 Mal gelesen. Dabei kamen die User über 745 verschiedene Keywords. Absolutes Top-Key war „bahnstreik 10.03.2008“ (101 Zugriffe). Die Besuchszeit lag bei 00:02:02 (-33,85%), die Absprungrate bei 86,64 %.

Was hätte ich noch besser machen können? Ich hätte aus SEO-Sicht die Artikel noch mehr optimieren können. Also mehr social bookmarking, bessere Meta-Tags – dort vor allem die Description -, Verwendung relevanter Tags, wie strong, Überschriften, usw. Dadurch wären unter Umständen noch bessere Platzierungen rausgesprungen, mehr User gekommen und somit auch mehr Einnahmen. Zudem hätte ich mich mit den Artikeln nicht so sehr auf Berlin spezialisieren sollen, sondern auch auf andere deutsche Großstädte, wie Hamburg oder München. Dort wären die S-Bahnen nämlich auch ausgefallen…

Was zeigt der Traffic-Test? Mein Blog hat schon ein gewisses Maß an Trust und Authority, das zeigen die doch guten Listings für einzelne Keys. Jedoch hätte ich mit der Stärke einiger anderer SEO-Blogs bestimmt locker drei- oder viermal so viele Besucher haben können. Es hat sich wiedermal gezeigt, dass Blogs für aktuelle Nachrichten sehr gut bei Google ranken können! Traffic-Artikel lassen sich immer noch schwierig monetarisieren, es gibt aber sehr interessante Ansätze. Ein guter Mix aus kontextsensitiven Programmen (AdSense, AdTube, TXTAds, Contaxe, ec.), Affiliate-PP (ideal via superclix) und traffic basierten Werbauslieferungen (Pop-Ups, Pop-down, Layer, was es da alles so gibt) kann aber einen guten TKP erzielen! Bei mir brachten beide Artikel zusammen in etwa 9 Euro ein. Laut Analytics-Daten macht das einen TKP von circa 3,50 Euro.

Blogreport Februar 2008

Im Vergleich zum Vormonat Januar konnte ich meine Besucherzahlen leider nicht steigern. Insgesamt suchten 3246 User meinen Blog auf, das waren pro Tag 112. Der bestbesuchteste Tag war der 26. Februar mit 202 Besuchern. Nachdem meine Visits/Seitenaufruf Rate im Januar gesunken war, ist sie jetzt wieder auf 1,83 gestiegen. Die durchschnittliche Besuchszeit machte einen großen Sprung und liegt jetzt bei 00:05:54 Minuten. Zudem durfte ich im Februar fast 90% (88,26 %) neue Besucher auf meinem Blog begrüßen.

Zugriffsquellen

Nachdem in den letzten Monaten die Zahl der Suchmaschinenbesucher immer gestiegen ist, gibt es dort auch diesen Monat wieder ein neues Allzeithoch: 56,81 % (54,66 % von Google) bedeuten einen Zuwachs von 10,15%! Von verweisenden Webseiten kamen 33,92 % und direkt 9,27 %. Golem.de entwickelt sich bei den verweisenden Webseiten zu einem zuverlässigen Trafficlieferanten (14,42 % aller Anfragen kommen von dort).

Suchbegriffe

Der Longtail wächst und wächst. Dadurch lassen sich Aussagen über die wichtigsten Einzel-Keys auch nur schwer treffen. Zudem läuft seit Mitte Februar auf meinem Blog ein kleines Experiment. Deshalb werde ich in diesem Monat nicht viel über meine Keys sagen. Die süße Eisbärin Flocke freut sich immer noch über einige Besucher, diese kommen aber nur noch über Keys mit drei und mehr Wörtern. Meine Bundeswehr-Keys laufen ebenfalls ganz gut, erwähnenswert seien hier die Keys Schießbiwak und Truppenausweis. Den großen Bedarf an bwin-Gutscheinen lese ich auch aus meinen Statistiken ab ;-) Hingegen hat sich StudiVZ fast vollständig aus der Liste verabschiedet (letzten Monat immerhin 200 Besucher).

Technorati

Meine technorati-Authority liegt im Februar bei 57 (+26) (Rank: 132,066), ein schöner Anstieg wie ich finde. Dazu kommen noch 129 Blogreaktionen (+30).

Feedburner

Erneut konnte ich die Anzahl meiner Feedabonnenten erhöhen, diesmal sind es 34.

Blogeinnahmen

Jetzt komme ich wohl zur interessantesten Auswertung, auf die sich wohl schon viele freuen ;-) Mit Hilfe einiger wirklich genialer Erweiterungen (hier sei vor allem das Who sees Ads? Plugin zu erwähnen) konnte ich bestimmte Regeln festlegen, wer, wo und wann Werbung zu sehen bekommt. Aber lest selbst.

AdSense bescherte mir diesen Monat 8,56 Dollar (5,64 Euro). Im Vergleich zum Vormonat (8,16 Dollar) also nur ein geringer Anstieg, was aber an den gesunken Besucherzahlen liegen dürfte. Somit ist auch klar, dass ich die Klickrate steigern konnte, diese aber noch sehr ungleich verteilt ist. Dort werde ich auf jeden Fall noch was ausprobieren. Ebenfalls leicht gestiegen sind meine AdTube Einnahmen. Diesen Monat waren das 1,64 Euro. Die CTR liegt dieses Mal aber deutlich unter der AdSense-Rate, auch der TKP ist gerade mal halb so hoch. Effektiv sind bei AdTube die Inline-Anzeigen die eine sehr gute CTR haben, aber nicht so toll vergütet werden (wie übrigens AdTube insgesamt, der Klickpreis ist nur halb so hoch, wie bei AdSense). Die Einblendung auf der Startseite in Form von 468×60 AdTube-Textanzeigen konvertierte gar nicht. Da werde ich mir noch was schickes überlegen, vllt. gibt es auch noch eine Galgenfrist ;-) X-Adservice lief ab dem 24. Februar gar nicht mal so schlecht. Innerhalb der sechs Tage bis Monatsende habe ich schon eine Tendenz gesehen, die zeigt, dass X-Adservice doch ganz gut in meinen Mix passen kann. Insgesamt konnte ich dort 0,41 Euro verdienen. Meinen Anstrengungen in Affiliate und Partnerprogramme habe ich ein wenig erhöht, nicht desto trotz kann man dort noch eine Menge machen, wenn ich mehr Zeit hätte. So hieß es auch in diesem Monat: Viele Einblendungen, wenig Klicks und keine Leads. Durch einen schicken Auftrag, den ich diesen Monat unter Sonstiges führe, konnte ich aber noch 40 Euro einnehmen. Dadurch wird meine Bilanz sichtbar aufgebessert. Insgesamt komme ich diesen Monat somit auf Blogeinnahmen in Höhe von 47,69 Euro.

Fazit und Ausblick

Mit dem Besucherrückgang kann man natürlich nicht zufrieden sein. Aber das wird schon werden. Wichtig ist für mich auch erst mal eine beständige Leserschaft aufzubauen und mir mehr Erfahrung im Bloggen und dem Thema anzueignen. Wenn zeittechnisch mehr gehen sollte, werde ich das natürlich nutzen.

Zu den Einnahmen bleibt zu sagen, dass ich diesen Monat ja keine neuen Netzwerke in meinen Werbemix aufgenommen habe. Mein Feintuning bei bestimmten Werbeformen hat aber für eine bessere Klickrate und mehr Umsatz gesorgt. Hier werde ich weiter experimentieren und verschiedenes ausprobieren. Mit der Zeit werde ich einen für mich perfekten Mix entwickeln. Da man nicht jeden Monat mit einem extra Auftrag rechnen kann, muss man auch sagen, dass mein eigentliches Teilziel (zweistellige Einnahmen) nicht erreicht wurde, auch bedingt durch den Besucherrückgang. Für den März sehe ich aber wirklich positive Ansätze.

AdSense mailen? Telefonnummer überprüfen

Seit dem 16. Februar versuche ich an den Support von Google AdSense ranzukommen. Hintergrund der Geschichte: Mittlerweile habe ich meine Auszahlungsgrenze erreicht (100 US-Dollar), es sind aber noch Maßnahmen erforderlich, um die Zahlung freizugeben. In meinem Fall die Überprüfung meiner Telefonnummer. Wenn ich jetzt nun in meinem AdSense-Konto auf den entsprechenden Link zur Überprüfung klicken möchte, kommt folgende Fehlermeldung:

Fehler: Wir bitten Sie um Entschuldigung, aber wir können Ihre Anfrage im Moment leider nicht bearbeiten. Unsere Techniker wurden bereits verständigt und werden das Problem so schnell wie möglich beheben.

Daraufhin habe ich über die AdSense-Hilfe eine Mail an Google geschrieben. Mittlerweile habe ich schon drei mal geschrieben und immer die gleiche Standardantwort erhalten:

Hallo,

vielen Dank, dass Sie Google AdSense kontaktiert haben.

Bitte beachten Sie, dass wir keinen Support für allgemeine Fragen zu
AdSense anbieten können. Wir beantworten ausschließlich kontospezifische
Anfragen, wie z.B. zur Änderung des Zahlungsempfängers oder zu
Zahlungsaussetzungen. Es stehen Ihnen detaillierte Informationen zum
AdSense-Programm zur Verfügung und wir bitten Sie, die nachfolgend
aufgeführten Online-Ressourcen zu besuchen, um die Antwort auf Ihre Frage
zu finden:

– AdSense-Hilfe: https://www.google.com/adsense/support mit einer Vielzahl
von Themen und häufig gestellten Fragen

– AdSense Forum: http://groups.google.com/group/adsense-help-de für den
Wissens- und Erfahrungsaustausch mit anderen AdSense-Publishern

– AdSense-Blog: http://adsense-de.blogspot.com für aktuelle Nachrichten
und Tipps

Sollten diese Ressourcen die gewünschten Informationen nicht
bereitstellen, oder falls Sie kontospezifischen Support benötigen, senden
Sie uns Ihre Anfrage bitte erneut über das Kontakt-Formular auf der
AdSense-Hilfe.

Bitte stellen Sie dabei sicher, dass Sie Ihre Anfrage unter Angabe der mit
Ihrem AdSense-Konto verbundenen E-Mail-Adresse an uns richten. Wir werden
uns dann so schnell wie möglich um Ihre Angelegenheit kümmern. Bitte
beachten Sie, dass dies abhängig von unserem E-Mail-Aufkommen etwas länger
dauern könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Google AdSense-Team

Darüber hinaus kam nichts. Hat jemand einen weiteren Rat, wie ich an die Kollegen vom Support rankomme oder was ich da noch machen könnte? :-( Die Fehlermeldung an sich ist schon seit Beginn des Jahres (evtl. noch länger) in meinem Konto!!

„Hier werben!“ Seite fertiggestellt

Zuletzt sind ja viele Blogger auf den Zug der Eigenvermarktung von Werbeflächen aufgesprungen. Robert Basic war da meiner Meinung mit der Vorreiter, danach folgten andere wie Peer, Philipp Zurawski (freetagger.com) oder Yannick Eckl (um nur mal ein paar Blogger zu nennen). Der Sinn einer solchen Unterseite auf einem Blog bzw. allgemein einer Webseite ist es, interessierten Werbepartnern die Werbeflächen anschaulich darzustellen und „schmackhaft“ zu machen. Die „Hier WERBEN!“ oder „Advertise“-Seiten sind dazu mal mehr oder weniger ausführlich. Ich möchte anhand meiner Unterseite mal zeigen, was ich für notwendig halte.

Die Einführung

Die ersten Sätze einer „Advertise“-Seite sind immer mit am wichtigsten, um den potentiellen Partner das Weiterlesen ans Herz zu legen. Dort kann man entweder seinen Blog kurz vorstellen oder, wie ich in etwa, einige mögliche Werbeformen nennen. Damit erhält man gleich einen Überblick über das, was möglich ist. Ihr solltet darauf achten, im Vornherein ein Konzept davon zu haben, was ihr anbieten möchtet. Was eignet sich für meine Seite? Wie viele unterschiedliche Formate kann ich anbieten? Wirkt die Seite eventuell zu werbelastig? Wichtig ist, dass ihr dem Kunden Spielraum lasst und nicht auf euren Formaten beharrt. Eine erste Möglichkeit der Kontaktaufnahme ermöglicht es schon jetzt nach der Einführung eine Mail zu schreiben.

Blogstatistik und Mediadaten

Im nächsten Absatz folgen auch schon die Statistikdaten meines Blogs. Diese sollten auf keiner „Advertise“-Seite fehlen, da diese für den interessierten Werbekunden unerlässlich sind! Hier macht er sich ein Bild, welches Potenzial die einzelnen Werbeflächen besitzen. Am besten ihr positioniert die soweit oben wie nur möglich. Ich halte auch nichts davon, die genauen Daten erst auf Nachfrage herauszugegeben, da dieses Vorgehen potentielle Kunden zu umständlich sein könnte und auch abschreckt. Ihr könnt nämlich nicht davon ausgehen, dass Werbekunden gezielt eure kleinen Seiten aufsuchen nur um sich über Werbemöglichkeiten zu informieren. Viele werden das so nebenbei machen. Nutzt auf jeden Fall eine Statistiksoftware, die es euch ermöglicht, mehr als nur die Zugriffe und Besucher zu tracken.

Kommen wir dazu, welche Mediadaten für den Kunden am wichtigsten sind und daher unbedingt zu finden sein sollten. Da wären als erstes die Besucherzahlen. Diese sind von besonderer Bedeutung für den Werbekunden, er will schließlich wissen, wie viele Kontakte er erreichen kann. Ob man dazu noch die Seitenaufrufe, also Impressions, dazu schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Als nächstes präsentiere ich meine Technorati-Authority. Wichtig ist hier zu sagen, was die Authority überhaupt ausdrückt. Nicht jeder weiß das! Der Anteil der Suchmaschinenbesucher ist nice to know. Der PageRank ist heutzutage eigentlich irrelevant, für einige Werbekunden aber komischerweise immer noch von Interesse. Nur deshalb ist er mit auf der Seite. Die Anzahl der Beiträge und Kommentare zeigt, wie hoch die Postfrequenz so ist. Aus der Anzahl der Kommentare könnte man auch Reputations-Rückschlusse ziehen (Was für ein Stellenwert hat der Blog innerhalb der „für mich relevanten Blogosphäre“?). Das Alter eines Blogs ist, so denke ich, ein wichtiges Kriterium für Werbepartner und lässt Erkenntnisse in Richtung Beständigkeit und Entwicklung zu. Die Anzahl meiner Feedreader ist sofern wichtig, da ich auch Werbung im Newsfeed anbieten möchte. Die durchschnittliche Besuchszeit sagt aus, ob der User nur mal kurz vorbeischaut oder sich wirklich Zeit nimmt und vielleicht auch mehrere Beiträge liest. Der prozentuale Anteil deutscher Besucher ist wichtig um zu sehen, ob die Besucher überhaupt die Sprache meiner Anzeigen verstehen. Klingt logisch, oder? :-) Als letztes habe ich noch Auskunft darüber gegeben, wie hoch der Anteil neuer Besucher ist. Diese sind keine wiederkehrende Besucher und blenden Teile der Werbung auch nicht so aus, wie es returning visitors machen.

Sehr sehr wichtig ist eine Angabe am Ende mit dem Stand der Statistikdaten. Das vergessen viele. Was bringt es einem interessierten Werbekunden, wenn die Stats von vor einem halben Jahr sind? Hier sollte man immer auf Aktualität achten, jeden Monat ein Update oder alle zwei sollte reichen. Am Ende kommt die Frage der Seriosität solcher Daten. Dazu sollte man einfach Screenshots aus dem Statistikprogramm machen und diese einbinden. Dadurch werden die einzelnen Daten erst glaubhaft. Ich werde das in den nächsten Wochen machen, habe das jetzt leider nicht mehr zeitlich hinbekommen.

Zielgruppen, Besonderheiten und Belegungen

Eine Zielgruppenbeschreibung ermöglicht es dem Werbekunden herauszufinden, welche Produkte, Seiten oder Dienstleistungen er bewerben könnte. Zudem beschreibt man damit auch, worum es im eigenen Blog thematisch geht. Weiterhin mache ich auf meiner Werbe-Seite auch auf Besonderheiten aufmerksam, so zum Beispiel, dass man Anzeigen auch über AdShopping.com buchen kann. Immer wieder wichtig sind Verweise zur schnellen Kontaktaufnahme, die leicht zu finden sein sollten!

Wichtig finde ich auch, dass mein beispielhaft eine mögliche Werbebelegung der Seite bieten kann. Ich habe dazu zwei Screenshots gemacht (Startseite) und Postansicht, um zu zeigen, welche Slots ich habe und was man darauf so alles platzieren könnte (Legende). Auch dort kommt bei mir wieder der Hinweis, dass man die einzelnen Flächen auch anders belegen kann. Zu guter letzt habe ich gängie, und für mich erstmal relevante, Werbeformen noch mal kurz mit entsprechenden Preismodellen und Spezifikationen vorgeschlagen.

Was will ich mit dieser Unterseite erreichen? Wie in den ersten Zeilen angedeutet, geht es für mich darum, direkte Werbepartner zu gewinnen. Große Blogs haben es vorgemacht und ich möchte auch mal schauen, ob es für kleinere Blogs eine gute Alternative sein kann. Zudem ist klar, dass solche direkte Werbung mehr Geld einbringen kann. Ich kann jedem eine solche Seite nur ans Herz legen, die kostet zwar ein wenig Aufwand (bei mir in etwa 2-3 Stunden inkl. Recherche), kann sich aber wirklich auszahlen. Die Statistikerhebungen mache ich zum Beispiel ja eh jeden Monat. Natürlich möchte ich diese „Hier Werben„-Seite gerne in Zukunft auch noch optimieren.

StudiVZ ändert AGB und Datenschutzerklärung

Das deutsche Studenten-Portal studiVZ ändert ab dem 20. Dezember 2007 die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzregelungen, das teilt man den Usern in einer Mail mit. Man willigt „in die Verarbeitung personenbezogener Daten“ ein, wie es in dem Rundschreiben genau heißt. Sollte man bis zum 9. Januar den neuen Bestimmungen nicht zustimmen, ist eine weitere Nutzung des Netzwerks nicht mehr möglich – gelöscht werden die betreffenden Accounts ab dem 31. März 2008. Hintergrund der ganzen Geschichte ist das Schalten von Werbeanzeigen, speziell auf den User zugeschnitten. Dazu werden im Namen der werbetreibenden Unternehmen genau auf die Zielgruppen personalisierte Anzeigen geliefert. Eine direkte Weitergabe oder gar einen Verkauf der Daten schließt studiVZ aber aus. Konkret sollen nur diese Informationen genutzt werden: Alter, Geschlecht, Wohnort, Uni-Standort, Fachrichtung. Auf spiegel.de und bei blogbar.de gibt es noch zwei ganz interessante, aber auch kritische, Artikel zu dem Thema mit Parallelen zu Facebook.

(SEO-)Shortnews der Woche

Für Suchmaschinenoptimierer gibt es auf seo-united.de eine schöne Liste mit über 600 Artikel-Verzeichnissen und Webkatalogen. Seit dieser Woche auch als Download-Version erhältlich. Also fleißig eintragen um wertvolle Backlinks einzusacken ;-)

Peer Wendiger von „Selbständig im Netz“ hat in dieser Woche seine Offline-Marketing Reihe für Selbständige begonnen. Im ersten Teil geht es um die Gestaltung und Platzierung von Werbeplakaten. Im zweiten Teil um Flyer. Die beiden Beiträge sind wirklich lesenswert, denn sie enthalten viele wertvolle Infos.

Weiterhin läuft bei Google immer noch das große „Reinemachen“. Dutzende Blogs wurden mit einem PR0 bestraft, die Ursachen dafür wurden nicht wirklich geklärt. Einige vermuten PayPerPost (wie Trigami) sei das Problem, andere sagen Partnerprogramme, andere sehen immer noch Auswirkungen aus dem Linkkauf und -verkauf. Dagegen spricht das nicht wenige abgestraft wurden, die sowas nicht machen, andererseits aber auch „schwarze Schafe“ ihren PR noch haben. Einbußen im Ranking soll es dabei nicht weiter gegeben haben. Auch mein Blog hat seinen grandiosen 1er verloren :-) Google hält sich weiterhin bedeckt und sagt auch rein gar nichts. Gretus fragt sich im United-Blog, ob man Google nicht boykottieren sollte und geht dabei mal einige Dienste von Google durch. Peer Wendiger führt die Gedanken in seinem Blog sogar weiter und hinterfragt eine Weltherrschaft von Google.

Da kann man doch glatt neidisch werden

Heute hat der Peer die Oktober-Einkünfte seines Blogs „Selbständig im Netz“ veröffentlicht. Pro Tag verzeichnete er etwa 800 PageViews, was ein kleiner Anstieg im Vergleich zum Vormonat ist (genaue Statistiken möchte er Morgen veröffentlichen). Aus Adsense kamen 106 Euro, von Trigami 67 Euro, durch verkaufte Links 118 Euro und durch Affiliate Werbung (u.a. Google-Empfehlungen) ganze 178 Euro. Insgesamt macht das knapp 470 Euro (25% über dem Vormonat), ein nettes Nebeinkommen. Mit Blick auf meine Einnahmen wird man da doch ein bisschen neidisch ;-) Aber ich gönne es Peer, seinen Blog lese ich momentan am liebsten!

Des weiteren habe ich mich durch die Einnahmen getrackbackter Blogs gekämpft. Sebbi hat am 1. Oktober eine Auswertung vorgenommen. Mit durchschnittlich 1.490 unique Visitors ist er mit seinem Blog aber in der „deutschen Bundesliga“. Er monetarisierte aus Adsense (255,08$), X-Adservice (160,35€), Text-Link-Ads (174,22$), Linklift (37,8€) und Amazon (-5,25€) umgerechnet 489 Euro. Das entspricht bei ihm einen TKP von 6,33 Euro.

Zu guter Letzt kommt Robert Basic. Er betreibt einen der bekanntesten deutschen Blogs, Basic Thinking. Das besondere bei ihm, dass er bedingt durch den Google-AdSense-Rauswurf sein Werbekonzept auf Direktwerbung umgestellt hat. Vor der Umstellung waren es im September rund 1000 Euro Einnahmen aus einer Mischung von AdSense, Serversponsoring und Linkverkauf. Nach der Umstellung waren es sogar rund 2.000 Euro (Mischung aus Direktverkauf von Werbeplätzen und Linkverkauf). Durch den Wegfall von AdSense und des Serversponsorings musste er auf knapp 300 Euro im Monat verzichten, konnte diese aber wie ihr seht gut verkraften ;-) Robert gibt auch eine Einschätzung, wie viel man mit Blogs „earnen“ kann. Fokussierte Fachblogs sollen nach ihm rund 100 Euro im Monat abwerfen, mit der nötigen Ernsthaftigkeit sogar bis zu 1000!! Insgesamt war Robert auch mit der Gewinnung von Werbepartnern zufrieden. Längerandauernde Partnerschaften wurden angeboten. Für den nächsten Monat möchte er die Einnahmen stabilisieren, mit ein wenig Glück sogar verdoppeln!! Lest euch den Artikel einfach durch, er ist wirklich sehr interessant für alle, die sich mit dem Thema „Blogs monetarisieren“ beschäftigen wollen. Wie gesagt, es ist aber die Oberliga :-)

Auf meine Einnahmen werde ich noch nicht weiter eingehen, da sie einfach nicht erwähnenswert sind. Durch den Bund bin ich zeitlich eingeschränkt und kann sowieso nur wenig machen. Wenn etwas passiert, dann nur stückchen- oder scheibchenweise ;-) Nicht desto trotz zeigen mir die drei vier Blogs, was möglich ist, wenn man hart arbeitet und an sich glaubt.

Der große AdScale-Test: TKP-Bannervermarktung

Nachdem ich kurz vor meiner Einberufung die Vermarktungs-Plattform AdShopping getestet habe bzw. immernoch teste, bin ich nun auch bei AdScale angemeldet. Auch AdScale ist ein deutscher Ableger von AdBrite und konzentriert sich im Gegensatz zu AdShopping vor allem auf die Vermarktung von Bannern. Die Systeme an sich ähneln schon sehr stark. Leider habe ich bei beiden noch keine Kunden für die SSV Lok Bernau FanPage akquirieren können. Ich lasse das auch nur im Hintergrund als Alternative laufen. Die TKP-Preise kann man selber festlegen, draufgeschlagen wird eine Provision. AdScale macht für mich aber noch einen Beta-Eindruck. Derzeit sind etwa 200 Webseiten verschiedener Reichweiten angemeldet. Bei Technik und Statistik hapert es noch ordentlich. Es bleibt abzuwarten, ob mit AdScale endlich mal jemand die Vermarktung von Werbeflächen am deutschen Markt ankurbeln kann.

Problem bei der Sache ist wohl, dass nicht genügend Advertiser oder Merchants bei AdScale zur Verfügung stehen. Das heißt, es ist wirklich nur ein Marktplatz und kein Vermarkter im eigentlichen Sinne. Es werden somit nur Angebote gelistet, AdScale tritt lediglich als Vermittler zwischen Publisher und Advertiser auf. Wenn es AdScale jedoch schaffen würde, aktiv selber große Werbetreibende zu gewinnen und diese ihre Anzeigen auf den Publisher-Seiten schalten, könnte das was werden. So könnte beispielsweise ein Advertiser kommen, der ein Werbebudget festlegt und die Einblendungen auf mehrere Seiten bspw. zielgruppenspezifisch verteilt werden. Sollte das einmal der Fall sein, könnte sich die Geschichte ganz positiv entwickeln.

Mich interessieren nämlich vor allem TKP-Kampagnen und nicht die leider üblichen CPC-Kampagnen, die man von AdSense oder auch anderen Affiliate-Programmen her kennt. Es stellt sich für mich die Frage, warum für kleine Seiten diese Werbeform fast verschwunden ist. Der Werbemarkt ist in solchen Größenordnungen leider vollständig CPC oder leadbasiert. Dabei bietet die Abrechnung nach tausender Kontakte doch schon sehr gute Möglichkeiten des Brandings. Alle andere Werbeformen sind für mich reinste Abzocke. Der User sieht die Banner und den Namen des Anbieters ungeachtet von einem Klick. Später ist er in der Lage die URL selbständig einzutippen, da sich in seinem Kopf die Marke gebrandet hat. Die Abrechnung nach TKP ist transparent und zuverlässig, wenn man einige Feinheiten beachtet (Stichwort Reloadsperre). Als nächste Alternativen werde ich in den nächsten Wochen vielleicht mal DoubleClick und Contaxe ausprobieren.

AdShopping.com Vermarktung von Text Ads

Ich habe mich heute mal bei AdShopping.com angemeldet, einer Werbe-Marktplatz zum Kauf und Verkauf von Textanzeigen. Die Seite versteht sich nicht als Konkurrenz zu Keyword basierten Textad Netzwerke ala Google AdSense, sondern als Ergänzung zur üblichen Vermarktung. Mich interessiert, wie der Dienst angenommen wird und wieviel man dadurch verdienen kann. Insgesamt sind aktuell wohl 118 Seiten bei AdShopping.com angemeldet. Man richtet sich vor allem an mittlere und kleine Internetseiten. Als erstes habe ich mir schnell einen Account zugelegt und dann meine erste Werbefläche auf der FanPage eingestellt. Dort können jetzt zwei Textlinks plus Beschreibung geschaltet werden. Die Anzeigen sind sofort sichtbar im rechten Seitenmodul. Ein ziemlich attraktiver Platz also.

Die Darstellung der Anzeigen kann man an seine Seite anpassen, dazu eine Beschreibung geben und die Seite im Marktplatz kategorisieren. Als letztes stellt man seine gewünschten Preise ein oder lässt sich den Preis von AdShopping dynamisch generieren. Ich habe jetzt mal pro Tag 50 Cent eingegeben, pro Woche 3 Euro und pro Monat 11 Euro. Danach wird der JavaScript-Code für die Seite generiert.

Über den Marktplatz können Advertiser dann die Links buchen. AdShopping ermittelt auch anhand des eingefügten Codes Statistiken. Bei Seitenaufrufe zeigt er mir gerade 107 an, pro Tag sollten es aber auf der FanPage ungefähr doppelt so viele sein. Ein paar Minuten später waren es aber nur 97, hmm. Nachteilig finde ich leider, dass der Websnapr einen inkorrekten Screenshot meiner Seite darstellt. Ich denke, dass sich das schon negativ auf Anzeigenschaltungen auswirken könnte.

Wenn ein Advertiser bei mir werben möchte, so erhalte ich eine Info dazu und kann zustimmen oder ablehnen. Dafür hat man als Publisher 7 Tage Zeit, danach kann AdShopping im Auftrag des Publishers die Buchung freigeben. Auszahlen tut AdShopping ab 50 Euro, aber erst 30 Tage nach Ende des Monats, in dem eine angenommene Kampagne endet. 35 % des generierten Umsatzes behält AdShopping übrigens als Provision ein. Mal sehen, in wiefern das Angebot in Anspruch genommen wird. Ich werde natürlich weiter berichten ;-)