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Zanox-Test: Pay per View noch existent?

Pay per View-Vermarktung für kleinere Seiten (mit weniger als 100.000 Page-Impressions im Monat) ist tot. Das ist keine Behauptung, sondern leider Realität. Pay per Click oder Pay per Lead/Sale sind für die meisten kleineren Webseiten die gängigen Vergütungsformen bei der Vermarktung ihrer freien Werbeflächen.

Gestern habe ich jedoch beim Affiliate-Netzwerk zanox gesehen, dass dort auch Pay per View angeboten werden soll. Natürlich interessiert es mich, was dort für Verdienste möglich sind und welche Anbieter innerhalb von zanox diese Form der Vergütung überhaupt anbieten. Registrieren musste ich mich jedoch noch, da ich keinen zanox-Account hatte. Das ist schnell erledigt, Kontaktinformationen, Steuerinformationen (Umsatzsteuer oder nicht) und die Werbeflächen eingetragen. Bei letzteren Anmelde-Punkt muss man Angaben zu Besuchern, Seitenaufrufe und Kategorien machen. Einige Punkte kann man später nachholen. Nach Bestätigung der Aktivierungsmail kann es losgehen.

Gleich bin ich in die Programmsuche, um zu schauen, wer Pay per View anbietet. Da fällt auf, dass zanox keine Suche nach Vergütungsmodellen anbietet. Der Aufbau ist an sich gewöhnungsbdedürftig und nicht ganz so „hübsch“, wie bei affili.net. So musste ich alle 500 Programme in der Schnellansicht durchgehen, und siehe da, es gibt nicht einen Pay per View Anbieter!!!! Das ist natürlich sehr ernüchternd, vor allem weil Zanox offen damit wirbt, diese Vergütungsart anzubieten. Leider nutzt sie kein Partner, der Pay per View Markt ist wohl auch hier schlichtweg nicht existent.

Trotzdem werde ich erstmal meinen Account bei zanox behalten. Ich habe nämlich schon das ein oder andere attrakte PP für meine Webseiten gesichtet, welche bei affilinet nicht angeboten werden. Die Auswahl bei zanox ist schon wirklich erstaunlich, das muss man ihnen lassen. Mal sehen, ich werde mich weiter auf die Suche nach Pay-per-View Anbietern machen ;-)

Wie unwissend sind User wirklich?

Unter diesem Thema gabs im Abakus SEO Forum vor ein, zwei Woche eine ganz nette Diskussion darüber, was der Otto-Normal-Internetsurfer eigentlich so über das Netz weiß.

Im ersten Posting ging es darum, wie viel User wissen, dass ein Google-Klick (AdWords) jemanden was kostet kann, was ein richtiger Onlineshop und was ein Affiliate-Shop ist, dass sie weitergeleitet wurden und dass gewisse Internetseiten nur zu Werbezwecken erstellt wurden. Die meisten Schätzungen lagen bei den vier Kategorien so um die 1-2%.

Darüber hinaus gab es für mich ganz interessante Posts über das Surfverhalten allgemein. So wissen die wenigsten, wie Google eigentlich Geld verdient. Fragt ihr dochmal eure Kollegen, Verwandten, Bekannten ;-) Die Antworten würden mich echt interessieren.

Selbst erfahrene User können sich kaum vorstellen, was alles im Hintergrund einer Webseite so abläuft. Dass sie sich darüber keine Gedanken machen ist wohl nachvollziehbar. Für jede Berufsgruppe gibt es bestimmte Experten, die sich mit Themen auseinandersetzen und Abläufe verstehen. Für den Internetuser ist es wichtig, die Informationen oder Dienstleistungen zu erhalten. Der Weg zum Ziel ist nebensächlich. Google profitiert davon der Wegweiser im Internet zu sein. Der normale Internetnutzer weiß, dass Google die erste Anlaufstelle im Web ist und er dort alles erfahren kann. Beschäftigt man sich jetzt aber beispielsweise mit AdSense & AdWords oder dem Theme Suchmaschinenoptimierung ändert sich das eigene Surfverhalten doch schon sehr stark. Man nimmt einzelne Punkte einfach mehr wahr. Früher habe ich bestimmt auch wie wild auf AdSense & Co. geklickt, doch jetzt weiß ich, dass das alles bezahlt ist und die Werbetreibenden Geld kostet. Irgendwie ein komisches Gefühl. Für ganz lustige Stories geht einfach mal in den entsprechenden Thread bei Abakus, da sind schon einige Schoten bei :-)

Bildblog mit erstem TV-Werbespot

Der Bildblog hat als erster deutscher Weblog einen eigenen TV-Werbespot produziert. Den 49 Sekunden langen Einspieler gibt es im Fernsehen zunächst auf MTV, Viva und Comedy Central zu sehen. Als Hauptdarsteller konnten Christoph Maria Herbst und Anke Engelke gewonnen werden, also zwei echte Größen in der deutschen TV-Landschaft. Schaut ihn euch einfach mal an, ich find ihn wirklich gut :-)

Mehr: bildblog.de